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DIE WELT OHNE MASKE (Deutschland 1934)

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DIE WELT OHNE MASKE (Deutschland 1934)

Beitrag von GrafKarnstein am Mo 8 Aug - 11:55

DIE WELT OHNE MASKE
(Ein Film vom Fernsehen)
(Deutschland 1934)

EA: Deutschland 9. März 1934
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Altes Filmprogramm aus Deutschland

Inhalt:
Der arbeitslose Elekrotechniker Harry Palmer ist neu in ein Mietshaus eingezogen. Nebenan hört er erheblichen Krach und er stellt sich dem Nachbarn vor. Der Nachbar ist der Physiker Dr. Tobias Bern und er arbeitet derzeit an einer Erfindung, um am internationalen Wettbewerb für die beste drahtlose Bildübertragung teilzunehmen. Harry, der selbst vier Semester Physik studiert hatte, aber auch durchgefiel, findet Gefallen an dieser Erfindung und will fortan Dr. Bern dabei helfen. Aber auch die großen Elektrokonzerne schlafen nicht und sind Konkurrenten, wie z.B. der arrogante Industrielle Mr. Costa. Harry und Tobias benötigen Geld, um ihre Experimente weiterführen zu können. Harry will ein Patent anmelden, kann sich aber mit dem Patentanwalt Dr. Niemann nicht einigen. Später taucht Merker, ein zwielichtiger Gauner in der Dachwohnung von Dr. Bern auf. Der will die gesammte Erfindung mit allen Apparaturen für 2000 Mark aufkaufen. Harry lehnt ab, weil er diesen Gauner durchschaut hat und schmeißt diesen kurzerhand raus. Harry stattet nun Mr. Costa einen Besuch ab und bietet ihm eine Teilhabe an, wenn er sie mit Geld unterstütze. Costa lehnt auf herab lassende Art ab, weil er selbst Techniker habe. Als Harry später die Dachwohnung wieder betritt, stolpert er über die ganzen Kabel und bringt diese durcheinander. Da Dr. Bern nicht anwesend ist, verbindet Harry die Kabel eher wahllos miteinander. Als Dr. Bern später die Apparaturen einschaltet, traut er seinen Augen nicht. Plötzlich können sie Bilder sehen. Tobias und Harry haben nun das richtige Fernsehen erfunden, aber sie sehen nicht nur fern, sondern können durch und durch sehen. Das heißt, ihre Erfindung ist in der Lage, durch alles hindurch zusehen. Durch andere Häuser, durch Wände, in andere Wohungen und somit können sie Leute beobachten. So auch Mr. Costa, den Harry per Telefon kontaktiert und diesen mitteilt, was er gerade tut. Costa ist fassungslos und sein Interesse ist geweckt, aber Harry erteilt diesem nun seinerseits eine Abfuhr. Daraufhin schickt Costa den Gauner Merker und andere zwielichtige Gestalten los, um die Erfindung zu bekommen.


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Dr. Bern und Harry mit ihren Apparaturen

Nach EIN UNSICHTBARER GEHT DURCH DIE STADT (siehe Film in dieser Rubrik), ist dies ein weiterer phantastischer Film von und mit Harry Piel. Das Thema Fernsehen mag heutzutage völlig überholt sein, aber damals war es der Film erstens nicht und zweitens weist er nach wievor phantastische Elemente auf, was z.B. das hindurchsehen durch Wände betrifft. Diesbezüglich ist der Film auch spannend anzusehen, hat teilweise sogar voyeuristische Züge, da Harry u.a. die Damen eines Balletts beim umziehen betrachtet. Solche Themen wie -Voyeurismus aus der Ferne- traten in späteren Filmen, wie z.B. FENSTER ZUM HOF von A. Hitchcock verstärkt auf. Interessant mal wieder, das man es schon vorher in diesem alten deutschen Film hier zusehen bekommt. Genial auch die Szenerien, wo sich einige Ganoven nebenan in Wohnungen einnisten, um von dort in die Dachwohnung von Dr. Bern zukommen. Dank ihrer Erfindung sehen Harry und Tobias, was die Ganoven vorhaben und ergreifen ihrerseits Gegenmaßnahmen. Auch das ist spannend, aber keinesfalls übertrieben inszeniert. Trotz seiner Thematik bleibt der Film bodenständig. Später befinden sich die ganzen Apparaturen in einem Transportwagen. Dadurch sind Harry und Dr. Bern beweglicher und können während des Fahrens Bilder empfangen. Im Grunde zusätzlich eine Art Überwachungswagen, denn mit ihrer Fernsehapparatur sehen sie das Auto vom Ganoven Merker und wo es hinfährt ect. Auch hier war der Film diesbezüglich seinerzeit voraus, wenn man bedenkt was in späteren Agentenfilmen (Überwachung, Bildübertragungen etc.) ala Bond & Co so alles vorkam. Spinnt man den Faden weiter, so haben wir heute durch Handys, I-Phones und wie der ganze Kram sich nennt, eine drahtlose Bild- und zusätzliche Tonübertragung. Damals Utopie, heute Wirklichkeit. Nur durch Wände schauen funktioniert noch nicht. Aber wer weiß,.. vielleicht kommt das auch noch oder ist bereits in der Entwicklung. ggi  

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Altes Filmprogramm aus Österreich

Die Außenaufnahmen entstanden in Berlin, die Innenaufnahmen im Atelier Berlin-Johannisthal. Der Film wurde Anfang Februar 1934 fertig gestellt und ging im gleichen Monat durch die Filmprüfstelle. Film wurde freigegeben, bekam aber ein Jugendverbot verpasst. Warum das nun wieder der Fall war, ist natürlich heutzutage wenig nachvollziehbar. Mir lag der Film zumindest in einer knapp 100 minütigen TV-Aufnahme vor. Dieser hätte allerdings so ca. 107 min gehen müßen, wenn man die alte Laufzeit in Betracht zieht. Die Kinofassung war nämlich seinerzeit 3038 Meter lang, was = ca. 111 min ist. Es fehlen somit ca. 7 Minuten. Es wäre durchaus möglich, das es noch ein wenig mehr an voyeuristischen Beobachtungsszenerien gibt. Aber bei Sichtung fiel mir auf, das eine weitere Szenerie mit dieser Gaunerbande irgendwie abbrach. Diese erkennt Harry aus einem Lokal heraus draußen am Lastwagen wieder. Harry hatte sie bei Nacht mit seiner Kampfsporttechnik außer Gefecht gesetzt. Die Bande will sich rächen und alle rennen nach draußen. Dann ist Harry im Wagen und fährt los. Ob da vorher noch eine Auseinandersetzung stattgefunden hat oder ob es hier noch eine zusätzliche wilde Verfolgungjagd gegeben hat...? Sollte dem so sein, so wäre dies schade, denn Action konnte sich damals in einem Harry Piel Film durchaus sehen lassen. Neben Harry Piel sind u.a. noch Kurt Vespermann (Dr. Bern), Hubert von Meyerinck (Mr. Costa), Olga Tschechowa (Betty) und Rudolf Klein-Rogge (Merker) dabei. Letzterer war dem deutschen Publikum u.a. bestens bekannt, als Dr. Mabuse in den Filmen von Fritz Lang. WELT OHNE MASKE ist und bleibt sehenwert, allein schon aus historischen fernsehgeschichtlichen Gründen. Leider blieb auch diesem alten deutschen Film bisher eine digitale Auswertung verwehrt. Eine Änderung diesbezüglich würde ich begrüßen. Und weil es zur Thematik passt, folgt hier noch ein kurzer historischer Abriss zur Entwicklung des Fernsehens.

KLEINE GESCHICHTE DES FERNSEHENS
Mit diesem Film war Harry Piel auch irgendwie damals aktuell am Puls der Zeit. Das Thema Fernsehen war relativ neu und nur sehr wenige Leute hatten ein Fernsehgerät. Wie jede Technik, so hat auch das Fernsehen seine Entwicklungs-Geschichte. Diese begann mit verschiedenen Physikern und Elektroingenieuren zu unterschiedlichen Zeiten, die jeweils eine Erfindung machten, die später eine Einheit bilden sollten. So erfand der deutsche Physiker Paul Nipkow 1883 eine Spirallochscheibe, die zumindest bis 1943 zur Bildabtastung benutzt wurde. Ein weiterer deutscher Physiker, Karl Ferdinand Braun erfand 1897 eine Elektronenstrahlröhre, die sogenannte Braun'sche Röhre. Noch ein deutscher Physiker, Otto von Bronk erfand 1900 einen Hochfrequenzverstärker. Im Jahre 1902 bekamm Otto von Bronk das erste Patent für Farbfernsehverfahren. Im Jahre 1923 gelang es dem russischen Elektroingenieur Wladimir Zworykin eine Ikonoskop-Röhre, eine weitere Elektronenstrahlröhre zu erfinden, mit der ihm eine elektronische Fernsehübertragung gelang. Ebenfalls im Jahr 1923 entwickelte wieder ein deutscher Physiker, August Karolus seine sogenannte Karolus-Zelle zur trägheitslosen Lichtmodulation und präsentierte darauf beruhend 1925 erstmals ein Fernsehgerät. Manfred Baron von Ardenne, wieder ein deutscher Physiker und zugleich ein Pionier der Fernsehtechnik, entwickelte ab 1925 den Breitbandverstärker und 1931 stellte er auf einer Berliner Funkausstellung das erste vollelektronische Fernsehbild vor. Ein weiterer Pionier der Bildübertragung war der Schotte John Logie Baird, dem es gelang Fernseher zu erfinden, die mit Infrarotstrahlen arbeiten konnten. 1928 gelingt ihm somit die allererste transatlantische Fernsehübertragung von London nach New York. Ab August des Jahres 1932 startet die 1922 gegründete BBC = British Broadcasting Corporation offiziell ihr erstes Fernsehprogramm. Die von John Logie Baird entwickelte Bildqualität ist wegen seiner niedrigen Auflösung von nur 48 Zeilen noch nicht so gut, aber zumindest konnten Zuschauer im postkartenformat in unregelmäßigen Abständen Fernsehspiele, Informationen und musikalische Darbietungen sehen. Allgemein betrachtet steckte das Fernsehen noch in den Kinderschuhen und der Besitz eines solchen Gerätes ist für die meisten damals unerreichbar. Aber die Entwicklung dieses speziellen Massenmediums nimmt seinen Lauf. Durch die Erfindung von Manfred von Ardennen, der 1931 einen elektronischen Leuchtschirmabtaster zur Aufnahme und Wiedergabe der Bilder verwendete, wurde der Weg zu größeren Zeilenzahlen und Übertragungsgeschwindigkeiten geebnet. In Berlin wird im März 1935 vom Reichs-Sendeleiter Eugen Hadamovsky das erste regelmäßig ausgestrahlte Fernsehprogramm der Welt eröffnet. Ein 10-KW-Sender überträgt nun zukünftig 3 mal die Woche Sendungen, die auch in öffentlichen Fernsehstuben gezeigt werden. Somit konnten es auch Leute sehen, die sich keinen Fernseher leisten konnten. Sehr viel später wurde in den USA 1954 zuerst das Farbfernsehen eingeführt. Frankreich und die Ostblockstaaten zogen ab 1957 mit ihrem SECAM-Farbsystem nach. Der deutsche Fernsehpionier Walter Bruch entwickelte 1963 das Farbsystem PAL, was = Phase Alternative Line bedeutet. Am 25. August 1967 bei der 25. Funkauststellung in Berlin, war es auch für Deutschland soweit, das man Farbfernsehen hatte. Natürlich nicht gleich jeder, denn die meisten hatten noch Schwarzweiß-Fernsehgeräte. Aber so nach und nach etablierte sich das Farbfernsehen in nahezu jedem Haushalt.
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Re: DIE WELT OHNE MASKE (Deutschland 1934)

Beitrag von Fynn am Mo 8 Aug - 12:38

ujpf Herr Graf, war ja wieder eine gelungene Vorstellung !

Einige Jahre später hat ja auch Heinz Rühmann in "Ein Mann geht durch die Wand" das Thema nochmal in einem deutschen Film auf seine ganz eigene humorvolle Weise thematisiert. Wobei er in diesem Fall ja SELBST DURCH WÄNDE GEHEN konnte und nicht nur Bilder sehen konnte via Fernsehen. Aber die Thematik scheint immer wieder interessant.
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Re: DIE WELT OHNE MASKE (Deutschland 1934)

Beitrag von ein_irrlicht am Mo 8 Aug - 14:24

Interessanter Beitrag Graf ro7

Zudem scheint es, man müsste sich diesen Film auch einmal anschauen, allein deswegen, da er in unserer Haimatstadt gedreht worden ist. *gg*

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Re: DIE WELT OHNE MASKE (Deutschland 1934)

Beitrag von GrafKarnstein am Di 9 Aug - 12:47

Danke euch beiden ztj
Und ja,... den Film finde ich gut und er lohnt sich, allein schon wegen der Thematik und aus filmhistorischen Gründen vd6

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Re: DIE WELT OHNE MASKE (Deutschland 1934)

Beitrag von Fynn am Di 9 Aug - 14:42

Der Rühmann Film geht ja noch einen Schritt weiter, indem die Hauptfigur ja selbst durch Wände geht und nicht nur hindurchsieht. Aber der Film entstand ja auch erst einige Zeit später als dieser.
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Re: DIE WELT OHNE MASKE (Deutschland 1934)

Beitrag von ein_irrlicht am So 4 Sep - 0:11

Zugute halten muss man diesem Film sicherlich, dass er vor mehr als 80 Jahren gedreht worden ist, aber irgendwie ist diese Dekade dann doch "nicht meine".

Generell ist 'Welt ohne Maske' nicht schlecht gemacht, allerdings gefallen mir pers. die Darstellung und enthaltene Naivität nicht wirklich. Während das erste Drittel durchaus Spannung aufbauen kann, plätschert alles weitere so vor sich hin. Einer unserer Hauptcharaktere stellt ein Bein und schon liegen sämtliche Bösewichte am Boden... aber wahrscheinlich musste damalige Action einfach so aussehen. Mehr durch Zufall entdecken die Figuren mit ihrer Technik (welche heute eher in ein Museum gehört *gg*) eine Art "Röntgenblick", können aber am Ende nur mit Mühe am Wettbewerb teilnehmen, von der Dramatik her wirkt alles etwas konstruiert.

Einige Szenen sind jedoch gelungen, während sich die Gauner durch die Zimmerwand bohren, sieht unser Hauptcast bereits zu und kann zunächst alle Sabotageversuche unterbinden. Das Ganze ist ganz nett anzusehen, ist aber nichts was ich mir nun mehrfach anschauen würde.

Mit "Ein Mann geht durch die Wand" kann man den Film nicht wirklich vergleichen, dafür liegen die Themen bzw. die Art der Darbietung einfach zuweit auseinander. Der Rühmann-Film bringt einen eher komödiantischen Stil mit sich, welcher in diesem hier unterm Strich fehlt.

Ganz interessant, aber nichts für den irrlichten Schrank. r66g
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