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DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE (D 1933)

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DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE (D 1933)

Beitrag von GrafKarnstein am Sa 4 Jun - 13:35

DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE
(Deutschland 1933)

EA: Österreich 12. Mai 1933
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Altes Filmprogramm aus Österreich

Inhalt:
Der suspendierte Polizeibeamte Hofmeister hat heraus gefunden, wer hinter der mächtigen Geldfälscher-Organisation steckt, denen er seit Tagen auf der Spur war. Er will telefonisch Kommissar Lohmann bescheid geben. Aber dazu kommt es nicht und Hofmeister, offenbar nun voller Angst und geistig degeneriert, wird später gefunden und in eine Anstalt gesteckt. Er konnte noch einen Namen in die Fensterscheibe kratzen, der später durch eine intensive Untersuchung festgestellt wird. Der Name lautet Dr. Mabuse. Aber der sitzt seit Jahren in einer Nervenheilanstalt, hat sich geistig von der Welt gelöst und schreibt in seinem Wahn pausenlos Pläne und Anleitungen für
Verbrechen, Terror und Morden nieder. Seltsamerweise werden die Pläne von einer Bande in Taten umgesetzt, was eigentlich nicht sein dürfte. Und dennoch fällt öfters der Name Dr. Mabuse. Lohmann ruft bei Professor Baumann an, der die Anstalt leitet. Dort teilt man ihm mit, das Mabuse gerade verstorben sei. Jetzt wird es immer mysteriöser. Wer ist der Organisator der Mabuse-Bande und steckt hinter den ganzen Verbrechen? Und ist Dr. Mabuse wirklich verstorben? Der Fall wird immer verworrender.


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Altes Plakat aus Frankreich

Dr. Mabuse steht im Grunde gleichwertig neben anderen sogenannten Superverbrechern wie z.B. Dr. Fu Manchu oder Fantomas. Fritz Langs Film ist eine Art Fortsetzung seines damaligen zweiteiligen Stumfilms DR. MABUSE, DER SPIELER aus dem Jahre 1922. Der 2. Teil des Stummfilms endete damit, das Dr. Mabuse von der ins Haus stürmenden Polizei gefunden wird und dieser dem Wahnsinn anheim fiel und sich willenlos abführen ließ. Die Filme entstanden nach dem Roman DR. MABUSE, DER SPIELER und der etwas weniger bekannten Fortsetzung DR. MABUSES LETZTES SPIEL von Norbert Jacques. Die erste Geschichte erschien 1921 zuerst mit mehreren Teilen in einer Berliner Illustrierten und kurze Zeit danach als Ullstein-Taschenbuch. Sowohl der Stummfilm, als auch dieser Tonfilm hier, gelten nach wievor als Klassiker des deutschen Films. Dabei hatte Fritz Lang gar nicht vor, einen weiteren Mabuse-Film zu machen. Die Idee kam vom Produzenten Seymour Nebenzahl, der schon die Stummfilme produzierte. Seiner Ansicht nach konnte man die Geschichte gut weiterführen, da Mabuse (anders als im Roman) nicht gestorben war und man ihn stattdessen in eine Irrenanstalt steckte. Fritz Lang ließ sich überzeugen. Seine ständige Mitarbeiterin THEA VON HARBOU und auch er selbst machten sich daran, ein Szenarium zu schreiben. Vom Sommer bis Herbst wurde der Film 1932 in Berlin gedreht. RUDOLF KLEIN-ROGGE, der schon in den Stummfilmen die Titelrolle hatte, übernahm diesen Part auch hier und er blieb auch in der französischen Fassung. Fritz Lang drehte mit dem gleichen Team zeitgleich eine Version für Frankreich und bis auf den Titeldarsteller, wurden alle deutschen Schauspieler durch Franzosen ersetzt. Es kann sein, das sich die französische Fassung von der deutschen ein wenig unterscheidet, weil hier zusätzlich das Drehbuch von René Sti stammt. Möglicherweise ist das Drehbuch von Thea von Harbou auch einfach nur ins französische übersetzt worden.

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Altes Filmprogramm aus Deutschland

Obwohl ein altes Filmprogramm erschien, kam es damals in Deutschland zu keiner Premiere. Dabei hatte die Filmprüfstelle ihn noch am 9. März 1933 zugelassen. Der Mabuse-Film sollte am 24. März 1933 im UfA-Palast am Zoo in Berlin seine Uraufführung haben. Kurze Zeit später teilte die UfA mit, das der Starttermin verschoben wurde. Am 29. März 1933 wird der Film verboten und der Kinematograph berichtete am folgenden Tage, das der Film von der Filmprüfstelle Berlin aus Gründen der Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit verboten wurde, so die damalige offizielle Erklärung. Viele spätere Filmhistoriker und Fimkritiker stürzten sich auf diesen Umstand und jeder Schreiber wollte was zum Verbot und der dazugehörigen Legendenbildung in etlichen Publikationen beigetragen haben. Auch Fritz Lang selbst. Läßt man aber einfach mal die interpretierenden Bemerkungen der Schreiber beiseite, so ist im Grunde nur das Datum der Nicht-Aufführung und das Verbot bekannt. Am interessantesten ist ein Interview, das Fritz Lang diesbezüglich im August 1965 gab, Zitat:

"Joseph Goebbels verbot schließlich den Film am 29. März 1933, selbst für jede private Vorführung. Aber, nach meiner Meinung, hatte er eine erstaunliche spitzfindige Ansicht. Er fände nichts Mißliebiges in der Geschichte, sagte er mir, was ihr nur fehle, wäre ein Führer, der am Ende Dr. Mabuse vernichte und die Welt vor denen rette, welche sie durch Umkehrung der echten Ideale und wahren Werte zerstören wollten. Und Goebbels erzählte mir auch, daß er und Hitler vor Jahren Metropolis gesehen hätten und Hitler wollte, das ich national sozialistische Filme machen solle."

Ferner führte Fritz Lang weiter aus, das er über dieses Angebot doch sehr erstaunt gewesen sei. Er erklärte Goebbels, das seine Mutter Jüdin war, aber das war Goebbels eh bekannt und sei nicht relevant für ihn. Er lobte die filmkünstlerischen Verdienste von ihm und die Tatsache, das Fritz Lang als Jude im ersten Weltkrieg Frontkämpfer war. Da war Fritz Lang nicht der einzige, denn sehr viele Juden bewiesen ihre Loyalität und ihren Patriotismus. Fritz Lang erbat sich Bedenkzeit, aber dann entschloß er sich das Angebot abzulehnen, indem er seine Koffer packte und nach Frankreich (Paris) ging. Der Film blieb in Deutschland verboten. In Österreich konnte der Film seine Erstaufführung erleben, was laut Info. nur möglich war, weil man eine Kopie außer Landes brachte. Schließlich war der Film seinerzeit ziemlich kostspielig und die Produktionsfirma Nero wollte, das der Film zumindest seine Kosten wieder einspielt. In Österreich und Frankreich wurde der Film ein Erfolg. In Deutschland hingegen kam der Mabuse-Film erst nach dem 2. Weltkrieg in die Kinos.


EA: BR Deutschland 24. August 1951
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Späteres Filmprogramm aus Deutschland

WA: BR Deutschland 28. August 1967 TV ZDF

Am 23. Februar 2001 zeigte der TV-Sender Arte erstmals eine restaurierte Fassung.

Irgendwann später, brachte das Label UfA Universum den Film ebenfalls in restaurierter Fassung auf DVD heraus.

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