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"Die Piraten vom Todesfluss" ( Pirates of Blood River, Vereinigtes Königreich, 1962 )

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"Die Piraten vom Todesfluss" ( Pirates of Blood River, Vereinigtes Königreich, 1962 )

Beitrag von Fynn am So 10 Jun - 18:54

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Jonathan Standing ( Kerwin Mathews ) läßt sich dummerweise erwischen und wird in seinem Ort des Ehebruches angeklagt, wie er sich mit der hübschen Maggie in der Natur vergnügt.Nun ist es aber besonders dumm gelaufen,  da diese dabei noch zu Tode gekommen ist. Und so kommt die Sache vor das hiesige Dorfgericht, wo sein eigener Vater Jason Standing ( Andrew Keir ) Richter ist. Der stark gläubige Mann verurteilt seinen Sohn, auch unter Druck seiner Freunde. Jonathan wird aus dem Dorf verbannt und kommt in eine Strafkolonie.. Er trifft später auf den Piraten LaRoche ( Christopher Lee ). Der scheint  Jonathan erst einmal helfen zu wollen, doch LaRoche hat Jonathans Dorf im Visier, indem er einen Schatz im Dorf vermutet. Mit seiner Bande macht sich LaRoche mit Jonathan auf den Weg ins Dorf. Es dauert nicht lange, bis er erste Dorfbewohner umbringen lässt, da Jason Standing sich hartnäckig weigert, das Versteck des Schatzes preiszugeben...


Die Hammer Studios waren seinerzeit wohl in jedem Genre vertreten.. Nach Frankenstein, Dracula, Robin Hood und dem Yeti auch die Piraten nicht mehr sicher vor ihnen. Und am erfolgversprechendsten war da natürlich mit den Stars des Studios, Peter Cushing und Christopher Lee. Lee gibt natürlich wieder den Part des Schurken, hier Captain LaRoche, der über Leichen geht, wenn es sein muss. Mit Augenklappe wirkt Lee gleich noch mal um einiges furchterregender, über seine schauspielerische Leistung muss man ja kein Wort verlieren. Und seine Mimik ist so schwarz wie seine Kleidung, unbeweglich und starr, man weiß nie, woran man gerade bei ihm ist. Daneben erkennt der Fan noch einige andere Stars der godenen Hammerära. Andrew Keir z.B. war der Mönch aus Draculas Rückkehr, Oliver Reed kennt man eh aus diversen Hauptrollen wie z.B. "Der Fluch von Siniestro"  und Michael Ripper muß man eh keinem Hammer Fan mehr vorstellen, man kennt ihn halt aus unendlich vielen Nebenrollen in Hammer Produktionen..

Natürlich hat der Film nie das Budget großer Abenteuerfilme wie z.B. „Der rote Korsar“ gehabt, daher mußte man hier und vllt auch etwas sparen, wie das ja eh typisch für Hammer war. Aber der Film ist solides Handwerk, er hat gute Schauspieler, eine simple, aber spannende Geschichte und „hält einen gut bei der Stange“. Die Duelle wirken überzeugend, wie auch die einzelnen Schusswechsel und sonstigen Piraterien. Alles hat durchaus einen eigenen Charme. Hinzu kommen typische Elemente, wie man sie aus vielen Piratenfilmen kennt. Der Schurke steuert sein Ziel mit aller Härte an, seine treue Gefolgschaft erfüllt jede Aufgabe, bis es am Ende zur Meuterei kommt und das typische Happy-End kommt geradezu unausweichlich.
So wird der Durchschnittszuschauer hier sicherlich nichts Interessantes, Ungewöhnilches oder gar finden, der Hammerfan aber glücklich damit sein, Jedenfalls war mir dieser Hammerfilm nahezu unbekannt, und für zwischendurch erfüllt er ganz klar seinen Zweck.

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