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"4 Fliegen auf grauem Samt" ( Quattro mosche di velluto grigio, Italien, Frankreich, 1971 )

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"4 Fliegen auf grauem Samt" ( Quattro mosche di velluto grigio, Italien, Frankreich, 1971 )

Beitrag von Fynn am Di 10 Jul - 16:09



Darauf mußten Fans von Giallo Papst Dario Argento   lange warten : eine vernünftige Auswertung seines Debütfilms von 1971, Quattro mosche di velluto grigio. Aber jetzt ist er endlich da und wir wollen auch gleich mal gucken, was uns die "Köche" so für einen Brei gekocht haben !

Musiker Roberto scheint nahezu in einem Alptraum zu landen und beginnt langsam den Bezug zur eigenen Realität zu verlieren : alles beginnt mit einem unheimlichen, in schwarz gekleidetem Mann der Roberto verfolgt und der plötzlich tot am Boden liegt, nachdem Roberto ihn in einem Theater zur Rede stellen und ausschalten konnte. Und dann haben wir noch einen maskierten Beobachter, der Roberto stets mit dem Mordwerkzeug fotografiert. Als letztlich auch der vermeintlich Tote wieder vor ihm steht, beginnt Roberto endgültig an seinem Verstand zu zweifeln.

Über 40 Jahre nach seiner deutschen Uraufführung schafft Koch Media es endlich diesem Kultfilm auch qualitativ mit seiner Veröffentlichung Respekt zu zollen. Man entschuldigt sich zwar dafür, das der Film über lange Jahre unzureichend archiviert und bei der Lagerung schwer beschädigt wurde, so das einige kurze Szenen von anderen Fassungen abgenommen und eingefügt werden mussten. Aber das finde ich, obwohl ich nur kurz in die BR reingesehen habe, leicht zu verschmerzen, vor allem im Hinblick auf die mehr als schludrige bisherige Veröffentlichung, die zwar teuer, aber keinen € wert war. Hier gibt es zudem zahlreiche Extras, zu denen unter anderem allein eine 93 Min. Dokumentation, eine 30 minütige Featurette und ein sattes 24 seitiges Booklet gehören. Nach meiner Meinung gehört so ein Booklet ohnehin zu jeder DVD, aber die vermisst man ja selbst bei den Mayors oft genug. Umso erfreulicher das auch hier daran gedacht wurde ! Was mich nicht unbedingt so sehr begeistern kann ist das farbliche Layout. Der graue Unterton mag zwar passend zum Titel sein, ist aber auch sehr viel schmutzauffälliger. Vielleicht hätte man ja statt der titelgebenden grauen Farbe z.B. eine blaue wählen sollen und die dann als Sonderauflage in Samt (!) verpackt.... ich sag ja nichts, aber da wäre statt des unsinnigen Media Books sicher auch 'nen 10er mehr drin gewesen...  



Und was kann ich zum Film selbst beisteuern ? Nun, ich habe ihn im zarten Kindesalter das erste Mal im Fernsehen gesehen, heimlich, als meine Eltern mal zusammen weg waren. Und was mich die ganze Zeit, die ganzen Jahre daran über so fasziniert hat, das war ansich nicht der Film selbst. Die Handlung ansich ist relativ banal, wenngleich auch fesselnd genug um „dranzubleiben“. Aber trotzdem, allein die Geschichte…das hätte nicht gereicht, um das dieser Film sich bei mir dermaßen eingebrannt hätte. Auch wenn man natürlich als Kind früher andere Sehgewohnheiten hatte als heute, so ist es dennoch die Auflösung des Films die diesen Reiz auch heute noch für mich hat.


Man erkennt handschriftlich noch einen sehr jungen  Dario Argento   Seine Spielereien mit Kamera, Licht und Farben sind hier wenig ausgeprägt. Die Richtung ist klar vorgegeben und stimmt,aber man sieht halt das Argento mit seinen weiteren Filmen eine gewisse Reife durchlaufen hat, wozu dies sicher ein wichtiger und notwendiger Bestandteil war. Der Film gilt als sogenannter letzter Teil der „Tier Trilogie“,( Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe   ,  Die neunschwänzige Katze  ) welche in Deutschland allesamt fälschlicherweise als „Bryan Edgar Wallace  “Verfilmungen deklariert wurden. Diese Trilogie hat auch keinen zusammenhängenden Charakter. Allein gemein ist nur ist de Facto, das letztlich das titelgebende Tier Teil der Auflösung des Puzzles  ist.


Am Drehbuch hat damals noch Luigi Cozzi  mitgewirkt,heute leider nur noch bekannt als Regiesseur eigener Italo – Machwerke. Statt seiner späteren, bevorzugten„Haus und Hofband“ „  Goblin “ hat er damals allerdings schon Ennio Morricone    für die Musik gewinnen können. Und den damals noch völlig unbekannten Bud Spencer   dürfen wir ebenfalls hier bewundern, bevor er zusammen mit Terence Hill  seine Karriere richtig angegangen ist.


Tolle Veröffentlichung, wenngleich im völlig überflüssigen,ärgerlichem Media Book mit zahlreichen, sehr interessanten Extras. Daumen hoch für die „Köche“ !

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Re: "4 Fliegen auf grauem Samt" ( Quattro mosche di velluto grigio, Italien, Frankreich, 1971 )

Beitrag von Alf am Mi 11 Jul - 10:56

Haste mal wieder ein doppel Thread reingesetzt vom gleichen Film.
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Re: "4 Fliegen auf grauem Samt" ( Quattro mosche di velluto grigio, Italien, Frankreich, 1971 )

Beitrag von Fynn am Mi 11 Jul - 12:20

Na und ? War doch auch so gedacht !
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