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"Dracula 3 D" ( Dracula 3 D, Frankreich, Italien, Spanien, 2012 )

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"Dracula 3 D" ( Dracula 3 D, Frankreich, Italien, Spanien, 2012 )

Beitrag von Fynn am Fr 15 Aug - 4:56



Über einen „Dracula“ Film muss man wohl normalerweise nicht mehr viel Worte machen, was die Handlung betrifft, sofern er den eingetretenen Pfaden seiner gefühlten 100 Vorgänger macht. Da das auch bei diesem nicht anders ist, werde ich das also mal gleich lassen und sagen, was m.M. nach von „Dario Argento ‚s Dracula“ zu halten ist.

Es wäre sicher interessant zu wissen, was den inzwischen 74 jährigen einstigen italienischen Meister des Giallo dazu bewogen hat, ausgerechnet Bram Stoker ‚s klassischen Stoff neu zu verfilmen. Kaum ein Kritiker und selbst kaum ein Fan des Maestro, der den Film nicht gnadenlos und bis in alle Einzelteile in der Luft zerrissen hätte, bis nicht mal mehr das kleinste Filmkorn von ihm über war. Und beim Namen Argento ‚s kann man bestenfalls vermuten, das er die allseits bekannte Geschichte nun mit noch mehr roter Farbe angereichert hat, - was auch stimmt. Aber ich will trotzdem mal mit den positiven Dingen beginnen. Der Film ist zunächst farblich sehr schön abgestimmt und auch ausgeleuchtet und erinnert mit seinen liebevollen Sets dadurch fast manchmal an alte Hammer Filme. Die Geschichte selbst ist dabei die klassisch – herkömmliche geblieben und nahezu unverändert, womit Argento also das Rad nicht unbedingt neu erfunden hat. Ein bisschen nervig klingt ausgerechnet diesmal die ansonsten hervorragende Musik von Claudio Simonetti, die nahezu wie aus einer Geisterbahn stammt, aber nur kleine Mädchen erschrecken kann. Dann kommt mit Thomas Kretschmann das Übel allen Übels, nein, nicht mit Dracula, sondern ausgerechnet mit dessen Darsteller. Thomas Kretschmann, den ich ansich sehr mag und der ja auch bereits in „Das Stendhal Syndrom“ mit dem Meister das Vergnügen hatte, drehen zu dürfen, steht nun also als Old School Bösewicht wieder unter Argento’s Regie. Und das war keine gute Wahl, auch für Herrn Kretschmann nicht, der mit wallendem schwarzen Mantel a’la Max Schreck und zurückgekämmten Haar gute Mine zum bösen Spiel macht. Über die Special Effects sollte man hier ganz schnell das Mäntelchen des Schweigens werfen, sie sind größtenteils erbärmlich schlecht. Und wenn in der 80. Minute Thomas Kretschmann als gigantische grüne Heuschrecke ins Bild kommt, dann scheint alles zu spät ! Aber dann wäre da ja auch noch sein Gegenpart, Dr. van Helsing, gespielt von Rutger Hauer, der mit Holzpflock und Kreuz zumindest ganz akzeptabel daherkommt und seine Sache im Grunde ganz gut macht. An Meisterwerke wie „Horror Infernal“, oder gar sein Gesellenstück „Suspiria“ erinnert der in 3 D gefilmte „Dracula“ jedoch kaum noch. Mit einem Budget von 5.6000.000 € spielte der in Italien gedrehte Film seine Produktionskosten nicht annähernd ein. Allerdings wäre es schade, wenn die zahllosen schlechten Kritiken Fans von Argento und Horrorfilmen im Allgemeinen davon abhalten würde, den Film anzusehen, da er, wie schon gesagt, durchaus auch was zu bieten hat. Aber der 74 jährige scheint dennoch an Blutsarmut zu leiden, es fällt ihm wenig neues ein und auch seine letzten Filme haben einen nicht mehr so richtig vom Hocker gerissen. Selbst der vor einigen Jahren entstandene „The Card Player“ ist immer noch um einiges schlechter als „Dracula 3 D“. Und nachdem er die Fans seiner „Mütter Trilogie“ mit „Mother of Tears“ fast 30 Jahre auf deren Abschluss warten ließ, spaltete er auch damit die Fangemeinde. Das ist bei seinem neuesten Werk nun leider ganz anders, denn von Fans als auch Kritikern hagelt es Schelte, das es nur so kracht. Er war sicher nie ein begnadeter Geschichtenerzähler, aber wer seine Frühwerke kennt und etwas für die italienischen Giallios übrig hat, der kommt an Dario Argento kaum vorbei. Auch hat man daran gedacht, die Zeichen der Zeit zu bedenken und mit der gothisch angehauchten Atmosphäre etwas Erotik und nackte Haut über die Leinwand flimmern zu lassen. Leider hat aber auch das zum Schluss selbst den alteingesessenen Hammer Studios nicht mehr geholfen. So bleibt das allergrößte Problem des Films der ansich sehr symphatische Hauptdarsteller und die unterirdisch schlechten Effekte. Wenn man das aber weiß und sich einfach freut, das es mal wieder einen neuen Film von Dario Argento gibt, dann kann man immerhin einen netten Film sehen.


Mit herzlichem Dank an Koch Media für die Bereitstellung
der Bilder und des Rezensionsexemplares des Films.
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