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WELTRAUMSCHIFF 1 STARTET (Deutschland 1939)

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WELTRAUMSCHIFF 1 STARTET (Deutschland 1939)

Beitrag von GrafKarnstein am Sa 4 Nov - 14:32

WELTRAUMSCHIFF 1 STARTET
(Deutschland 1939/40)

EA: Deutschland 27. Juli 1940

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Statt einer Inhaltsangabe, erstmal folgendes:

Anfang August 1939 wurde ein Filmprojekt der Bavaria-Filmstudios angekündigt, das den Titel: ZWISCHENFALL IM WELTALL trug, bei dem Robert A. Stemmle die Regie übernehmen sollte. Im geplanten Film sollte es mit technisch vollendeten Mitteln darum gehen, das eine mit einem Stahlmantel versehende Weltraumrakete den Mond erreicht, um diesen zu erforschen und mit Menschen zu besiedeln. Sehr schade, das daß im Sande verlief, denn sowas wäre mit Sicherheit sehr interessant gewesen. Verhindert wurde dies nicht allein durch den Ausbruch des Krieges, denn man hielt seltsamerweise an diesem Filmprojekt weiterhin fest, sondern weil es für Deutschland damals weniger schnell siegreich voranging, als allgemein von der Regierung angenommen wurde. Somit gab man diese teure Produktion auf und es wurde mehr in den Krieg investiert. Einen Monat vorher, also im Juli 1939 kündigte die UfA-Großfilm den ebenso kostspieligen utopischen Film WELTRAUMSCHIFF 18 an, der nach einem Roman von Hans Dominik verfilmt werden sollte. Die Kosten dafür sollten ca. 1,8 Millionen Reichsmark betragen. Für die Hauptrollen waren Brigitte Horney, Rene Deltgen, Willy Birgel vorgesehen und die Regie sollte Eduard von Borsody übernehmen. Im Film sollte es um große Flugzeuge gehen, die im luftleeren Stratosphärenraum Menschen und Güter befördern können. Die Besatzung eines der Fluzeuge wird Zeuge, wie ein Meteor auf die Erde stürzt, der eine Naturkatastrophe auslöst. Um ein Energieelement, das der Meteor mit sich führte entwickelt sich der Kampf zweier Weltmächte, um dessen Nutzung. So in etwa der Inhalt. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Energieelement um eine Art Treibstoff, das als Neotan X bezeichnet wird, das ziemlich explosiv ist und das man für den Flug zum Mond benötigt. Genauer gesagt, dient es dazu, um die nötige Rückstoßwirkung/Geschwindigkeit des zu bewegenden Weltraumschiffes zu entwickeln. Das aus dem Film ebenso wenig wurde, wie beim anderen erwähnten Science Fiction Film, ist leider Tatsache. Schade,...Brigitte Horney in einem SF-Film hätte ich sehr gerne sehen wollen.


Für die damalige Werbung:
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Ursprüngliches Vorankündigunsplakat

Eine weitere Tatsache ist allerdings, das man schon gewisse Szenerien gedreht und so einige Trickaufnahmen bewerkstelligt hatte. Dieses blieb erhalten und wurde als Kurzfilm unter dem Titel WELTRAUMSCHIFF 1 STARTET damals im Juli 1940 in einem Kino in München uraufgeführt. Das was vom geplanten SF-Großprojekt schon gedreht, übrig und erhalten blieb, sind ca. 22 min, was folgendes beinhaltet:

Reporter aus aller Welt sind vor Ort, um den angekündigten Start des Weltraumschiffes mit zu erleben. Der Commodore des Schiffes, Hardt gibt den Journalisten knapp 5 min, um deren Fragen zu beantworten. Er erklärt ihnen, was die wichtigsten Voraussetzungen für den Flug ins Weltall sind. Es wird angegeben, das der Mond 400.000 km von der Erde entfernt ist. Für den Flug von der Erde zum Mond und von dort wieder zurück werden laut Berechnungen 7 Tage und 16 Stunden benötigt. Dann sind die Presseerklärungen beendet und das Raumschiff rollt über die lange Startbahn. Es ist eine Viaduktbahn, die schräg nach oben verläuft. Auf dieser beschhleunigt das Schiff immer schneller, bis das obere Ende der Bahn erreicht ist, von dieser abhebt und weiter immer höher fliegt.


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Dann befindet sich das Schiff im Weltraum und fliegt Richtung Mond. Als das Ziel erreicht ist, fliegt das Schiff über die Mondoberflächen, auch über den Teil des Mondes, der ständig von der Erde abgewand ist. Danach fliegt das Schiff in Richtung Erde zurück. Nachdem das Raumschiff wieder in die Erdatmosphäre tritt und diese hinter sich läßt, verlangsamt es die Geschwindigkeit, durchfliegt die Wolken und landet sicher wieder auf der Erdoberfläche. Der Mondflug ist ein voller Erfolg.

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Der Flug über dem Mond

Dieses 22 minütige Filmmaterial soll aus dem nicht realisierten Film Weltraumschiff 18 stammen. Mir lag dieser Kurzfilm zur Ansicht vor und nachdem ich den nun gesehen habe, hat der vom Inhalt her einiges mit Zwischenfall im Weltall gemein. Auf der anderen Seite, sieht man sich das Vorabplakat zu Weltraumschiff 18 an, so ist das Raumschiff widerum fast identisch mit dem im Kurzfilm. Da hier die Bavaria-Filmkunst München diesen Kurzfilm aus dem vorab gedrehten Material produzierte, wäre es gut möglich, das sie die Idee aus ihrem geplanten Zwischenfall im Weltall wieder aufgriff, einige Szenen mit Darstellern rund um die Tricksequenzen zusätzlich nach drehte, um daraus einen zumindest einheitlich aussehenden SF-Kurzfilm zu machen. Ist aber eine reine Vermutung meinerseits. Als Schauspieler wirken mit: Carl Wery (Commodore), Fritz Reiff (technischer Raumfahrtdirektor) und Rolf Wernicke (Reporter). Die Regie bzw. die Gesamtgestaltung des Kurzfilms übernahm Anton Kutter.

Es ist schon erstaunlich, das man das schon vorhandene Material mit den ganzen Tricksequenzen offenbar nicht als Abfallprodukt verkommen lassen wollte, sondern daraus einen Kurzfilm machte, der dann auch noch im Kino lief. Über die Gründe ließe sich spekulieren. Da es hierbei um technologischen Fortschritt/Entwicklungen ging, sah man den Film wohl nicht nur als Science Fiction, sondern auch als Kulturfilm an. Nach dem damaligen Stand der Wissenschaft wurde die praktische Möglichkeit eines Weltraumflugs bestätigt. Was man als reine Hypothese ansah, war die Sache mit dem Energieelement Neotan X. Wenn man den SF-Kurzfilm sieht, so kann man tatsächlich im nach hinein die damalige Entwicklung deutscher Raumflugprojekte mit einbeziehen. Wäre der blöde Krieg nicht gewesen, so wären bestimmt beide SF-Filmprojekte zu richtigen Spielfilmen verwirklicht worden. Es hätten somit auch die allerersten SF-Tonfilme sein können, wo es um Weltraumfahrten ging. Aber immerhin gab/gibt es nun diesen kurzen SF-Film. Die Tricks kann man für damalige Zeiten einfach nur als gelungen bezeichnen. Besonders die, wo sich das Raumschiff auf der Viaduktbahn bewegt und dann immer weiter nach oben fliegt. Das Ganze ist schon genial gemacht und irgendwie kann man nur, auch aufgrund dieser Thematik hier, öfters nur noch mit dem Kopf schütteln. Was wäre in Sachen Phantastik-Film damals in Deutschland nicht alles möglich gewesen, wenn die damals Verantwortliche Regierung hierbei politisch und auch in der Filmlandschaft ein wenig anders gehandelt hätten. Viele Filmschaffende wären dageblieben und nicht abgewandert. Weltraumschiff ist u.a. auch ein Beweis dafür, das man schon damals filmtechnisch sehr gute Entwicklungen gemacht hatte. Wären die beiden utopischen SF-Filme wie geplant gemacht worden, wären diese damals eine Sensation gewesen. Davon gehe ich einfach mal aus. Das ein Raumschiff auf einer eigens dafür konstruierten Bahn in den Weltraum befördert wird, scheint wohl auch die Macher des Films DER JÜNGSTE TAG (USA 1951) beeindruckt und inspiriert zu haben. Dort wird ein raketenartiges Raumschiff mit einer bestimmten Anzahl von Menschen an Bord über eine extra dafür gebaute Bahn in den Weltraum befördert. Handlung und Umstände sind natürlich ganz andere, aber es ist die Idee, die zählt.

Dieser nun vorhandene SF/Kulturfilm wurde nach dem Kriege nochmals in irgendwelchen Kinos gezeigt. Die vorhandene mir vorliegende Fassung weist diesbezüglich einen schriftlichen Hinweis der Alliierten vor Beginn des Kurzfilms auf, die er damals verständlicher Weise nicht hatte. Dieser Hinweis lautet, Zitat:


INFORMATION CONTROL FILM SECTION

Es wird hiermit bescheinigt, daß
WELTRAUMSCHIFF
von den Alliierten Behörden zur öffentlichen Vorführung zugelassen ist.

Vlotho, den 1. Juni 1946

GrafKarnstein e4du

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