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"Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

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"Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

Beitrag von Fynn am So 22 Jan - 14:28

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Eigentlich ist das kein Film worüber man eine Inhaltsangabe schreiben muss. Aber es ist andererseits auch wohl keiner, wo man zuviel verraten kann, da ihn jeder irgendwann bei irgendeiner Gelegenheit sicher schon mal gesehen hat. Daher denke ich mal das ich hier nicht grossartig spoilere, wenn ich jetzt etwas mehr schreibe. Ansonsten... ab einem bestimmten Punkt nicht weiterlesen...

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Steven Spielberg und sein "Bruce"

Nachdem ein Hai eine Schwimmerin in dem kleinen Badeort Amity getötet hat, drängt Polizeichef Martin Brody auf Schließung der Strände. Da die Stadtverwaltung jedoch Einnahmeeinbußen in Zusammenhang mit dem bevorstehenden Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten fürchtet und der kleine Badeort auf die Einnahmen angewiesen ist, will sie zunächst einmal abwarten. Dann jedoch fällt ein weiterer junger Mann dem Hai zum Opfer und Chief Brody handelt, indem er eine Krisensitzung in der Stadthalle einberuft. Haifischjäger Quint bietet sich an, das Tier für 10.000 Dollar zu erledigen. Hinzu kommt kurz darauf noch Matt Hooper vom Ozeanografischen Institut, der ebenfalls helfen will, das Tier zu fangen.

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Da die Mutter des getöteten Jungen eine Prämie von rund 3.000 Dollar auf den Kopf des Tieres ausgesetzt hat, beginnt nun eine beispiellose "Hetz den Hai-Kampagne". Und tatsächlich wird auch wenig später der vermeintliche Übeltäter, ein echter "Killer Hai", präsentiert. Doch bei einer genaueren Untersuchung muss Hooper jedoch feststellen, dass der Gebissradius bei den Wunden der getöteten Opfer größer ist. Und so schleichen sich Brody und Hooper des Nachts inoffiziell und gegen den Willen des Bürgermeisters an den Kai, um den Hai auf dessen Mageninhalt zu untersuchen. Ihre Untersuchung bestätigt sich allerdings, denn sie finden keine Hinweise auf Menschenfleisch - was bedeutet, dass der wahre Killerhai noch frei herum schwimmt. Also kehren sie um nach Amity, um die Leute darauf aufmerksam zu machen und den Bürgermeister davon abzuhalten, am morgigen 4. Juli die Strände zu öffnen, da der Hai offensichtlich noch immer aktiv ist.

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Hai Jäger Quint

Unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen wird der Badestrand am nächsten Morgen dennoch geöffnet. Zwar sind die Gäste anfangs zögerlich, gehen aber letztlich doch alle ins Wasser. Als kurz darauf jemand eine Haifischflosse erspäht, bricht Panik aus und es werden dabei auch Menschen verletzt, doch am Ende stellt sich alles als Kinderscherz mit einer nachgebauten Attrappe heraus. Als dann erneut Haialarm ausgerufen wird, glaubt Brody zwar zunächst an einen Scherz, aber dennoch ist er vorsichtig, denn auch sein Sohn Michael befindet sich in einem Boot in der Gegend wo der Hai gemeldet wurde. Und diesmal ist es der echte, ein weißer Hai ! Ein Ruderer wird getötet, währerd er den Kindern helfen will. Die anderen Badegäste können sich zwar leicht schockiert ans Ufer retten, aber diesmal nimmt man Quint's Angebot, den Hai zu töten, auf Brody's Drängen an.

Brody, Quint und Meeresbiologe Hooper brechen also auf, um den Hai zu töten, indem sie ihn zunächst versuchen, mit Fischabfällen anzulocken. Am anderen Tag bekommen sie ihn dann tatsächlich zu Gesicht: ein weißer Hai. Und deutlich grösser als der zuvor bereits erlegte Hai. Quint versucht ihn zu harpunieren, indem er Fässer an den Harpunen befestigt, die das Tier am Tauchen hindern sollen, doch die unermüdliche Zähigkeit des Tieres ist beeindruckend. Immer wieder zieht er das Boot der drei auf's offene Meer hinaus und greift es währenddessen an. Brody, der Hilfe per Funk rufen will, wird daran von Quint gehindert, da dieser während Kriegseinsätzen zusehen musste, wie Haie seine Kameraden zerstückelten und auffraßen. Da das Boot schließlich mit Motorschaden liegenbleibt, steckt man Hooper in einen Hai - Käfig, von wo aus er unter Wasser das Tier töten soll. Doch sie haben den Hai stark unterschätzt, denn dieser zerstört nun den Käfig und Hooper kann nur mit viel Glück und in letzter Sekunde dem sicheren Tod entkommen. Durch die Attacken des Tieres liegt das Boot nun tiefer im Wasser, was Pech für Quint ist: er stolpert und rutscht dem Hai förmlich nach hinten ins offene Maul. Auch Brody ist nicht mehr in der Lage, ihm rechtzeitig zu helfen. Aber nun handelt er: Brody gelingt es, dem Tier eine Druckluftflasche zwischen die Zähne zu schieben und mit einem Gewehrschuss zur Explosion zu bringen. Auf den luftgefüllten Fässern und dem inzwischen aufgetauchten Hooper schwimmt er wieder an Land. Ein perfektes Ende !

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Nach einigen kleinen Achtungserfolgen und vor allem dem für´s Fernsehen konzipierten Thriller "Duell", der dann auch später noch einmal im Kino lief, drehte Steven Spielberg 1975 dann den Film, der einen "Blockbuster" in der heute üblichen Definition begründet. Dabei wurde die Bezeichnung  - laut Wikipedia - *Wohnblock - Knacker* eigentlich im Krieg für Bomben erfunden, für Bomben, mit denen man ganze Wohnblöcke zerstören kann. Und um genau diese bildeten sich in den 70igern dann auch Warteschlangen. Natürlich nicht nur in den 70igern, auch in anderen Zeiten waren Filme ja enorm erfolgreich, nur war dieser Begriff nicht geläufig. Auch nicht, als William Friedkin' s "Exorzist" 1973, also noch 2 Jahre vor dem "weißen Hai" in die Kinos kam. Das alles kam erst mit Spielberg's "weißem Hai" und dem folgte dann "Star Wars"und dem infolge viele andere Produktionen.

Autor Peter Benchley, der auch einen kleinen Cameo   Auftritt im Film hat, hat den Haien filmisch sein Leben gewidmet. Er war quasi an allen 4 "Hai - Filmen" beteiligt, hat allerdings auch so schöne Taucherabenteuer wie "Die Tiefe" mit Nick Nolte oder auch "Freibeuter des Todes" mit Michael Caine  gemacht. Trotzdem blieb der "grosse weisse" auch sein größter Erfolg. Sein gleichnamiger Roman verweist auf einige Hai Angriffe die sich 1916 während der Sommermonate in New Jersey tatsächlich ereignet haben und mit denen er diese auf diese Weise verarbeitete. 2006 verstarb Benchley.

Roy Scheider, der hier den Chief Brody spielt, Robert Shaw, der den Hai Jäger Quint gibt und auch Richard Dreyfuss als Hooper, waren 1975 allesamt schon Profis, als sie zu Steven Spielberg kamen. Das letzterer ein Naturtalent ist, ist wohl bekannt. Die Kosten für den nassen Spaß lagen mal gerade bei 7 Millionen Dollar, eingespielt wurden 470 Millionen Dollar weltweit. Damit hat er zwei Jahre lang als erfolgreichster Film aller Zeiten an der Spitze der Charts gestanden, - bis "Star Wars" von George Lucas kam.

Die Musik von John Williams wurde zum einschlägigen Ohrwurm, dem noch viele in anderen Spielberg und Lucas Produktionen folgen sollten. Der Film selbst wurde mehrfach prämiert und bekam auch gute Kritiken. Die Zusammenarbeit zwischen Spielberg und Williams begann auch hier erst so richtig und setzte sich in den Folgejahren erfolgreich fort. Williams hatte zwar schon den Spielberg Film "Sugarland Express" vertont, aber mit dem "weißen Hai" setzte sich dann ihre gemeinsame Erfolgsserie in den nächsten Jahren so richtig durch, denn das "Hai Thema" entwickelte sich zum echten Ohrwurm, das aufgrund der Popularität des Films inzwischen jeder kannte. Dem damals erst 27jährigen Spielberg sagte man - zu Recht, wie wir heute wissen, - eine große Karriere voraus. Der Film hat wirklich ein enorm gutes Timing, und wer damals noch baden gehen wollte, der hat es sich danach noch zweimal überlegt, denn die Macher haben ihren "Bruce", wie sie ihr Pappmache Monster genannt haben, gut eingesetzt. Da war noch nichts mit CGI und Computereffekten, nein, alles in Handarbeit, heißt es hier ! Daher gibt es von "Bruce" auch gleich drei Versionen, die während des Films verbraucht wurden.

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Da der Film eh sein Budget stark überzogen hatte, schob man nun noch eine gigantische Werbemaschine hinterher. Und die war nicht ohne ! Abgesehen davon, dass man als Zuschauer ja damals in den Teilen "nicht verwöhnt" war und schneller "auf gut gemachte Werbung ansprang" kannte ich damals wohl nur wenige, die nicht vorhatten, sich den Film anzusehen. Und natürlich redeten alle darüber, so dass die Propagandamaschine fast wie von alleine für den Film lief. Egal ob man in den Film hinein wollte oder ob man grade herauskam, man redete erst mal drüber. Sogar "der film-dienst" bezeichnete den Film als einen von beachtlicher Qualität" und die "Filmbewertungsstelle Wiesbaden" verlieh ihm sogar das "Prädikat wertvoll". Sein "grosser weißer" ist lange Zeit zwar überhaupt nicht zu sehen, aber natürlich wartet man als Zuschauer die ganze Zeit auf ihn. Daher hat Spielberg das schon gut hinbekommen, das ganze Timing mit den Darstellern, der Erwartungshaltung der Zuschauer und seinem "Hai".



Der fertige Film lief dann in den Kinos weltweit wie „Schmitz Katze“. Seine Darsteller machte er noch bekannter als sie es schon waren und Steven Spielberg war nun auch kein Unbekannter mehr. Der blieb fortan nicht faul und drehte mit "Unheimliche Begegnung der 3. Art" den nächsten äußerst erfolgreichen Genre Film, aber auch sonst machte er zwischen seinen ganzen Filmen immer wieder kleine Abstecher ins phantastische Genre.

2004 bekam der "Hai" dann ein neues Reales auf Blu Ray - und auch eine neue Synchro, bei der es viel Ärger und Unmut bei den Zuschauern gab. Der Grund: im Original von 1972 hatte der deutsche Schauspieler Hansjörg Felmy die Rolle von Roy Scheider eingesprochen. In der neuen Synchronfassung von 2004, die dann auf Blu Ray erschien, hatte Roy Scheider plötzlich die Stimme von Randolf Kronberg, welcher u.a. als deutsche Stimme des Komikers Eddie Murphy bekannt ist. Das erschien vielen doch mehr als unpassend. Ich persönlich habe diese Version noch nicht gesehen, kann es daher nicht wirklich beurteilen, kann mir allerdings vorstellen, dass das möglicherweise tatsächlich ein Fehlgriff gewesen sein könnte. Der Erfolg des Films führte zu weiteren drei Sequels, von denen "Der weiße Hai 2" 1978, "Der weiße Hai 3" 1983 und "Der weiße Hai – Die Abrechnung, 1987 erschien. "Der weisse Hai 3" ist dabei sogar in 3-D gedreht worden. Alle waren dabei von unterschiedlicher Qualität, aber keiner reichte dabei auch nur annähernd an Steven Spielberg's Original heran.

Natürlich war auch die Folge davon, dass Hai Filme aller Art nun die Lande überschwemmten, bishin zu "The last Jaws – Der weiße Killer", der 1981 natürlich wieder aus Italien kam. Aber auch sonst nahmen Hai Filme kein Ende mehr. Und die offiziellen Fortsetzungen, - '1978, 1983 und 1987 - heizten das Ganze nur nochmal an. Auch als Tierhorrorfilm muss dem Film ein ganz besonderer Stellenwert zugerechnet werden, den in dieser Form zuvor wohl nur Hitchcocks "Vögel" erreicht hat. Das Haie selbst nie so gefährlich sind wie im Film dargestellt, sondern Menschen immer nur versehentlich als Beute angegriffen haben, das bleibt im Film zwar völlig außer Acht, ist aber eine Tatsache die Spielberg's Film psychologisch geschickt vor den Zuschauern verbirgt. Und seine Inszenierung klappt dermaßen gut, dass sich nach Start des Films kein Mensch mehr ins Wasser traute ! Der Hai selbst mag zwar hier und da heutzutage seine Schwächen haben, was sich aber letztlich auch als Stärke erweist, da er eben nicht computergeneriert wurde, sondern handgemacht ist, was vieles im Zusammenhang mit der damaligen Technik verzeihbar macht und im Zusammenspiel mit der restlichen Technik ein Spektakel erster Güte ergibt. Aber auch ganz allgemein überschwemmten Tierhorrorfilme die Lichtspielhäuser geradezu, auch wenn der Erfolg dabei doch im ganzen gesehen doch recht unterschiedlich war.

Darstellerisch bewegt sich der Film ebenfalls auf hohem Niveau. Roy Scheider gibt die überlegene Vorstellung eines Kleinstadt Sheriffs, während Richard Dreyfuss mit dem Meeresbiologen Matt Hooper eine Prise Unterhaltung hinzugibt. Letztlich ist dann noch Robert Shaw als Hai Jäger Quint, ein richtig zäher und rauer Seebär, der nicht allein des Geldes wegen bei dieser Tour dabei ist, sondern eben auch aus persönlichen Gründen. Da der Film zumindest zum größten Teil auf offener See spielt, wird der Film zwischen den drei Personen und dem Hai manchmal fast schon zum Kammerspiel, - nur eines wird er nie : langweilig ! Und das auch nach so vielen Jahren nicht. Fazit : einer der besten Tierhorrorfilme überhaupt mit einer gerade für die damalige Zeit mehr als passablen Effekten und einer Story die sich keinen Hänger erlaubt. Ein Klassiker der nicht mehr wegzudenken ist aus der Filmgeschichte. Steven Spielberg selbst hat übrigens auch einen Gastauftritt, - zumindest wohl mit einer Sprechrolle aus dem Off heisst es. Mir ist das bisher nie aufgefallen da ich ja kein englisch spreche und auch nie die Originalfassung gesehen habe. In der soll er allerdings an irgendeiner Stelle etwas aus dem Hintergrund rufen...na ja, da schätze ich mal ist der Film ansich spannender !

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Re: "Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

Beitrag von harry am Di 24 Jan - 19:08

Der ist aber auch ganz klar schuld an "Sharknado"!! Oder "Shark lake" mit Lundgren - zu dem schreib ich die Tage mal was bzw. übertrag es vom Blog.

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Re: "Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

Beitrag von Fynn am Di 24 Jan - 19:15

harry schrieb:Der ist aber auch ganz klar schuld an "Sharknado"!! Oder "Shark lake" mit Lundgren - zu dem schreib ich die Tage mal was bzw. übertrag es vom Blog.
Das find ich Quatsch. Damals, da hat das gezogen, ja, aber diese Hai Filme von Asylum sind ja 'ne ganze andere Nummer, nur auf Blödsinn getrimmt mit 2köpfigen Haien und fliegenden Haien und all so'm Käse. Andere Filme hatten ja auch viele Nachzieher, wie z.B. "Der Exorzist", aber das geht dann nicht über Jahrzehnte und wenn dann kommt es - wie in diesem Fall - in Form einer ernsthafteren TV Serie wieder.

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Re: "Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

Beitrag von Alf am Di 24 Jan - 19:21

Fynn schrieb:
Das find ich Quatsch. Damals, da hat das gezogen, ja, aber diese Hai Filme von Asylum sind ja 'ne ganze andere Nummer, nur auf Blödsinn getrimmt mit 2köpfigen Haien und fliegenden Haien und all so'm Käse.

Ich begreife ja eh nicht wie man sich sowas anschauen kann. Es gab bis vor einigen Jahren noch so viele gut gemachte Tierhorrorfilme, aber seit Asylum da den Markt überschwemmt hat mit ihren billigen Filmchen kommt nur noch selten was gut gemachtes auf dem Videmarkt. Wieso Spielbergs "Weisser Hai" schuld hat an Asylums Filmen wie Sharknado, da bin aber schon mal richtig gespannt drauf. xaz
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Re: "Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

Beitrag von Fynn am Di 24 Jan - 19:33

Alf schrieb: Wieso Spielbergs "Weisser Hai" schuld hat an Asylums Filmen wie Sharknado, da bin aber schon mal richtig gespannt drauf. xaz
Das Erfolg Neider auf den Plan ruft ist ja klar, aber letztlich könnte man dann ja auch bei jedem echten Erfolg einen anderen Film dafür verantwortlich machen. Nein, das glaube ich auch nicht.

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Re: "Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

Beitrag von harry am Di 24 Jan - 19:41

Nun, irgendein Vorbild für ihre Geschäftsideen mussten sie sich ja immer nehmen. Tierhorror-Haie-Der weisse Hai. Nachdem sie sich mit dem Cruise "Krieg der Welten" ein lukratives Geschäftsfeld erschlossen hatten, haben sie sich weiter umgeschaut, wo sie mehr oder weniger ungeniert plündern können. Das mit der "Schuld" war jetzt nicht so bierernst gemeint, aber sie haben schon überall mal hingeschaut und sich inspirieren lassen. Warum man das schaut? Für mich gesprochen: weil ich nicht den nächsten Egotrip des Superhelden ohne Cape aber mit Transformer-Autos Vin Diesel mehr sehen will. Weil mir die ganzen Superhelden auf den Nerv gehen. Und weil - siehe unten - auch die Filmwelt nur noch in arm oder reich geteilt ist. Und "reich" wird zunehmend langweilig.

Es ist aber nicht nur Asylum, woran es krankt, sondern das ganze Geschäft. Die Mitte bricht weg. Es gibt nur noch überbudgetierte Absahnblockbustermüll oder unterfinanzierte Filmchen, die vom Potenzial her mehr verdient hätten.

Echte Erfolge. Tja, von was wurde denn "Equalizer" inspiriert? Klar, kann man auch bei Erfolgen Vorbilder nennen.

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Re: "Der weiße Hai" ( Jaws, USA, 1975 )

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