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ROBOT-GIRL NR. 1 (CSR 1938)

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ROBOT-GIRL NR. 1 (CSR 1938)

Beitrag von GrafKarnstein am Mo 17 Jul - 9:40

ROBOT-GIRL NR. 1
(Ot: Panenka)
Tschechoslowakei 1938

Zum besseren Verständnis, folgt hier zuerst die tschechische Version des Films und danach die deutsch/österreichische Fassung.

DIE TSCHECHISCHE FILMVERSION
EA: Prag 31. März 1938

Darsteller:
Ferenc Fururista (Bedrich Vrba, Polizist), Milada Campeová (seine Frau), Jirí Dohnal (Kajetan, beider Sohn),
Véra Ferbasová (Véra, Untermieterin bei den Vrbas),
Josef Gruss (Antonín Dominik, Fabrikant)

Regie: Robert Land

Inhalt:
Véra, eine junge Frau ist seit längerem arbeitslos und wohnt bei den Vrbas zur Untermiete. Dessen Sohn Kajetan verschafft ihr eine Stellung als Stenotypistin in einer Schaufensterpuppenfabrik, dessen Chef Antonín Dominik ist. Er und sein Konstrukteur haben es geschafft einen weiblichen Androiden zu erbauen. Diese kann sprechen und sich wie ein lebendiger Mensch selbstständig bewegen usw. Antonín ist begeistert und will die Herstellung weiterer mechanischer Frauen finanzieren. Man will den weiblichen Roboter anderen Interessenten vorführen, aber unglücklicherweise erfährt eine Räuberbande von der mechanischen Frau, stiehlt diese und benutzt sie um in Prag eine Serie von Verbrechen zu begehen. Um diese Vorführung dennoch nicht platzen zu lassen, hat Kajetan eine Idee: Bis nun eine weitere Roboterpuppe hergestellt ist, soll nun Véra den weiblichen Androiden einfach mimen.


DIE DEUTSCH/ÖSTERREICHISCHE FILMVERSION
EA: Deutschland/Österreich ? ..... vermutlich ca. September/Oktober 1938

Darsteller:
Wilma Tatzel (Wera, das Robot-Girl), Wichell (Bubi, Fabrikant), M. Bringolf (seine Mutter), Max Böhm (Kajetan),
Leo Siedler (Wirr, Mechaniker und Kajetans Chef)

Regie: Josef Medeotti-Bohác


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Altes Filmprogramm aus Österreich

Inhalt:
Die junge Frau Wera ist ohne Arbeit und wohnt zur Untermiete bei den Eltern ihres Freundes Kajetan. Der verschafft ihr eine Arbeit, als Stenotypistin in der Puppenfabrik. Chef der Fabrik ist Bubi und dessen Mechaniker Wirr, hat einen weiblichen Androiden erschaffen, das er Robot-Girl nennt. Diese kann sich selbstständig bewegen und sprechen. Bubi ist begeistert und will, das mehr Robot-Girls hergestellt werden und verhandelt mit seinem Konstrukteur Wirr, der ihm von seiner mechanischen Kreation berichtet hat. Wirr hat eine Braut namens Hella und die bemerkt, das daß Robot-Girl, so wie sie ausschaut. Aus Eifersucht zerstört sie die Roboterpuppe. Wirr ist verzweifelt, denn er wollte seinem Chef das Robot-Girl vorführen. Kajetan hat nun die Idee, das Wera solange das Robot-Girl spielen soll, bis eine weitere mechanische Frau hergestellt ist. Wera willigt ein und ist dabei so überzeugend, das Chef Bubi Kajetan den Auftrag erteilt, mit Wera auf Reisen zu gehen, um das Robot-Girl anderen Kunden vorzuführen. Da Wera aus Sicht von Kajetans Eltern plötzlich verschwunden ist, erstatten diese Anzeige bei der Polizei. Zwei Polizeibeamte folgen Kajetan und fangen dessen Telegramm an seinem Chef Bubi ab. Dort steht drin, das sich die abwesende Wera in vier Teilen im Koffer befindet. Durch dieses Missverständnis glauben die Beamten nun, ein schreckliches Lustmord-Verbrechen entdeckt zu haben und kurzerhand werden Wirr, seine Braut Hella und Bubis Mutter verhaftet. Währendessen sind amerikanische Geschäftsleute an der vermeintlichen Roboterpuppe sehr interessiert und leisten mit 100.000 Dollar Schecks Anzahlung, die aber widerum nicht gedeckt sind. Zudem versuchen deren Mitarbeiter später im Hotelzimmer, das Robot-Girl auseinander zunehmen, worauf sich Wera erfolgreich zur Wehr setzt und das Hotel verläßt. Die Amerikaner werden später verhaftet und Wirr, Hella und Bubis Mutter werden wieder freigelassen. Missverständnisse klären sich auf, Bubi und Wera werden heiraten und ein neues Robot-Girl wird konstruiert, denn Wera hat die Rolle lange genug gespielt.

Wie man anhand der beiden Inhalte sehen kann, bestehen anscheinend einige Unterschiede. In der deutschen Filmversion findet sich laut Inhaltsangabe des alten Filmprogramms nichts von einer Gangsterbande, die den weiblichen Androiden benutzt, um kriminelle Straftaten zu begehen. Das Robot-Girl wird von einer eifersüchtigen Frau zerstört. In der tschechischen Fassung, ist laut Besetzungsliste widerum keine Rolle zu finden, die den Mechaniker und Erfinder der Roboterpuppe darstellt. Deshalb nehme ich an, das es der Fabrikant Antonín selbst ist, der mit einem seiner Mitarbeiter den weiblichen Roboter gebaut hat. Da in dieser Version ein Polizist die Hautrolle zu haben scheint, nehme ich einfach mal an, das dieser Polizist hinter der Gangsterbande her sein wird, die mit dem Androiden diverse Verbrechen verübt. Beide Filmversionen beinhalten zumindest ein phantastisches Element, was den weiblichen Roboter anbelangt und beide täuschen auch eines vor, indem eine Frau einfach anderen vorspielt, sie sei ein Android. Aus diesen beiden Gründen habe/mußte ich den Film hier in dieser Thematik mit reinnehmen, obwohl es u.a. ein Lustspiel sein soll, in dem auch teilweise gesungen wird. Möglicherweise ist die deutsche Fassung mehr Lustspiel, was die verwechslungsmäßigen komödiantischen Züge anbelangt, wie man anhand der Inhaltsangabe sieht. Inwiefern die tschechische Fassung mehr oder weniger Phantastik und Lustspielaspekte beinhaltet, ließ sich nicht feststellen. Auf der anderen Seite, scheint alles irgendwie nach einer Art Lustspiel-Komödie mit phantastischen Einschlag aus zuschauen. Bei diesem Film war es anfangs ohnehin schwierig festzustellen, was es mit dem aufsich hat. Als ich vor einem Jahr mit meinen Nachforschungen/Recherchen begann, stieß ich auf diesen Film, der allein schon vom Titel her nach einem Phantastischen Film klang. Also nahm ich ihn chronologisch erstmal sofort in die Liste mit auf. Jetzt, da zumindest etwas mehr Klarheit besteht, konnte/kann ich den hier nicht weglassen.


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Fotomontage aus dem Filmprogramm

Das Interessante am Film ist auch, das es hier noch zu einer Zusammenarbeit zwischen österreichischen-deutschen und tschechischen Filmmachern im Jahre 1938 kam. Und das, obgleich sich diese Sudetenkrise immer mehr zuspitzte, bis dann Anfang Oktober 1938 die Wehrmacht ins Sudetenland einmarschierte. Der Film wurde vorher fertig gestellt. Der Drehstab, also Kamera, Bauten, Musik, Ton etc. bewerkstelligten alles die tschechischen Filmleute, nur das für den deutsch/österreichischen Markt andere Darsteller zu sehen waren und zwei Regisseure eingesetzt wurden. Über die Gründe kann man nur spekulieren, war es doch eine Praxis die man doch eher in den Anfängen des Tonfilms bzw. in den ersten Jahren der 30er Jahre vermutet hätte. Das jedoch Robert Land (Robert Liebmann), Regisseur der tschechischen Version nicht für die deutsche Fassung Regie führen durfte, verwundert nicht. Er war ein tschechisch-österreichischer Filmemacher jüdischer Abstammung und wurde im Juli 1938 von der Reichsfilmkammer ausgeschlossen. Das Drehbuch von Jan Grmela und Robert Land entstand nach einem Entwurf von Jan Grmela selbst. Gedreht wurde in Prag und Karlovy Vary (Karlsbad). In Tschechien hatte der Film vorher, Ende März 1938 seine Premiere. In Deutschland/Österreich ging er am 23. September 1938 durch die Zensurbehörde und wurde vermutlich freigegeben. Für Deutschland direkt, war dennoch kein Uraufführungsdatum zu ermitteln. Möglicherweise könnte auch eine Aufführung wegen der Sudetenkrise von der deutschen Regierung untersagt worden sein. Da Österreich widerum schon seit mitte März 1938 an das deutsche Reich angeschlossen wurde, galten dort vielleicht ähnliche Zensurbestimmungen, wie in Deutschland oder auch weniger. Der Film könnte dennoch in Österreich im Kino gelaufen und vielleicht später aus dem Verkehr gezogen worden sein. Die deutsche Filmfassung soll verloren gegangen sein. In England soll der Film angeblich unter dem Titel THE DOLL gezeigt worden sein, aber wann, war nicht zu ermitteln.

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Re: ROBOT-GIRL NR. 1 (CSR 1938)

Beitrag von Fynn am Mo 17 Jul - 10:08

Hört sich eigentlich ganz interessant an, aber bei den meisten Filmen aus diesem Sprachraum hab ich dummerweise eine..."Barriere". Ähnlich wie auch wieder bei DDR Filmen wie "Solaris". Sicher ein Klassiker, aber nicht meine Welt, - obwohl's andererseits schon auch interessant aussieht... c5f
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