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HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

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HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Sa 4 Jan - 19:07

DIE 50er JAHRE HAMMER-FILME
Die Hammer-Filme bzw. die Hammer Production dürfte eines der erfolgreichsten in der Filmgeschichte Großbritanniens und auch der Welt sein!

Diese Produktionsfirma gaben damals in den 50er Jahren dem Phantastischen Film, besonders dem Horrorfilm neue Impulse, aufgrund ihres unverwechselbaren Stils. Liebevolle Austattungen, viktorianische Inneneinrichtungen, Gothic Horror Atmosphäre, tolle Darsteller ect. usw. zeichneten diese vielen Filme aus. Hammer wurde bzw. ist bis heute ein Begriff oder eine Art Markenzeichen, der für diese bestimmte Art von Filmen steht. Einige sind und werden immer Klassiker bleiben und geniessen bei den Fans hohes Ansehen.

Aber Hammer war nicht nur im Genre des Horrorfilms zugange, sondern produzierten auch Filme aus anderen Genres, wie z.B. Thriller, Science Fiction, Fantasy, Historie ect.! Diese sollen hier u.a. auch mal zu ihrem Recht kommen.

Ich will hier auch nicht so viele Worte machen, denn über die Hammer-Filme ist schon viel geschrieben worden.

Hier soll einfach mal Filmnostalgie pur herrschen, anhand von schönen Filmplakaten damaliger Kinozeiten, wobei ich versuchen werde die bestmöglichen Filmplakatmotive in guter Qualität zu zeigen. Dabei soll es sich nicht nur um britische Originalplakate oder deutsche handeln, sondern auch von denen aus anderen Ländern. Oft unterschieden sich diese Filmplakate aus verschiedenen Ländern und das ist gerade das reizvolle daran. Es gab damals wirklich sehr schöne tolle Motive und diese möchte ich so nach und nach in Bezug zu den jeweiligen Filmen hier zeigen.

Zu einigen Filmen habe ich nur ein Motiv zur Verfügung und zu anderen wieder mehr. Auch soll es hier nur um die Filme gehen, die auch im deutschsprachigen Raum gezeigt wurden.

Auch sind Hammer-Filme dabei, die als solche nicht gleich erkennbar sind und das könnte u.a. an folgendem liegen:
ANTHONY HINDS, dessen richtiger Name Anthony Hammer lautet war der Sohn des Gründers der Hammer Productions, WILLIAM HAMMER. Anfang der 50er Jahre steckte die Firma Hammer in einer Krise und so gründete Anthony Hammer seine eigene Produktionsfirma, die EXCLUSIVE FILMS. Als MICHAEL CARRERAS zusammen mit seinen Brüdern die Mehrheit der Anteile an der damals noch unbedeutenden Firma Hammer Productions erwarb, beschloß widerum Anthony Hammer die Fusionierung seiner Exclusive Films mit Hammer Productions. Anthony Hinds, wie er sich nun nannte produzierte ab 1952 unter der Leitung der Carreras Brüder etliche Filme in der Firma.

Also es steht nicht bei allen Filmplakaten der Name Hammer drauf, selbst beim Film Schock nicht, der ja der absolute Durchbruch für Hammer war und die zukünftige Produktionslinie festlegte und Hammer zu dem machte, was es war und heute für die Fans ist. Aber zu all dem im laufe des Threadgeschehens mehr.

Hier gibt es als Auftakt ein britisches Quer Filmplakat, was ganz gut zur Einleitung passt, da dies nicht nur ein Film bewarb/bewirbt:


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Wünsche viel Vergnügen beim Nostalgischen Streifzug alter Hammer-Filme
 gh7h 
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Mi 8 Jan - 15:49

ERPRESSERIN
(GB 1952) deutsche EA am 30.1.1953
(OT: The Last Page / US Titel = Man Bait)
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Ich kenne diesen Film nicht aber laut Inhalt geht es um einen Mann, der unbedacht mit einer Frau flirtet und damit schon in Schwierigkeiten kommt, wobei Erpressung und Mord inklusive sind.

Die Katholische Filmdienst war damals der Meinung, das dies ein konventioneller Krimi sei mit mäßigem Nervenkitzel.

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Wie ihr auf dem Plakat sehen könnt ist ANTHONY HINDS als Produzent und TERENCE FISHER als Regisseur angegeben. Auf dem US Plakat steht ferner A Lippert Pictures Presentation, was natürlich richtig ist. Andere Lexika-Quellen geben diesen Film widerum als eine Lippert Produktion an und das ist falsch. Dies kann es u.U. teilweise so schwierig machen, Hammer-Filme als solche auch zu idendifizieren.



VOM TÄTER FEHLT JEDE SPUR
(GB 1952) deutsche EA am 10.9.1953
(Ot: Lady in the Fog / US Titel = Scotland Yard Inspector)
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Eine Gangsterbande in London benutzt Autos als Mordwaffe. Ein Journalist aus Amerika wird durch Zufall in diese Fälle verwickelt und spielt unfreiwillig Detektiv, als er mit der Bande konfrontiert wird.

Das Urteil des katholischen Filmdienstes, Zitat:
"Ein reißerischer Kriminalfilm der B-Kategorie, arg konstruiert und nur wenig spannend."
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Wie ihr anhand des obigen deutschen Plakates seht, ist dort fehlerhaft zu lesen, das dies ein Lippert-Film ist. Auch andere Quellen geben diesen Film als einen Film aus den USA aus, was schlicht und einfach falsch ist. Richtig ist, das es eine Lippert Presentation ist, weil sie diesen britischen Hammer-Film für den US-Markt in ihrem Verleih genommen hatten.



TEUFEL IN BLOND
(GB 1953) deutsche EA am 7.7.1954
(OT: The Flanagan Boy / US Titel = Bad Blonde)
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Auch diesen frühen Krimi kenne ich nicht, aber auch hierzu etwas zum Inhalt:
Ein ehrlicher und rechtschaffender Boxer verfällt der verführerischen Ehefrau seines Managers, bringt diesen um, aber er erkennt zu spät die Verlogenheiten der Anstifterin.

Die Kritik warf dem Film pure Kolportage vor, der einige spannende Thrillerelemente beinhaltet.

Wie ihr auch hier am Plakat sehen könnt, steht diesmal nicht nur ANTHONY HINDS als Produzent drauf, sondern auch der Hinweis, das dies eine EXCLUSIVE FILMS PRODUCTION ist.



TODESROULETTE
(GB 1953) deutsche EA am 30.8.1957
(OT: The Saint's Return / US Titel = The Saint's Girl Friday)
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Hier geht es laut Inhalt, um einen meisterhaften Detektiv der einen Mordfall sehr zum Ärger von Scotland Yard aufklärt. Dabei legt er sich mit einer Bande an, die illegale Glücksspiele betreiben und verschuldete Spieler erpressen und/oder umbringen. Der Meisterdetektiv hat hier einen Spitznamen, nämlich "HEILIGER".

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Ich kenne diesen Film auch wieder nicht, aber mit diesem versuchte Hammer wohl eine populäre amerikanische Krimiserie aus den 30er und 40er Jahren neu zu gestalten. Als leidlich spannende Durchschnittsunterhaltung befand ihn der katholische Filmdienst.



DAS GANGSTER-SYNDIKAT
(GB 1953) deutsche EA am 21.10.1955
(OT: 36 Hours / US Titel = Terror Street)

Motiv aus ESP [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Ist mir leider ebenfalls unbekannt und zum Inhalt:
Ein Pilot entfernt sich für 36 Stunden unerlaubt vom Dienst. Er sucht seine ihm untreu gewordene Frau. Er erfährt, das der Boss einer Diamantenschmugglerbande diese beseitigt hat. Da der Mordverdacht widerum nun auf den Ehemann fällt, muß dieser seine Unschuld beweisen und legt sich somit mit dem Mörder und der ganzen Bande an.

Diesen Gangsterfilm befand der Katholische Filmdienst eher als mittelmäßig, der sich in der Unterwelt von London abspielt.

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Ich denke, das sich alle drei Hammer-Krimis zumindest soweit interessant anhören und zum sehen neugierig machen. Von der Handlung aus heutiger Sicht möglicherweise nichts neues, aber da die Filme nun mal von HAMMER sind, bin zumindest ich mal richtig neugierig, wie diese so sind/wären und würde sie mir auch mit Interesse anschauen.

Fortsetzung folgt...!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Do 9 Jan - 17:29

ROBIN HOOD, DER ROTE RÄCHER
(GB 1954) deutsche EA am 26.7.1957
(OT: The Men of Sherwood Forest)
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Dies ist meines erachtens der erste Hammer Historien-Film, der allerdings eher für Kinder gemacht worden zu sein scheint, was nicht unbedingt schlecht sein muß. Dieser lief in Deutschland etwas verpätet an, wie man an der deutschen Kinopremiere sieht.

Dies ist ein Filmplakat aus Dänemark und deren Plakatwerbung sieht irgendwie auch schon nach einen Film für Kinder aus.

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Ist auch schon ein weilchen länger her, als ich den das letzte mal sah. Robin Hood und seine Gefolgsleute leben im Sherwood Wald, retten des Königs Leben und damit auch seinen Thron.

Plakat aus ESP [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Wer auf leichte und vergnügliche Historienfilm Unterhaltung steht, kann ihn sich ansehen.

Hier hatte übrigens MICHAEL CARRERAS den Film produziert.



Nun zu dem Film, der für die HAMMER PRODUCTION der endgültige Durchbruch bedeutete:

SCHOCK
(GB 1955) deutsche EA am 11.5.1956
(OT: The Quatermass Experiment / US Titel = The Creeping Unknown)
Motiv aus Italien [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Auch bei diesem Plakat steht nichts von Hammer, aber dafür ist dieser Film als eine EXCLUSIVE FILMS PRODUCTION angegeben und ANTHONY HINDS, wie man sieht ist ebenfalls vermerkt.

Dieser erste sogenannte Quatermass-Film und die beiden anderen, gelten heute als Science Fiction Klassiker und gingen als sogenannte Quatermass-Trilogie in die Geschichte der Hammer-Filme ein.

Die USA bewarben den Film reisserischer: Das US-Quermotiv

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Weit vor dem Streifen *Planet Saturn läßt schön grüßen* griff der Film SCHOCK diese Handlung auf. Ein Astronaut überlebt zwar einen Weltraum-Raketenflug, allerdings beginnt er sich unter Einfluss kosmischer Strahlungen zu verändern. Er wird durch seine fortschreitende Verunstaltung zu einem Ungeheuer. Für Professor QUATERMASS, der ihn unschädlich machen soll, ist das eine gefährliche Aufgabe.

Hier, ein etwas anders daher kommendes Motiv aus Belgien

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Das interessante an dem Film ist, das er im Gegensatz zu anderen Science Fiction Filmen dieser damaligen Zeit, es diesmal nicht um Invasionen kriegerischer Ausserirdischer ging. Hier ist es der Mensch selber, der von einer seiner Eroberungsfahrten in den Weltraum, eben diese Bedrohung mitbringt. Somit erreichte der Film das, daß damalige Publikum eine wachsende Skepsis und starke Zweifel gegenüber dem technologischen Fortschritt zum Ausdruck brachte.



Ungefähr, also so halbwegs zeitgleich mit Schock, produzierte Hammer einen Krimi-Spionage Film:

SPIONAGENETZ HAMBURG
(GB 1955/56) deutsche EA am 4.10.1957
(OT: Break in the Circle)
Filmplakat aus ESP [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Den kenne ich nicht, aber zum Inhalt:
Ein Wissenschaftler ist in den Osten verschleppt worden und ein zwielichtiger Einzelgänger soll ihn für schwerreiche Gangster des Westens wieder zurück holen.

Ein Quermotiv aus den USA
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Der Film soll eine Mischung aus Liebe, Verrat und Spionage sein und die Kritik befand ihn als unlogisch, unrealistisch und sogar unspannend.

Hört sich nicht gerade nach einem aufregenden Streifen an, der zudem angeblich diesmal mit RKO (USA) koproduziert sein soll.

Demnächst geht es weiter.....!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Fr 10 Jan - 19:41

XX UNBEKANNT
(GB 1956) deutsche EA am 22.10.1957
(OT: X The Unknown)

Das Quer-Filmplakat aus USA

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Hier kaufte der amerikanische Produzent der Tarzanfilme, SOL LESSER (die mit Jonny Weismüller, Lex Barker ect.) diesen Hammer-Film für den Vertrieb in den USA. Von HAMMER steht auch bei diesen Motiv nichts, aber ANTHONY HINDS ist wieder vermerkt. Und wieder machten andere Quellen den Riesenfehler, auch hier wieder einen anderen Produzenten zu nennen, nämlich Sol Lesser, was mal wieder falsch ist und den Film fälschlicherweise als US-Produktion ausgibt.

Neben Anthony Hinds, Michael Carreras, Terence Fisher, sollte ab diesen Film ein weiterer zum Stamm-Team von Hammer gehören, nämlich JIMMY SANGSTER, der hier zu diesem Film die Idee hatte und das Drehbuch schrieb.

Kurzinhalt:
Durch Radioaktivität taucht in Schottland ein geheimnisvolles ETWAS aus dem inneren der Erde auf. Es verursacht totale Verbrennungen, schmilzt Menschen ein und nimmt radioaktive Nahrung zu sich. Augenzeugen können dieses ETWAS nicht beschreiben.

Die Kritik war damals der Meinung, das der Film zwar unglaubwürdig daher kommt, aber hier mit Erfindungsreichtum eine durchaus fesselnde Geschichte erzählt wird.

Ich denke, das dies immer noch ein guter schwarzweißer Science Fiction Film ist, der rückblickend und vielleicht auch heutzutage noch, eine zumindest interessante Variante zur Furcht vor atomaren Mißbrauch darstellt.



Wegen des großen Erfolgs des Films Schock produzierte und inszenierte Hammer zwei Jahre später einen weiteren Quatermass-Film und das Ergebnis war:

FEINDE AUS DEM NICHTS
(GB 1957) deutsche EA am 12.7.1957
(OT: Quatermass II / US Titel = Enemy from Space)
Das britische Filmplakat, was schön spektakulär ausschaut.

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Inhalt:
Kleine Steine, die als unbekannte Flugobjekte bezeichnet werden fallen auf ein abgelegenes Industriegelände. Als ein Assistent von Professor Quatermass später der Sache auf den Grund gehen will, wird er von Uniformierten Gestalten niedergeschlagen. Quatermass, der inzwischen selbst einen der kleinen Steinchen untersucht hatte und feststellte, das die chemische Zusammensetzung unbekannt ist, wird durch den Vorfall mit seinem Assistenten ebenfalls auf dieses merkwürdige Industriegelände aufmerksam. Er muß später mit erschrecken feststellen, das sich kleine Aliens innerhalb dieser Steinchen befinden, die sich etlicher Menschen bemächtigt haben und ihre Handlungsweisen kontrollieren bzw. steuern können. Dieses Phenomen ist schon bis in diverse Regierungskreise vorgedrungen. Höchste Alarmstufe!

Ein seltenes Motiv aus Frankreich, was widerum ruhiger und seltsamer von der Grafik her aussieht.

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Im Grunde genommen eine frühe und aus heutiger Sicht weitere Variante der sogenannten "Invasion of Bodysnatcher-Filme", von denen es ja nicht gerade wenige gibt. Aber das tut dem Film keinen Abbruch, denn er ist ein spannender Schwarzweiß Scifi-Klassiker, der einen Vergleich mit anderen Filmen selbiger Thematik auch heutzutage nicht scheuen muß.

Die Kritik lobte damals vor allem die Kameraarbeit von GERALD GIBBS, die einige Schwächen der Geschichte vergessen ließ und zudem war man damals der Meinung, das dies einer der erregensten expressionistischen Filme sei, der je in England gedreht worden ist.

Na..., wenn das keine Empfehlung ist, sich diesen Klassiker, dank ANOLIS in Abständen immer wieder mal anzusehen.
Definitiv einer meiner Lieblings-Hammerfilme.  ro7   ro7   ro7 



STAHLBAJONETT
(GB 1957) deutsche EA am 7.3.1958
(OT: The Steel Bayonet)
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Mit diesen Film begab sich Hammer in den 2. Weltkrieg. Der Schauplatz ist wohl Tunesien, wo britische Infanteristen im Jahre 1943 ein altes Gehöft gegen die angreifenden deutschen Soldaten verteidigen sollen.

Kurzkritik des katholischen Fimdienstes, Zitat:

"Ein Kriegsfilm, wie viele andere auch!"

Das kann schon sein und den Film sah ich zumindest vor etlichen Jahren einmal im TV. Müßte meines erachtens Sat1 oder Pro7 gewesen sein. Viel ist bei mir zumindest nicht in Erinnerung geblieben. Nun bin ich eh nicht der große Kriegsfilm-Freund.

Frankreich-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Michael Carreras produzierte übrigens diesen Film und führte gleichzeitig Regie.

Demnächst wird es weitergehen...!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am So 12 Jan - 13:20

FRANKENSTEINS FLUCH
(GB 1957) deutsche EA am 27.9.1957
(OT: The Curse of Frankenstein)
Ein Original Quer-Filmplakat aus England
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Mit diesem Film gelang Hammer nun der absolute totale Durchbruch. Damals in London brach er sämtliche Besucherrekorde und dann setzte er seinen Siegeszug rund um die Welt fort. Wie kam es.....?

Die Geschichte von Mary Shelley's FRANKENSTEIN kannten viele nicht nur aus ihrem Buch, sondern auch aus den klassischen schwarzweiß Filmproduktionen aus den 30er und 40er Jahren mit Boris Karloff als Kreatur in den berühmten Filmen von James Whale, die auch heute noch als Klassiker gelten.

Hammer zeigte einen Frankenstein-Film erstmalig in Farbe, was damals sensationell war und scheute sich nicht für damalige Verhältnisse dies blutiger zu gestalten, als es bisher der Fall war. Hier kam desweiteren das VIKTORIANISCHE ZEITALTER zum tragen, denn alles spielte in dieser Epoche und somit kamen Kostüme, Inneneinrichtungen, das Labor mit seinen Apparaturen und sonstige Requisiten zur Geltung und das alles in den schönsten Farben. Die GOTHIK HORROR ATMOSPHÄRE, die hier mit all dem herauf beschworen wurde, sollte für Hammer ebenfalls eine Art Markenzeichen werden, für das sie ja auch heute noch berühmt und beliebt sind.

Das Plakat aus Belgien strahlt, wie ihr sehen könnt auch schon eine gewisse Atmosphäre aus.

Ein tolles Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Hinzu kommt noch, das PETER CUSHING sich in dem Part des BARON VIKTOR FRANKENSTEIN als absoluter Glückstreffer erwies. Hatte er vorher so ca. zw. 1951-1956 in irgendwelchen Fernsehspielen mitgewirkt, so wurde Hammer Production auf ihn aufmerksam. Mit Frankensteins Fluch etablierte sich Peter Cushing als weltweit bekannter Schauspieler und er verlieh seinem Baron Frankenstein seine ganz eigene Note. Hammer konzentrierte sich sowieso im Gegensatz zu den früheren Frankensteinfilmen von Universal viel eher auf den Baron, als auf die von ihm geschaffene Kreatur. In diesem Punkt machte dies das geniale Drehbuch von JIMMY SANGSTER möglich, der zwar einige wichtige Elemente von Mary Shelley beibehielt, aber ansonsten eine neue Geschichte schrieb. Peter Cushing sollte im laufe der Zeit bei Hammer den Baron noch 5 mal darstellen und einige andere Charaktere, von denen hier noch die Rede sein wird.

Italien-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Auch der Regisseur TERENCE FISHER etablierte sich und schien damals, wie kein anderer am besten geeignet, diese und etliche andere Hammer-Produktionen auf ein hohes Niveau zu bringen. T. Fisher fand hier zu seinem unverwechselbaren Stil.

Mit CHRISTOPHER LEE fand sich hier ebenfalls ein weiterer Horrorstar ein, dem der Durchbruch allerdings erst ein Jahr später mit einer ebenfalls berühmten Horror Literaturgestalt gelang. Ebenso wie Mr. Cushing spielte Mr. Lee vorher in eher unbekannten Filmrollen und war als Schauspieler weitgehend unbekannt geblieben, was sich aber grundlegend ändern sollte. Hier stellte C. Lee die zum Leben erweckte Kreatur dar, die auch irgendwie bedauernswert ausschaut.

Wie ihr sehen könnt, legte das französische Plakat sein Hauptaugenmerk eher auf die Kreatur.

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Hier wurde ein absoluter HORROR KLASSIKER geschaffen!  ro7 



YETI, DER SCHNEEMENSCH - DAS GEHEIMNIS DES HIMALAYA
(GB 1957) deutsche EA am 7.3.1958
(OT: The Abominable Snowman)
Hier ein Querplakat aus USA
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Kurzinhalt :
Seltsame Fußabdrücke am Himalaya sind entdeckt worden, was auf ein Dasein geheimnisvoller Bergbewohner schließen läßt. Der Botaniker Tom Friend schließt sich einer Expeditionsgruppe an, die einen sagenumwobenen Yeti einfangen wollen. Allerdings sind die meisten dieser Gruppe weniger an wissenschaftlicher Forschung interessiert, als vielmehr daran, mit solch einem Yeti Geschäfte zu machen. Man will ihn für Ausstellungszwecke missbrachen.

VAL GUEST, der Regisseur der ersten beiden Quatermassfilme führte Regie bei diesen Hammerfilm, der diesmal von AUBREY BARING produziert worden ist. Peter Cushing agiert zwar wieder souverän und Forrest Tucker ist auch nicht schlecht besetzt, aber irgendwie zieht sich der Streifen ein wenig hin.

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und

Italien-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Die Kritik bezeichnete diesen Film als hanebüchenen Unfug, der bestenfalls Anlaß zur unfreiwilligen Komik bietet und der damalige Filmdienst war der Meinung, das der Streifen das gleiche Schicksal ereilen sollte, wie es dem letzten Überlebenden in der Geschichte widerfuhr, nämlich das Erlebte sofort wieder zu vergessen.

Nun ja, ganz so extrem kritisch sehe ich dies nun wieder nicht, denn der Film hat schon seine Spannungsmemente und hat sogar eine ziemlich unheimliche Atmosphäre in einer Schneehöhle aufzuweisen. Diese kommt gerade dadurch stark zur Geltung, weil er in schwarzeiß ist. aber wie gesagt,...er zieht sich ein wenig hin. Ich selbst muß den Film nicht haben!

Wird fortgesetzt...!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Mi 15 Jan - 14:54

DIE GELBE HÖLLE
(GB 1958) deutsche EA am 27.2.1959
(OT: The Camp on Blood Island)
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Auf einer abgelegenen Insel befindet sich ein Kriegsgefangenenlager der Japaner mit britischen Gefangenen. Die letzten Tage des zweiten Weltkrieges sind angebrochen und für die Briten besteht die Gefahr, das der japanische Kommandant bei Kapitulation Japans alle Gefangenen töten läßt.

Den von Anthony Hinds produzierten Film habe ich leider nie gesehen, aber eine damalige Kritik war der Ansicht, das der Film ein eindrucksvoller Kriegsfilm sei, der zwar die inneren Konflikte zu knapp behandeln würde, aber er durchaus realistisch in Szene gesetzt wurde.

Regie führte auch hier wieder Val Guest.

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Aufgrund des großen Erfolgs des ein Jahr zuvor entstandenen Films DIE BRÜCKE AM KWAI (GB 1957), der von Sam Spiegel produziert wurde und David Lean Regie führte, legte vermutlich Hammer mit diesem Film nach. Die Grundbasis des Themas ist ähnlich, da es um britische Kriegsgefangene der Japaner geht. Ich würde ihn auch gerne mal sehen.



DRACULA
(GB 1958) deutsche EA am 12.12.1958
(OT: Dracula / US Titel = Horror of Dracula)
Hier das schöne britische Original Filmplakat
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Über diesen Film eigentlich noch viele Worte machen, hieße eh nur, die berühmten Eulen nach Athen tragen, denn jeder eingefleischte Horrorfilmfan dürfte ihn kennen. Er ist neben *Frankensteins Fluch*, einer der Filmklassiker von Hammer schlechthin und es auch in der Filmgeschichte bleiben wird.

Denoch will ich einiges anführen, wo ich denke, das es vielleicht informativ sein könnte:

Auch bei diesen Film war sozusagen das Stamm-Team von Hammer beteiligt.
Terence Fisher führte Regie, Anthony Hinds war der Produzent und Jimmy Sangster schrieb das Drehbuch. Wie schon beim ersten Hammer-Frankensteinfilm nahm Mr. Sangster Veränderungen vor, die vom berühmten Roman von Bram Stoker etwas abwichen. So ist z.B. JONATHAN HARKER von Anfang an über die Existenz des Vampirs Dracula im Bilde und reist zu diesem, um ihn unschädlich zu machen. Im Buch und in einigen anderen Verfilmungen weiß dieser ja gar nichts davon. JAMES BERNARD, den ich sträflicherweise bisher noch nicht erwähnte, schuf hier die Musik, die das Dracula-Thema ansich prägen sollte, auch für die weiteren Filme innerhalb der Hammer Dracula-Reihe.

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Und hier an dieser Stelle, kommen wir zum Titeldarsteller:
Christopfer Lee, der eigentlich, wenn man es ganauer betrachtet, im Film selbst eher ein Nebendarsteller ist. Dieser tritt nämlich so oft gar nicht in Erscheining. Aber es reichte, denn er war mit seiner großen hageren Gestalt und seinem aristokratischen Aussehen geradezu wie geschaffen als Graf Dracula aufzutreten. Das war der endgültige Durchbruch für Mr. Lee, der nun erst recht weltbekannt wurde. Seine Wirkung des des Grafen Dracula ist aber auch seinem genialen Gegenspieler Peter Cushing zu verdanken. Seine Darstellung als Dr. Van Helsing stellt er mit einer hohen Konzentration und Präzision dar und ist nach dem Tode von Harker fast permanent zu sehen. Die Ernsthaftigkeit, mit der Van Helsing gegen Dracula vorgeht und ständig von diesem Untoten geredet wird, aufgrund seiner Taten usw., verleiht diesem widerum als Gegener viel mehr Gewicht. Christopher Lee LEE ist hier die Bedrohung und ein Wesen, dem man mit normalen Mitteln nicht beikommen kann. Gerade deswegen ist sein geringes auftauchen im Film umso wirkungsvoller. Das alles in schönster Gothic-Horroratmosphäre, inkl. der mal wieder liebevollen Ausstattung und einiges mehr.

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Jeder Film ist ein Kind seiner Zeit, als er noch neu und aktuell war. Dazu gehören auch diverse Kritiken, die aus heutiger Sicht eher zum schmunzeln sein mögen oder zum Kopf schütteln, aber ein klein wenig habe ich bei mir gefunden:

Die Katholische Filmkommission von 1958 war damals der Meinung, Zitat:

"...das der Film so widerlich abwegig inszeniert sei, so das man Verwahrung einlegen muß und deshalb davon abzuraten sei!"

"Das Filme dieser Art, durch ihre Gesamttendenz oder durch sehr gehäufte bedenkliche Einzelheiten in sittlicher oder religiöser Hinsicht starke negative Einflüsse auf den Durchschnitt der Besucher ausüben würden!"

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Ein anderer damaliger Filmdienst im Dezember des Jahres 1958 setzte noch einen drauf und ich zitiere:

"Der Film Dracula besteht auf einem pseudorealistischen Stil, der nicht romantischen Grusel, sondern barbarische Wollust befriedigen möchte. Statt einer Volkssage erlebt man eine Art Nervenkitzel im KZ-Format!"

Auweia,...da frage ich mich doch glatt, was mit diesen Filmdienstkritiker los war???
Aber man muß dies alles in der Zeit von damals betrachten. Damals 1958 war man noch nicht so hartgesotten, obwohl der Streifen von der FSK ab 16 Jahren eingestuft worden ist. Das Aussaugen eines Menschen an seiner Halsschlagader, das Pfählen von Frauen in einer brutalen blutigen Deutlichkeit, die wollüstige Hingabe verlobter oder verheirateter Frauen an einen Vampir usw. Heute vermag vieles altmodisch erscheinen und aus sehr vielen Varianten bekannt sein, aber damals war diese neue Art des Kinos für die meisten Besucher zum ersten mal zu sehen.

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Aber all die damaligen Kritiken sollten nicht verhindern, was der Film bis heute ist. Ein absoluter Klassiker, der aus der Filmgeschichte nicht mehr wegzudenken ist und dort seinen Platz schon lange gefunden hat!  ro7

Wird weiter fortgesetzt...!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Sa 18 Jan - 16:05

DER SCHNORCHEL
(GB 1958) deutsche EA am 22.7.1958
(OT: The Snorkel)
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JACQUES DUVAL (Peter van Eyck) fühlt sich von jedem Verdacht befreit, weil er mit der Ermordung seiner Frau "das perfekte Verbrechen" verübt hat. Er wiegt sich in absoluter Sicherheit, aber seine Stieftochter verdächtigt ihn weiterhin.

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Michael Carreras produzierte diesen Streifen und GUY GREEN führte Regie.
Die Kritik bezeichnete ihn als solide und spannend. Ich sah ihn damals entweder bei Sat1 oder Pro7 und fand den nun wieder nicht besonders aufregend, aber es ist widerum einfach zu lange her, als ich den Film sah. Weiß aber, das er mir zu langweilig gewesen ist, um wirklich zu fesseln. Außerdem fand ich es persönlich einfach zu albern zu sehen, wie jemand im Taucheranzug inkl. Taucherbrille und Schnorchel da durchs Haus geistert.



FRANKENSTEINS RACHE
(GB 1958) deutsche EA am 5.9.1958
(OT: The Revenge of Frankenstein)
Titel in Österreich war = ICH BIN FRANKENSTEIN
Hier das Original britische Filmplakat
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Diese Fortsetzung des Films *Frankensteins Fluch* beginnt da, wo der erste Hammer-Frankensteinfilm endete. Nämlich damit, das Baron Frankenstein zum Schafott geführt und hingerichtet wird. Aber wie sich im nachhinein zeigt, gelang es diesem durch einen Trick, das stattdessen der Priester geköpft wurde und der Baron nach Paris entkommen kann. Dort eröffnet er unter dem Pseudonym DR. STEIN eine Praxis, in der er Patienten behandelt und weiterhin seine wissenschaftlichen Forschungen/Experimente fortführt. Ihm zur Seite gesellt sich ein DR. HANS KLEVE (dargestellt von Francis Matthews), der den Baron erkannt hat. Aber er schweigt, da er seine Forschungsarbeiten bewundert und er von ihm lernen und helfen will.

Italien-Plakat [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Peter Cushing ist hier wieder in seinem Element, denn sein Baron Frankenstein ist hier genauso genial dargestellt, wie schon im Vorfilm. Er ist natürlich der Dreh- und Angelpunkt dieses Hammer-Films. Das hier Baron Frankenstein/Dr. Stein auch eine Arztpraxis betreibt ist mal wieder dem Einfall/Drehbuch von Jimmy Sangster zu verdanken, der somit der Figur des Barons frischen Wind hinzufügte.

Motiv aus Australien [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Christopher Lee bot man übrigens wieder den Part des künstlichen Menschen an, er aber ablehnte, weil er der Meinung war, das er als Monster keine Möglichkeiten hat diese Rolle irgendwie weiter zu entwickeln. Den Part übernahm dann MICHAEL GWYNN, der hier zuerst als Krüppel KARL zu sehen ist und dem Baron zur Hand geht. Karl will einen gesunden Körper und stellt sein Gehirn Dr. Stein zur Verfügung. Dieses soll in einen anderen/besseren Körper umgepflanzt werden.

Terence Fisher führte auch wieder Regie und als Produzenten fungierten diesmal Anthony Hinds und Michael Carreras.

USA-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Wieder ein toller atmosphärischer Hammer-Film in Farbe, der im viktorianischen Zeitalter spielt inkl. der liebevollen Austattungen usw.

Der katholische Filmdienst hatte damals andere Ansichten zum Film, Zitat:

"Primitiver, unappetitlicher Gruselfilm. Unsere Vorbehalte beziehen sich auf die Ehrfurchtlosigkeit vor Leben und Leib des Menschen, die auch in einem
so unsinnigen Film fehl am Platze sind."


Also heutzutage kann man über damalige Kritiken nur den Kopf schütteln oder eben sich darüber amüsieren  ggi  . Der Film als Fortsetzung steht seinem Vorgänger in nichts nach und ich finde beide klasse  ro7 

Fortsetzung, demnächst in diesem Hammer-Theater, äh Thread  xaz 
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Di 21 Jan - 18:27

VOR UNS DIE HÖLLE
(GB 1958) deutsche EA am 16.6.1959
(OT: Ten Seconds to Hell)
Das Original britische Filmplakat
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Zum Inhalt:
Sechs ehemalige deutsche Soldaten nehmen nach Kriegsende ein Angebot der britischen Besatzung an, sich in Berlin als Bombenräumkommando zu betätigen. Die zusammengewürfelten Männer bestehen aus den unterschiedlichsten Charakteren und wer am ende überlebt soll die Hälfte des Betrages der jeweils Gefallenen bekommen.

Der Film bezieht seine Spannung aus zwei Charakteren, die von JACK PALANCE und JEFF CHANDLER dargestellt werden, aber vor allem auch durch die Geschichte ansich. Hinzu kommt noch, das diese zwei Schauspieler im Grunde genommen gegen den Strich besetzt worden sind. Jack Palance, der ja in der Regel meistens Bösewichter oder zumindest zwielichtige Personen spielte, ist der Gute. Hier ist er als deutscher Soldat ERIC KÖRTNER zu sehen. Jeff Chandler, der widerum meistens als Good Guy des amerikanischen B-Films auftrat, stellt hier den deutschen Vorgesetzten und Bösewicht KARL WIRTZ dar. Er schickaniert den guten KÖRTNER immer wieder, aufgrund seiner Stellung zu noch mehr riskanteren, waghalsigen Unternehmen, indem er ihn unter Druck setzt.

Plakat aus Frankreich [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Leider ist es schon verdammt lange her, als ich den Film das letzte mal sah. Meines erachtens lief der damals in den 90er Jahren irgendwann mal in Sat1. Ich habe ihn als ein starkes Drama/Kriegsdrama in Erinnerung, das hervorragend inszeniert und gespielt ist.

Kein geringerer als ROBERT ALDRICH führte hier Regie, der z.B. tolle Filme wie, VERA CRUZ, DER FLUG DES PHÖNIX, WIEGENLIED FÜR EINE LEICHE usw. (nur um mal drei zu benennen) gemacht hatte.

Dieser Umstand führte dazu, das dieser Hammer-Film mal wieder in einschlägigen Quellen als eine USA-Produktion bezeichnet wird, was er aber nicht ist. MICHAEL CARRERAS übernahm die Produktion.

Motiv aus Italien [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Der katholische Filmdienst von damals urteilte folgendermaßen, Zitat:

"Ein Sorgfältig spannender inszenierter Film, beeindruckend in der Schilderung einer schicksalhaft zusammengewürfelten Gruppe von Männern, die nicht in der Lage sind, aus ihrem selbstmörderischen Job auszusteigen!"

Dem schließe ich mich diesmal einfach mal an, da ich den als richtig gut in Erinnerung habe. Dieser Hammer-Film fehlt definitiv noch auf DVD.  ro7 



FEINDE VON GESTERN
(GB 1958) deutsche EA am 11.9.1959
(OT: Yesterday's Enemy)
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Diesen Film kenne ich leider überhaupt nicht und hier muß ich aus den katholischen Filmdienst zitieren:

"Episode aus dem Kriegsgeschehen im burmesischen Dschungel. Der Parallelfall zweier Offiziere, eines Briten und eines Japaners, die wegen taktischer Notwendigkeiten rechtswidrig Erschießungen anordnen, wirft die Frage nach der Möglichkeit sittlichen Handelns im totalen Krieg auf. Der ernsthaft und eindringlich gestaltete Film enthält sich einer abschließenden eigenen Antwort!"

Spanien-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

VAL GUEST saß hier zum wiederholten male auf dem Regiestuhl und MICHAEL CARRERAS pruduzierte das Ganze. Mit von der Partie sind STANLEY BAKER, GUY ROLFE, LEO McKERN, GORDON JACKSON usw.
Würde ich gerne mal sehen wollen!

Geht weiter,.....demnächst!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Mi 29 Jan - 16:39

DER HUND VON BASKERVILLE
(GB 1958) deutsche EA am 27.11.1959
(OT: The Hound of the Baskervilles)
Das britische Original Filmplakat
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Über dem Geschlecht der Herren von Baskerville liegt ein unheimlicher Fluch. Der Legende nach, soll ein übergroßer Hund das Moor nächtens durchstreifen, der sämtliche Nachfahren eines gewissen HUGO BASKERVILLE getötet hat. Hugo Baskerville war ein verruchter tyrannischer Mann, der damals bei den Dörflern verhasst gewesen ist. Als Hugo eine Frau verfolgte und sie tötete, weil sie ihm nicht zu Willen war, so starb er unmittelbar ebenfalls. Ein Hund soll ihn zerfetzt haben. Einige Generationen später, will HENRY BASKERVILLE sein Erbe antreten. Sein Vater Charles starb durch einen Schlaganfall. Charles wurde in der Moorlandschaft tot aufgefunden und man fand Spuren eines Hundes. Auch Henry soll durch den Fluch sterben. Um diese ganzen Todesfälle aufzuklären, bzw. was es mit dem Fluch auf sich hat,...wird der Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein Gehilfe Dr. Watson engagiert.

Frankreich-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Der Film ist mit Peter Cushing als SHERLOCK HOLMES und André Morell als DR. WATSON und ferner mit Christopher Lee als HENRY BASKERVILLE gut besetzt. Der Film besticht auch mit guter Atmosphäre, schönen Farben und Spannung. Was mir hier sofort aufgefallen ist, ist die Musik. Als in der Vergangenheit Hugo Baskerville die Frau mit Hunden verfolgt, so hört man exakt das gleiche Stück, wie beim Film DRACULA (1958). In der dortigen Schlußsequenz verfolgt Dr. van Helsing Dracula und man hört genau dieses Musikstück, aber auch später zu Beginn des Films BLUT FÜR DRACULA (1965). Als Komponist wird hier natürlich JAMES BERNARD genannt.

USA-Motiv
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Der katholische Filmdienst urteilte, Zitat:

"Verfilmung der klassischen Sherlock-Holmes-Geschichte um die Aufklärung geheimnisumwitterter Morde im vergöberten Geschmack der Nachkriegszeit: Bei vereinfachter Handlung und geringem Humor starkfarbig aufs Grausige zielend."



DIE RACHE DER PHARAONEN
(GB 1959) deutsche EA am 31.12.1959
(OT: The Mummy)
Das britische Original Filmplakat
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Ägypten ca. 2000 Jahre vor Ch.
Die zukünftige Königin, Prinzessin ANANKA ist überraschend gestorben. Nachdem sie in der Grabkammer beigesetzt worden ist, schleicht sich der Priester KHARIS heimlich in die Grabkammer, um Ananka mit der *Schriftrolle des Lebens* wieder zu erwecken. Kharis liebte die Prinzessin, aber er wird dabei entdeckt. Zur Strafe wird ihm die Zunge heraus geschnitten, einbalsamiert und lebendig in einer Nische innerhalb der Grabkammer eingeschlossen. Er soll somit für alle Zeiten über die Prinzessin wachen.

Ca. 4000 Jahre später findet der Archäologe BANNING das Grab der Prinzessin Ananka, verliert dabei irgendwie sein Verstand, so das sein Sohn JOHN weiter macht und er und seine Mitarbeiter den ganzen reichen Fund nach London bringen. Dadurch ziehen sie sich die Rache des Priesters Kharis auf sich, der als einbalsamierter Leichnam über die Totenruhe Anankas zu wachen hat. Als lebende Mumie beginnt Kharis seine Rache an sämtlichen Teilnehmern der Expedition zu vollziehen.

Italien-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Dieser Hammer-Film ist eine Art Remake des alten Klassikers DIE MUMIE (1932) von Universal mit Boris Karloff in der Hauptrolle. Hammer variierte das Thema und drückte dieser Mumienthematik seinen eigenen unverwechselbaren Stempel auf, wobei diesmal z.T. weniger auf Gothic Horror Atmosphäre gesetzt wurde, sondern vielmehr auf eine Art Romantik-Horror.

Das muß kein Nachteil sein, zumal wieder TERENCE FISHER auf dem Regiestuhl eine ordentliche Leistung ablieferte und in Sachen Mumienfilm neue Maßstäbe setzte. Die Atmosphäre, Ausstattung usw. ist gelungen, was auch auf die Make-Up Effekte der Mumie zutrifft.

Frankreich-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Und hier kommen wir mal wieder zu CHRISTOPHER LEE, der Kharis, bzw. die Mumie darstellt. Seine Mumie bewegt sich schneller und ist agiler, als alle anderen vorher. Dadurch wirkt diese unheimlicher und viel gefährlicher für ihre seine Opfer. Zielstrebig und leicht taumelnt bewegt er sich auf diese zu, tritt dabei Türen und Fenster ein und selbst als Gewehrkugeln in treffen, ist er von seinem Vorhaben nicht abzuhalten. Mr. Lee's Darstellung als Mumie zählt hier zu den Höhepunkten des Films.

Und natürlich wieder PETER CUSHING als John Banning, zeigt sich ebenfalls von seiner besten Seite. Szenen in denen er von Kharis angegriffen wird, sind dramatisch inszeniert.

Die hübsche YVONNE FURNEAUX ist hier als Isobel Banning, aber auch als Prinzessin Ananka zu sehen. Als die Mumie bzw. Kharis in ihr seine verlorene Geliebte wieder zusehen glaubt, will er sie für sich. Das verleiht dem Film zusätzlich noch eine gewisse Tragik.

2. Italien-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

MICHAEL CARRERAS produzierte das Ganze und das Drehbuch lieferte wieder JIMMY SANGSTER, wobei Kritiker bemängelten, das es zu geschwätzig ausfiel.

Der Filmdienst von 1960 war von diesen ersten Hammer-Mumienfilm seinerzeit nicht sonderlich angetan, Zitat:

"Das minutiöse Hantieren mit einer auf Sex getrimmten Frauenleiche in den Einbalsamierungsszenen, das Zungenausreissen und das mit Nah-und Großaufnahmen auf Hautnähe gerückte Erwürgen der einzelnen Opfer krönen eine Serie von Schreckeffekten, die vollkommen jenseits von Ästhetik und Geschmack liegen!"

Die Katholische Filmkritik bezeichnete diesen Film, als schwaches Remake.
Mir hat er trotzdem gefallen.

Fortsetzung folgt,...demnächst!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Do 30 Jan - 19:17

DIE WÜRGER VON BOMBAY
(GB 1959) deutsche EA am 13.5.1960
(OT: The Stranglers of Bombay)
Das britische Original-Filmplakat
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Den Film kenne ich nicht, deshalb zitiere ich mal einen Kurzinhalt:

"Die indische Sekte der TÄUSCHER (Thugs) wird von einem englischen Offizier an weiteren Ritualmorden gehindert."

TERENCE FISHER führte Regie und ANTHONY HINDS übernahm die Produktion.

Frankreich-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Der Filmdienst war im Mai 1960 folgender Ansicht, Zitat:

"Eine wohlfeile Schilderung von Sadismen. Die Kamera vereilt ausgiebig unter den Seidenschal-Würgern : wie sie neuen Mitgliedern das Brandzeichen einsengen, ungehorsame Anhänger blenden, Ihre Gefangenen reihenweise erdrosseln und dem Captain die abgehackte Hand seines Dieners auf den Abendbrottisch werfen, um ihn später einer besonders sadistischen Folterung zu unterziehen. Immer mehr Leichen werden verscharrt und wieder ausgebuddelt, es stinkt nur so nach brandigem Fleisch und Verwesung."



DEN TOD ÜBERLISTET
(GB 1959) deutsche EA am 10.6.1960
(OT: The Man who Could cheat Death)
Britisches Original-Filmplakat
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Um die Jahrhundertwende, Paris 1890.
Der forschende und behandelne Arzt GEORGES BONNER hat vor ca. 74 Jahren ein Verfahren entwickelt zur Erhaltung ewiger Jugend. Er ist dadurch nun 104 Jahre alt, aber es bleibt sein Geheimnis. Die meisten Leute mit denen er verkehrt schätzen ihn auf ca. 34 Jahre. Die Sache hat mal wieder einen Haken. Er muß ein grünflüssiges Elixier in bestimmten Zeitabständen einnehmen, um nicht radikal zu altern. Die Zeitabstände verkürzen sich. Mittlerweile muß er das Elixier alle 5 Std einnehmen. Damit das aufhört, muß er dringend operiert werden, aber dadurch wird er zum Mörder. Auch trifft er JANINE wieder, die er immer noch liebt.

Belgien-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Bei diesem Film handelt es sich vermutlich um eine weniger bekannte Produktion der Hammerstudios, da diese schon damals kaum zum Einsatz kam und auch im Fernsehen zu selten gezeigt worden ist. Ich sah ihn erst vor kurzem mal wieder.

ANTON DIFFRING ist hier der Arzt Georges Bonner. HAZEL COURT ist Janine, die ihn liebt. Und CHRISTOPHER LEE ist hier als Dr. PIERRE zu sehen, der Georges letztendlich operieren soll,...der sich aber aus moralischen Gründen weigert. Souveräne Leistung aller Darsteller. Die ganze Geschichte wird zwar durch Regisseur TERENCE FISHER schnörkellos inszeniert, so das keine Langeweile aufkommt, aber irgendwie fehlt es an gewohnter Gothic-Horroratmosphäre. Der Film ist dadurch aber nicht schlecht. Die Geschichte ist schon interessant umgesetzt worden.

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Der Film entstand diesmal nach einem Bühnenstück von BARRE LYNDON, zudem JIMMY SANGSTER mal wieder das Drehbuch schrieb und MICHAEL CARRERAS das ganze produzierte. Ob dieser Hammer-Film irgendwann mal auf DVD erscheint bleibt fragwürdig. Der Verleih damals war *Paramount* und hätte demzufolge auch mal beim DVD-Label Paramount erscheinen können.  cubx 

Bemerkungen:
Bis hierhin sind nun die Hammer-Filme vertreten, die damals auch alle in den deutschen Kinos ihre Erstaufführung gehabt haben. Als letzter Thread-Abschnitt folgen noch die Filme, die ihre deutsche Erstaufführung leider erst in den 90er Jahren im TV hatten. Dies wird dann ein sogenannter NACHTRAG sein, um eine gewisse Vollständigkeit zu wahren!
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Re: HAMMER-FILME der 50er Jahre! Ein Streifzug.

Beitrag von GrafKarnstein am Mi 5 Feb - 15:08

NACHTRAG
Es folgen nun die die Filme, die alle ihre Erstaufführung im deutschen TV-Fernsehen gehabt haben und somit nie in den deutschen Kinos gezeigt wurden.

DICK BARTON UND DER TODESSTRAHL
(GB 1950) deutsche EA im TV-Sender Tele5 am 1.12.1992
(OT: Dick Barton at Bay)
anderer TV-Titel: DICK BARTON GREIFT EIN
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Irgendwelche finsteren Mächte entführen einen Wissenschaftler und dessen Tochter. Sie wollen eine neu entwickelte Strahlenwaffe haben.

"Simples Agenten-Abenteuer",
urteilte der katholische Filmdienst.

Ich kenne den Film nicht. Es ist wohl der letzte Film um den Agenten DICK BARTON.
Die vorigen Filme waren:

DICK BARTON - GEHEIMAGENT (GB 1948)

GEHEIMWELLE 505 (GB 1949)
später umgetitelt in: DICK BARTON - GEHEIMWELLE 505




CLOUDBURST
(GB 1951) deutsche EA im TV-Sender Tele5 am 6.12.1992
(OT: Cloudburst)
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Da mir der Film ebenfalls unbekannt ist, zitiere ich mal den katholischen Filmdienst:

"Nachdem seine Frau bei einem Überfall getötet wurde, nutzt ein ehemaliger britischer Offizier seine militärisch-logistischen Fähigkeiten, um sich an den Tätern zu rächen. Durch seinen unverkennbaren Stil gerät er rasch in Verdacht.

Rache-Melodram in sehr verhaltenem Tempo, das seinem Thema wenig aufregende Aspekte abgewinnt."




IMMER ÄRGER IN DER ARMY
(GB 1958) deutsche EA im TV-Sender Tele 5 am 24.12.1992
(OT: Up the Creek)
Das britische Original-Filmplakat
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Diese HAMMER-KOMÖDIE lief nie in den deutschen Kinos und ich kenne sie nicht, allerdings lief diese widerum in anderen Ländern im Kino.

Ein Leutnant, der immer wieder für Ärger sorgt, soll kaltgestellt werden, indem man ihn zum Kapitän eines abgehalfterten Zerstörers macht. Die Besatzung dort reagiert in Panik, weil sie widerum ihre illegalen Geschäfte mit den Dorfbewohnern gefährdet sieht, vor dessen Küste dieser Zerstörer ankert.

Dänemark-Motiv [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

VAL GUEST führte Regie und das ganze wird als BYRON PRODUKTION angegeben, dessen Produzent HENRY HALSTAED war.

Der Filmdienst meinte, Zitat:

"Eine vergnügliche, mit einer gehörigen Portion Selbstironie inszenierte Komödie, die auf gute Darsteller zurückgreifen kann."



NOCH MEHR ÄRGER IN DER ARMY
(GB 1958) deutsche EA im TV-Sender Tele 5 am 25.12.1992
(OT: Further Up The Creek)
Britisches Original-Filmplakat
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Ebenfalls mir unbekannt. Der Filmdienst schrieb folgendes, Zitat:

"Als ein Kriegsschiff der Regierung einer Bananenrepublik überstellt werden soll, versuchen die Offiziere ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, und bieten die Fahrt als Luxusreise für zahlende Passagiere an.

Sehr englische Komödienunterhaltung mit einigen überaus amüsanten Einfällen."


 xaz  Ha ha,...die Idee finde ich gut und würde mir diese beiden "Hammer-Armyfilme" mal anschauen wollen!


So,...das wars von meiner Seite aus.
Die kleine Rundschau der 50er Jahre Hammer-Filme ist somit bendet.
GrafKarnstein  gh7h  ...  e4du
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