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Was ist Trash ?

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Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Mo 13 Jan - 18:21

schlrf 

Die Definition "Trash" geht bei vielen auseinander. Wo fängt TRASH an und womit verbindet man es ? Ist ein geringes Budget schon ein Merkmal für TRASH, oder eher die Unzulänglichkeit der Regisseure ? Wird TRASH extra hervorgerufen, oder passiert es einfach ? Wird alles was früher hipp war, irgendwann automatisch zu TRASH, weil die Generation von heute es so sieht ?

Wie man sieht, ist das ein durchaus komplexes Thema, über das es bestimmt spannend ist, mal zu diskutieren. Dann legt mal los, ich werde mich dann später auch noch einklinken.  vd6 
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Mo 13 Jan - 19:00

Ich habe diesen Beitrag incl. Deines Zitats, Eddie, aus dem anderen Thread hierher kopiert. Ein eigenes Thema dafür ist es wohl tatsächlich zu komplex. Aber es könnte interessant werden...

Hier der Auszug des Gesprächs vom anderen Thread...

Fynn schrieb:
Eddie-Fan schrieb:TRASH bedeutet auch, wenn man absichtlich was Minderwertiges herstellt...habe ich mittlerweile noch gelesen.  e4du  Also "minderwertig" nicht in dem Sinne, dass man kein Geld zur Verfügung hat, sondern das man es trotzdem besser machen könnte, es aber ABSICHTLICH völlig dämlich aussehen lässt.
  cubx  das erscheint mir aber doch ziemlich abwegig. Ein Ed Wood Wood hätte sicher auch mit mehr Geld keine besseren Filme gemacht, soviel ist klar, dem fehlte das Talent. Er war aber widerum sogar so schlecht, das er dadurch bekannt und Tim Burton ihm sogar ein filmisches Denkmal gesetzt hat. Das er das absichtlich gemacht hat bezweifle ich, zudem er ja auch nie Geld hatte, - um mal ein Beispiel zu nennen.

Und wenn ich jetzt vllt auch mit der "Riesenkralle"  xaz  nerve...glaubst Du denn, die sollte TATSÄCHLICH SO aussehen ?  snxs  snxs  Oder hatten sie nur kein Geld..?

Die "Astro Zombies"...auch so ein Knaller... snxs
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Mo 13 Jan - 19:09

Die "Kralle" ist von COLUMBIA, die hätten mit Sicherheit das Geld gehabt. Was da passiert ist, wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben...wohl auch in derem Interesse.  xaz 

Man muss nur mal an Jack Arnold denken. Dem hat man tatsächlich kaum ein Budget zukommen lassen...und dennoch hat er damals mit seinen Filmen Universal sogar vor dem Konkurs gerettet !!! Wenig Geld = TRASH, kommt also schonmal nicht unbedingt hin.  e4du 

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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Di 14 Jan - 4:56

Eddie-Fan schrieb:Die "Kralle" ist von COLUMBIA, die hätten mit Sicherheit das Geld gehabt. Was da passiert ist, wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben...wohl auch in derem Interesse.  xaz
Ja, da ist's schon merkwürdig, denn Regisseur Fred Sears hatte ja zum einen nicht gänzlich unbekannte Leute an Bord. Aber man wird ja bezweifeln können, das die wissentlich ins offene Messer gerannt sind. Und andererseits hatte er ja mit "Fliegende Untertassen greifen" an einen richtig, netten kleinen B-Film abgeliefert.
Eddie-Fan schrieb: Man muss nur mal an Jack Arnold denken. Dem hat man tatsächlich kaum ein Budget zukommen lassen...und dennoch hat er damals mit seinen Filmen Universal sogar vor dem Konkurs gerettet !!! Wenig Geld = TRASH, kommt also schonmal nicht unbedingt hin.  e4du    
Ne, wenig Geld = Trash ist natürlich Quatsch, dann gäbe es hunderte Filme gar nicht, die zu Recht Kutstatus haben. Bei Jack Arnold bin ich eher immer gespalten. Um das nur mal im Größenformat darzustellen, würde ich sagen, manche seiner Filme haben wirklich die Größe seiner "Tarantula" und andere kämpfen sich mühsam auf schwer geschrumpftem Niveau. Aber das ist dann eben auch nur wieder meine ganz persönliche Meinung, nichts weiter. Er hat sich ja auch sicher nicht gesagt :" so jetzt werde ich mal grade die Universal Leute aus der Sche...ziehen, - es ist eben einfach passiert, weil seine Filme dem Publikum gefielen und dies ja in weiten Teilen auch heute noch tun.

Der Vergleich mit den beiden Filmen hatte jetzt aber nichts zu sagen, denn ich finde "Mr. C." grandios. Es sollte nur ein Beispiel sein.
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Balu am Di 14 Jan - 8:55

Bruce Campbell meinte das man Trash nicht vom Budget abhängig machen sollte, er meinte das Filme wie z.B. "Piraten der Karibik" auch B-Movies sind - allein von der Story u. Aufmachung her - aber halt mit mehr Kohle im Hintergrund...Aber wenn es Großproduktionen sind heißt es fast automatisch "A"-Movie....
Ich glaube sogar das Filmemacher, umso mehr Kohle die bekommen umso einfallsloser werden - s. Tim Burton!
Wenn sie wenig Geld zur Verfügung haben scheint es manchmal wirklich, als wenn die sich mehr Mühe geben (müssen)...Und sind auch viel motivierter bzw. stehen viel mehr hinter ihrem "Baby"...Masse ist halt nicht gleich Klasse...
Auch wenn einige versuchen die Trashoptik nachzuahmen ist es in meinen Augen nicht möglich Trash bewußt zu produzieren...das ist ein reines Zufallsprodukt, wie auch Kultfilme..
"Der kleine Horrorladen" mit R. Moranis sollte so zum Kult stilisiert werden - tja hat nicht geklappt...Das entscheidet das Publikum selber und sei es viele Jahre später...was der Auslöser dann auch immer sein mag..

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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Di 14 Jan - 10:31

Balu schrieb:Ich glaube sogar das Filmemacher, umso mehr Kohle die bekommen umso einfallsloser werden - s. Tim Burton!
Grundsätzlich bin ich da schon Deiner Meinung, bei Burton bin ich nicht ganz so sicher. Sicher hat er zu Zeiten von "Edward S..." oder auch "Ed Wood" oft besseres abgeliefert und besonders seinen total schrägen "Mars Attacks !" hab ich immer geliebt. Solche Sachen wie "Planet of the Apes", das war eigentlich nicht nur überflüssig, es war auch mit Sicherheit kein Film, den ein Tim Burton hätte machen sollen. Als "Nicht-Trash" würde ich widerum seinen "Big Fish" betrachten, den ich sehr anspruchsvoll, aber gleichzeitig auch typisch für Burton halte. Ich glaube, bei ihm kommt es nicht unbedingt immer auf's Geld an, er hat einen ziemlich unverwechselbaren Stil, den man sofort erkennt.

Nein, ich würde sagen, ich schließe mich da eher Balu's Meinung an, Trash ist nicht künstlich zu erzeugen. Was sich die Leute vor 50 Jahren als Utopie vorstellten, z.B. in der Raumfahrt, das wirkt heute einfach komisch, aber damals haben sie ernsthaft an sowas geglaubt.. Und das ist ja auch gut so, denn sonst würde es ( zumindest mir ) gar nicht soviel Spaß machen.
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Balu am Di 14 Jan - 13:35

Schade das "Big Fish" eigentlich kaum einer kennt...
Ich meine die neuen (Mach)werke von ihm, wie "Alice", "Dark Shadows" und auch "Sweeney Todd" - denen fehlt der Charme, die Wärme wie bei den alten Filmen...es sind für mich total aufgeblasene "tote" Filme...

Selbst sowas wie "Turkish Star Wars" ist glaub ich von den Machern irgendwie ernst gemeint gewesen..ich glaub die meinten wirklich was ganz Dolles abgeliefert zu haben...jedenfalls gucke die Darsteller alle furchtbar ernst haha

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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Di 14 Jan - 15:22

Fynn schrieb:Nein, ich würde sagen, ich schließe mich da eher Balu's Meinung an, Trash ist nicht künstlich zu erzeugen. Was sich die Leute vor 50 Jahren als Utopie vorstellten, z.B. in der Raumfahrt, das wirkt heute einfach komisch...
Ich widerspreche auf ganzer Linie !!!  ggi   xaz 

Ich finde Filme z.B. aus den 50ern (fast) nie komisch oder gar lächerlich und lache somit auch (fast) nie über sie, weil man es im Kontext der damaligen Zeit sehen muss. Ich bin bei solchen Filmen meist mit ernsthafter Begeisterung dabei, weil die praktisch nicht vorhandenen techschnischen Möglichkeiten trotzdem in faszinierende Geschichten mündeten. Nur weil irgendwann irgendwas nach heutigen Maßstäben veraltet ist, resultiert das nicht zwangsläufig sofort zum Trash. Ganz im Gegenteil, Trash ist da was ganz anderes, wie z.B. die heutigen Asylum-Filme. Das ist Trash. Da wird bewusst immer die gleiche Billig-Schiene gefahren, obwohl man es heute gänzlich anders machen könnte...und das hat nicht nur mit einem möglichen höheren Budget zu tun, nein, sondern auch mit der ganzen Machart, also Plot, Dramaturgie, darstellerische Leistung usw. Und somit sind wir bei dem Punkt, das Trash eben doch künstlich erzeugt werden kann, wie auch die Fachleute darüber resümieren ! Diese Filme sind in allen Belangen unerträglich, weil dort von vorne bis hinten nichts stimmt. Besonders die darstellerische Leistung lässt vieles heute zum Trash verkommen...und da war eigentlich jeder Film aus den 30ern bis 50ern diesen Schoten um Lichtjahre voraus.

Die Bedeutung Trash ist auch erst später entstanden und nicht schon in den 50ern oder sogar noch eher. Ed Wood mag zwar vielleicht eine Aunahme gewesen sein, aber im Grunde fing das alles erst mit solchen Kanonen wie Al Adamson; Larry Buchanan usw an. Weil diese zu der Zeit praktisch immer schlechtere Filme auf den Markt brachten, wurde der Begriff TRASH für Filme gegründet. Wenn man in Filmsuchmaschinen den Begriff Trash eingibt, dann wird man so weit keinen Film aus den vorherigen Jahrzehnten dort finden, sondern erst ab den späten 60er oder frühen 70er Jahren.

Und somit spannt sich schlußendlich auch der Bogen zu den Galerien von Anolis, denn bei den "Röntgenaugen" sind wir ja praktisch mit dem Thema angefangen. Es kann zwar jeder seine Meinung haben, aber das heisst ja noch lange nicht, ob man damit auch richtig liegt. Filme aus den 50ern werden jedenfalls nicht als Trash ausgegeben, das ist so, Punkt aus ! Es wird höchstens mal bemängelt, dass der Zahn der Zeit an ihnen nagt...aber das ist ja auch normal. Ist bei alten Autos, Flugzeugen oder was auch immer natürlich auch so...aber sind diese Dinge deshalb heute Trash ?!  r66g 
Uns somit sind auch die Galerien von Anolis nicht als Trash-Reihe gemeint gewesen, auch wenn das der ein oder andere vermutet. Die "Untertitelung" der Galerien heisst seltene Perlen des Sci-Fi und Horrorgenres und nicht z.b. der größte Trash-Scheiß aller Zeiten !  xaz 
In diesen Boxen würden auch mit den anderen Filmen vermischt solche überall anerkannten Filme wie z.B. "Der Fluch des Dämonen" von Tourneur reinkommen, nur kommt man da leider nicht an die Lizenzen dran. Somit begnügt sich Anolis zumeist mit den kleineren Firmen, weil da die Rechtslage viel einfacher ist. Wer also meint, dass diese Reihe von Anolis extra so mit diesen Filmen gestaltet wird, weil es Trash sein soll, der liegt leider völlig falsch !  r66g
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von schimanski am Di 14 Jan - 17:00

?????

mir brummt der Kopf....  f6zr f6zr 

Trash ist das was derjenige dafür ansieht....

Was für einen Ernsthaftigkeit ist kann für den anderen zum brüllen komisch sein....
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Di 14 Jan - 17:40

schimanski schrieb:

Punkt 1) Trash ist das was derjenige dafür ansieht....

Punkt 2) Was für einen Ernsthaftigkeit ist kann für den anderen zum brüllen komisch sein....
Punkt 1) Na klar...und wenn auf der Strasse ein Auto fährt und einer sieht es als Flugzeug an, dann ist es halt ein Flugzeug...  snxs   Sorry, solch einen pauschalen Unsinn habe ich selten gelesen. Wir kommen ja hier im Forum alle ganz gut miteinander klar, aber sowas muss man dann auch mal sagen dürfen.  ggi  Diese Aussage ist wirklich völliger Quatsch. Trash hat natürlich schon eine bestimmte Bedeutung und wird nicht dadurch definiert, wie einer was sieht.

Punkt 2) Das stimmt natürlich, aber auch damit wird nicht der Begriff Trash erklärt. r66g 

Ich habe das Gefühl, dass es Filmreunde gibt, die mit der Definition von Trash gar nichts anfangen können und somit gar nicht wissen, wie das einzustufen ist und was das bedeutet. Natürlich kann man dann leichte Nuancen zum anders tendieren haben, aber diese Aussagen hier sind für mich erschreckend unwissend und egoistisch gedacht.  affraid
Diese Pauschalisierung tut ja schon fast ein bisschen weh ! Und das unter Filmkennern.  xc5f
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Di 14 Jan - 18:38

Eddie-Fan schrieb:
schimanski schrieb:

Punkt 1) Trash ist das was derjenige dafür ansieht....

Punkt 2) Was für einen Ernsthaftigkeit ist kann für den anderen zum brüllen komisch sein....
Punkt 1) Na klar...und wenn auf der Strasse ein Auto fährt und einer sieht es als Flugzeug an, dann ist es halt ein Flugzeug...  snxs   Sorry, solch einen pauschalen Unsinn habe ich selten gelesen. Wir kommen ja hier im Forum alle ganz gut miteinander klar, aber sowas muss man dann auch mal sagen dürfen.  ggi  Diese Aussage ist wirklich völliger Quatsch. Trash hat natürlich schon eine bestimmte Bedeutung und wird nicht dadurch definiert, wie einer was sieht.

Punkt 2) Das stimmt natürlich, aber auch damit wird nicht der Begriff Trash erklärt. r66g 

Ich habe das Gefühl, dass es Filmreunde gibt, die mit der Definition von Trash gar nichts anfangen können und somit gar nicht wissen, wie das einzustufen ist und was das bedeutet. Natürlich kann man dann leichte Nuancen zum anders tendieren haben, aber diese Aussagen hier sind für mich erschreckend unwissend und egoistisch gedacht.  affraid
Diese Pauschalisierung tut ja schon fast ein bisschen weh ! Und das unter Filmkennern.  xc5f 
Ich zitiere mich mal selbst.  c5f 

Hatte gestern diesbezüglich noch einen interessanten AK von Strecker und dem Asien-Film Kenner Buttgereit zum Film "Zweikampf der Giganten" gehört. Da kamen sie auch auf Trash zu sprechen und das manche diese Filme als solche ansehen. Dem hatten sie aber auch energisch widersprochen. Diese Filme mögen zwar teilweise zum schmunzeln anregen, aber das sagt halt nicht aus, dass es deshalb schon Trash ist. Der Aufwand für die Produktion dieser Filme, allein schon durch die akribischen, teils bis ins Detail rekonstruierten Minibauten, machten diese Filme zum Aufwändigsten, was mitte der 60er Jahre produziert wurde (das wusste ich allerdings vorher auch noch nicht  e4du ). Daher sind die Filme kein Trash.

Es ist natürlich wahrscheinlich auch nicht immer so einfach, Trash zu definieren und der Grat ist vielleicht manchmal recht schmal. Aber so einfach wie schimmi sich das macht, das ist dann doch zu weit an der Sache vorbei.  12cvr
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Di 14 Jan - 20:48

Eddie-Fan schrieb: Ich finde Filme z.B. aus den 50ern (fast) nie komisch oder gar lächerlich und lache somit auch (fast) nie über sie, weil man es im Kontext der damaligen Zeit sehen muss.
Das stimmt. Dennoch wirkt es heute trashig. Und ich finde das auch okay.  
Eddie-Fan schrieb:   Ich bin bei solchen Filmen meist mit ernsthafter Begeisterung dabei, weil die praktisch nicht vorhandenen techschnischen Möglichkeiten trotzdem in faszinierende Geschichten mündeten.
Wenn sie in einigermaßen glaubhaften Geschichten, dann fasziniert mich das ! Das man das aber nicht immer vorausetzen kann, ist auch klar. "Der Blob" z.B. ist sicher ein Klassiker, aber eine Geschichte, finde ich, hat er nicht. Zumindest habe ich darin keine entdecken können. Selbst in den Jahren ganz kurz vor der ersten Mondlandung kamen noch Filme auf den Markt, wo Raumfahrer auf irgendwelchen Planeten landeten und in Alltagskleidung und ohne Helm da rumspazierten. Muss man die Intelligenz dieser Macher auch im Kontext der  damaligen Zeit sehen...?! Trotzdem möchte ich immer bei jedem Film dazu sagen, das er mir Spaß gemacht hat und dann ist mir "Trash oder nicht Trash" auch egal. Nur, wenn wir hier schon mal drüber reden, na bitte !    r66g 

Eddie-Fan schrieb: Ganz im Gegenteil, Trash ist da was ganz anderes, wie z.B. die heutigen Asylum-Filme. Das ist Trash. Da wird bewusst immer die gleiche Billig-Schiene gefahren, obwohl man es heute gänzlich anders machen könnte...und das hat nicht nur mit einem möglichen höheren Budget zu tun, nein, sondern auch mit der ganzen Machart, also Plot, Dramaturgie, darstellerische Leistung usw.
 ro7 
Eddie-Fan schrieb:   Nur weil irgendwann irgendwas nach heutigen Maßstäben veraltet ist, resultiert das nicht zwangsläufig sofort zum Trash.
 Mit veraltet hat das auch nix zu tun, eher mit Quatsch ! Aber einer, der eben auch Spaß machen kann. Und der Humor liegt bei jedem halt auch woanders. "Robot Monster", "Astro Zombies", "Des Satans Satellit"...das nimmst Du alles echt ernst ? Gut, ich ja auch, aber für mich ist es fraglos Trash. Und ich hab 'ne Menge Spaß dran !   bubbt  Daher hatte ich sicher auch so einen Wahnsinnsspaß an der "Kralle", - im Gegensatz zu Dir. Denn wenn man das ernst nimmt...wie soll das funktionieren..?  12cvr   
Eddie-Fan schrieb:  Uns somit sind auch die Galerien von Anolis nicht als Trash-Reihe gemeint gewesen, auch wenn das der ein oder andere vermutet. Die "Untertitelung" der Galerien heisst seltene Perlen des Sci-Fi und Horrorgenres und nicht z.b. der größte Trash-Scheiß aller Zeiten !  xaz  
Das nennt man Marketing !   r66g  Ich bin zwar kein Werbefachmann, aber soviel weiß ich dann auch ! Ich kenne niemanden, der sein eigenes Produkt nicht lobt. Wäre er ja auch schön blöde, würde ich auch tun. Das heißt aber längst nicht, das es sich hier immer um Meilensteine der Filmgeschichte handelt, - aus meiner Sicht !  In gewisser Hinsicht hat Ed Wood den Begriff sicher geprägt. Andererseits, was heißt das schon "der schlechteste Regisseur aller Zeiten" ? Der Mann hatte eine Vision. Wir haben viel Spaß mit ihm gehabt und haben es noch. Er hat sich durch nichts und niemanden und allen Widrigkeiten zum Trotz durchgesetzt, hat getan was er wollte - und  damit auch noch Filmgeschichte geschrieben !  
Eddie-Fan schrieb:  Wenn man in Filmsuchmaschinen den Begriff Trash eingibt, dann wird man so weit keinen Film aus den vorherigen Jahrzehnten dort finden, sondern erst ab den späten 60er oder frühen 70er Jahren.
Vermutlich hat sie bisher dort nur noch keiner eingetragen !   xaz 
Eddie-Fan schrieb: Wer also meint, dass diese Reihe von Anolis extra so mit diesen Filmen gestaltet wird, weil es Trash sein soll, der liegt leider völlig falsch !  r66g  
Gar nich wahr...gar nich wahr... vxt 
Eddie-Fan schrieb:  Ich habe das Gefühl, dass es Filmreunde gibt, die mit der Definition von Trash gar nichts anfangen können und somit gar nicht wissen, wie das einzustufen ist und was das bedeutet. Natürlich kann man dann leichte Nuancen zum anders tendieren haben, aber diese Aussagen hier sind für mich erschreckend unwissend und egoistisch gedacht.  affraid
Diese Pauschalisierung tut ja schon fast ein bisschen weh ! Und das unter Filmkennern.  xc5f  
 Es ist wie es ist...mir geht es genauso !  xaz   
Eddie-Fan schrieb:  Hatte gestern diesbezüglich noch einen interessanten AK von Strecker und dem Asien-Film Kenner Buttgereit zum Film "Zweikampf der Giganten" gehört. Da kamen sie auch auf Trash zu sprechen und das manche diese Filme als solche ansehen. Dem hatten sie aber auch energisch widersprochen. Diese Filme mögen zwar teilweise zum schmunzeln anregen, aber das sagt halt nicht aus, dass es deshalb schon Trash ist. Der Aufwand für die Produktion dieser Filme, allein schon durch die akribischen, teils bis ins Detail rekonstruierten Minibauten, machten diese Filme zum Aufwändigsten, was mitte der 60er Jahre produziert wurde (das wusste ich allerdings vorher auch noch nicht  e4du ). Daher sind die Filme kein Trash.
Tja, das wäre jetzt eine interessante Frage, die ich offen gestanden auch so aus dem Stegreif auch gar nicht beantworten könnte und wo ich schon öfter mal drüber nachgedacht hab' : entstehen Trash Filme automatisch nur durch geringere Produktionskosten, oder kann das auch bei Multimillionenprojekten so sein ? Ich denke eigentlich schon, da ja nicht alles nur an einem, also an Kamera, Regie, Drehbuch oder Darsteller hängt. Film ist ja definitiv ein Gemeinschaftsprojekt.  12cvr   Für diese Asien Filme muss man wohl Liebhaber sein, aber das ist bei jedem Genre so. Ich weiß auch, das ich da immer ein bißchen zum "Spötteln" neige, weil ich es als Trash empfinde. Letzten Endes gehören sie aber zum Genre dazu und es  gibt auch andere Filme, die ich nicht mag, oder womit ich nichts anfangen kann. Aber egal um welchen Film auch immer es geht, es appelliert immer an das vielzitierte Kind im Manne, bzw. der Frau. Und wenn ich das Ganze SO ernst nehmen würde, dann hätte ICH keinen Spaß mehr daran. Sorry, aber ich bleibe bei Balu !
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Balu am Mi 15 Jan - 7:52

Bei "Angriff der Killertomaten" bin ich mir nicht mehr so sicher ob das nicht doch geplanter Trash war...ich meine bei so einer schrulligen Idee?! Oder dachten die Macher "Ey geile Idee - sowas gab es noch nie"....

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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Mi 15 Jan - 8:52

Fynn schrieb:
Eddie-Fan schrieb:Ich habe das Gefühl, dass es Filmreunde gibt, die mit der Definition von Trash gar nichts anfangen können und somit gar nicht wissen, wie das einzustufen ist und was das bedeutet. Natürlich kann man dann leichte Nuancen zum anders tendieren haben, aber diese Aussagen hier sind für mich erschreckend unwissend und egoistisch gedacht.  affraid
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Fynn schrieb:Tja, das wäre jetzt eine interessante Frage, die ich offen gestanden auch so aus dem Stegreif auch gar nicht beantworten könnte und wo ich schon öfter mal drüber nachgedacht hab' : entstehen Trash Filme automatisch nur durch geringere Produktionskosten, oder kann das auch bei Multimillionenprojekten so sein ?
Ich denke mal (und werde da auch mal noch weiter nachforschen, weil sowas immer interessant für mich ist), dass der Begriff Trash erst für Filme erfunden bzw eingesetzt wurde, als die Filme zu einer bestimmten Zeit wieder viel schlechter wurden. Deshalb hatte ich als Beispiel auch ADAMSON und BUCHANAN genannt. Der Mensch strebt ja immer nach Höherem und Besserem, und so war es ja auch Jehrzehntelang in der Filmbranche. Nach der Stummfilm-Zeit kam die Tonfilm-Zeit in den 30ern. Und die 30er Jahre brachten plötzlich viel ernstere Filme heraus. Die mögen heute ziemlich altbacken wirken, aber für ihre Zeit waren sie gut bis sensationell. Die 40er Jahre wurden dann etwas lockerer in ihrer Gestaltung, wenn auch noch nicht von Anfang an. Mit den 50ern ging es dann richtig los. Das war das große Aufbruchjahrzehnt (und bekanntlich in Allem und nicht nur bei Filmen). Die 60er setzten zunächst noch einen drauf, weil sie freizügiger wurden. Es gab also eine stetige Steigerung in all den Jahrzehnten. Die Filme wurden immer teurer, ausgefeilter, gewaltiger. Und plötzlich gab es einen Bruch und vieles entwickelte sich zurück. Damals gab es einen Ed Wood, aber plötzlich hatte man das Gefühl, als ob überall dieser Wood "nachempfunden" wird, weil unzählige Filme plötzlich ein gewaltiger Billigschund waren, den die Leute nach den Jahrzehnten der Verbesserungen nicht gewöhnt waren. Und da zog dann (für mich zu Recht) der Begriff Trash in die Filmwelt ein. Deshalb werden Filme früherer Jahrzehnte eigentlich auch nicht als Trash bezeichnet. Und somit sind die Galerien von Anolis auch nicht als Trash-Galerien zu bezeichnen.  r66g 

Fynn schrieb:Und wenn ich das Ganze SO ernst nehmen würde, dann hätte ICH keinen Spaß mehr daran.
Das verstehe ich nicht !  scratch 
Warum soll man denn an seinem Hobby keinen Spaß haben können (und das muss ja nicht unbedingt Film sein, sondern kann auch ein anderes Hobby sein), wenn man es auch mal von der ernsteren Seite betrachtet ?! Wieso soll dann der Spaß flöten gehen ?! Ganz im Gegenteil, das macht die Sache doch noch viel interessanter, wenn man es von mehreren Seiten beleuchtet, denn dann kann man sich in Gesprächsrunden auch viel angeregter und interessierter unterhalten. Den Horizont erweitern und eine Sache von möglichst vielen Seiten betrachten zu können, macht ja erstmal ein Hobby aus. Wenn ich mich für irgendws verschrieben habe, dann möchte ich im Laufe der Jahre auch von allen Seiten einblicken können, das vollendet doch erstmal die Sache. Ich bin ja kein 08/15 Mainstream-Gucker, sondern setze mich in breiter Fläche mit dem Thema Film auseinander. Dazu gehört dann nunmal auch eine gewisse Ernsthaftigkeit um die Dinge von mehreren Seiten beleuchten zu können !!!  c5f   12cvr 
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Mi 15 Jan - 16:16

Eddie-Fan schrieb:
Ich denke mal (und werde da auch mal noch weiter nachforschen, weil sowas immer interessant für mich ist), dass der Begriff Trash erst für Filme erfunden bzw eingesetzt wurde, als die Filme zu einer bestimmten Zeit wieder viel schlechter wurden. Deshalb hatte ich als Beispiel auch ADAMSON und BUCHANAN genannt. Der Mensch strebt ja immer nach Höherem und Besserem, und so war es ja auch Jehrzehntelang in der Filmbranche. Nach der Stummfilm-Zeit kam die Tonfilm-Zeit in den 30ern. Und die 30er Jahre brachten plötzlich viel ernstere Filme heraus. Die mögen heute ziemlich altbacken wirken, aber für ihre Zeit waren sie gut bis sensationell. Die 40er Jahre wurden dann etwas lockerer in ihrer Gestaltung, wenn auch noch nicht von Anfang an. Mit den 50ern ging es dann richtig los. Das war das große Aufbruchjahrzehnt (und bekanntlich in Allem und nicht nur bei Filmen). Die 60er setzten zunächst noch einen drauf, weil sie freizügiger wurden. Es gab also eine stetige Steigerung in all den Jahrzehnten. Die Filme wurden immer teurer, ausgefeilter, gewaltiger. Und plötzlich gab es einen Bruch und vieles entwickelte sich zurück. Damals gab es einen Ed Wood, aber plötzlich hatte man das Gefühl, als ob überall dieser Wood "nachempfunden" wird, weil unzählige Filme plötzlich ein gewaltiger Billigschund waren, den die Leute nach den Jahrzehnten der Verbesserungen nicht gewöhnt waren. Und da zog dann (für mich zu Recht) der Begriff Trash in die Filmwelt ein. Deshalb werden Filme früherer Jahrzehnte eigentlich auch nicht als Trash bezeichnet. Und somit sind die Galerien von Anolis auch nicht als Trash-Galerien zu bezeichnen.  r66g 
Sicher, viele Filme früherer Zeit setzten ja auch heute noch Maßstäbe. Aber nehmen wir doch mal einen Film wie z.B. "Die Teufelswolke von Monteville" aus der Galerie. Meinst Du, der war tatsächlich jemals ernst gemeint gewesen ? Ich denke, das war einfach ein Schnellschuss, den die da gemacht haben, weil sie kein Geld hatten, aber trotzdem einen möglichst guten Film machen wollten. Das ist ihnen sicher auch gelungen, denn ich vermute sie hatten denselben Spaß wie beim "Blob", (auch wenn ich den nicht mag, aber das heißt ja nichts) Dennoch würde ich das Ganze als Trash bezeichnen, was aber nicht negativ gemeint ist, denn Trash kann ja eine Menge Spaß machen. Ich glaube auch nicht, das, wann auch immer, bewußt so eine Art "Ed Wood Effekt" künstlich herbeigeführt werden sollte, da halte ich es auch, wie schon gesagt mit Balu, das man sowas künstlich nicht machen kann. Genauso wenig wie man sagen kann, so, jetzt machen wir mal wieder einen Blockbuster ! Das haut nicht hin.  Adamson und Buchanon sind gute Beispiele ihrer Zeit, davon gibt es auch heute noch genügend. Jim Wynorski ist vllt ein Beispiel, vllt - für mich persönlich noch - Tobe Hooper. 
Eddie-Fan schrieb:   Und somit sind die Galerien von Anolis auch nicht als Trash-Galerien zu bezeichnen.  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] 
  Ich weiss ja nicht...ich habe viel mehr das Gefühl, das Du sie nicht so siehst/sehen willst, weil sie eben aus Deinem Lieblingsjahrzehnt stammen... r66g  snxs
Fynn schrieb:Und wenn ich das Ganze SO ernst nehmen würde, dann hätte ICH keinen Spaß mehr daran.
Eddie-Fan schrieb: Das verstehe ich nicht !  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] 
Warum soll man denn an seinem Hobby keinen Spaß haben können (und das muss ja nicht unbedingt Film sein, sondern kann auch ein anderes Hobby sein), wenn man es auch mal von der ernsteren Seite betrachtet ?!  
Mensch, das liegt auf der Hand !!! Und gerade DESHALB hatte ich doch nochmal die "Kralle" erwähnt. Wie um alles in der Welt willst Du Spaß an diesem bodenlosem Nonsens haben, wenn Du DAS ernst nimmst ??? Das ist doch überhaupt nicht möglich. Und darum hatten Schimmi und ich eben GERADE so einen Riesenspaß, WEIL man das ja gar nicht ernst nehmen KANN.
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von schimanski am Mi 15 Jan - 16:49

Fynn schrieb:
Eddie-Fan schrieb:
Ich denke mal (und werde da auch mal noch weiter nachforschen, weil sowas immer interessant für mich ist), dass der Begriff Trash erst für Filme erfunden bzw eingesetzt wurde, als die Filme zu einer bestimmten Zeit wieder viel schlechter wurden. Deshalb hatte ich als Beispiel auch ADAMSON und BUCHANAN genannt. Der Mensch strebt ja immer nach Höherem und Besserem, und so war es ja auch Jehrzehntelang in der Filmbranche. Nach der Stummfilm-Zeit kam die Tonfilm-Zeit in den 30ern. Und die 30er Jahre brachten plötzlich viel ernstere Filme heraus. Die mögen heute ziemlich altbacken wirken, aber für ihre Zeit waren sie gut bis sensationell. Die 40er Jahre wurden dann etwas lockerer in ihrer Gestaltung, wenn auch noch nicht von Anfang an. Mit den 50ern ging es dann richtig los. Das war das große Aufbruchjahrzehnt (und bekanntlich in Allem und nicht nur bei Filmen). Die 60er setzten zunächst noch einen drauf, weil sie freizügiger wurden. Es gab also eine stetige Steigerung in all den Jahrzehnten. Die Filme wurden immer teurer, ausgefeilter, gewaltiger. Und plötzlich gab es einen Bruch und vieles entwickelte sich zurück. Damals gab es einen Ed Wood, aber plötzlich hatte man das Gefühl, als ob überall dieser Wood "nachempfunden" wird, weil unzählige Filme plötzlich ein gewaltiger Billigschund waren, den die Leute nach den Jahrzehnten der Verbesserungen nicht gewöhnt waren. Und da zog dann (für mich zu Recht) der Begriff Trash in die Filmwelt ein. Deshalb werden Filme früherer Jahrzehnte eigentlich auch nicht als Trash bezeichnet. Und somit sind die Galerien von Anolis auch nicht als Trash-Galerien zu bezeichnen.  r66g 
Sicher, viele Filme früherer Zeit setzten ja auch heute noch Maßstäbe. Aber nehmen wir doch mal einen Film wie z.B. "Die Teufelswolke von Monteville" aus der Galerie. Meinst Du, der war tatsächlich jemals ernst gemeint gewesen ? Ich denke, das war einfach ein Schnellschuss, den die da gemacht haben, weil sie kein Geld hatten, aber trotzdem einen möglichst guten Film machen wollten. Das ist ihnen sicher auch gelungen, denn ich vermute sie hatten denselben Spaß wie beim "Blob", (auch wenn ich den nicht mag, aber das heißt ja nichts) Dennoch würde ich das Ganze als Trash bezeichnen, was aber nicht negativ gemeint ist, denn Trash kann ja eine Menge Spaß machen. Ich glaube auch nicht, das, wann auch immer, bewußt so eine Art "Ed Wood Effekt" künstlich herbeigeführt werden sollte, da halte ich es auch, wie schon gesagt mit Balu, das man sowas künstlich nicht machen kann. Genauso wenig wie man sagen kann, so, jetzt machen wir mal wieder einen Blockbuster ! Das haut nicht hin.  Adamson und Buchanon sind gute Beispiele ihrer Zeit, davon gibt es auch heute noch genügend. Jim Wynorski ist vllt ein Beispiel, vllt - für mich persönlich noch - Tobe Hooper. 
Eddie-Fan schrieb:   Und somit sind die Galerien von Anolis auch nicht als Trash-Galerien zu bezeichnen.  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] 
  Ich weiss ja nicht...ich habe viel mehr das Gefühl, das Du sie nicht so siehst/sehen willst, weil sie eben aus Deinem Lieblingsjahrzehnt stammen... r66g  snxs
Fynn schrieb:Und wenn ich das Ganze SO ernst nehmen würde, dann hätte ICH keinen Spaß mehr daran.
Eddie-Fan schrieb: Das verstehe ich nicht !  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] 
Warum soll man denn an seinem Hobby keinen Spaß haben können (und das muss ja nicht unbedingt Film sein, sondern kann auch ein anderes Hobby sein), wenn man es auch mal von der ernsteren Seite betrachtet ?!  
Mensch, das liegt auf der Hand !!! Und gerade DESHALB hatte ich doch nochmal die "Kralle" erwähnt. Wie um alles in der Welt willst Du Spaß an diesem bodenlosem Nonsens haben, wenn Du DAS ernst nimmst ??? Das ist doch überhaupt nicht möglich. Und darum hatten Schimmi und ich eben GERADE so einen Riesenspaß, WEIL man das ja gar nicht ernst nehmen KANN.

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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Do 16 Jan - 15:10

Fynn schrieb:
Eddie-Fan schrieb:  Und somit sind die Galerien von Anolis auch nicht als Trash-Galerien zu bezeichnen.  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] 
  Ich weiss ja nicht...ich habe viel mehr das Gefühl, das Du sie nicht so siehst/sehen willst, weil sie eben aus Deinem Lieblingsjahrzehnt stammen... r66g  snxs
Tja, und ich habe eher das Gefühl, dass du nicht einsehen willst, dass es kein Trash ist und du falsch liegst.  xcxmm Zeige mir, dass ich falsch liege, dann gebe ich dir Recht. Zeige mir, wo die Filme als Trash bezeichnet werden oder frage den Ivo, ob die Galerien als Trash-Reihe ausgelegt sind. Wenn du mir irgendwas davon belegen kannst, dann ändere ich meine Meinung.  r66g 

Fynn schrieb:Mensch, das liegt auf der Hand !!! Und gerade DESHALB hatte ich doch nochmal die "Kralle" erwähnt. Wie um alles in der Welt willst Du Spaß an diesem bodenlosem Nonsens haben, wenn Du DAS ernst nimmst ??? Das ist doch überhaupt nicht möglich. Und darum hatten Schimmi und ich eben GERADE so einen Riesenspaß, WEIL man das ja gar nicht ernst nehmen KANN.
Da gehen wir halt anders an die Sache ran. Ich bin ja Liebhaber dieser Filme geworden, weil sie mich fasziniert haben, was sie da damals alles auf die Beine gestellt haben, obwohl eigentlich kaum technische Möglichkeiten vorhanden waren. Daher finde ich ja besonders die größeren Produktionen wie "Kampf der Welten", "Alarm im Weltall" usw. toll, mit denen du alle nichts anfangen kannst und worüber die echten Fans der Filme aus den 50ern den Kopf schütteln, wie hier im Forum ja auch Alf. Da stehst du ziemlich allein auf weiter Flur, dass du ausgerechnet diese Filme alle nicht magst. Und deshalb ist es eigentlich auch schwierig, dich als wirklichen Fan der Filme aus den 50ern zu bezeichnen.  12cvr 
Mir kommt mittlerweile aber der Verdacht, warum du ausgerechnet diese Filme nicht magst, weil es da nämlich weiter nichts zu lachen gibt. Du findest ja besonders immer die Filme toll (bis auf ein paar kleine Ausnahmen vielleicht), die an Dämlichkeiten kaum noch zu überbieten sind und weil du dann gerne darüber lachst. Wenn ich was zum lachen gucken möchte, dann schaue ich mir von vornherein eine Komödie ala Funes oder ähnliches an. Du schaust dir dann halt lieber einen Sci-Fi Film aus den 50er an. Darin unterscheiden wir uns halt. Ist ja auch weiterhin nicht schlimm, wenn du das anders siehst. Kann ja jeder machen wie er meint, aber als echten ernsthaften Fan der 50er Sci-Fi Filme kann ich dich nicht bezeichnen.  12cvr 

Ich schreibe das ja auch nicht alles hier, weil ich unbedingt die 50er Jahre mit allen Mitteln verteidigen will. Denn ich mag ja nicht nur die 50er, sondern sammle Horror und Sci-Fi Filme von den 30ern bis 80ern. Ich befasse mich also generell mit der "alten Zeit" und bin sehr interessert und fasziniert über die ganzen Facetten der einzelnen Jahrzehnte, mit all ihren Vor -und Nachteilen. Daher gehe ich halt ernsthafter an mein Hobby ran und habe dennoch (oder gerade deshalb ?  r66g ) einen großen Spaß an meinem Hobby. Wenn du nicht verstehen kannt, dass man auch so großen Spaß mit seinem Hobby haben kann, tja, da kann ich nichts machen.  12cvr 

Ich habe dann jetzt zu diesem Thema alles gesagt  gh7h  Andere machen ja leider eh wieder nicht hier mit.  xc5f
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von GrafKarnstein am Do 16 Jan - 16:44

Eddie-Fan schrieb:Ich habe dann jetzt zu diesem Thema alles gesagt  gh7h  Andere machen ja leider eh wieder nicht hier mit.  xc5f

 schlrf  Eddie-Fan und allerseits,

Doch,...ich ein wenig und deshalb nicht verzagen
oder gar traurig sein  ztj 

Ich kann Deine Argumente schon nach vollziehen und verstehe sie.
Ist immer eine Sache, WIE die Filme inszeniert sind und welche Thematiken sie beinhalten. In den 50er Jahren (um erstmal dabei zu bleiben) gab es etliche Filme, die durchaus ernsthaft gemacht waren/sind! Andere waren/sind unfreiwillig komisch oder dergleichen geraten und wieder andere konnte man erst gar nicht so ernst nehmen. Ist aber auch z.T. immer wieder abhängig vom individuellen Betrachter/Zuschauer solcher Filme.

Da stellt sich u.a. die Frage:
WIE WIRKT EIN FILM AUF JEMANDEN ? (Vielleicht mal ein extra Thema wert)

Da gibt es z.B. Filme oder einzelne Szenen, wo es für etliche Ernsthaft ist und andere widerum dies einfach nur komisch finden oder gar lachen. Vielleicht sollte man wirklich auch die individuellen Betrachtungsweisen der Zuschauer mit einbeziehen, denn Gefühle und sonstige Emotionen können oder spielen meiner Meinung nach, immer eine große Rolle.

Soweit erstmal.  e4du 
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Do 16 Jan - 16:51

Eddie-Fan schrieb:Da gehen wir halt anders an die Sache ran. Ich bin ja Liebhaber dieser Filme geworden, weil sie mich fasziniert haben, was sie da damals alles auf die Beine gestellt haben, obwohl eigentlich kaum technische Möglichkeiten vorhanden waren. Daher finde ich ja besonders die größeren Produktionen wie "Kampf der Welten", "Alarm im Weltall" usw. toll, mit denen du alle nichts anfangen kannst und worüber die echten Fans der Filme aus den 50ern den Kopf schütteln, wie hier im Forum ja auch Alf.
Heißt das jetzt, das man als sogenannter "echter Fan"  xaz  die teuren Produktionen bevorzugt guckt ? Könnte ja sein !  r66g  
Eddie-Fan schrieb:  Da stehst du ziemlich allein auf weiter Flur, dass du ausgerechnet diese Filme alle nicht magst. Und deshalb ist es eigentlich auch schwierig, dich als wirklichen Fan der Filme aus den 50ern zu bezeichnen.  12cvr
Mir kommt mittlerweile aber der Verdacht, warum du ausgerechnet diese Filme nicht magst, weil es da nämlich weiter nichts zu lachen gibt. Du findest ja besonders immer die Filme toll (bis auf ein paar kleine Ausnahmen vielleicht), die an Dämlichkeiten kaum noch zu überbieten sind und weil du dann gerne darüber lachst.
Ach weißt Du, mir persönlich ist es nicht wichtig, als anerkannt "echter Fan" zu gelten. Wenn jemand glaubt, ich bin das nicht, dann soll mir das recht sein. Ich steh auch gar nicht so allein da wie Du meinst, denn es sind nicht nur Schimmi und ich, die damit nix anfangen können, da gibt es schon andere genug. Nur Dein letzter Abschnitt, der geht dann doch ein bißchen unter die Gürtellinie, finde ich. Und das sehe ich als unnötig an, nur weil man verschiedener Meinung zu einem Thema ist.
Eddie-Fan schrieb: Wenn ich was zum lachen gucken möchte, dann schaue ich mir von vornherein eine Komödie ala Funes oder ähnliches an. Du schaust dir dann halt lieber einen Sci-Fi Film aus den 50er an.
Falsch ! Ein Sc-Fi Film kommt auch in Frage ! Genauso gut wie jedes andere Genre. Da mache ich keinen Unterschied.

Eddie-Fan schrieb: aber als echten ernsthaften Fan der 50er Sci-Fi Filme kann ich dich nicht bezeichnen.  12cvr
Also wirklich...jetzt bin ich aber traurig !  rxa 

Ich schreibe das ja auch nicht alles hier, weil ich unbedingt die 50er Jahre mit allen Mitteln verteidigen will. Denn ich mag ja nicht nur die 50er, sondern sammle Horror und Sci-Fi Filme von den 30ern bis 80ern. Ich befasse mich also generell mit der "alten Zeit" und bin sehr interessert und fasziniert über die ganzen Facetten der einzelnen Jahrzehnte, mit all ihren Vor -und Nachteilen. Daher gehe ich halt ernsthafter an mein Hobby ran und habe dennoch (oder gerade deshalb ?  r66g) einen großen Spaß an meinem Hobby. Wenn du nicht verstehen kannt, dass man auch so großen Spaß mit seinem Hobby haben kann, tja, da kann ich nichts machen.  12cvr

Eddie-Fan schrieb: Andere machen ja leider eh wieder nicht hier mit.  xc5f
Da kann man nur raten warum. Bei Alf wissen wir's, der sieht es so wie Du. Schimmi sieht es ähnlich wie ich. Und die anderen "echten Fans"..? ...tja, die halten sich raus !  xaz 
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Do 16 Jan - 17:00

GrafKarnstein schrieb:
Ich kann Deine Argumente schon nach vollziehen und verstehe sie.
Ist immer eine Sache, WIE die Filme inszeniert sind und welche Thematiken sie beinhalten. In den 50er Jahren (um erstmal dabei zu bleiben) gab es etliche Filme, die durchaus ernsthaft gemacht waren/sind! Andere waren/sind unfreiwillig komisch oder dergleichen geraten und wieder andere konnte man erst gar nicht so ernst nehmen. Ist aber auch z.T. immer wieder abhängig vom individuellen Betrachter/Zuschauer solcher Filme.

Da stellt sich u.a. die Frage:
WIE WIRKT EIN FILM AUF JEMANDEN ? (Vielleicht mal ein extra Thema wert)

Da gibt es z.B. Filme oder einzelne Szenen, wo es für etliche Ernsthaft ist und andere widerum dies einfach nur komisch finden oder gar lachen. Vielleicht sollte man wirklich auch die individuellen Betrachtungsweisen der Zuschauer mit einbeziehen, denn Gefühle und sonstige Emotionen können oder spielen meiner Meinung nach, immer eine große Rolle.

Soweit erstmal.  e4du 

Besser geht's nichts !   ro7   Das ist doch zumindest mal eine klare Aussage, besser kann man's kaum ausdrücken. Es kann den BESTEN oder SCHLECHTESTEN Film schon deshalb nicht geben, weil alles immer individuell und von der jeweiligen Sichtweise im Kontext der Zeit zu sehen ist.
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Do 16 Jan - 17:02

GrafKarnstein schrieb:
Eddie-Fan schrieb:Ich habe dann jetzt zu diesem Thema alles gesagt  gh7h  Andere machen ja leider eh wieder nicht hier mit.  xc5f

 schlrf  Eddie-Fan und allerseits,

Doch,...ich ein wenig und deshalb nicht verzagen
oder gar traurig sein  ztj 

Ich kann Deine Argumente schon nach vollziehen und verstehe sie.
Na Gott sei Dank. Ich dachte schon ich stehe hier allein auf weiter Flur mit meinen Argumenten und kämpfe gegen Windmühlen, die in diesem Fall Fynn und schimanski heißen.  xaz Diese beiden "älteren" Herren sehen ja eh immer alles anders.  xaz 

GrafKarnstein schrieb:Da stellt sich u.a. die Frage:
WIE WIRKT EIN FILM AUF JEMANDEN ? (Vielleicht mal ein extra Thema wert)
Auch bestimmt ein interessantes Thema.  ro7 
Ist vielleicht nur etwas schwierig zu gestalten.  cubx 

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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von schimanski am Do 16 Jan - 17:06

wenn man Eddie bei seinen 50er Jahre Filmen auf die Füsse tritt wird er garstig....

da ich die Galerie Filme,hab auch mehrere davon,als Trash bezeichne gehöre ich deiner Meinung nach auch nicht zu den echten Fans...

Sei es drum,ist mir auch egal.Ich sehe das wie Fynn...  look 

ich klinke mich jetzt aus dem Thema aus,weil eh keine Einigung erzielt wird.Bevor wir uns jetzt Nettigkeiten an die Köpfe werfen sollte einer der Admins das Thema schliessen,bevor es so ausartet wie damals mit den Heimatfilmen....
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Fynn am Do 16 Jan - 17:08

Eddie-Fan schrieb: Diese beiden "älteren" Herren sehen ja eh immer alles anders.  xaz 
Diese "beiden Herren" sind zwar schon etwas älter, haben aber die Zeiten, von denen Du träumst, noch erlebt !   ro7
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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Do 16 Jan - 17:15

Fynn schrieb:Heißt das jetzt, das man als sogenannter "echter Fan"  xaz  die teuren Produktionen bevorzugt guckt ? Könnte ja sein !  r66g  
So sieht's aus ! Ohne die riichtig großen Knaller, die damals im Fernsehen gezeigt wurden, wäre ich und viele andere Fans der 50er Jahre, erst gar nicht zu Fans geworden. Den "Rest" gucke ich "nebenbei" mit, aber die wirklichen Knaller und Erfolge werden immer den Vorzug behalten.
Eddie-Fan schrieb:  Da stehst du ziemlich allein auf weiter Flur, dass du ausgerechnet diese Filme alle nicht magst. Und deshalb ist es eigentlich auch schwierig, dich als wirklichen Fan der Filme aus den 50ern zu bezeichnen.  12cvr
Mir kommt mittlerweile aber der Verdacht, warum du ausgerechnet diese Filme nicht magst, weil es da nämlich weiter nichts zu lachen gibt. Du findest ja besonders immer die Filme toll (bis auf ein paar kleine Ausnahmen vielleicht), die an Dämlichkeiten kaum noch zu überbieten sind und weil du dann gerne darüber lachst.
Fynn schrieb:Nur Dein letzter Abschnitt, der geht dann doch ein bißchen unter die Gürtellinie, finde ich. Und das sehe ich als unnötig an, nur weil man verschiedener Meinung zu einem Thema ist.
Häh, wo geht hier in welchem Abschnitt was unter die Gürtellinie.  scratch 
Wenn du da irgendwas so aufgefasst haben solltest, liegst du falsch !  ztj

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Re: Was ist Trash ?

Beitrag von Eddie-Fan am Do 16 Jan - 17:22

Fynn schrieb:
Eddie-Fan schrieb: Diese beiden "älteren" Herren sehen ja eh immer alles anders.  xaz 
Diese "beiden Herren" sind zwar schon etwas älter, haben aber die Zeiten, von denen Du träumst, noch erlebt !   ro7
Na ja, im Kinderwagen.  xaz 
Ihr seid 1957 geboren. Die WIRKLICHEN 50er Jahre habt ihr daher auch nicht "echt" und "live" erlebt !  r66g
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