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"Blutige Seide" ( Sei donne per l'assassino, Italien, Frankreich, Deutschland, 1963 )

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"Blutige Seide" ( Sei donne per l'assassino, Italien, Frankreich, Deutschland, 1963 )

Beitrag von Fynn am Mi 18 Jul - 6:10

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Neben Dario Argento   und  Lucio Fulci   ist Mario Bava sicherlich der bekannteste Regisseur aus dem Bereich des phantastischen italienischen Films . Angefangen mit billigsten  Sandalenfilmen und endend mit Poliziottesco,  so ist er doch einem breiterem Publikum vor allem durch seine Beiträge zum Horror- und Thriller-Genre  bekannt. Mit dem 1964 gedrehten "Blutige Seide“ schuf er darüber hinaus auch einen der ersten und prägendsten  Thriller des  sogennanten Giallo -Kinos,- und möglicherweise auch den ersten überhaupt.  Im Vergleich zu späteren Nachfolgern anderer Kollgen legt Bava – mit Ausnahme von Landsmann und Bewunderer Argento möglicherweise – die Meßlatte mit "Blutige Seide" relativ hoch an, was zahlreiche gute wie schlechte Nachahmer auf den Plan rief.

Geschildert wird eine simple Kriminalgeschichte der alten Schule : maskierter Killer bringt reihenweise Models und Mitarbeiterinnen einer Modemanufaktur um
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und die Polizei tappt im im Dunkeln. Bis man auf verschiedene Verdächtige im Umfeld der Täter trifft  und auch der Chef der Manufaktur, Max (glänzend : Cameron Mitchell   ), wird verhört. Da der Mörder aus dem unmittelbaren Umfeld stammen muss, werden kurzerhand alle männlichen Mitarbeiter vorübergehend inhaftiert, doch die Morde gehen dennoch weiter. Als Ziel  des Ganzen kristallisiert sich langsam ein Tagebuch eines der Models heraus und die Geheimnisse, die dort festgehalten wurden. „Blutige Seide“  erweist sich als ein klassischer Vertreter des „Wer ist Wer“-Krimis  und nimmt den Zuschauer mit auf ein äußerst dichtes, atmosphärisches und spannendes Ratespiel, wer der Mörder hinter der Maske ist. Interessant ist dabei auch vor allem Bavas

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Inszenierung. „Blutige Seide“ ist sehr stylish. Was Bava in diesem Streifen an Licht- und Schattenspielen, an Farbdramaturgie und an außergewöhnlichen Kamerafahrten auffährt, sieht man sonst in zwei Dutzend Filmen nicht. Wie auch in seinen späteren, folgenden Werken merkt man, dass er ein Faible für Farben, Bilder und Perspektiven hat und dementsprechend experimentiert er in seinen Filmen immer wieder mit jenen Komponenten, so das alle Szenen und vor allem die äußerst stilvoll gefilmten Morde eine beinahe bizarre Schönheit erreichen.  Das das Ende trotz aller Fragen nach dem „wer mag es nun wohl sein ?“, ziemlich einfach und relativ simpel ist, ist leicht verzeihbar und nimmt man bei einem so schönem Film gern in Kauf, zumal es die Regeln des Giallo erst erschafft. Dem Zuschauer soll's recht sein, er lehnt sich zurück und genießt.

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Denn wie so oft beim Giallo ist es nicht unbedingt wichtig, wer es getan hat, sondern wie. Und Bavas „Blutige Seide“ ist vielleicht gar nicht mal der beste, aber doch einer der besten Gialli. Und vor allem als Film einflussreich genug, um eine nicht geringe Anzahl anderer Filmemacher bis zum heutigen Zeitpunkt gerechtfertigt zu beeinflussen.Die DVD Ausgabe mit dem wunderschönen Samtschuber ist seit langem vergriffen und ein hochbegehrtes Sammelexemplar, wobei ich sehr stolz bin, sie mein eigen nennen zu dürfen. Den Film selbst ohne große Extras gibt es nach wie vor auch recht günstig meines Wissens. Und den sollte man m.M. nach unbedingt haben.

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