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"Die Herrschaft der Schatten" (Vanishing on 7th Street, USA, 2010)

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"Die Herrschaft der Schatten" (Vanishing on 7th Street, USA, 2010)

Beitrag von Fynn am Fr 22 Jun - 18:38



And Soon the Darkness: Brad Anderson' s neuer 
Horror-Thriller entfacht die Urängste des Menschen
zu neuem Leben.


Als die Lichter erlöschen in einem amerikanischen Kino in Detroit ist es dieses Mal ein anderer Film, der die Zuschauer, - und nicht nur die, erwartet, denn etwas anders bei dieser Vorstellung. Als das Licht wieder angeht im Saal, ist dieser leer bis auf die in beunruhigenden Umrissen liegende Kleidung der Zuschauer. Einzig Paul ( John Leguizamo ), der den Projektor bedient hat, ist zurückgeblieben. Ein Wachmann, dem er begegnet, glaubt etwas im Schatten zu erkennen und verschwindet ebenfalls spurlos darin. Allein seine Taschenlampe rollt aus der Dunkelheit vor Pauls Füße und läßt diesen widerum ratlos allein zurück. 
Auch auf den Strassen überall das gleiche, grauenhafte Bild : verunglückte Autos ‚en Masse und nichts als Kleidungsstücke, perfekt, aber leer ausgestattet zurückgelassen.

Ein unerklärlicher Stromausfall hat alle technischen Geräte zum Erliegen gebracht; überall in Detroit, ja, womöglich sogar auf der Welt. Wenn die Schatten in der Dämmerung länger werden, strecken sie ihre stetig länger werdenden dunklen Hände nach den Menschen aus. Wen sie nicht verschlingen, locken sie in eine heimtückische Umarmung, die mit der eigenen Auslöschung endet. 

Brad Anderson 's  (Der Maschinischt) klaustrophobischer Mystery-Thriller ist im wörtlichen Sinne eine Geschichte aus der Schattenwelt. Die schwarzen Monstren der Kinderzimmerwand haben sich befreit und greifen nach der Existenz der Protagonisten, einer kleinen versprengten Gruppe Überlebender, die sich immer wieder versichern: „Es gibt mich wirklich, ich bin real !. Die versuchte Selbstbehauptung ist vergeblich, weil sie mit einer indirekten Selbstverleugnung einhergeht.  Die schwarzen Monstren der Kinderzeit sind hier nicht unbedingt für diese gedacht.“ Er existiere, weil er sich dazu bringe, erklärt Nachrichtensprecher Luke (Hayden Christensen, auch als junger „Darth Vader“ bekannt), der sich mit einem mit Leuchten besetzten Mantel gegen die Schatten zur Wehr setzt, nachdem er eines Morgens in einem entvölkerten Detroit erwacht ist.

Pauls Tätigkeit am Projektor scheint einer Übertragung seiner Welt nach außen, auf das eigene Schattenbild anteilig.. Denn wo Licht ist, da ist auch Schatten. Das Licht, das ist in diesem Falle mal Brad Anderson’s wirklich spannender Streifen, die Schatten, das sind manchmal kleine Logiklöcher wie z.B. : warum haben gerade diese Menschen überlebt und warum kommt niemand von ihnen auf die glorreiche Idee, ein Feuer oder eine Fackel anzuzünden ? Aber wäre es so gekommen, wäre der Film sicher zu schnell zu Ende und auch sicher nicht so spannend. Denn das kann man ihm sicher nicht vorwerfen, spannend ist er und hält sein Publikum durchaus bei der Stange. !

"Die Herrschaft der Schatten" ist ein großteils auf eine schummerige Bar beschränktes Kammerspiel, in dessen Zentrum der Schrecken steht, die letzten Menschen auf Erden zu sein. Warum gerade diese die Nacht überlebt haben, wird nicht weiter erklärt, aber die Wissenschaft erklärt ja auch nicht alles und wie wir inzwischen wissen, „liegt die Antwort ja irgendwo da draußen. Die Angst vor der Nacht, der Dunkelheit verknüpft sich raffiniert mit einer anderen universellen Furcht, der vor dem Alleinsein. Gleich verschreckten Kindern rücken Luke, Rosemary (Thandie Newton), die ihr Kind sucht, und der zwölfjährige James der vergeblich auf seine Mutter wartet, in der Bar an der 7th Street zusammen und lauschen der unheimlichen Legende, die Paul erzählt: von einer verlorenen Kolonie in North Carolina, deren Einwohner im 16. Jahrhundert spurlos verschwanden wie die Besatzung der Mary Celeste. Nur ein Wort blieb von ihnen, dessen Bedeutung ihnen aber unbekannt sei.

Brad Anderson hat einen Film gemacht, dem leider kein allzu großer Erfolg beschieden sein dürfte, erfüllt er doch gar nicht das „Blutbedürfnis“ gieriger Zuschauer. Der Film hat gleichfalls wenig Effekte, atmet und lebt gleichfalls durch ebendiese, seine Schatten und deren Darsteller. Wenn als Drehbuchautor Stephen King genannt worden wäre, hätte ich sicherlich kein Problem damit gehabt, das auch zu glauben, ich mußte zwischendurch immer wieder an ihn denken. Vielleicht mithin auch, weil er ein Meister des Schreckens und nicht des Blutes ist.


Mit freundlichem Dank an Koch Media. Eine Besprechung war leider
nicht eher möglich, da ich bis dato keine DVD vorliegen hatte.
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Fynn
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Re: "Die Herrschaft der Schatten" (Vanishing on 7th Street, USA, 2010)

Beitrag von schimanski am Sa 23 Jun - 10:18

Der Film hört sich vielversprechend an.

Werde ich mir auf jeden Fall anschauen.....
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schimanski
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Re: "Die Herrschaft der Schatten" (Vanishing on 7th Street, USA, 2010)

Beitrag von Fynn am Sa 23 Jun - 13:07

Mir hat er gefallen. Okay, das Wort sollte man hier nicht mal entfernt erwähnen, aber mir die Story gefallen, wie er das so erzählt hat.
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