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"Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm" ( The Wonderful World of the Brothers Grimm, USA, 1962 )

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"Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm" ( The Wonderful World of the Brothers Grimm, USA, 1962 )

Beitrag von Fynn am Sa 18 Jan 2014 - 13:06

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Ein Herzog möchte die Chronik seiner Familie von den Gebrüdern Grimm,
Wilhelm und Jacob, zu Papier bringen lassen, um sie dem preußischen König zum Geburtstag schenken zu können. Als Gegenleistung dürfen beide mit Wilhelms Frau Dorothea in einem schönen Haus mit ihren Kindern mietfrei wohnen und stellt ihnen zudem einen größeren Geldbetrag in Aussicht. Vor allem Wilhelm jedoch ist es, der ein Faible für Märchen aller Art hat und seinen realistisch denkenden Bruder immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Der Herzog erwartet nämlich dass die Brüder die Chronik zu Ende bringen, während Wilhelm immer mehr seinen Tagträumen und Märchen nachgeht.
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Eines Abends erzählt er seinen Kindern das Märchen von der „tanzenden Prinzessin“. Dort möchte ein Jäger unbedingt eine hübsche Prinzessin
heiraten. Der König jedoch knüpft die Einlösung dieses Wunsches an das Versprechen des Jägers,warum die Prinzessin in jeder Nacht ein paar Pantoffel durchlaufen hat. Im Buchladen von Herrn Stossel erzählt er diesem ebenso mit kindlicher Begeisterung das Märchen vom „Schuster und den sieben Zwergen“. Doch die Brüder müssen anderntags fort und fahren mit dem Schiff nach den Rhein hinunter um für den
Herzog in alten Archiven Nachforschungen zur Ausbesserung ihrer Arbeiten vorlegen zu können. Wilhelm seinerseits ist mit seinen Gedanken schon wieder ganz woanders, als er eine Gruppe Kinder beobachtet, die sich aus der Schule schleicht und hinaus zum Wald läuft. Dort lernt er nach einigem Zögern ihrerseits die alte Märchenerzählerin Anna kennen  ( Sie : „Ich will nur Kinder in meinem“ Haus. Er daraufhin : „Ich bin nur ein bisschen groß geraten“ ) Sie lässt ihn zwar anfangs nicht hinein, als sie den Kindern Märchen erzählt, aber Wilhelm sitzt voller
Begeisterung vor dem offenen Fenster und schreibt eifrig mit, wie sie das „Märchen vom singenden Knochen“ erzählt. Bei einer späteren Gelegenheit lernt er Anna dann allerdings doch auch noch näher kennen und lässt sich noch weitere Märchen diktieren.
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In seiner Begeisterung hat er wohl seinen Bruder vergessen, mit dem er zusammen mit dem Schiff zurück fahren wollte. Während er durch die Straßen hetzt und bei einem Bach stolpert, verliert er unbemerkt das Manuskript der
Familiengeschichte des Herzogs. Sein Bruder trennt sich schon kurz daraufhin von ihm im Zorn.
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Kurze Zeit darauf wird Wilhelm schwer krank. Er liegt mit einer
Lungenentzündung im Bett, ist stark geschwächt und schleppt sich dennoch schlechten Gewissens zum Herzog und beichtet ihm alles. Kurz darauf bricht er zusammen. In seinen Fieberträumen tauchen dann all seine Figuren auf, die ihn auffordern am Leben zu bleiben, damit sie selbst leben können. Und natürlich fordern sie Namen für sich. Und so werden wir Zeuge, wie „Schneewittchen“, „Rapunzel“, „Hänsel und Gretel“ und andere Figuren der Grimmschen Literatur ihre Namen bekamen. Motiviert durch all dies wird Wilhelm langsam wieder gesund und auch sein Bruder Jakob hat ihm noch einmal verziehen und ist zurückgekehrt. Mit Stossel zusammen treibt er sogar das Geld für die Miete auf.


Um fortan auch weiter mit seinem Bruder arbeiten zu können, löst Jakob sogar seine Verlobung mit der jungen Greta. Die Grimm Brüder feiern ab diesem Zeitpunkt große Erfolge mit ihren gesammelten Märchen,
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aber ebenso mit sprachwissenschaftlichen Werken. Ihr Erfolg scheint am Ende unaufhatsam, als sie auch noch zu Ehrenmitgliedern der Berliner Akademie ernannt werden. Am Berliner Bahnhof erwarten sie bereits ungeduldig hunderte von Kindern, die ein Märchen einfordern und so Wilhelm beginnt die Geschichte mit den Worten : „Es waren einst zwei unzertrennliche Brüder…“
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Aufwendiger Ausstattungsfilm mit Starbesetzung vom Feinsten, den George Pal , der Macher der "Zeitmaschine" und anderer hervorragender phantastischen Filme hier Anfang der 60'er Jahre abgeliefert hat. In den schillernsten Farben durfte der damalige Zuschauer dem einmaligen Erlebnis des Surround Tons und der Bilder in Cinerama verfolgen. Dies war bis dato nur wenigen Filmen vergönnt und so dem Zuschauer erst recht und wurde trotz bescheidener Kritiken mit vier Oscar Nominierungen belohnt.

Der Film hat die Kritik wohl schwer gespalten, mich dagegen hat er zumindest gut unterhalten. Die politische Korrektheit mag fragwürdig erscheinen, worauf man hätte zumindest hätte hinweisen können, aber ansonsten lässt sich dem nichts entgegensetzen. Die Rahmenhandlung um die beiden Brüder, gespielt von Laurence Harvey und dem Deutschen  Karlheinz Böhm ist vielleicht selbst nur ein unterhaltsames Märchen innerhalb eines Märchens, wer weiß das schon, ich persönlich fand das nicht so wichtig. Diese besagte Rahmenhandlung stammt auch nicht von Pal, sondern ist von Henry Levin gedreht, dem 1. Regisseur des Films. Pal war in seiner Funktion hauptsächlich als Regisseur der drei Episoden, sowie verschiedener Stop Motion Effekte verantwortlich. Und auch wenn man weiß das dies ein Film von zwei Regisseuren ist, dann sieht man am Ende doch ganz klar zu 100%, das es ein
George Pal Film ist, der, - mit allem Respekt und Ernst - sicher Zeit seines Lebens selbst immer ein großer Märchenerzähler war und das eigene Kind wohl kaum verleugnen konnte. Sicher ist es auch kein Zufall, dass ausgerechnet hier in diesem Zusammenhang der Name von Charles Beaumont auftaucht, der auch Drehbücher für die inzwischen längst legendäre „Twilight Zone“ Fernsehserie schrieb.

Besonders interessant finde ich hier aber die Besetzung von Karl Heinz Böhm als „Jakob Grimm“, wobei Laurence Harvey sicher die dankbarere Rolle zugekommen ist, auf seiner beständigen Suche nach neuen Märchen und dem sich rechtfertigen müssen gegenüber seiner Umwelt. Diese Umwelt ist letztlich eben auch ihr gemeinsamer Brötchengeber, der Herzog, den in diesem Falle der
Österreicher  Oskar Homolka ganz hervorragend spielt, wenn er mal wieder ausrastet und die Brüder so ankotzt, das ihm fast der Kamm schwillt.  Russ Tamblyn, der hier in der Geschichte mit den „zertanzten Schuhen“ als Jäger zu sehen ist, hatte ja bereits einige Jahre für Pal als „Der kleine Däumling“ vor der Kamera gestanden. Noch bekannter wurde er allerdings mit dem Musical Klassiker "West Side Story".  Er neigt immer dazu, den Sonnyboy abzuliefern und passt im Grunde wie die Faust aufs Auge auf diese oder ähnlich gelagerte Filme. Und da das Ganze eh ein mit viel Musik angereichertes Menü ist, das hier und da auch von flotten Tanzeinlagen lebt, ist das ganze Spektakel doch ziemlich lebendig, ob man es nun letzten Endes mag oder auch nicht. Der Film ist zwar mit Stars wie Barbara Eden oder auch Yvette Mimieux und dem britischen Komiker Terry - Thomas von A – Z nur so gespickt, aber letztlich sind es weniger seine vielen Stars, die den Film
ausmachen, denn in wirklich „wichtigen“ Rollen, Hauptrollen sozusagen, treten nur wenige auf. Wenn überhaupt, dann ist es hier der Reiz des Ganzen, den jeder für sich entscheiden muss. Einzig Terry - Thomas ist mir wieder unangenehm aufgefallen, was aber daran liegt, dass ich mit seiner Art von Humor nichts anfangen kann. Ich glaube, man könnte noch einiges zu diesem Film sagen, da ich ihn einerseits für recht vielschichtig halte und er auch nicht ganz zu Unrecht seine Oscar Nominierungen bekommen.

Große Teile der Dreharbeiten fanden in Deutschland, in der Gegend um Schloss Neuschwanstein ab, das auch im Film kurz sehen ist. Außerdem gibt es noch einen Gastauftritt der Regensburger
Domspatzen.
 
 7 von 10, das wär okay !

               unvergessliche Märchenerzähler : die Gebr. Grimm
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