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"Das Rätsel der unheimlichen Maske" (The Phantom of the Opera, Großbritannien, 1962 ) )

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"Das Rätsel der unheimlichen Maske" (The Phantom of the Opera, Großbritannien, 1962 ) )

Beitrag von Fynn am Mo 25 Jun - 8:20


Wenn man an die Hammer-Studios denkt, kommen dem geneigtem Filmfreund wohl zuerst einmal die Dracula und Frankenstein Filme mit Christopher Lee und Peter Cushing in den Sinn. Und nicht zuletzt die kräftigen Farben und die liebevolle  Ausstattung.  Was Ausstattung und Farbgebung betrifft, so steht auch Terence Fishers folgende Verfilmung von im Hammer typischen Look sicherlich wieder weit vor allen anderen Verfilmungen zu diesem Thema.


Inmitten der Erstaufführung der neuen Oper von Lord Ambrose d'Arcy wird im Opernhaus von London ein Bühnenarbeiter erhängt aufgefunden und schockiert das Publikum. Da sich bereits im Vorfeld seltsame Dinge ereignet haben, lehnt die Sängerin weitere Auführungen ab. Ersatz findet sich in der jungen Christine, doch Lord d'Arcy knüpft eine Bedingung an den Vertrag, der Christine nicht akzeptieren will. Harry, der sich für sie einsetzt, wird ebenfalls entlassen. Harry entdeckt , dass Lord d'Arcy nicht Komponist der Oper ist, sondern Professor Petrie, der bei einem Brand angeblich ums Leben gekommen ist. Dem geht Harry nach, doch verschwindet Christine plötzlich. Sie wurde von einem unheimlichen Zwerg entführt und zu Prof. Petrie gebracht, der in den Katakomben der Londoner Oper lebt. Er war von Christines Stimme so verzaubert, dass er sie unterrichten will, um sie zu wahrer Perfektion zu bringen. Bei seinen Nachforschungen an der Themse hört Harry ihre Stimme aus einem Wasserablauf. Er geht der Musik nach und findet sie. Er erfährt, dass Professor Petrie einst Lord d'Arcy die Rechte für seine bis dato unbekannten Stücke für wenig Geld überließ. Lord d'Arcy jedoch ließ diese unter seinem eigenen Namen drucken. Beim Versuch die Drucke zu verbrennen kam es zu einem Feuer und Prof. Petrie verätzte sich sein Gesicht und stürzte in die Themse, wo er von dem stummen Zwerg gerettet wurde und sich seitdem in den Katakomben verbirgt. Er unterrichtet Christine mit ihrer Zustimmung. Aber nur wenige Wochen später wird die Oper erneut aufgeführt, wobei ...

Terence Fisher hat mit dem 1962 inszeniertem Werk eine interessanten Film geschaffen, in dem sich neben Herbert Lom, auch Heather Sears  und  Michael Gough tummeln. Fisher hat hier ebenfalls den Schauplatz von Paris nach London verlegt. Warum ist mir bisher zwar unklar, aber auch nicht wichtig und ist nur ein Detail, das nicht ins Gewicht fällt. Der unter der Oper hausende entstellte Komponist kein Monster, sondern eher eine bemitleidenswerte Figur, ähnlich der von Frankenstein's erschaffenem Monster.  Nachdem Hammer bereits vier der klassischen Universal Monster (Dracula, Frankenstein, Werwolf und Mumie) verfilmt hatten, ist mit Phantom der Oper nach einem Roman von Gaston Leroux nun das fünfte Monster, welches eine Neuverfilmung wiederfuhr. Dabei hatte Universal nach dem Stummfilm-Erfolg von 1925 mit Lon Chaney den Film 1943 nochmals in Farbe und mit Ton verfilmt. Die Kulissen überzeugen und schaffen eine Hammer typische Gruselatmosphäre. Die Hauptrolle des Phantoms wurde eigentlich Cary Grant zugeschrieben, da er zuvor verlauten ließ, er wolle gerne mal in einem Hammer Film mitspielen. (wobei ich Schwierigkeiten mit der Vorstellung hab') Letztendlich bekam aber Herbert Lom (Hexen bis aufs Blut gequält) die Rolle, da Grant abgesagt hat. Da das Gesicht des Phantoms hinter einer
Maske verborgen ist, konnte er nur mit Gestik und Stimme agieren, was ihm gut gelungen ist. Sein Gegenspieler und eigentlicher Schurke ist Lord d'Arcy, der seine Situation schamlos ausnutzte und Petries Werke als seine ausgab. Er wird durch Michael Gough (Konga, Das schwarze Museum) sehr unsympathisch und hochnäsig dargestellt und kommt am Ende des Films sogar noch ungestraft davon. Ein in Deutschland leider nahezu unbekannter  Film, da er bisher nur einmal im Kino lief und sonst nicht mehr gezeigt wurde. Die deutsche Tonspur gilt z.Zt. als verschollen. Dennoch wurde der Film von Koch Media in gewohnt guter Weise in Deutschland mit sehr gutem Bild und engl. Originalton mit dtsch. Untertiteln veröffentlicht. Aber auch in dieser Fassung ist der Film unbedingt sehenswert. Die gefühlvolle Geschichte, die Musik, die tollen Kulissen und die gut gewählten Darsteller machen den Film zu einem Hochgenuss für jeden
Hammer-Fan, - trotz der bekannten Geschichte.

Quelle Koch Media
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