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DER HERR DER WELT (Deutschland 1934)

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DER HERR DER WELT (Deutschland 1934)

Beitrag von GrafKarnstein am Fr 26 Aug - 10:04

DER HERR DER WELT
Deutschland 1934

EA: Deutschland 11. August 1934
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Altes Filmprogramm aus Deutschland

"Achtung, Achtung,... Wir leben im Zeitalter der Maschinen. Motoren, Traktoren, Kompressoren,... die Erde ist geschüttelt
vom brausenden Atem der Technik!"

(Prolog des Films)

"Wir werden aus Mensch und Maschine eine ideale Synthese schaffen, den Maschinenmenschen. Seine Aufgabe wird es sein, den Wesen aus Fleisch und Blut das Joch gefahr- und todbringender Arbeit abzunehmen!", so der Maschinenfabrikant Dr. Heller zu dem Bergwerksingenieur Werner Baumann, während einer Unterhaltung im Flugzeug. Werner findet es gut und fantastisch, äußert aber auch bedenken, weil er sich fragt, ob man dadurch das Unglück der Menschen herauf beschwört. Dr. Heller widerspricht dem, denn seiner Ansicht nach muß das Problem einfach nur richtig angepackt werden, so das alle davon profitieren. Die beiden trennen sich nach dem Flug. Werner begibt sich zum Kohlebergwerk. Dort angekommen, kommt es im Stollen Nr. 6 zur Katastrophe. Feuer bricht aus, Rauch bildet sich, Explosionen folgen und alles stürzt ein. Es sind mehrere Tote und Verletzte zu beklagen.

Dr. Heller will indessen eine ruhige Zeit mit seiner Frau Vilma auf dem Landsitz verbringen. Er erhält aber einen Anruf aus seiner Fabrik, wo ihm mitgeteilt wird, das sich sein Mitarbeiter, Professor Wolf in den technischen Laboratorien eingeschlossen hat und niemanden einläßt. Dr. Heller eilt zur Fabrik und als Chef des Unternehmens verlangt er Einlaß. Wolf hat inzwischen nicht nur technische Roboter entwickelt, sondern auch eine übergroße Kampfmaschine, mit der er nach Weltherrschaft strebt. Dr. Heller ist entsetzt darüber und verlangt die sofortige Verschrottung dieses Roboters. Wolf schaltet daraufhin den Kampfroboter ein, der Dr. Heller mit Stromschlägen tötet. Wolf stellt dies hinterher als "bedauerlichen Unfall" hin. Er will nun die ganze Maschinenfabrik für sich und schickt später diverse Anwälte aus, um Vilma die Fabrik abzunehmen. Werner Baumann, der inzwischen Vilma kennen gelernt hatte, kommt hinzu und verhindert dies. Wolf gibt aber nicht auf und setzt nun alles daran, Hindernisse aus dem Wege zu räumen, die seine Pläne durchkreuzen wollen.


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Altes deutsches Plakat

Nach seinen Filmen EIN UNSICHTBARER GEHT DURCH DIE STADT & DIE WELT OHNE MASKE (siehe Filme in dieser Rubrik) ist dies der dritte und letzte phantastische Film von Harry Piel in den 30er Jahren, wobei er diesmal nur Regie führte. Es dürfte meines erachtens auch der erste phantastische Tonfilm sein, der sich mit der Thematik Mensch und Maschine beschäftigt, wo der Roboter auch zur Bedrohung werden kann. Nach einem Drehbuch von Georg Mühlen-Schulte beschwor Harry Piel den Segen und gleichzeitig den Schrecken der Technik herauf. Dabei zeigte er noch eine zusätzliche Problematik, nämlich das die Maschinen/Roboter den Menschen ersetzen und dieser überflüßig geworden ist. Dies zeigt sich besonders in der Szenerie, als die Kohlearbeiter nun plötzlich arbeitslos sind, weil die Roboter ihnen nun diese gefährliche Arbeit abgenommen haben. Die Menschen stehen vor für sie geschlossenen Toren. Für die Chefs und Inhaber dieser Bergwerke sind die Roboter auch dahingehend sehr nützlich, weil das Arbeitskräfte sind, die sie nicht bezahlen müßen. Werner Baumann will diese Entwicklung keineswegs akzeptieren und setzt sich nun für die Arbeiter ein. Ferner wird der Roboter/Kampfroboter dem Menschen
gefährlich und todbringend. Schon in diesem alten deutschen Film hier zeigte sich, das der Mensch im Grunde positiv gegenüber technologischer Entwicklungen steht/stehen muß, denn schließlich sind es seine eigenen Erfindungen. Aber diese werden u.a. besonders gefährlich, wenn sie mißbraucht werden. Dies zeigt sich am Beispiel von Professor Wolf, der hier im Grunde zum wahnsinnigen technischen Wissenschaftler wird, der mit seinen Robotern die Welt erobern und beherrschen will. Dieser Kampfroboter mag aus heutiger Sicht altmodisch erscheinen, ist aber dem damaligen technischen Stand und filmischer Entwicklung geschuldet. Das gleiche gilt auch für
die Arbeits-Roboter in den Bergwerken. Eine eher einfache Konstruktion, aber sie erfüllen durchaus ihren Zweck.


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Altes Filmprogramm aus Österreich

Gedreht wurde der Film in der Umgebung von Berlin, ferner in einem Steinkohlenbergwerk bei Hannover und in den Ateliers Berlin-Johannisthal. Anfang August 1934 ging der Film durch die Filmprüfstelle und wurde, auch für die Jugend freigegeben. Es spielen u.a. mit: Sybille Schmitz (Vilma), Siegfried Schürenberg (W. Baumann), Walter Franck (Prof. Wolf), Aribert Wäscher (Geheimrat Ehrenberg).
Siegfried Schürenberg war später auch als Synchronsprecher tätig und wurde in den 60er Jahren populär, als Sir John in den Edgar Wallace-Filmen. DER HERR DER WELT hatte seine Premiere im Berliner UfA Palast am Zoo. Mir lag zur Sichtung zumindest eine 90 minütige Fassung vor. Leider handelt es sich hierbei auch mal wieder um eine kürzere Version. Ursprünglich hatte der Film im Kino eine Länge von 3026 Meter, was = 110 min sind. Es fehlen somit ca. 16 Minuten. Mir kamen auch einige Szenerien etwas zu abgeschnitten vor, wie z.B. am
Ende der Katastrophe im Bergwerk. Ferner kamen mir die Roboter im Film irgendwie zu kurz und ich vermute einfach mal, das möglicherweise einige Roboter-Szenen fehlen. Denn als ich den Film sah, bedauerte ich es, das davon nicht mehr zu sehen war. Bei solch alten Filmen ist es schwer zu beurteilen, aber so erstmal mein Eindruck. Der Film ist offenbar nicht mehr nach dem 2. Weltkrieg im Kino oder TV gezeigt worden, denn er steht beispielsweise auch nicht im Lexikon des internationalen Films drin. Dürfte, wie beim Film WELT OHNE MASKE nicht ganz einfach sein, die Filme vollständig digital zu veröffentlichen, sofern dies jemals ein Label überhaupt in Erwägung ziehen würde.


Zum Begriff/zur Bezeichnung ROBOTER:

Das Wort ROBOTER stammt keinesfalls aus der Wissenschaft, sondern kam aus der Science Fiction und zusätzlich aus der tschechischen Sprache. Der tschechische Autor KAREL CAPEK (1890-1938) verfasste im Jahre 1920 ein utopisches Theaterstück, das er R.U.R. nannte. Die Abkürzung bedeutete = ROSSUMS UNIVERSAL ROBOTS und dort schuf er den Begriff Roboter, das er widerum dem tschechischen Wort ROBOTA entnahm, was sowas wie (Fron)Arbeit bedeutete. Roboter ist = Arbeiter. Weltweit hielt die Bezeichnung Roboter überall in den Sprachen Einzug und wird nicht nur in der Science Fiction seitdem angewandt, sondern auch in der Wissenschaft. Die Geschichte von Karel Capek gab damals schon vieles vor, was man später u.a. in so etlichen Filmen zu sehen bekam. In der Geschichte R.U.R. geht es um einen Wissenschaftler namens Old Rossum, der die Roboter erfindet. Damit will er beweisen, das die ganze Existenz der Welt, der Menschen und Tiere ohne Gott erklärbar ist. Sein Sohn und Nachfolger beginnt später mit der Massenproduktion von Robotern, die von nun an schwere und lebensgefähliche Arbeiten für die Menschen verrichten. Die Zahl der Roboter steigt massiv an und gehen mittlerweile in die Millionen. Je mehr Roboter, je weniger werden die Menschen gebraucht, da die ganze Arbeit von Robotern erledigt wird. Zwecks Vermehrung sind die Menschen auch noch reproduktionsunwillig geworden und die Zahl der Roboter übersteigt die der Menschen. Die Roboter, nun in der Überzahl rebellieren gegen den Menschen und es kommt zum Aufstand.

Rückblickend ist es sehr interessant zu bemerken, was Karel Capek hier in seinem Stück alles vorgab, was später in Science Fiction Filmen häufig variiert und verarbeitet wurde. Ihnen, lieber Leser und Filmfan dürfte somit einiges doch sehr bekannt vorkommen. Wie oft oft gab es schon Filme, in denen genau DAS die Grundbasis darstellte, wo eine Maschine plötzlich ihren eigenen Willen hatte und sich gegen ihren Erfinder/Schöpfer stellte. Für mich eine schon seit etlichen Jahren sehr interessante Thematik innerhalb der Science Fiction. Die Thematik Mensch und Maschine ist ein sehr komplexes und tiefschürfendes Thema und würde hier den absoluten Rahmen sprengen

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Re: DER HERR DER WELT (Deutschland 1934)

Beitrag von Fynn am Fr 26 Aug - 10:56

Sehr schön, wieder sehr interessant zu lesen !  gh7h

Was mir an diesen alten Filmen oft so gefällt ist auch ihre Naivität. Die Themen, wie auch hier, sind ja oft durchaus ernst, genau wie in den amerikanischen SF Filmen der 50iger, 60iger. Aber wenn man dann sieht wie man sich damals einen Roboter oder auch eine Reise zum Mond vorgestellt hat, - mit Sofas usw. xaz  - das ist doch toll !
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Re: DER HERR DER WELT (Deutschland 1934)

Beitrag von GrafKarnstein am Fr 26 Aug - 19:30

Danke vd6  

Ja,.. damals in den Anfängen des Films, waren damalige Stumm-Kurz-Filme total naiv. Allein schon der ca. 20 minütige Film Die Reise zum Mond von GEORGES MÉLIÉS. Da steigt eine illustere Reisegruppe mit damaliger Kleidung (u.a. mit Hut, Stock, Regenschirm etc.) in die Rakete, und fliegt zum Mond. Alle steigen einfach mal so aus, und stolzieren da oben so durch die Gegend snxs Der Mond hat auch noch ein Gesicht, in dessen Auge die Rakete reinfliegt xaz Allerdings ging besonders diese Szene bzw. auch das Filmfoto in die Filmgeschichte ein.

Naja,.. ab ca. der 20er Jahre, wußte man schon, das man nicht so ohne weiteres sich außerhalb der Erdatmosphäre begeben sollte. Alles eine Sache der Entwicklungen und technischer Erungenschaften r66g

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Re: DER HERR DER WELT (Deutschland 1934)

Beitrag von Eddie-Fan am Fr 26 Aug - 19:33

Ich finde die damaligen Herangehensweisen auch sehr "charmant". NAIV würde ich daher nichtmal sagen. e4du

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