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Gewaltdarstellung im Film

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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Gast am Do 26 Nov - 13:52

Um noch einmal auf den Threadtitel zurückzukommen
(berechtigt oder nicht), so dürften wir uns doch alle einig sein,
dass Kürzungen oder Beschlagnahmungen nicht berechtigt sind.
Oder gibt es noch abweichende Meinungen ?

e4du

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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Eddie-Fan am Do 26 Nov - 14:08

Cineast schrieb:Um noch einmal auf den Threadtitel zurückzukommen
(berechtigt oder nicht), so dürften wir uns doch alle einig sein,
dass Kürzungen oder Beschlagnahmungen nicht berechtigt sind.
Oder gibt es noch abweichende Meinungen ?

e4du
Klar ist das unberechtigt, denn dafür gibt es ja extra die FSK-Einstufungen. Es ist also zumindest dann unberechtigt, wenn ein Film eh ab 18 eingestuft ist, also nach der Volljährigkeit. Wenn dann da trotzdem noch dran rumgeschnippelt wird, ist das eindeutig eine Bevormundung von Erwachsenen und hat mit Kinder nichts mehr zu tun.
Also wie es der Graf schon richtig gesagt hat, ist das zumindest in diesem Punkt bei Filmen die eh ab 18 sind, eine Scheinheiligkeit, dass sie die Kürzungen bei dieser Einstufung dann trotzdem noch mit Jugendschutz schönreden wollen. Das ist zumindest in dem Fall eine Bevormundung der kompletten Bevölkerung. In gewisser Weise also eine Diktatur ! ccb
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Do 26 Nov - 14:38

Eddie-Fan schrieb: Blut sieht ein Kind mehr oder weniger schon vom frühen Alter her. Entweder wenn sich die Mama beim Kartoffel schälen in den Finger schneidet, oder es auf die Schnauze fällt xaz  - und dann kräftig blutet. Warum wird also ausschliesslich bei Gewalt und Blut gekürzt ?! scratch  Wie ich schon sagte, sind diese subtilen Gruselstreifen ala "Conjuring" und Co für die Psyche eines Kindes mit Sicherheit nicht harmloser. Also dürften solche Schockmomente auch in einem Film nicht mehr vorkommen.

Also wie du schon sagst, Graf, alles Kappes, was die da entscheiden. rxa
Also weißt'e ! Jetzt willst Du mich aber verkaspern, was ?! xaz  Oder war es üblich bei Euch das sich da die Eingeweide rausgerissen wurden und Leute verstümmelt wurden ?

Ich habe auch das Gefühl gar nicht wirklich verstanden zu werden. Ich bin ja ebenso generell gegen Kürzungen. Aber ich frage mich ob es wirklich wichtig und zwingend notwendig ist so etwas immer zeigen zu müssen. Denn ohne so etwas kommt ein Horrorfilm ja kaum noch aus. Ein Film wie "The Conjuring" war zwar nicht mein Fall, aber das ist ja nicht automatisch so, weil er kein Blut zeigt. Ich mag auch die "Final Destination" Reihe und die ist ja auch nicht ohne. Trotzdem finde ich das das alles nicht so ganz expliziert und bewusst brutal abgeht, denn so ein Film wie "Hostel" z.B. hat m.M. nach überhaupt keinen anderen Sinn als den möglichst brutale Szenen aneinanderzureihen.

Und ja, alles zu schneiden ist diktatorisch, ohne Frage. Und wenn der Film "ab 18" ist, dann muss er auch ungeschnitten sein, denn dann bin ich volljährig, geschäftsfähig mit allem drum und dran. DANN kann man auch gleich wieder die "ab 21" Grenze einführen wie früher und dann ist es eben tatsächlich uncut. Aber auf den 18er Fassungen steht es ja meist nicht mal drauf  !
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Eddie-Fan am Do 26 Nov - 14:54

Fynn schrieb:
Eddie-Fan schrieb: Blut sieht ein Kind mehr oder weniger schon vom frühen Alter her. Entweder wenn sich die Mama beim Kartoffel schälen in den Finger schneidet, oder es auf die Schnauze fällt xaz  - und dann kräftig blutet. Warum wird also ausschliesslich bei Gewalt und Blut gekürzt ?! scratch  Wie ich schon sagte, sind diese subtilen Gruselstreifen ala "Conjuring" und Co für die Psyche eines Kindes mit Sicherheit nicht harmloser. Also dürften solche Schockmomente auch in einem Film nicht mehr vorkommen.

Also wie du schon sagst, Graf, alles Kappes, was die da entscheiden. rxa
Also weißt'e ! Jetzt willst Du mich aber verkaspern, was ?! xaz  Oder war es üblich bei Euch das sich da die Eingeweide rausgerissen wurden und Leute verstümmelt wurden ?
Es wird ja nicht nur sowas ganz extremes geschnitten. Vieles was mit Blut zu tun hat, wird geschnitten - und das verstehe ich nicht.

Bitte nehme in deiner Meinung dann aber auch mal meinen anderen Einwand auf, und lasse das nicht einfach weg ! r66g
Ich schrieb ja, dass Filme, wenn es um die Psyche geht, auch ohne Blut genau so wirken können. Diese ganzen Geisterschwarten also, die extreme Schockmomente haben und eine düstere Grundstimmung. Die expliziten Schockmomente werden dann noch häufig heute mit einem Bombastton ausgestattet, dass die Nachbarin 3 Häuser weiter noch vom Scheisshaus fällt. Diese Wirkungen finde ich zumindest genau so schlimm. Das kann einen auf Dauer evtl sogar noch mehr verstören, als hier und da Blut.
Vllt ist es bei dir nicht so, aber manche machen sich bei diesen unblutigen Schockmomenten mindestens genau so in die Buchse, wie du z.B. bei zuviel Blut. Deshalb finde ich es falsch, dass überall nur danach geguckt wird, ob zuviel Blut fliesst- aber extreme Schockmomente sollen egal sein. Wie gesagt, das kann einen genau so verstören. Deshalb wird da für mich mit zweierlei Maß gemessen. Und das ist ungerecht ! r66g
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Do 26 Nov - 15:36

Eddie-Fan schrieb:Bitte nehme in deiner Meinung dann aber auch mal meinen anderen Einwand auf, und lasse das nicht einfach weg ! r66g
sorry, keine Absicht, aber Du hast natürlich Recht, hole ich hiermit also sofort nach !  ztj
Eddie-Fan schrieb: Ich schrieb ja, dass Filme, wenn es um die Psyche geht, auch ohne Blut genau so wirken können. Diese ganzen Geisterschwarten also, die extreme Schockmomente haben und eine düstere Grundstimmung. Die expliziten Schockmomente werden dann noch häufig heute mit einem Bombastton ausgestattet, dass die Nachbarin 3 Häuser weiter noch vom Scheisshaus fällt. Diese Wirkungen finde ich zumindest genau so schlimm. Das kann einen auf Dauer evtl sogar noch mehr verstören, als hier und da Blut.
Vllt ist es bei dir nicht so, aber manche machen sich bei diesen unblutigen Schockmenenten mindestens genau so in die Buchse, wie du z.B. bei zuviel Blut. Deshalb finde ich es falsch, dass überall nur danach geguckt wird, ob zuviel Blut fliesst- aber extreme Schockmomente sollen egal sein. Wie gesagt, das kann einen genau so verstören. Deshalb wird da für mich mit zweierlei Maß gemessen. Und das ist ungerecht ! r66g
Das stimmt, ich kenne schon Leute die würden sich auch keinen Gruselfilm angucken. Nicht weil sie jetzt eine Abscheu davor hätten, eher weil sie sowas eher generell ablehnen. Mit Splatter braucht man denen natürlich erst recht nicht kommen. Und irgendwann haben sie ja mal "die drei kleinen Schweinchen" und "Paulchen Panther" für jugendgefährdet eingestuft ! Die liefen etliche Jahre im TV und plötzlich kam diese Riesendiskussion in Gang ! Für mich spielt immer die Darstellung von Gewalt ansich eine Rolle. Um Blut geht es erst zweitrangig, obwohl das ja meist damit verbunden ist. Aber wenn ich so an "SAW" ( 2 oder 3 ? ) denke...da gab es eine Szene, wo Jigsaw den Typen in eine Falle hat laufen lassen und ihm dann die Beine verdreht bis die Knochen letztlich brachen. Das finde ich dann als pure Unterhaltung (!) bedenklich, - ganz unabhängig von Jugendschutz usw., denn darum geht es mir gar nicht.

Ich hab so "gewisse Szenen" die ich nicht ab kann, wo ich dann auch manchmal denke, hoffentlich kommen sie jetzt nicht auf die Idee ! Eine davon ist im berühmten "andalusischen Hund" von Bunuel zu sehen, als jemandem mit der Rasierklinge in Nahaufnahme die Augen aufgeschnitten werden. Sowas muss und will ich nicht sehen.
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von GrafKarnstein am Do 26 Nov - 16:28

Ich kann mir schon denken, was Fynn im eigentlichen Sinne ansprechen wollte,....Ob derartige extreme Gewaltdarstellungen im Film unbedingt sein müßen und Blut literweise fließen muß und/oder ob Gedärme und sonstige menschliche Teile durch die Gegend fliegen müßen, aufgrund von diversen extremen physischen Gewalteinwirkungen.

Lohnt es sich darüber zu sprechen?,...Ich meine, das es irgendwie darauf hinaus laufen kann, das einer den anderen einfach nur mit seinen Sichtweisen überzeugen will. Ich für meinen Teil würde hierbei eh nur knallhart ins Gericht gehen. Gewalt ist so ein Thema für mich.

Wir können hier gerne über Gewalt im Film sprechen, ob sowas alles sein muß/kann oder doch nicht. Für mich ein Thema, das ich dann aber eher kontrovers diskutieren möchte, denn es reicht mir beispielsweise die Pauschalaussage zum Film HOSTEL nicht, das dies einfach nur Dreck und Müll ist,....und das war es dann. Das gleiche bei den SAW-FILMEN, wo man die Filme auch nur wieder auf die Gewaltszenen reduziert. Hostel will ich damit nicht unbedingt generell in Schutz nehmen, aber mir geht es dabei auch um anderes.

Um Hostel, Saw und Co. soll es aber nicht nur gehen. Wenn man über Gewalt im Film diskutieren möchte/will, dann müßen noch andere Filme hinzu.

Mit Gewalt im Film hatte ich mich früher schon in Form von Lesestoffen auseinander gesetzt. Las viel (war echte Fachliteratur) und sah viele Filme. Ist nach wievor interessant, aber so einfach will ich es dann mit Pauschalaussagen nicht gelten lassen.

Ps.
Der Thread-Titel wäre dann aber irritierend, da er nicht mehr passen würde.
Doch lieber einen neuen Thread???
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Eddie-Fan am Do 26 Nov - 16:39

Fynn schrieb:Ich hab so "gewisse Szenen" die ich nicht ab kann, wo ich dann auch manchmal denke, hoffentlich kommen sie jetzt nicht auf die Idee ! Eine davon ist im berühmten "andalusischen Hund" von Bunuel zu sehen, als jemandem mit der Rasierklinge in Nahaufnahme die Augen aufgeschnitten werden. Sowas muss und will ich nicht sehen.
Bei solch gelagerten Szenen fällt es mir auch nicht immer leicht, da vollständig hinzugucken. Aber irgendwie mache ich es dann trotzdem. xaz
Bei Freundin ist es das gleiche. Sie hat zudem auch Probleme damit, in unblutigen Gruselfilmen hinzugucken, wenn da irgendeine verzerrte Geisterfratze auf sie zukommt. affraid snxs

Aber dennoch gucken wir immer wieder solche Filme. Das ist der gewisse Reiz, der Nervenkitzel, der es auch immer wieder interessant macht. Andere suchen sich diesen Nervenkitzel vllt in der weltgrössten Loopingbahn, beim Bungee-Jumping oder wo auch immer. Wenn es danach gehen würde, könnte man bald alles verbieten und sich bevormunden lassen. Aber das finde ich unter Erwachsenen eben falsch. Und da sind wir dann ja auch wieder beim Thread-Titel. Ich finde es also nicht berechtigt, von einzelnen Personen bevormundet zu werden, was mir evtl gut tut, gefällt, oder nicht gefällt. Und da sehe ich bei Filmen keine Ausnahme. Man müsste ja eigentlich sagen, gerade bei Filmen nicht, denn dort ist nichts echt ! r66g

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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Do 26 Nov - 21:02

Eddie-Fan schrieb:Bei solch gelagerten Szenen fällt es mir auch nicht immer leicht, da vollständig hinzugucken. Aber irgendwie mache ich es dann trotzdem. xaz
tja, und dann frage ich mich eben ob sowas sein muss. Klar, es wird immer solche geben die geradezu nur darauf warten, spekulieren, aber wenn denn ein Film nicht mehr zu bieten hat... 12cvr

Eddie-Fan schrieb: Aber dennoch gucken wir immer wieder solche Filme. Das ist der gewisse Reiz, der Nervenkitzel, der es auch immer wieder interessant macht. Andere suchen sich diesen Nervenkitzel vllt in der weltgrössten Loopingbahn, beim Bungee-Jumping oder wo auch immer. Wenn es danach gehen würde, könnte man bald alles verbieten und sich bevormunden lassen. Aber das finde ich unter Erwachsenen eben falsch. Und da sind wir dann ja auch wieder beim Thread-Titel. Ich finde es also nicht berechtigt, von einzelnen Personen bevormundet zu werden, was mir evtl gut tut, gefällt, oder nicht gefällt. Und da sehe ich bei Filmen keine Ausnahme. Man müsste ja eigentlich sagen, gerade bei Filmen nicht, denn dort ist nichts echt ! r66g
Ja, das stimmt schon. Aber ich finde es immer wieder fraglich wenn Drehbuchautoren und Regisseure solche Geschichten möglichst real umsetzen, nur um einem bestimmten Voyorismus zu befriedigen. Und ich kann mir nicht vorstellen, das es da um andere Dinge geht.
GrafKarnstein schrieb:Wir können hier gerne über Gewalt im Film sprechen, ob sowas alles sein muß/kann oder doch nicht. Für mich ein Thema, das ich dann aber eher kontrovers diskutieren möchte, denn es reicht mir beispielsweise die Pauschalaussage zum Film HOSTEL nicht, das dies einfach nur Dreck und Müll ist,....und das war es dann. Das gleiche bei den SAW-FILMEN, wo man die Filme auch nur wieder auf die Gewaltszenen reduziert. Hostel will ich damit nicht unbedingt generell in Schutz nehmen, aber mir geht es dabei auch um anderes.

Um Hostel, Saw und Co. soll es aber nicht nur gehen. Wenn man über Gewalt im Film diskutieren möchte/will, dann müßen noch andere Filme hinzu.  
Nein, ich will das gar nicht pauschalisieren. Du hattest an anderer Stelle selbst "HOSTEL" ins Spiel gebracht und ich hab ihn nur als Beispiel aufgegriffen. Und "SAW" habe ich nun selbst genannt. Den ersten fand ich noch recht gut, weil er eine bis dahin mal recht frische Idee hatte, die ja inzwischen auch schon wieder tausendfach kopiert wurde. Nachfolgend ging es m.M. nach - in 1. Linie ! - darum, die Morde noch brutaler zu gestalten. Und ich schätze auch das die Reihe deshalb so erfolgreich war und immer weitere Teile kamen. Auch in meinem weitesten Bekanntenkreis waren immer nur die originellen Todesszenen Thema, ohne die der Film kaum funktionieren würde.

"HOSTEL" hingegen finde ich, sorry, schlicht dumm und in höchstem Masse menschenverachtend. Aber wie Du ja auch sagst gibt es da immer mehr als nur ein Beispiel und zudem empfindet es ja jeder auch anders, - wie man ja auch hier an diesem Thread sieht.
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Gast am Mo 30 Nov - 13:09

schimanski schrieb:Bei den Hostel Filmen geht es doch nur um Gewalt am Menschen.Wer mir da erzählt das er den Filmen was abgewinnen kann den kann ich nicht ernst nehmen. ccb
unterste Schublade,dilettantisch und so was Film zu nennen.Absoluter Schmockes.....auch wenn ich das nicht oft sage
Scheisse hoch drei....

Ist auch mein Standpunkt. e4du

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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Eddie-Fan am Mo 30 Nov - 13:42

Schlimmer finde ich allerdings echte Tiertötungen und Quälereien in Filmen. Das mit Hostel und Co wird ja nur suggeriert, aber z.B. in Kannibalen-Filmen werden ja teilsweise grausamste Tierquälereien gezeigt und auch tatsächlich durchgeführt. Das ist wirklich die unterste Stufe, finde ich. e4du

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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von schimanski am Mo 30 Nov - 13:59

die Kannibalen Filme wurden von Bekloppten für Bekloppte gedreht....Den Scheiss hab ich mir auch damals im Kino angesehen... xc5f

Da schäme ich mich heute noch dafür.... dgd
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Alf am Mo 30 Nov - 14:10

Eddie-Fan schrieb:Schlimmer finde ich allerdings echte Tiertötungen und Quälereien in Filmen. Das mit Hostel und Co wird ja nur suggeriert, aber z.B. in Kannibalen-Filmen werden ja teilsweise grausamste Tierquälereien gezeigt und auch tatsächlich durchgeführt. Das ist wirklich die unterste Stufe, finde ich. e4du

Ich mag diese Szenen aus den Filmen überhaupt nicht. Aber da gibt es ja noch grausamere Filmchen aus der Zeit wie zb die "Gesichter des Todes Filme". Das manche Leute Spaß daran haben sich reale Gewalt anzuschauen, verstehe ich nicht. ccb
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von schimanski am Mo 30 Nov - 14:12

Alf schrieb:
Eddie-Fan schrieb:Schlimmer finde ich allerdings echte Tiertötungen und Quälereien in Filmen. Das mit Hostel und Co wird ja nur suggeriert, aber z.B. in Kannibalen-Filmen werden ja teilsweise grausamste Tierquälereien gezeigt und auch tatsächlich durchgeführt. Das ist wirklich die unterste Stufe, finde ich. e4du

Ich mag diese Szenen aus den Filmen überhaupt nicht. Aber da gibt es ja noch grausamere Filmchen aus der Zeit wie zb die "Gesichter des Todes Filme". Das manche Leute Spaß daran haben sich reale Gewalt anzuschauen, verstehe ich nicht. ccb

Das war doch der grösste Pseudo Quatsch....
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Mo 30 Nov - 14:13

Ich finde alles was mit Quälereien, ob an Mensch oder Tier zu tun hat, verachtenswert. Nur das sich ein Tier halt nicht wehren kann. Dadurch ist doch unsere Gesellschaft so, wie ist ist.
schimanski schrieb:die Kannibalen Filme wurden von Bekloppten für Bekloppte gedreht....Den Scheiss hab ich mir auch damals im Kino angesehen... xc5f

Da schäme ich mich heute noch dafür.... dgd
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Alf am Mo 30 Nov - 14:16

schimanski schrieb:
Alf schrieb:
Eddie-Fan schrieb:Schlimmer finde ich allerdings echte Tiertötungen und Quälereien in Filmen. Das mit Hostel und Co wird ja nur suggeriert, aber z.B. in Kannibalen-Filmen werden ja teilsweise grausamste Tierquälereien gezeigt und auch tatsächlich durchgeführt. Das ist wirklich die unterste Stufe, finde ich. e4du

Ich mag diese Szenen aus den Filmen überhaupt nicht. Aber da gibt es ja noch grausamere Filmchen aus der Zeit wie zb die "Gesichter des Todes Filme". Das manche Leute Spaß daran haben sich reale Gewalt anzuschauen, verstehe ich nicht. ccb

Das war doch der grösste Pseudo Quatsch....

Da gibt es ja noch weitere Filme dieser sogenannten Mondo-Filme. Weiss jetzt gar nicht wie die alle heissen.
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Alf am Mo 30 Nov - 14:19

Fynn schrieb:Ich finde alles was mit Quälereien, ob an Mensch oder Tier zu tun hat, verachtenswert. Nur das sich ein Tier halt nicht wehren kann. Dadurch ist doch unsere Gesellschaft so, wie ist ist.

Siehste ja bei den IS Terroristen, die finden ja auch gefallen daran Menschen zu Quälen diese Bastarde. So ist der Mensch halt, obwohl man ja nicht alle in einen Top schmeisse kann bzw darf.
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Mo 30 Nov - 14:29

Alf schrieb:Da gibt es ja noch weitere Filme dieser sogenannten Mondo-Filme. Weiss jetzt gar nicht wie die alle heissen.
ja, ich glaube das ging Anfang der 60er mit den Filmen von Gualtiero Jacopetti los. Damals war ja besonders "Addio, Onkel Tom !" kommerziell recht erfolgreich und dann kam so einiges nach und nach, manchmal, wie bei "Mandingo", der aber zudem recht gut gemacht war, auch noch mit einigen bekannten Leuten und u.a. Boxchampion Joe Frazier aufwarten konnte.
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Eddie-Fan am Mo 30 Nov - 14:33

Ist dieser Mondo-Kram nicht genau so'n Käse ? scratch
Habe da nie was von gesehen. Das mit den Kannibalen-Filmen reichte mir.

Und diese "Gesichter des Todes" Sachen waren teils auch grotesk. Habe damals 2 davon glaube ich gesehen.

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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Gast am Mo 30 Nov - 14:41

Noch mal kurz zum Thema "Menschenverachtende Gewalt in Filmen":
Natürlich lässt sich der Standpunkt vertreten, dass die Gewalt in Filmen ein Abbild der Gewalt in der Realität darstellt.
Allerdings bin ich dennoch der Auffassung, dass die sogenannten "Torture Porn" - Filme den Voyeurismus bedienen.
Und das lehne ich ab.

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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Mo 30 Nov - 14:50

Ja, sehe ich im Grunde genauso... e4du
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von GrafKarnstein am Mo 30 Nov - 16:27

Solche Filme wie GESICHTER DES TODES oder diese MONDO CANE-REIHE hatten sich anscheinend viele Leute angeschaut. Und andere schauen immer noch und sehen sich diese Kannibalen-Filme mit diesen echten Tier-Tötungsszenerien an usw.

Andere Leute schauen sich wahrscheinlich auch diese sogenannten SNUFF-FILME an, wo diverse Menschen unwissentlich für den Film tatsächlich umgebracht wurden. Es heißt zwar sehr häufig, das dies eine Legende sei, aber es liegt durchaus im Bereich des möglichen. Damals kam mir schon mal ein Fall unter, von dem ich irgendwo etwas las. Nun sind diese Art von "speziellen Filmen" teuer und sowas können sich nur reiche Leute aus den oberen Schichten leisten. Sehr wahrscheinlich auch der Grund, warum darüber kaum etwas bekannt wird. Bei Kinderpornographischen Filmen ist es auch so, wo gewisse Leute mit verstrickt sind und die werden ja eh kaum juristisch angetastet, da man wegen angeblicher Beweismangel nichts tun kann oder sowas eh unter den Teppich gekehrt wird. Siehe den letzten Fall des SPD-Mitglieds EDATHY oder wie der sich nennt. Der geht straffrei aus und um sich einen peinlichen Gerichtsprozess zu ersparen, zahlte er 5000€ und die Sache ist vom Tisch  ccb  Oder dieser M. Friedmann, der damals mit Drogen und Frauen aus Osteuropa erwischt wurde, die im Grunde zur Prostitution gezwungen worden waren und er offenbar gute Kontakte zu diesen Frauenhändlern hatte. Auch der kaufte sich mit ca. 17.500€ frei und es war für ihn erledigt. Oder M. Jackson, der Sänger. Ihm wurde seinerzeit Kindesmissbrauch in mehreren Fällen zur Last gelegt, was offenbar auch nachweisbar war, aber der kaufte sich mit Millionen Dollars ebenfalls frei. Zum Prozess kam es auch hier nicht und somit war die Sache auch hier erledigt. Ja schon klar,...denn eine Pop-Ikone wird nicht angetastet und überhaupt genießt solch reiche und prominente Klientel ganz offenbar Narrenfreiheit. Ich habe das ALLES nicht vergessen  ccb  

Oder Leute, die einen Diplomaten-Status haben und somit juristisch immun gegen das Gesetz sind. Die können jemand überfahren oder ihre Putzfrau als Sklavin missbrauchen und gehen dabei straffrei aus, weil sie Diplomaten sind. Sind ebenfalls zwei Fälle, die mir einfallen und sich so zugetragen haben.

Immer wieder aufschlußreich, wie schnell sogenannte Menschrechte in den eben genannten Fällen über Bord geworfen wurden und anstelle dessen die Menschen-Verachtung tritt. Denn nichts anderes ist es für mich. Und hier gewissen Filmen Menschenverachtung vorzuwerfen, mag auf den ersten Blick vielleicht haltbar sein, bei näherer Betrachtung kracht diese Bezeichnung für mich zumindest nahtlos ein.

Wenn man den Begriff Voyeurismus noch dazu nimmt, so kann man diese auch auf andere Filme benutzen. Der Voyeurismus wird in allen Facetten bedient und zuschauen tun alle gerne. Das fängt schon bei Unfällen auf der Strasse an, wo Gaffer anscheinend aus voyeuristischer Neugier nicht genug zuschauen können. Ich konnte das in meiner Dienstzeit und auch privat sehr gut beobachten.

Und Filme bedienen alle Arten der unterschiedlichsten voyeuristischen Zuschauer-Neigungen. Der eine schaut dies, der andere vermehrt jenes usw. Sind wir nicht alle Voyeure, wenn wir uns Filme ansehen??? Ich denke schon, sonst würden wir sie nicht sehen. Gewisse Filme und ihre Zuschauer-Klientel können kontrovers diskutiert werden, nur hier einfach mit Begriffen wie Menschenverachtend, Voyeurismus usw. umsich zuschmeißen, reicht mir einfach nicht,...wie ihr gemerkt haben werdet. Gerade in Actionfilmen oder Horrorfilmen wird Voyeurismus groß geschrieben. Kriegsfilme z.B. könnte man ebenso als menschenverachtend ansehen. Komischerweise nehmen einige an den Hostelfilmen anstoß, aber das in Kriegsfilmen gleich unzählige Menschen krepieren, scheint widerum in Ordung zu sein. Wobei ich finde, das gerade in Kriegsfilmen zusätzlich noch verlogene Ideologien und Hurra-Patriotismus dazukommen. Die sind weitaus verlogener und menschenverachtener, als Hostel es je sein könnte, weil nämlich für solche Scheiss-Ideologien Tausende oder Millionen von Menschen geopfert wurden. Menschenrechte gibt es in Kriegsfilmen nicht, auch z.B. in keinem Western. Auch dort gehen unzählige über den Jordan und daran nimmt auch keiner den geringsten Anstoß. Wird aber ein einziges Individum in z.B. einer extremen explizit inszenierten Gewaltszene ermordet, gefoltert oder vergewaltigt und dann umgebracht usw.,...dann ist das Geschrei plötzlich groß.

Auf die Foltereien seitens der USA in den Gefängnissen von Abu Graib, reagierte nunmal die Filmindustrie mit Filmen, wie z.B. HOSTEL und lösten eine Welle von sogenannten Tortur-Porn-Filmen aus, die anscheinend immer noch nicht so richtig zum Stillstand kam. Kommt ja immer wieder noch was nach. Filme sind/können immer ein Abbild der Realität sein.

Soweit erstmal e4du

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GrafKarnstein
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Mo 30 Nov - 17:19

Ich hätte gar nicht erwartet das sich das Thema noch so konträr entwickelt. Du bist zwar - bisher scheinbar - der einzigste mit dieser Meinung, aber ich finde das ganz interessant, denn immerhin ergeben sich ja daraus solche Diskussionsmöglichkeiten. Einer Meinung zu sein ist dabei ja nicht nötig.  ccb
GrafKarnstein schrieb:Solche Filme wie GESICHTER DES TODES oder diese MONDO CANE-REIHE hatten sich anscheinend viele Leute angeschaut. Und andere schauen immer noch und sehen sich diese Kannibalen-Filme mit diesen echten Tier-Tötungsszenerien an usw.

Andere Leute schauen sich wahrscheinlich auch diese sogenannten SNUFF-FILME an, wo diverse Menschen unwissentlich für den Film tatsächlich umgebracht wurden. Es heißt zwar sehr häufig, das dies eine Legende sei, aber es liegt durchaus im Bereich des möglichen. Damals kam mir schon mal ein Fall unter, von dem ich irgendwo etwas las. Nun sind diese Art von "speziellen Filmen" teuer und sowas können sich nur reiche Leute aus den oberen Schichten leisten.
müsste man denn nicht in diesem Falle für ALLE Arten von Filmen offen sein, also auch für diesen Bereich. Oder gibt es bei Dir vllt auch Bereiche die Du strikt und generell ablehnst ?

GrafKarnstein schrieb: Oder Leute, die einen Diplomaten-Status haben und somit juristisch immun gegen das Gesetz sind. Die können jemand überfahren oder ihre Putzfrau als Sklavin missbrauchen und gehen dabei straffrei aus, weil sie Diplomaten sind. Sind ebenfalls zwei Fälle, die mir einfallen und sich so zugetragen haben.
ist sicher alles richtig und vllt sehe ich das ja nur gerade nicht, aber ich kann den Zusammenhang zu diesen Filmen nicht wirklich erkennen. Sollen sie einen dokumentativen Charakter haben ? Das fände ich grotesk !

GrafKarnstein schrieb: Wenn man den Begriff Voyeurismus noch dazu nimmt, so kann man diese auch auf andere Filme benutzen. Der Voyeurismus wird in allen Facetten bedient und zuschauen tun alle gerne. Das fängt schon bei Unfällen auf der Strasse an, wo Gaffer anscheinend aus voyeuristischer Neugier nicht genug zuschauen können. Ich konnte das in meiner Dienstzeit und auch privat sehr gut beobachten.  
Das stimmt, ich habe das auch schon an mir selbst beobachtet, kenne es aber auch gerade von meiner Arbeitszeit her am besten. Das ist menschlicher Alltag, nichts besonderes und trotzdem im Grunde - m.M. nach verachtenswert.

GrafKarnstein schrieb:   Komischerweise nehmen einige an den Hostelfilmen anstoß, aber das in Kriegsfilmen gleich unzählige Menschen krepieren, scheint widerum in Ordung zu sein. Wobei ich finde, das gerade in Kriegsfilmen zusätzlich noch verlogene Ideologien und Hurra-Patriotismus dazukommen. Die sind weitaus verlogener und menschenverachtener, als Hostel es je sein könnte, weil nämlich für solche Scheiss-Ideologien Tausende oder Millionen von Menschen geopfert wurden.
Dazu kann ich leider nichts sagen da ich aus eben Gründen keine Kriegsfilme ansehe.  r66g

GrafKarnstein schrieb:  Auf die Foltereien seitens der USA in den Gefängnissen von Abu Graib, reagierte nunmal die Filmindustrie mit Filmen, wie z.B. HOSTEL und lösten eine Welle von sogenannten Tortur-Porn-Filmen aus, die anscheinend immer noch nicht so richtig zum Stillstand kam. Kommt ja immer wieder noch was nach. Filme sind/können immer ein Abbild der Realität sein.
Das sogenannte Abbild der Realität sollten ja eigentlich die Nachrichten und Printmedien sein, denen ich persönlich aber nicht über den Weg traue. Wem das aber nicht das reicht, der kann das heute ja noch auf der Leinwand zelebriert sehen... 12cvr
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von GrafKarnstein am Mo 30 Nov - 18:39

Fynn schrieb:Ich hätte gar nicht erwartet das sich das Thema noch so konträr entwickelt. Du bist zwar - bisher scheinbar - der einzigste mit dieser Meinung, aber ich finde das ganz interessant, denn immerhin ergeben sich ja daraus solche Diskussionsmöglichkeiten. Einer Meinung zu sein ist dabei ja nicht nötig.  ccb
. 12cvr

Es müssen hier nicht allesamt zwangsläufig einer Meinung sein und ich will auch niemanden mit meinen Ansichten mit aller Gewalt überzeugen, aber ich sagte ja schon im Vorfeld bzw. hatte es angekündigt, das ich gerade bei dem Thema kontrovers mit diskutiere und mit einigen Dingen knallhart ins Gericht gehen werde. Deswegen auch meine Reaktion, bezüglich des Begriffes Menschenverachtend

Fynn schrieb:
GrafKarnstein schrieb:Andere Leute schauen sich wahrscheinlich auch diese sogenannten SNUFF-FILME an, wo diverse Menschen unwissentlich für den Film tatsächlich umgebracht wurden. Es heißt zwar sehr häufig, das dies eine Legende sei, aber es liegt durchaus im Bereich des möglichen. Damals kam mir schon mal ein Fall unter, von dem ich irgendwo etwas las. Nun sind diese Art von "speziellen Filmen" teuer und sowas können sich nur reiche Leute aus den oberen Schichten leisten.
müsste man denn nicht in diesem Falle für ALLE Arten von Filmen offen sein, also auch für diesen Bereich. Oder gibt es bei Dir vllt auch Bereiche die Du strikt und generell ablehnst ?

Selbst wenn ich zur reichen Klientel gehören würde,....würde ich solche Snuff-Filme nicht sehen wollen, geschweige diese auch einzukaufen. Ebenso die Kinderpornos, die ich ebenfalls generell ablehne,...nicht nur weil die Minderjährig sind, sondern sich auch nicht wehren können ccb  Ich habe früher mal längere Zeit in der Videothek gearbeitet und da gab es auch perverse Pornos, wo mir schon die Abbildungen auf den Rückcovers gereicht haben. Das war/ist einfach nur widerlich, denn da ging es ganz offenbar mit Exkrementen, Klobürsten usw. zur Sache. Sowas finde ich einfach nur noch abartig ccb  Für mich zumindest keinesfalls nachvollziehbar bzw. kann mich da nicht hineinversetzen, wie Leute bei Kindern eine Erektion bekommen oder sich an solchen Pervers-Pornos befriedigen können. Ist echt nicht mein Fall ccb  Für andere scheinbar das höchste der Gefühle 12cvr

Fynn schrieb:
GrafKarnstein schrieb: Oder Leute, die einen Diplomaten-Status haben und somit juristisch immun gegen das Gesetz sind. Die können jemand überfahren oder ihre Putzfrau als Sklavin missbrauchen und gehen dabei straffrei aus, weil sie Diplomaten sind. Sind ebenfalls zwei Fälle, die mir einfallen und sich so zugetragen haben.
ist sicher alles richtig und vllt sehe ich das ja nur gerade nicht, aber ich kann den Zusammenhang zu diesen Filmen nicht wirklich erkennen. Sollen sie einen dokumentativen Charakter haben ? Das fände ich grotesk !

Hierbei ging es mir noch zusätzlich darum, was man noch mit dem Begriff Menschenverachtend verbinden kann. Denn solche Leute, die tun können, was sie wollen, da sie durch den Diplomaten-Status geschützt sind,....agieren und verhalten sich menschenverachtend, das sie auf anderen offenbar nur herum trampeln und sich einen Dreck um andere Menschen scheren, die nicht ihrem gesellschaftlichen Status entsprechen.

Fynn schrieb:
GrafKarnstein schrieb:Komischerweise nehmen einige an den Hostelfilmen anstoß, aber das in Kriegsfilmen gleich unzählige Menschen krepieren, scheint widerum in Ordung zu sein. Wobei ich finde, das gerade in Kriegsfilmen zusätzlich noch verlogene Ideologien und Hurra-Patriotismus dazukommen. Die sind weitaus verlogener und menschenverachtener, als Hostel es je sein könnte, weil nämlich für solche Scheiss-Ideologien Tausende oder Millionen von Menschen geopfert wurden.
Dazu kann ich leider nichts sagen da ich aus eben Gründen keine Kriegsfilme ansehe.  r66g

Ich aber, denn ich kenne zur genüge Kriegsfilme und weiß wie verlogen dieser ganze Mist meistens ist, gewisse wahre Anti-Kriegsfilme mal davon ausgenommen, denn die möchte ich jetzt nicht in einen Topf mit dem sonstigen verlogenen Scheiss werfen.
Hostel macht wenigstens keine Umstände was er wollte/will. Aber zu dem werde ich später noch kommen, und ihn möglicherweise einer näheren Betrachtung unterziehen. Bei Hostel findet sich nämlich so einiges, wenn man sich näher damit befasst, anstatt ihn einfach mit Menschenverachtung, Voyeurismus abzutun. Damit macht man es sich nur zu einfach. Erinnert mich an damalige Videozeiten, als es bestimmten Horrorfilmen mit genau u.a. solchen Schlagworten ebenfalls an den Kragen ging. (Stichwort: Fulci und Co.) Dabei will ich die Hostel-Filme nicht unbedingt schönreden oder sonst huldigen. Ich lehne die Hostel-Filmreihe aber auch nicht ab.
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von Fynn am Di 1 Dez - 4:58

rr7v
Fynn schrieb: Dazu kann ich leider nichts sagen da ich aus eben Gründen keine Kriegsfilme ansehe.  r66g
Da muss ich mich berichtigen. Da ist meine Aussage weitestgehend zwar völlig korrekt, aber ich sehe doch das es Ausnahmen gibt. Da ist z.B. der Hammer Film Vor uns die Hölle , der zwar kurz nach dem Krieg spielt, für mich aber irgendwie dazu gehört thematisch. Aber ansonsten fällt mir in der Richtung wenig ein, was mich begeistert. Dazu gehört auch der andere Hammer Film Die gelbe Hölle und selbst den Klassiker "Die Brücke" von Bernhard Wicki mag ich nicht sonderlich.

Ansonsten kann ich Deine Meinung zwar so stehenlassen, teilen tue ich sie aber nicht.
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Re: Gewaltdarstellung im Film

Beitrag von GrafKarnstein am Di 1 Dez - 12:01

rr7v  
VOR UNS DIE HÖLLE & DIE GELBE HÖLLE sind zwei Hammerfilme, die ich lange nicht sah, da nicht vorhanden bei mir. Die würde ich eher unter Kriegsdramen einordnen, da der erste Film von einem Bomben-Entschärfungskommando handelt und der zweite in einem Gefangenenlager spielt.

Ich meinte eher die reinen Kriegsfilme, mit Kampf- und Schlachtszenerien, wo tausende krepieren für irgendeinen Mist, den man ihnen per verlogener Propaganda und sonstiger Gehirnwäsche eingetrichtert hat. Im Krieg ging/geht es nie um irgendwelche Ideologien, sondern immer nur um Wirtschafts- und Finanzinteressen einiger weniger und den daraus größtmöglichen Profit. Und dafür wurde über unzählige Leichen gegangen und dies wird auch weiterhin geschehen. Und sowas ist für mich zweifellos menschenverachtend, weil es dieser bestimmten Klientel einen Dreck schert, wer und wieviele dafür ins Gras beißen. Für die zählen Menschen nicht, sondern nur der geldliche Gewinn.

Beim Film 96 HOURS, also der erste Teil dieser Trilogie,....gibt es eine Stelle im Film, die ebenfalls einfach nur menschenverachtend war/ist. Auf der Suche nach seiner Tochter, macht der Vater Bekanntschaft mit diesen kriminellen albanischen Drecks-Pack, die auf abartige Weise junge Mädchen zur Prostitution zwingen. Auf dem Gelände stehen viele Zelte nebeneinander und in jedem Zelt ist ein Mädchen. Freier kommt, bezahlt, geht in eines der Zelte. Wenn der fertig ist, kommt der nächste usw. Und so ging/geht das bei jedem Zelt zu. Ich fand das Ganze einfach nur noch widerlich, wie sowas dort ablief. Im Grunde wollen die Mädchen nicht, werden aber jedesmal von irgendeinem dahergelaufenen Freier zum Sex genötigt, gezwungen, vergewaltigt und die Albaner stehen da und kassieren ordentlich Geld. Für mich war es widerlich und jedesmal ist es mir eine Genugtuung, wenn mit diesem Scheiss-Gesindel kurzer Prozess gemacht wird und der Vater diese Bande ausrottet.

Damit will ich nicht generell sagen, das 96 Hours ein menschenverachtender Film ist, aber von einigen Szenerien her, beinhaltet er menschenverachtende Szenen.

Bei Hostel z.B. geht es auch in erster Linie ums Geld und somit um den Menschen, als Ware/Opfer. Diese Menschen werden hinterhältig in die Falle gelockt, betäubt und finden sich später in den eher dunklen Räumen innerhalb eines stillgelegten Fabrikgebäudes wieder. Dort werden sie jeweils von einem Unbekannten drangsaliert, gefoltert und dann getötet. Diese jeweils Unbekannten bezahlen dafür, das sie sowas ungehindert und straffrei tun können. Das Geld kassiert der Elite-Jagd-Club. Hostel ist in dem Sinne ebenfalls menschenverachtend, nur wenn man diesen als solchen bezeichnet, dann bitte schön auch andere Filme. Ich bin nämlich dagegen, das man andere Filme irgendwie was zuigestehen will, aber widerum Streifen wie Hostel als menschenverachtend brandmarkt und den noch zusätzlich als Voyeuristisch abtut.
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