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DIE HERRIN VON ATLANTIS (D 1932)

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DIE HERRIN VON ATLANTIS (D 1932)

Beitrag von GrafKarnstein am Mi 18 Mai - 11:53

DIE HERRIN VON ATLANTIS
(Deutschland 1932)

EA: Deutschland 6. September 1932
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WA: BR Deutschland 19. November 1975 TV NDR

Inhalt:
Zwei Offiziere der französischen Fremdenlegion, Captain St. Avid und Captain Morhange sind mit einer Expeditions-Karawane in der Sahara unterwegs, um die Situation der kriegerischen Tuarek-Stämme auszukundschaften. Dabei werden sie von Aufständischen beschossen und angegriffen. Sie werden gefangen genommen. Man bringt sie in eine abgelegene völlig unbekannte geheimnisvolle Stadt, die sich als das sagenumwobene Atlantis herausstellt. Die Herrscherin dieser Welt ist die schöne Königin Antinea, der die Männer offenbar alle hörig sind. Kaum einer, der ihr widerstehen kann. Antinea ist sehr geheimnisvoll und scheint aus einer völlig anderen Zeit zu stammen. Das Alter konnte ihr scheinbar ebenso wenig anhaben, wie ihrer Schönheit. Antinea redet nicht viel, bzw. kaum. Manchmal läßt sie einen der Männer zusich kommen, um mit diesem eine gewisse Zeit zu verbringen. Mit Captain St. Avid spielt sie beispielsweise eine Partie Schach, die Avid sehr schnell verliert. Antinea ist sehr klug und die Männer verzehren sich nach ihr, aber kein männliches Geschlecht hat ihr etwas entgegen zusetzen. Morhange widersteht später der geheimnisvollen Schönen und ihrer Kraft widerum als einziger, aber Antinea versteht es die beiden Offiziere gegeneinander auszuspielen.

Das Thema des sagenhaften Atlantis bot schon so einigen Stoff für diverse Filme. So gab es zuerst einen Stummfilm gleichen Titels aus Frankreich (1920/21). Nach diesem deutschen Film hier folgte ein weiteres Remake aus den USA (1949) mit Maria Montez als Antinea. Und noch ein weiteres Remake stammt aus dem Jahr 1960 und war eine Coproduktion zwischen Frankreich und Italien. Dort wurde Antinea von der Darstellerin Haya Harareet gespielt. Diese Schauspielerin wurde weltbekannt an der Seite von Charlton Heston im Film BEN HUR (1959). Dort war sie Esther. Sie war nur in sehr wenigen Filmen vertreten. Auch George Pal, der den Klassiker Die Zeitmaschine schuf, zeigte Interesse an Atlantis. Das Ergebnis war ATLANTIS - DER VERLORENE KONTINENT (USA 1960), der aber anders war. Aber bleiben wir bei diesem deutschen Film von 1932.


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Plakat aus Frankreich

Der Film entstand nach dem Roman L'ATLANTIDE (1919) von Pierre Benoit. Der Autor stellte sich Atlantis folgendermaßen vor: Das alte Atlantis war mal ein Kontinent, der sich im Atlantik befand. Durch eine (Natur)-Katastrophe wurde Atlantis zerstört. Zwei große Teile des Kontinents blieben erhalten. Der eine befindet sich unter dem Meer, in der Nähe der Kanarischen Inseln und der andere wurde durch seismische Erschütterungen/Bewegungen in die Sahara verschoben. Um diesen Teil von Atlantis geht es in dieser Geschichte. Regie führte G.W. Papst, der kein Unbekannter war. Hatte er doch schon den Antikriegsfilm-Klassiker WESTFRONT 1918 (D 1930) gemacht. Sein Film soll leichte Abweichungen gegenüber dem französischen Stummfilm haben, was ich nicht beurteilen kann, da ich den nicht kenne. Papst verstand es aber definitiv seinen Film in tollen Bildern zu zeigen und somit macht der Film auch visuell einiges her. Allein schon die zwar kurzen, aber eindrucksvollen Bilder der Wüste und Felsen durch die sich die Karawane bewegt, sind stark anzuschauen. Wenn ich solch alten phantastischen Film sehe, dann fühlt man sich irgendwie in eine längst vergangene (Film)-Zeit versetzt. Und so wirken diese alten Filme auch und sie haben ihre ganz eigene nostalgische Atmosphäre, die es heutzutage nicht mehr gibt. Die Wüstenszenen wurden tatsächlich in der Sahara gedreht und die reinen Ateliersequenzen in Berlin. Der Film bleibt, ebenso wie Antinea und Atlantis geheimnisvoll, denn er gibt keine Erklärung oder Auflösung bekannt. Der Roman ist nämlich ebenso. Es gibt hier auch keine großartigen Schauwerte in Form von prächtigen Bauten zu bewundern. Das Atlantis ist recht einfach gestaltet. Unter der Sahara befindet sich Atlantis, das sich in einer Art Höhlensystem zeigt. Viele Gänge und Höhlenwohnräume, die eher spartanisch eingerichtet sind. Auch Antinea trägt keine kostbaren Gewänder, sondern einfache Kleidung.

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Motiv aus Frankreich

Brigitte Helm ist Antinea, Heinz Klingenberg ist Capt. St. Avid und Gustav Diessl ist Capt. Morhange. Von diesem Film fertigte man damals eine französische und eine englische Fassung an. Dabei wurden nur die beiden männlichen Darsteller, der Offiziere ausgetauscht. Brigitte Helm blieb in den Auslandsfassungen erhalten. In der Frankreich-Version wurden die beiden Offiziere von Pierre Blanchard und Jean Angelo dargestellt. In der englischen Version waren es John Stuart und Gibb McLaughlin. Offenbar drehte Regisseur Papst Szenen sofort danach mit den Auslands-Schauspielern. Nur in der Frankreich-Version kamen noch andere Drehbuchautoren hinzu. Für den deutschen Film waren es Ladislao Vajda & Herrmann Oberländer. Für den französischen Film Alexandre Arnoux & Jacques Duval. Da für die Frankreich-Version andere Autoren dabei waren, könnte es gut möglich sein, das G.W. Papst möglicherweise einige Szenen drehte, die von der deutschen Fassung abweichen. Mir liegt zumindest eine deutsche Fassung aus Premiere vor, die den Film irgendwann mal gezeigt haben. Diese Fassung läuft nur 75 min, wobei hier auch der ursprüngliche Vorspann nicht mehr vorhanden ist, denn dieser ist recht kurz. Der Film lief damals im Kino ca. 87 min und somit fehlen knapp 10 min. Im Lexikon des internationalen Films wird der Film widerum mit 95 min angegeben. Auf der anderen Seite soll der Film nur eine Länge von 2384 Meter gehabt haben, was umgerechnet eine Laufzeit von ca. 87 min ergibt. Das Lexikon könnte die Laufzeit mit der Frankreich-Fassung verwechselt haben, die ein wenig länger ist. Beispielsweise weist die noch einen kompletten Vorspann auf, der ja in der deutschen Fassung kaum mehr vorhanden ist.

Titel in Frankreich:
L'ATLANTIDE

Titel in England (auch USA):
THE MISTRESS OF ATLANTIS / LOST ATLANTIS
GrafKarnstein e4du

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Re: DIE HERRIN VON ATLANTIS (D 1932)

Beitrag von Fynn am Mi 18 Mai - 12:21

Wieder eine super informative, sehr interessante Besprechung !  gh7h ro7
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