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LIEBE, TOD UND TEUFEL (Deutschland 1934)

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LIEBE, TOD UND TEUFEL (Deutschland 1934)

Beitrag von GrafKarnstein am Di 13 Sep - 19:17

LIEBE, TOD UND TEUFEL
(Deutschland 1934)

EA: Deutschland 21. Dezember 1934
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Altes Filmplakat aus Deutschland

WA: DDR 10. November 1958 im TV DFF 1
BR Deutschland 22. März 1981 im TV BR

Inhalt:
Die "Tropic Bird", ein Handelsschiff legt im Hafen von Kona (Hawai) an. Die Seeleute, darunter auch der Seemann Kiwe sind froh, mal wieder Land unter ihren Füßen zu haben. Man kehrt in die berühmte Hafenkneipe "Captain Cook" ein, um ein wenig ausgelassen zu feiern. Kiwe lernt dort die hübsche Sängerin Rubby kennen, die sich in ihn verliebt. Kiwe ist irgendwie mit sich und der Welt unzufrieden und will nicht bleiben. Stattdessen begibt er sich zum Markt, einem Basar, wo alles mögliche an exotischem angeboten wird. Als er sieht, das ein Händler seinen Esel misshandelt, weil dieser ihm zuviel auflastet, greift Kiwe ein und stößt den Händler weg. Dabei verliert er seine Korallenkette, die er selbst angefertigt hatte. Diese wird von Kokua gefunden, einer Frau die für den Händler arbeitet. Kiwe schlendert weiter durch die Marktgassen und findet einen alten Kolonialwarenhändler, bei dem er sich umschaut. Beide kommen ins
Gespräch über den Segen und Fluch des Reichtums. Kiwe wäre gerne reicher, der Händler meint, das kein Segen darin liege. Kiwe glaubt ihm nicht, das es ja leicht wäre so daher zureden, wenn man selbst reich ist, wie der Händler. Der Alte zeigt ihm eine alte kleine Flasche, die er für 50 Dollar kaufen kann und diese ihm jeden Wunsch erfüllen werde. Man kann diese auch nicht zerstören. Kiwe will dies zuerst nicht glauben, aber so sehr er sich auch anstrengt, die Flasche bleibt unversehrt. Der Alte meint noch, das man als Besitzer dieser Flasche, diese weder verschenken, noch sonst irgendwie entsorgen kann, da sie beim Besitzer bleibt. Man kann sie nur an jemanden weiter verkaufen, allerdings immer nur unter einem niedrigeren Preis, als vorher. Hält man sich nicht an die Regel, so drohen einem Höllenquallen. Kiwe kauft die Flasche für 50 Dollar und die Flasche wechselt den Besitzer. Als erstes wünscht er sich seine 50 Dollar wieder. Er findet sie in seiner Jacke und ist erstaunt. Aber ihm wird allmählich unheimlich zumute und läßt die Flasche einfach auf einer Strassentreppe zurück. Nach dem Erlebten, will er von Rubby immer noch nichts wissen. Als er in seiner Kajüte zurückkehrt, steht die Flasche auf seinem Tisch. Er versucht diese kaputt zu schiessen, aber sie zerspringt nicht. Später erbt er, wie
durch ein Wunder die reichen Hinterlassenschaften seines Vaters plus 9000 Dollar. Dann lernt er Kokua näher kennen, verliebt sich in sie und beide wollen heiraten. Um ihr gemeinsames Glück nicht zu gefährden, verkauft Kiwe die Flasche für 49 Dollar an Lopaka, einen Seemannskameraden, der sich damit widerum den Wunsch eines eigenen Schiffes erfüllt. Kiwe wird aber krank und zeigt erste Anzeichen von Lepra. Voller Entsetzen versucht er nun die Flasche wieder zubekommen, was aber gar nicht einfach ist, da diese inzwischen öfters die Besitzer gewechselt hatte, da diese denen kein Glück gebracht hatte. Eine aberwitzige Jagd auf die Flasche beginnt.


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Altes Filmprogramm aus Deutschland

Nach der Novelle DAS FLASCHENTEUFELCHEN vom berühmten Schriftsteller Robert Louis Stevenson, entstand dieser alte deutsche Fantasy-Film. Es ist ein dicht inszeniertes Fantasy-Drama, das mich überrascht hatte. Dabei hätte die tolle Geschichte und der Film ein wenig mehr Aufwand verdient gehabt, was die Jagd nach der Flasche an exotischen Schauplätzen anbelangt. Aber anstatt Außenaufnahmen zu realisieren, wurde der Film komplett in den UfA-Ateliers Neubabelsberg gedreht. Man merkt zwar, das der Film so in Szene gesetzt wurde, vergisst es aber irgendwie, was widerum an der geschickten Inszenierung, den Dekors, den Kamera(Einstellungen), der ganzen Dramatik und an den guten Schauspielern liegt. Herausragend möchte ich Brigitte Horney, als Rubby bezeichnen, die mir hier sehr gut gefallen hat. Ihr exzellentes Spiel bringt den Film auch immer irgendwie dramatisch zusätzlich voran. Wegen verschmähter Liebe seitens von Kiwe, wandelt sich Rubby und denkt gar nicht daran, Kiwe bei seiner Suche zu helfen. Später heiratet Rubby deswegen einen reichen Gouverneur, den sie erst gar nicht wollte und aufgrund ihrer Hassliebe, will sie sich an Kiwe und Kokua rächen. B. Horney singt hier auch das Lied "So oder so ist das Leben", was ihr mit ihrer etwas aufgerauhten Stimme ebenso gelingt. Obwohl sie schon ab 1930 beim Film war, so war dieser hier ihr großer Durchbruch, was mich bei dieser tollen Darbietung keinesfalls wundert. Brigitte Horney war zum damaligen Zeitpunkt 23 Jahre alt und ich empfand sie immer, als eine der schönsten Frauen im alten deutschen Film und hab sie gern gesehen.

Aber auch Albin Skoda, als Kiwe ist sehenswert. Sein Spiel trägt ebenfalls zum gelingen des Films bei. Mit seiner Verzweiflung und der Jagd nach der Flasche, ist man als Zuschauer voll mit dabei. Überhaupt nimmt einen die ganze Dramatik gefangen. Auch Käthe von Nagy, als Kokua ist gut, auch wenn sie mit der Horney nicht so mithalten kann. Regie führte Reinhart Steinbicker, der auch R. L. Stevensons Vorlage fürs Drehbuch bearbeitete. Der Filmtitel sollte sich ursprünglich DER GLÄSERNE FLUCH nennen, was meiner Meinung nach der bessere und passendere Titel gewesen wäre. Falls ein Label diesen tollen Film in Erwägung zieht, dann bitte mit diesem Ursprungstitel.


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Altes Filmprogramm aus Österreich

Der Film ging ca. Mitte Dezember 1934 durch die Filmprüfstelle und wurde freigegeben. Er wurde zusätzlich als Künstlerisch Wertvoll eingestuft, bekam aber seltsamerweise  ein Jugendverbot verpasst. Warum das nun wieder der Fall war, ist schwer nach vollziehbar. Der Film hatte seine Premiere im Berliner Gloria Palast. Zur Sichtung dieses tollen Films lag mir zumindest eine Fassung von immerhin ca.
97 min vor. Leider läßt auch dieser deutsche Film einige Minuten vermissen, denn im Kino hatte er damals eine Laufzeit von 2854 Metern, was = ca. 104 min sind. Es fehlen somit ca. 3 oder 4 Minuten. Hier haben wir wieder einen Fall, wo man gleichzeitig eine französische Version anfertigte. Diese war mit 2681 Meter gegenüber der deutschen Version etwas kürzer, was = ca. 97 min sind. Die Regie übernahm auch wieder Reinhart Steinbicker, aber zusammen mit Heinz Hilpert. Käthe von Nagy blieb in der Frankreich-Fassung, während alle anderen durch Franzosen ersetzt wurden. So waren hier z.B. Pierre Blanchar, als Kiwe und Gina Manés, als Rubby zu sehen. Diese französische Version startete später, ca. Mitte Februar 1935 auch in Deutschland. Sehr wahrscheinlich mit deutschen Untertiteln.


Titel in Frankreich:
LE DIABLE EN BOUTEILLE
GrafKarnstein e4du

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Re: LIEBE, TOD UND TEUFEL (Deutschland 1934)

Beitrag von Fynn am Mi 14 Sep - 7:42

vfg12,

der Film wäre nun sicher keiner den ich mir kaufen würde da er einfach nicht irgendwelche Zeitphasen wiederspiegelt mit denen ich besonders viel anfangen kann. Aber ich muss schon zugeben das er eine interessante Handlung hat. Einerseits recht einfach, andererseits recht aussagekräftig. Liegt für mich ohne Frage auch daran das die Drehbuchautoren zu der Zeit noch nicht so "verbraucht" waren wie heute.
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