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DER STUDENT VON PRAG (Deutschland 1935)

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DER STUDENT VON PRAG (Deutschland 1935)

Beitrag von GrafKarnstein am Do 3 Nov - 20:58

DER STUDENT VON PRAG
(Deutschland 1935)

EA: Deutschland 10. Dezember 1935
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Altes Filmprogramm aus Deutschland

WA: DDR 26. November 1957 TV DFF 1
WA: BRD 30. Juli 1971 TV ZDF

Inhalt:
Schauplatz Prag, in den 1860er Jahren
Der junge Student Balduin feiert mit anderen Studenten im Partykeller des Studentenheims den Geburtstag von Lydia. Lydia ist die Nichte der Wirtin und die Freundin von Balduin. Zur Feier erscheint die berühmte Sängerin Julia, in Begleitung von Baron Waldis, der sie sehr verehrt. Sie singt allen ein schönes Lied vor und ladet Balduin, Lydia und die anderen Studenten zur Vorstellung in der Oper ein. Balduin ist von Julia fasziniert, aber auch sie empfindet einiges für diesen jungen Mann, der von ihr schwärmt. Während der Vorstellung in der Oper verliebt sich Balduin in Julia. Aber der Student ist arm, hat wenig Geld und auch nicht die gesellschaftliche Stellung, wie der reiche Baron Waldis. Wie soll er Julia für sich gewinnen können, zumal der Baron ihr den Hof macht und keine nähere Verbindung zwischen Julia und Balduin duldet. Jemand, der das ganze beobachtet hat, tritt später an Julia heran. Die eher unheimliche Gestalt nennt sich Dr. Capris und ist der Sängerin wohl bekannt. Capris duldet keine Liaison zwischen ihr und anderen Männern und verfolgt sie schon lange mit seiner seltsamen Eifersucht. Capris erinnert Julia daran und warnt sie davor, wie ihre bisherigen Liebschaften endeten bzw. welches Schicksal allen ihren Liebhabern widerfuhr. Julia sorgt sich nun um Balduin, denn sie weiß wozu Dr. Capris fähig ist. Dieser tritt nun an Balduin heran und unterbreitet ihm ein Angebot. Capris verspricht ihm fortan nur noch Glück im Spiel zuhaben, wenn er sich etwas von Balduin nehmen darf. Balduin schlägt in den Handel sofort ein, denn nur zu gut weiß er um seine Armut den Reichen, aber auch Julia gegenüber. Capris will nun, das sich Balduin vor seinen großen Spiegel stellt. Plötzlich tritt sein Spiegelbild heraus und verschwindet. Balduin hat nun kein Spiegelbild mehr, aber er steigt nun in der Gesellschaft auf, weil er durchs Spielen ständig als großer Gewinner hervorgeht. Seinem Rivalen, dem Baron Waldis gewinnt er ein Vermögen ab. Später, als der Baron dem Balduin mit seinem Handschuh ins Gesicht schlägt, kommt es zum Duell zwischen den beiden. Balduin, der vorher schon bewiesen hatte, das er ein sehr guter Fechter ist, wird von Julia gebeten, den Baron zu schonen. Aber Dr. Capris hat anderes vorgesehen. Und auch das Spiegelbild Balduins taucht vermehrt auf und verfolgt nun den jungen Studenten auf Schritt und Tritt. So langsam dämmert es dem nun verzweifelten Balduin, das er verflucht ist, sich alle von ihm abwenden und er nach einem Ausweg sucht.


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Altes Filmprogramm aus Österreich

Nach den beiden Stummfilmen aus den Jahren 1913 (mit Paul Wegener) und 1926 (mit Conrad Veidt) gleichen Titels, war dies die dritte und bisherige letzte Verfilmung der Romanvorlage von Hanns Heinz Ewers. Zugleich war es natürlich auch die erste Tonfilmversion dieses Stoffes. War der Autor damals noch der alleinige Verfasser des Drehbuchs, so waren es hier diesmal Hans Kyser und der Regisseur Arthur Robison nach dem Roman von Ewers. Hanns Heinz Ewers war damals berüchtigt für seine Geschichten und galt/gilt als Erfinder eines vulgärexpressionistischen Romanstils der gespickt war mit Sex, Sadismus und Dekadenz (siehe auch den Film ALRAUNE). Während der Teufel in den beiden Stummfilmen als Figur Scapinelli auftrat, so nennt er sich hier Dr. Capris. Die Hauptkontrahenten Balduin und Baron Waldis blieben identisch. Im wesentlichen unterscheiden sich alle drei Filme vom Inhalt her, kaum voneinander. Nur der Stil der Inszenierungen unterscheidet sich in ihrer Ausdruckssprache. So soll im ersten Stummfilm Paul Wegeners Darbietung des Balduin und die Architektur im Film am realistischsten sein. Im zweiten Stummfilm sollen die Ängste von Balduin (hier von Conrad Veidt dargeboten) und die inneren Anspannungen in ihm, Ausdruck in bildlich dargestellten expressionistischen düsteren unheimlichen Landschaften gefunden haben. Dadurch wurde die innere Stimmung Balduins für die Zuschauer bildlich sichtbar gemacht. In dem Tonfilm hier stellt Adolf Wohlbrück den Balduin dar. Dank der Inszenierungskunst Arthur Robisons und der guten Darbietung von A. Wohlbrück, merkt man sehr deutlich den innerlichen Konflikt/Kampf mit Balduins anderem Ich inkl. seiner Angst und seine Zerrissenheit. Für manche ist der erste Stummfilm der beste, für andere widerum ist die dritte Verfilmung die effektvollste, weil diese in einer unheilschwangeren Umgebung spielt. Das kommt nicht von ungefähr, denn für die Bauten zeichnete sich Hermann Warm verantwortlich, der schon im zweiten Stummfilm die düsteren Landschaften bildlich veranschaulichte. Der Tonfilm weist somit auch einen düsteren expressionistischen Stil auf. Ferner hat meiner Meinung nach, der Tonfilm auch einen gewissen Vorteil gegenüber den Stummfilmen, besonders was die ganze Endszenerie betrifft. Im zweiten Stummfilm ließ man z.B. das Ende völlig weg und inszenierte es anders. Was den Tonfilm anbelangt; Selten in einem alten und auch noch deutschen Film ein Ende gesehen, das so massiv mit einer tragischen Melancholie inkl. der starken Musik durchzogen ist, wie hier. Dabei wirkt das weder aufgesetzt und schon gar nicht übertrieben, sondern sehr sehr passend zum vorigen Geschehen, was das ganze wunderbar zum Ende bringt. Das finde ich stark gemacht!

Der erste Stummfilm wurde noch an den Original Schauplätzen in Prag gedreht. Der zweite verzichtete darauf und leider auch der Tonfilm. Gedreht wurde im Jofa-Atelier bei Berlin-Johannisthal und dem Efa-Atelier direkt in Berlin. Der Film ging Ende November 1935 durch die Filmprüfstelle und wurde freigegeben, bekam aber ein Jugendverbot verpasst. Am 10. Dezember hatte der Student von Prag im Berliner Gloria Palast seine Premiere. Film hatte eine Länge von 2328 Meter, was umgerechnet = 85 min sind. Die Fassung, die mir vorliegt, hätte demnach ca. 81 min lang sein können/müßen. Zumindest habe ich nun eine ca. 77minütige Version gesehen. Es fehlt mal wieder was, nämlich ca. 4 Minuten. Aber immerhin besser, als gar nichts. Ist leider alles kompliziert und schwierig. Es wirken mit: Adolf Wohlbrück (Balduin), Theodor Loos (Dr. Capris), Dorothea Wieck (Julia), Erich Fiedler (Baron Waldis), Edna Greyff (Lydia) u.a.

GrafKarnstein e4du

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