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DER EXTERMINATOR (USA 1980)

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DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von GrafKarnstein am Fr 1 Mai - 20:50

"Im Krieg muß man töten, um zu überleben...
Auf den Strassen New Yorks ist es oft das gleiche."

(Zitat des Filmplakates)

DER EXTERMINATOR
(Ot: THE EXTERMINATOR)
(USA 1980)

Robert Ginty - JOHN EASTLAND
Christopher George - JAMES DALTON
Steve James - MICHAEL JEFFERSON
Samantha Eggar - DR. MEGAN STEWART

Regie : JAMES GLICKENHAUS

Laufzeit ca. 97 min

FSK ab 18 Jahren


Prolog
Irgendwann in der Zeit zw. 1961 und 1975 des amerikanischen Vietnamkrieges. Es ist Nacht und im Dschungel Vietnams tobt der Krieg. Schüsse fallen, Explosionen und Feuerbälle erhellen die Dunkelheit. Drei US Soldaten, unter ihnen John und Michael werden von Vietnamesen der FNL gefangen genommen und gefesselt. Einer fragt John wann der nächste Angriff seitens der Amerikaner stattfinden soll und als der schweigt, wird einem anderen Gefangenen kurzerhand der Hals mit einer Machete durchtrennt. Der Kopf desjenigen hängt seitlich baumelnd herunter. Michael kann sich befreien, erschießt die Vietnamesen und rettet John somit das Leben. Beide werden mit einem Hubschrauber vom Ort des Geschehens weg geflogen.

New York 1980
John und Michael arbeiten beide bei einem Getränke- und Fleischwaren Großhandel. Der alte Chef des Ladens zählt gerade Geld zusammen, das er widerum zwei Mafiosis aushändigt die ohne Worte wieder verschwinden. Gleichzeitig bricht eine Bande der berüchtigten GHETTO GHULS in eine Getränkelagerhalle ein, um sich mit Bierdosen einzudecken. Sie werden von John dabei entdeckt, der sogleich ein Messer an seiner Kehle zu spüren bekommt. Michael kommt hinzu und beide können diese drei Kriminellen überwältigen.

Michael, der übrigens ein Schwarzer ist, ebenso seine Frau + zwei Kinder wird später von den GHETTO GHULS überfallen und brutal zusammen geschlagen. Ihm wird dabei das Rückgrat mit einer Stahlkralle kaputt gemacht, so das er querschnittsgelähmt im Krankenhaus liegen muß. John wendet daraufhin die Gesetze des Dschungelkriegs in der Großstadt an, um seinen Freund zu rächen. Die GHETTO GHULS werden von ihm eiskalt platt gemacht. Den einen pustet er mit seinem M-16 Gewehr über den Haufen, die anderen zwei fesselt er im Keller und die Ratten besorgen den Rest. Aber damit beginnt sein Kampf gegen den kriminellen Großstadtsumpf in New York.

John`s Losung ist einfach und die macht er später mit einen Brief an einer Nachrichtenanstalt deutlich:

"Die Bevölkerung New Yorks ist von Verbrechern lange genug terrorisiert worden! Die Politiker sehen untätig zu, während Killer und Rowdys sich breit machen, auf unseren Strassen, in unseren Häusern, in Clubs usw.!
Von heute an wird sich das ändern!"

Unterschrift: DER EXTERMINATOR



Was Regisseur James Glickenhaus hier inszenierte hat weniger mit einem Actionfilm zu tun, sondern mehr mit einer Mischung aus Thriller und Drama, einem Selbstjustizdrama. Dabei entwirft Glickenhaus ein verkommenes Bild der Strassen in New York, die durchsetzt sind mit Drogen, Prostitution, Strassenbanden, Schutzgelderpressern und sonstigen kriminellen Abschaum. Auch läßt er kein gutes Haar an diversen Politikern, wie im Falle eines Bürgermeisters. Dieser vom Volk Gewählte bangt um seinen Posten, denn als JOHN sich mit seinem Schreiben an die Öffentlichkeit wendet und der Politik Unfähigkeit vorwirft, so wollen diese ihn möglichst schnell mit Hilfe der CIA aus dem Weg geräumt wissen. Sie können vor den anstehenden Wahlen sowas gar nicht gebrauchen. Die Polizei unter der Leitung des Detektivs James Dalton versucht zwar den Exterminator aufzuspüren, sieht aber widerum seine Aktionen nicht ohne Sympathie.

Glickenhaus inszenierte wirklich gut choreographierte Gewalt- und Actionszenen die ohne jegliche Übertreibungen daher kommen, wie es leider nur allzu oft heutzutage der Fall ist. Dabei konnte er sich auf seinen Kameramann Robert M. Baldwin verlassen, der das ganze vorzüglich filmte, inklu. diverser guter Einstellungen usw. Auch die symphonische Musik von Joe Renzetti unterstützt das düstere Szenario sehr gut. Es sind auch u.a. die vielen kleinen kurzen Szenen, die einiges deutlich machen. z.B. die, wo JOHN durch die Strassen geht und er mittendrin mit offenbar multikulturellen kriminellen "Mitbürgern" entlang spaziert und dabei blöd angeredet wird. Dabei trifft er ein junges Mädchen die sich ihm anbietet. Er geht mit ihr mit und als sie sich auszieht sieht er oberhalb ihrer rechten Brust eine starke Branntwunde. Die bekam sie im Club namens CHICKEN PLACE, wo junge Mädchen und Jungen an gut zahlende perverse Wohlstandsbürger verkauft werden.

"Was sind das für Menschen, die zu sowas fähig sind?", fragt John das Mädchen und diese eher ruhige Stelle im Film sagt mehr aus, als übertriebene Szenarien.

John und das Mädchen


John schießt auf Strassengangster

ROBERT GINTY, als sogenannter Vietnamveteran John Eastland erscheint hier anfangs eher unbedarft, aufgrund seiner harmlos wirkenden Erscheinung. Diese steht im krassen Widerspruch zu seinen gnadenlos ausgeführten Taten. Vorher wird er mit Leichtigkeit von den Ghetto Ghuls mit einem Messer bedroht, so das erst Michael dazu kommen muß, um ihn aus der Situation zu befreien. Später ist er ganz anders und hat hinterher einen gefesselten Kriminellen vor sich, den er mit seinem Flammenwerfer den Verbrennungstod ankündigt sollte dieser nicht gesprächig sein.

"Wenn Sie lügen, komme ich wieder!"

Das ist einer von John`s Sätzen, wenn er Kriminelle dingfest gemacht hat die ihm einiges erzählen sollen und wehe sie haben gelogen, dann kommt John in der Tat zurück, wie im Falle des kriminellen Schutzgelderpressers und Fleischschiebers Gino Pontivini. Und nebenbei gesagt, dieses "Ich komme wieder" wird ja seit TERMINATOR 1984 mit Arnold Schwarzenegger in Verbindung gebracht. Ginty/Eastland geriet dabei in Vergessenheit. Robert Ginty macht seine Sache wirklich gut, aufgrund der genannten Eigenschaften. Er Übertreibt auch nicht mit diversen Mimiken, agiert hier eher ruhig, entschlossen und tut eben das was notwendig ist. Robert Ginty ist hierfür wirklich gut ausgesucht worden.

Dieser Film ist gewiss nichts für nebenbei und auch kein Actionspektakel, sondern ein eher düsteres Szenario eines Großstadtdramas, das es in sich hat. Hier waren auch zwei Special Make-Up Fachleute beteiligt, nämlich TOM BURMAN (Das Engelsgesicht) und STAN WINSTON (Aliens, Terminator ect.)


Zusatzinfo :
Der Film kam damals ungeschnitten in die Kinos und auf VHS mit großen Cover beim Videoanbieter Thorn Emi heraus. Später in einer Neuauflage im kleinen Cover ist dieser Film trotz des Hinweises "Keine Vermietung an Kinder und Jugendliche" zensiert worden und das kam so:

Die damalige ZDF Sendung DREHSCHEIBE hatte diverse Gewaltfilme zum Thema und zeigte merkwürdigerweise keinen Ausschnitt aus einem 131er Horrorfilm, sondern eine Szene aus EXTERMINATOR und zwar die Stelle, wo Michael überfallen und ihm mit der Stahlkralle das Rückgrat verletzt wird. Das Publikum der Drehscheibe reagierte entsetzt bis fassungslos und es wurde darüber diskutiert. Das übliche eben. Aber seitdem fehlt die Szene mit der Stahlkralle, wobei die anderen Szenen drin geblieben sind, auch die Vietnamszenen. Es gibt auch noch eine 16er Fassung, aber die kann man sowieso ganz vergessen. Letztes oder vorletztes Jahr erschien beim östereichischen Label NSM ein schönes Mediabook mit DVD und Bluray. Feine Sache, die ich jedem Interessierten nur empfehlen kann!
10/10 Großstadt-Thrillern ro7  
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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von Fynn am Sa 2 Mai - 6:34

Ich fand den Film immer eher recht durchschnittliche Unterhaltungskost der 80er. Die Bezüge vom "Exterminator" zum "Terminator", der ja erst 4 Jahre später kam, liegen auf der Hand, aber ich sehe darin nicht so den großen Knaller. Zwar hatte Hauptdarsteller Robert Ginty mit seinem Satz "Ich komme wieder recht", aber da zog er dann wohl gegen Camerons Film gleich den kürzeren und ein drittes Wiedersehen hatte sich somit auch erübrigt.

Trotzdem wieder eine vdcd  Besprechung ! Habe ich ebenfalls gleich mit der OFDB und der IMDb verlinkt, damit das auch noch mehr finden können !

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von schimanski am Sa 2 Mai - 10:43

hatte den letztens noch in der uncut Fassung gesehen.Gut gemachter Film... look
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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von ein_irrlicht am Di 12 Mai - 21:00

Normalerweise stimme ich dem Grafen ja meistens in seinen Bewertungen zu, hier muss ich mich allerdings dann doch wiedermal in die Ecke 'Kunstbanause' stellen 4e4rz

Fand den Film eher durchschnittlich und einen Vergleich zum Terminator (wir reden doch von Arnie ?) wollte sich mir irgendwie auch nicht erschliessen ...

Handlungstechnisch wurde das vermeintlich korrekte Verhalten von Senatoren etc. und das Verkommen auf den Strassen gut eingefangen, allerdings konnte mich weder der Exterminator noch dessen Darsteller überzeugen. Die Entwicklung zum einsamen Rächer wirkt eher zusammengeschustert denn wirklich überzeugend, da helfen auch div. Rückblenden nach Vietnam nicht. Gewalt ist zwar vorhanden, trägt den Film aber auch nicht; die Szene mit dem Fleischwolf ist zwar gut gemacht, spiegelt aber in meinen Augen ebenfalls eine schäche des Drehbuches.
Sollte sich die Figur John Eastland schon zum Rächer entwickeln, warum geschieht das aufeinmal mit 'reisserischen und actionfilmtauglichen' Mitteln ?? Oder sollte das gar lustig wirken ??

Mir hat das Ding leider nicht wirklich gefallen, eben doch geschmackssache. Trotzdem ein schönes Review vom Grafen ro7
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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von Fynn am Di 12 Mai - 21:48

ein_irrlicht schrieb:Handlungstechnisch wurde das vermeintlich korrekte Verhalten von Senatoren etc. und das Verkommen auf den Strassen gut eingefangen, allerdings konnte mich weder der Exterminator noch dessen Darsteller überzeugen. Die Entwicklung zum einsamen Rächer wirkt eher zusammengeschustert denn wirklich überzeugend, da helfen auch div. Rückblenden nach Vietnam nicht. Gewalt ist zwar vorhanden, trägt den Film aber auch nicht; die Szene mit dem Fleischwolf ist zwar gut gemacht, spiegelt aber in meinen Augen ebenfalls eine schäche des Drehbuches.
Sollte sich die Figur John Eastland schon zum Rächer entwickeln, warum geschieht das aufeinmal mit 'reisserischen und actionfilmtauglichen' Mitteln ?? Oder sollte das gar lustig wirken ??

Mir hat das Ding leider nicht wirklich gefallen, eben doch geschmackssache. Trotzdem ein schönes Review vom Grafen ro7
Ich kann mich noch erinnern das gerade der Hauptdarsteller des Ex-Terminators einiges an Häme über seine Kunst als Darsteller einstecken mußte. In diesem Fall finde ich aber war sie aber auch keinen "Shakespeare" wert. Ich konnte ja auch nicht übermäßig viel mit dem Film anfangen. Einmal gesehen, okay, aber das reicht dann auch. "Der Terminator" ist mit Sicherheit der deutlich bessere Film, auch wenn Arnie sicherlich ebensowenig ein begnadeteter Darsteller ist.

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von GrafKarnstein am Mi 13 Mai - 14:20

ein_irrlicht schrieb:Fand den Film eher durchschnittlich und einen Vergleich zum Terminator (wir reden doch von Arnie ?) wollte sich mir irgendwie auch nicht erschliessen ...

Es sollte kein direkter Filmvergleich mit Terminator sein, was mir eh fernliegt, da beide Filme aus einem jeweils anderen Genre sind. Mein Vergleich bezog sich nur auf den Satz "Ich komme wieder" und dieser Ausspruch wird ja nun mal seit Terminator mit Arnie in Verbindung gebracht. Ich fand/finde das eben nur interessant, weil dies beim Exterminator eben schon früher ausgesprochen wurde. John Eastland kündigt/droht hier an, das er wiederkommt und das tat er auch. Mir fiel das einfach nur auf,...das ist alles.

ein_irrlicht schrieb:Mir hat das Ding leider nicht wirklich gefallen, eben doch geschmackssache. Trotzdem ein schönes Review vom Grafen ro7

Gut,...schade,...hat demnach nicht sein sollen rim4
Aber wenigstens hast Du ihn auch mal gesehen
und danke für Meinung usw. ztj

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von VanHelsing am Di 14 Nov - 15:10

Der Film hat nicht den gleichen Bekanntheitsgrad wie etwa "Dirty Harry" oder "Ein Mann sieht rot", vielleicht auch nicht deren Klasse.
Aber er ist vermutlich ehrlicher, weil kompromissloser und realistischer als die erwähnten Vorbilder.
Und es ist Robert Gintys bester Film.
Schonungsloser Action-Kracher und Charakterstudie in einem.

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von Fynn am Di 14 Nov - 17:09

GrafKarnstein schrieb: Es sollte kein direkter Filmvergleich mit Terminator sein, was mir eh fernliegt, da beide Filme aus einem jeweils anderen Genre sind.
Ich weiss nicht mehr ob der "Exterminator" von Anfang an diesen Titel hatte, meine aber schon. Bin mir nicht ganz sicher. Trotzdem mussten sich im Laufe der Zeit, früher oder später, alle Actionhelden mit ihm messen, wobei ich kein echter Arnie Fan bin und bestenfalls glaube das Leute eines Kalibers wie Clint Eastwood das nicht nötig hatten. Der hat m.M. nach immer sein eigenes Ding durchgezogen.

GrafKarnstein schrieb:Mein Vergleich bezog sich nur auf den Satz "Ich komme wieder" und dieser Ausspruch wird ja nun mal seit Terminator mit Arnie in Verbindung gebracht. Ich fand/finde das eben nur interessant, weil dies beim Exterminator eben schon früher ausgesprochen wurde. John Eastland kündigt/droht hier an, das er wiederkommt und das tat er auch. Mir fiel das einfach nur auf,...das ist alles.  
kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern. Aber ich fand den Film auch nicht so dolle, ging mir eher ein bisschen wie irrlicht, kann man sich mal ansehen, muss man aber auch nicht unbedingt
VanHelsing schrieb:Der Film hat nicht den gleichen Bekanntheitsgrad wie etwa "Dirty Harry" oder "Ein Mann sieht rot", vielleicht auch nicht deren Klasse.
Aber er ist vermutlich ehrlicher, weil kompromissloser und realistischer als die erwähnten Vorbilder.
Und es ist Robert Gintys bester Film.
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 Oh oh...da bin ich GANZ anderer Meinung !  r66g   Bronson hat Selbstjustiz ja damals "salonfähig" gemacht, aber Michael Winner hat seinen Rächer in die falsche Ecke geschickt ! War zwar schön das er hier und da in New York mit dem Gesindel aufgeräumt hat, - seine Familie jedoch hat er dabei nicht gerächt ! Nein, Bronson war gut, das Drehbuch war schwach ! Irgendjemand kann jeder umlegen. Wenn schon, dann muss es auch Sinn machen im Film ! Und das tut es nicht.  r66g

An "Dirty Harry" reicht der Film, - m.M. nach - schon mal gar nicht ran. Ist sogar fast 10 Jahre früher entstanden und im Grunde zieht Eastwood hier ebenso schon seine Selbstjustiz-One-Man-Show ab. Aber er schnappt die richtigen, nicht nicht wie Bronson, der nur wild "rot sieht"...

Aber für mich persönlich ist Eastwood fast immer 'ne "sichere Bank". Ich finde kaum einen seiner Filme wirklich schlecht und es gibt wenige Filme von ihm die mich überhaupt nicht interessieren. Das ist auch mal was !

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von Fynn am Di 21 Nov - 16:56

Graf, Du hattest ganz vergessen zu erwähnen 1984 noch ein 2. Teil nachgeschoben wurde. Ebenfalls mit Robert Ginty in der Hauptrolle. Ich habe den Film aber, glaube ich zumindest, nicht mehr gesehen, kann daher auch nichts dazu sagen ob er was taugt.  12cvr

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von VanHelsing am Di 21 Nov - 17:23

Ich zumindest fand den 2.Teil nicht mehr so gelungen.
Im Grunde war er lediglich eine Wiederholung/Variation des Originals, ohne dessen Dichte zu erreichen.
Aber womöglich sieht der Graf das different. e4du

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von Fynn am Di 21 Nov - 17:31

Ja, das ist ja auch sehr oft der Fall zumal die zündende Grundidee eben schon da ist. Ich wollte es auch nur der Vollständigkeit halber nochmal erwähnen.

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von schimanski am Di 21 Nov - 18:38

an den 2 kann ich mich nicht mehr erinnern... e4du e4du

ich denke mal das er an den 1. nicht mehr heran kam.
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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von Fynn am Di 21 Nov - 19:27

schimanski schrieb:an den 2 kann ich mich nicht mehr erinnern... e4du e4du

ich denke mal das er an den 1. nicht mehr heran kam.
schlimm genug.... xaz

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von GrafKarnstein am Di 28 Nov - 19:18

Fynn schrieb:
VanHelsing schrieb:Der Film hat nicht den gleichen Bekanntheitsgrad wie etwa "Dirty Harry" oder "Ein Mann sieht rot", vielleicht auch nicht deren Klasse.
Aber er ist vermutlich ehrlicher, weil kompromissloser und realistischer als die erwähnten Vorbilder.
Und es ist Robert Gintys bester Film.
Schonungsloser Action-Kracher und Charakterstudie in einem.

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 Oh oh...da bin ich GANZ anderer Meinung !  r66g   Bronson hat Selbstjustiz ja damals "salonfähig" gemacht, aber Michael Winner hat seinen Rächer in die falsche Ecke geschickt ! War zwar schön das er hier und da in New York mit dem Gesindel aufgeräumt hat, - seine Familie jedoch hat er dabei nicht gerächt ! Nein, Bronson war gut, das Drehbuch war schwach ! Irgendjemand kann jeder umlegen. Wenn schon, dann muss es auch Sinn machen im Film ! Und das tut es nicht.  r66g

An "Dirty Harry" reicht der Film, - m.M. nach - schon mal gar nicht ran. Ist sogar fast 10 Jahre früher entstanden und im Grunde zieht Eastwood hier ebenso schon seine Selbstjustiz-One-Man-Show ab. Aber er schnappt die richtigen, nicht nicht wie Bronson, der nur wild "rot sieht"...
Und ich bin widerum anderer Meinung  r66g  
Filme wie Dirty Harry kann man nicht unbedingt mit Death Wish vergleichen. Der eine ist ein reiner Polizeifilm, der andere ein Selbstjustiz-Thriller. Allerdings gab es schon vorher diverse Selbstjustiz-Thematiken in Filmen. In Dirty Harry ist es der Inspektor Calahan, der mit seinen Methoden sich nicht immer an die Buchstaben des Gesetzes hält und eher lieber der sogeannten -Law and Oder- Linie folgt, mit der er aber besseren Erfolg hat. Ebenso der Polizist Popeye Doyle in -BRENNPUNKT BROOKLYN aka FRENCH CONNECTION, was auch für den 2. Teil gilt.

In Death Wish hingegen entwarf Michael Winner hier vielmehr das Portrait einer Großstadtmetropole, die meistens eh nur von Gewalt regiert wird, aufgrund der ganzen Vorkommnisse inkl. der kriminellen Elemente, die laufend irgendwelche Straftaten begehen. Hier wird die Ohnmacht und Paranoia der Bürger geschildert, anhand der Person Paul Kersey. Hinzu kommt noch, das in den USA das Recht auf Waffen besteht, das widerum in der Verfassung fest verankert ist. Somit ist auch die Polizei in Winners Film der Ansicht, das man das Recht hat, sich mit der Waffe selbst zu verteidigen. Das Kersey hier nicht die richtigen Täter erwischt, dafür jedoch genügend andere kriminelle Elemente abstraft, zeugt auch nur davon, das es öfters nicht einfach ist, wahre Täter ausfindig zu machen. Kersey reagiert aus dieser Hilflosikeit dementsprechend. Im Film sind ja so einige Dinge enthalten, die schon eine Bedeutung haben. Ihn einfach so als sinnlosen Selbstjustizfilm abzutun, wird dem Film nicht gerecht.  

VanHelsing schrieb:Ich zumindest fand den 2.Teil nicht mehr so gelungen.
Im Grunde war er lediglich eine Wiederholung/Variation des Originals, ohne dessen Dichte zu erreichen.
Aber womöglich sieht der Graf das different. e4du
Der Graf sieht das genauso r66g  . xaz  
Ich geh da sogar noch weiter und sage, das der 2. Teil einfach nur hanebüchernder Mist war/ist, der nicht mal ansatzweise dem Vorfilm das Wasser reichen kann. Teil 2 ist ein absoluter Filmheuler aus der untersten Schublade, zumal die auch noch zusätzlich eine Art Endzeitfilm daraus gemacht haben, was in vielen Szenerien eh so wirkt ccb

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

Beitrag von Fynn am Di 28 Nov - 20:49

GrafKarnstein schrieb: Und ich bin widerum anderer Meinung  r66g  
kann ich teils auch nachvollziehen...teils aber auch nicht !   r66g

GrafKarnstein schrieb: Filme wie Dirty Harry kann man nicht unbedingt mit Death Wish vergleichen. Der eine ist ein reiner Polizeifilm, der andere ein Selbstjustiz-Thriller. Allerdings gab es schon vorher diverse Selbstjustiz-Thematiken in Filmen. In Dirty Harry ist es der Inspektor Calahan, der mit seinen Methoden sich nicht immer an die Buchstaben des Gesetzes hält und eher lieber der sogeannten -Law and Oder- Linie folgt, mit der er aber besseren Erfolg hat.  
Genau. Gerade deshalb hatte ja Dirty Harry damals diesen "Selbstjustiz - Stempel" aufgedrückt bekommen überall : ein Polizist, der sich öffentlich zum "Rächer" aufspielt, entgegen aller seiner Vorschriften. Mit dem Unterschied das er natürlich als Polizist tatsächlich die zur Strecke bringt um die es letztlich wirklich geht ! Da ist auch schon mal einer "nebenher einer auf der Strecke geblieben", der vllt nicht dazu gehörte, aber das passte dann zum Verlauf der Geschichte. Zumindest habe ich's so empfunden.


GrafKarnstein schrieb: In Death Wish hingegen entwarf Michael Winner hier vielmehr das Portrait einer Großstadtmetropole, die meistens eh nur von Gewalt regiert wird, aufgrund der ganzen Vorkommnisse inkl. der kriminellen Elemente, die laufend irgendwelche Straftaten begehen. Hier wird die Ohnmacht und Paranoia der Bürger geschildert, anhand der Person Paul Kersey. Hinzu kommt noch, das in den USA das Recht auf Waffen besteht, das widerum in der Verfassung fest verankert ist. Somit ist auch die Polizei in Winners Film der Ansicht, das man das Recht hat, sich mit der Waffe selbst zu verteidigen.
Das finde ich soweit alles okay in der Darstellung. Aber dann passt für mich das Motiv nicht, ist zu wahllos dahergeholt : man vergreift sich an Kersey's Familie ! Schön, da ist seine Wut nachvollziehbar. Auch vllt seine eigentliche Motivation jetzt jeden umbringen zu wollen, der ihm in die Quere kommt und dumm anmacht. Kann ich vom menschlichen her alles nachvollziehen. Nur die Täter weiterhin rumlaufen zu lassen, - auch wenn er sie ja nicht wirklich kennt, glaube ich, - ist nicht logisch für mich. Wenn DU meine Freundin abmurkst, dann will ich bestenfalls DICH abmurksen, nicht irgendwen der grade vorbeikommt und mir auch nicht passt ! Das reicht mir dann nicht !    xaz


GrafKarnstein schrieb:  Das Kersey hier nicht die richtigen Täter erwischt, dafür jedoch genügend andere kriminelle Elemente abstraft, zeugt auch nur davon, das es öfters nicht einfach ist, wahre Täter ausfindig zu machen. Kersey reagiert aus dieser Hilflosikeit dementsprechend. Im Film sind ja so einige Dinge enthalten, die schon eine Bedeutung haben. Ihn einfach so als sinnlosen Selbstjustizfilm abzutun, wird dem Film nicht gerecht.  
Besser noch : ich finde ihn heute sogar richtig manipulativ ! Und zwar weil er mich damals gut unterhalten hat, weil ich ihn spannend fand - und mir erst später klar wurde das die eigentlichen Typen immer noch frei rumlaufen ! Das scheinen andere aber auch bemängelt zu haben, denn ich hab gehört das die dann in einem der späteren Teile drankamen...  xaz   Sicher ist die Polizei hilflos und Kersey... scratch   na ja, weiss nicht, ob der es war. Mit seiner Knarre war er es sicher nicht... xaz   dafür die anderen !   xaz

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Re: DER EXTERMINATOR (USA 1980)

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