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"Running Man" ( The Running Man, USA, 1987 )

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"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) Empty "Running Man" ( The Running Man, USA, 1987 )

Beitrag von Fynn am Mo 24 Nov - 9:32

"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) 51xm9c10

Die Menschheit dezimiert sich in Zukunft im Unterhaltungsfernsehen. Arnold Schwarzenegger spielt Ben Richards, einen ehemaligen Polizisten, welchem Massenmord an zigtausenden von Menschen vorgeworfen wird. Was er nun erlebt, das dürfen wir gleich miterleben, denn es geht nicht wie früher in den Knast, sondern zur fröhlichen Menschenjagd. Diverse andere Muskelprotze und Bluthunde jagen ihn durch eine bunte Zukunftsnacht, aus der es kein Entkommen geben soll. Die Karten scheinen also schlecht gemischt für „Mr. Terminator“, denn die Uhr tickt…

Das Thema ist nicht gerade das neueste. Und die Vorlage von Stephen King, der hier unter seinem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben hat, war weitaus besser. Ich hab sie selbst mal vor einigen Jahren gelesen. Wie zu erwarten ist auch nicht allzu viel davon übrig geblieben, denn es ging ja hier um nichts anderes, als dem „Gouvernator“ mal wieder eine satte Rolle auf den muskulösen Leib zu schreiben. Mit Stephen King hatte das wenig zu tun. Mag sein, das Regisseur Paul Michael Glaser, welcher manchem noch als Hauptdarsteller der TV Serie „Starsky & Hutch“ bekannt sein dürfte, den Anspruch hatte, die heutige Medienlandschaft zu kritisieren, aber irgendwie ist er damit gescheitert und zum Hauptakteur seiner eigenen Thematik geworden. Filme wie z.B. „Yves Boisset 's "Kopfjagd - Preis der Angst" oder auch  „Das Millionenspiel" von Tom Toelle behandelten das Thema schon weit früher und deutlich besser. Ebenso einen Sturm der Entrüstung hat seinerzeit „Wer schießt auf Ralph Bialla ?“ mit dem leider jüngst verstorbenen Jörg Pleva. ausgelöst. In diesen Filmen ging es aber weniger darum, Gewalt offen darzustellen, sondern aufzuzeigen, welche Rohheit und Brutalität sich in den Köpfen der Leute verankert hat. Paul Michael Glaser und Schwarzenegger kommen ein paar Jahrzehnte zu spät. Wobei es sicher auch nicht Schwarzeneggers Anspruch war, mehr als Unterhaltung zu bieten, - eben genau wie jene Show. Aber mit einem richtig schlechten Film, der genau das anpreist, was er eigentlich nur aufzeigen will. Ihr Film musste sogar drastische Schnitte in Kauf nehmen und war lange Zeit auf dem Index. Da nutzt es auch nichts, einen Pop – Musiker wie Mick Fleetwood ins Boot zu holen, - wenn das Boot erstmal ordentlich Leck ist, dann säuft es eben ab.

Fazit : extrem naives Action Spektakel, das nichtmal geringste Ansprüche erfüllen kann und seine eigentliche Thematik ins Gegenteil verkehrt.

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"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) Empty Re: "Running Man" ( The Running Man, USA, 1987 )

Beitrag von Alf am Mo 24 Nov - 11:06

Na ja so schlecht fand ich den Film jetzt aber nun mal nicht. Bewertungstechnisch würde ich den Film schon 6/10 Punkte geben. Halt ziemliche einfach Kost, die zu Unterhalten weiss. Sicherlich kein Meisterwerk und unter den Schwarzenegger Filmen nicht der beste, aber für zwischendurch ganz o.k.

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"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) Empty Re: "Running Man" ( The Running Man, USA, 1987 )

Beitrag von schimanski am Mo 24 Nov - 11:27

rr7v rr7v mir hat der Film gefallen.Konnte gut unterhalten.... look
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"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) Empty Re: "Running Man" ( The Running Man, USA, 1987 )

Beitrag von Alf am Mo 24 Nov - 11:41

schimanski schrieb:rr7v rr7v mir hat der Film gefallen.Konnte gut unterhalten.... look

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"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) Empty Re: "Running Man" ( The Running Man, USA, 1987 )

Beitrag von trikerider am Mo 24 Nov - 22:18

Ich bin da auch eher in der 6/10 Ecke zu finden.
Unterhaltsamer Film mit ein paar netten Sprüchen ("Den gibt's jetzt zweimal"),
aber gegen den Roman wirklich ein schlechter Witz.
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Beitrag von Eddie-Fan am Do 25 Jun - 9:43

Obwohl ich Schwarzenegger damals immer gern gesehen habe, habe ich diesen Film allerdings immer links liegen lassen. Hat mich von der Thematik her üüüüüberhaupt nicht interessiert. Sleep
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Beitrag von Fynn am Do 25 Jun - 9:46

Die anderen von mir oben genannten Filme sind um Längen besser, vor allem "Das Millionenspiel" mit Didi Hallervorden als Killer !  xaz

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Beitrag von VanHelsing am Do 11 Jan - 16:35

"Kopfjagd - Preis der Angst" ist klasse. ro7
"Running Man" hat das Problem des Hauptdarstellers: Es ist im Grunde ein reiner Schwarzenegger-Actionfilm.
Kann man machen, allerdings wird das dann der klugen Vorlage nicht so wie die anderen Verfilmungen des Themas gerecht. 12cvr
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Beitrag von Fynn am Do 11 Jan - 17:59

VanHelsing schrieb:"Kopfjagd - Preis der Angst" ist klasse. ro7
"Running Man" hat das Problem des Hauptdarstellers: Es ist im Grunde ein reiner Schwarzenegger-Actionfilm.
Kann man machen, allerdings wird das dann der klugen Vorlage nicht so wie die anderen Verfilmungen des Themas gerecht. 12cvr
Vor allem finde ich das ganze Spektakel zu poppig, zu bunt aufgezogen. Das nimmt der eigentlich tollen Geschichte den Ernst, den andere Verfilmungen noch hatten. Und das ein Arnie das Kind schon schaukeln würde...wem war das nicht klar ? 12cvr

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Beitrag von VanHelsing am So 26 Aug - 12:32

Fynn schrieb:
Vor allem finde ich das ganze Spektakel zu poppig, zu bunt aufgezogen. Das nimmt der eigentlich tollen Geschichte den Ernst, den andere Verfilmungen noch hatten. Und das ein Arnie das Kind schon schaukeln würde...wem war das nicht klar ? 12cvr

Zu poppig, zu bunt trifft es ganz gut - aber es ist nun mal ein amerikanischer Film von "Starsky", der seine Wurzeln nicht verleugnet. 12cvr

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Beitrag von TomHorn76 am So 26 Aug - 16:47

Lustiges Schwarzenegger-Vehikel. Ich kenne die King-, bzw. Bachmann-Vorlage nicht, werde ich vielleicht mal beizeiten nachholen. Aber der Film ist launig, flott und brutal, ein kunterbuntes Spektakel, und fügte sich damals gut in das Wirken des Stiers aus dere Steiermark ein. Ich mag den, denn etwas von der Klasse eines DAS ZEHNTE OPFER oder DAS MILLIONENSPIEL, die für das Buch des Masters of Horror Pate standen, habe ich hierbei nie erwartet.
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Beitrag von Fynn am So 26 Aug - 17:23

Ich finde, es gibt viele schlechte und auch viele gute King Verfilmungen. Diese zähle ich eher zu
den schlechten. Warum ? Die meisten, oder eigentliche alle von King's erfolgreichsten Büchern
und Verfilmungen haben eigentlich nicht immer zwingend eine geniale Handlung. Viele sind oft
Alltagsgeschichten mit etwas Mystery und Paranomalem gewürzt. Was aber immer wichtig war
und sowohl die Bücher als auch später die Filme zu Hits gemacht hat, das ist die Atmosphäre.
Wenn man dazu noch tolle Darsteller hat, dann umso besser ! Aber m.M. nach ist Arnold
eh kein herausragender Darsteller, und hier macht er auch wieder nichts anderes als sonst.
Im "Millionenspiel" z.B. war Jörg Pleva zumindest noch der Durchschnittstyp, kein Bodybuilder
von dem eh vornherein wusste das er die Sache schon regeln wird. Das hat es spannend gemacht
und es war ja auch neu damals. Aber heutzutage, ein buntes Pop - Spektakel ohne Sinn !
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Beitrag von TomHorn76 am So 26 Aug - 22:29

Fynn schrieb:Ich finde, es gibt viele schlechte und auch viele gute King Verfilmungen. Diese zähle ich eher zu
den schlechten. Warum ? Die meisten, oder eigentliche alle von King's erfolgreichsten Büchern
und Verfilmungen haben eigentlich nicht immer zwingend eine geniale Handlung. Viele sind oft
Alltagsgeschichten mit etwas Mystery und Paranomalem gewürzt. Was aber immer wichtig war
und sowohl die Bücher als auch später die Filme zu Hits gemacht hat, das ist die Atmosphäre.
Wenn man dazu noch tolle Darsteller hat, dann umso besser ! Aber m.M. nach ist Arnold
eh kein herausragender Darsteller, und hier macht er auch wieder nichts anderes als sonst.
Im "Millionenspiel" z.B. war Jörg Pleva zumindest noch der Durchschnittstyp, kein Bodybuilder
von dem eh vornherein wusste das er die Sache schon regeln wird. Das hat es spannend gemacht
und es war ja auch neu damals. Aber heutzutage, ein buntes Pop - Spektakel ohne Sinn !

Zum einen ist es, wie gesagt, eigentlich eher ein Schwarzenegger-Feature denn eine King-Verfilmung, und zum anderen ist es ja auch keine King- sondern eine Bachmann-Story; ich kenne zwar nur TODESMARSCH, aber dort wird schon ersichtlich, dass sich zwar nicht zwingend Kings (Schreib-)Stil ändert, aber doch die Art des Erzählens. Und mit DAS MILLIONENSPIEL oder DAS ZEHNTE OPFER etwa sollte man den eh nicht vergleichen. Da kann er als Popcorn-Kino nur verlieren, denn das sind ewige Klassiker. Wenn man nur sehen will, wie sich Schwarzenegger gegen ein fieses System auflehnt und seine Gegner zu blutigen Klumpen kloppt, dann ist das schon okay. Auch wenn er mit den Schwarzenegger-Classics dieser Zeit wie PREDATOR oder PHANTOM-KOMMANDO nicht mithalten kann...
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Beitrag von Fynn am Di 28 Aug - 8:23

TomHorn76 schrieb: Zum einen ist es, wie gesagt, eigentlich eher ein Schwarzenegger-Feature denn eine King-Verfilmung, und zum anderen ist es ja auch keine King- sondern eine Bachmann-Story; ich kenne zwar nur TODESMARSCH, aber dort wird schon ersichtlich, dass sich zwar nicht zwingend Kings (Schreib-)Stil ändert, aber doch die Art des Erzählens. Und mit DAS MILLIONENSPIEL oder DAS ZEHNTE OPFER etwa sollte man den eh nicht vergleichen. Da kann er als Popcorn-Kino nur verlieren, denn das sind ewige Klassiker. Wenn man nur sehen will, wie sich Schwarzenegger gegen ein fieses System auflehnt und seine Gegner zu blutigen Klumpen kloppt, dann ist das schon okay. Auch wenn er mit den Schwarzenegger-Classics dieser Zeit wie PREDATOR oder PHANTOM-KOMMANDO nicht mithalten kann...

Klar ist das eher eine Schwarzenegger, als eine King Story. Und ob Bachmann oder King... 12cvr ...m.W. hat er das aus rechtlichen Gründen machen müssen, da sein Ausstoß an Büchern als Stephen King irgendwann zu gross wurde....irgendwie oder so ähnlich hab ich das mal gelesen, denn ein Stephen King Buch verkauft sich ja in der Regel zunächst besser als das eines völlig Unbekannten. Einen Unterschied im Schreibstil hab ich da nicht gesehen und fände das auch eher kontraproduktiv, denn die Leute erwarten ja einen Stephen King, - unabhängig davon ob da King oder Bachmann draufsteht. War bei mir ja auch nicht anders. Was zählt ist ja der Typ der es schreibt, nicht der Name. Das sich das bei einem Buch wie TODESMARSCH, der ja selbst für King Verhältnisse monumental ist, leicht ändert, verstehe ich schon.
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Beitrag von TomHorn76 am Di 28 Aug - 10:17

Fynn schrieb:
TomHorn76 schrieb: Zum einen ist es, wie gesagt, eigentlich eher ein Schwarzenegger-Feature denn eine King-Verfilmung, und zum anderen ist es ja auch keine King- sondern eine Bachmann-Story; ich kenne zwar nur TODESMARSCH, aber dort wird schon ersichtlich, dass sich zwar nicht zwingend Kings (Schreib-)Stil ändert, aber doch die Art des Erzählens. Und mit DAS MILLIONENSPIEL oder DAS ZEHNTE OPFER etwa sollte man den eh nicht vergleichen. Da kann er als Popcorn-Kino nur verlieren, denn das sind ewige Klassiker. Wenn man nur sehen will, wie sich Schwarzenegger gegen ein fieses System auflehnt und seine Gegner zu blutigen Klumpen kloppt, dann ist das schon okay. Auch wenn er mit den Schwarzenegger-Classics dieser Zeit wie PREDATOR oder PHANTOM-KOMMANDO nicht mithalten kann...

Klar ist das eher eine Schwarzenegger, als eine King Story. Und ob Bachmann oder King... 12cvr ...m.W. hat er das aus rechtlichen Gründen machen müssen, da sein Ausstoß an Büchern als Stephen King irgendwann zu gross wurde....irgendwie oder so ähnlich hab ich das mal gelesen, denn ein Stephen King Buch verkauft sich ja in der Regel zunächst besser als das eines völlig Unbekannten. Einen Unterschied im Schreibstil hab ich da nicht gesehen und fände das auch eher kontraproduktiv, denn die Leute erwarten ja einen Stephen King, - unabhängig davon ob da King oder Bachmann draufsteht. War bei mir ja auch nicht anders. Was zählt ist ja der Typ der es schreibt, nicht der Name. Das sich das bei einem Buch wie TODESMARSCH, der ja selbst für King Verhältnisse monumental ist, leicht ändert, verstehe ich schon.

Bachmann war ein Experiment von King. Er wollte auch wissen, ob sich ein Buch nur seines Namens wegen verkauft... oder weil er einfach gut ist. Damals wusste zuerst niemand, dass er auch Richard Bachmann ist. Und er hat bewusst ein wenig an seiner Erzählung geschraubt, hat den Gewaltgrad hochgedreht, damit es für Fans nicht gleich offensichtlich wird. Allerdings hat er Hinweise aus dem Kingverse eingestreut, wie den ein oder anderen Namen, Fährten gelegt. Erst 1984, nach 7 Jahren und 5 Büchern ist die Charade aufgeflogen. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King#Pseudonym_Richard_Bachman
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Beitrag von Fynn am Di 28 Aug - 11:31

TomHorn76 schrieb:
Fynn schrieb: Klar ist das eher eine Schwarzenegger, als eine King Story. Und ob Bachmann oder King... 12cvr ...m.W. hat er das aus rechtlichen Gründen machen müssen, da sein Ausstoß an Büchern als Stephen King irgendwann zu gross wurde....irgendwie oder so ähnlich hab ich das mal gelesen, denn ein Stephen King Buch verkauft sich ja in der Regel zunächst besser als das eines völlig Unbekannten. Einen Unterschied im Schreibstil hab ich da nicht gesehen und fände das auch eher kontraproduktiv, denn die Leute erwarten ja einen Stephen King, - unabhängig davon ob da King oder Bachmann draufsteht. War bei mir ja auch nicht anders. Was zählt ist ja der Typ der es schreibt, nicht der Name. Das sich das bei einem Buch wie TODESMARSCH, der ja selbst für King Verhältnisse monumental ist, leicht ändert, verstehe ich schon.

Bachmann war ein Experiment von King. Er wollte auch wissen, ob sich ein Buch nur seines Namens wegen verkauft... oder weil er einfach gut ist. Damals wusste zuerst niemand, dass er auch Richard Bachmann ist. Und er hat bewusst ein wenig an seiner Erzählung geschraubt, hat den Gewaltgrad hochgedreht, damit es für Fans nicht gleich offensichtlich wird. Allerdings hat er Hinweise aus dem Kingverse eingestreut, wie den ein oder anderen Namen, Fährten gelegt. Erst 1984, nach 7 Jahren und 5 Büchern ist die Charade aufgeflogen. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King#Pseudonym_Richard_Bachman
Richtig, jetzt wo Du es sagst kann ich mich auch vage erinnern, das es wohl stimmt, das ein Experiment sein sollte. Daran kann ich mich auch vage erinnern. Ich hatte da zwar mal irgendwo was mit diesen "rechtlichen Gründen" gelesen, aber das stellte sich dann wohl eher so raus wie Du sagst, das stimmt ! Definitiver Unsinn ist der letzte Absatz "1984 nach 7 Jahren usw...".

Ich bin eher totaler Lesemuffel, allerdings habe ich King zu der Zeit echt verschlungen und der Name der draufsteht ist mir im Prinzip eher wurscht, so lange ich weiss das es King ist. Jemanden anders hätte ich gar nicht gelesen, auch mit der gleichen Story. Ich war eben King - Fan. Damals hatte es sich aber schon ziemlich fix rumgesprochen das King unter diesem Namen ein neues Buch rausbringt. Das mag zwar bei Wiki nun anders stehen, aber Wiki ist auch nicht gerade unbekannt dafür, Fehler zu korrigieren, - leider !

Wirkt das stur ? Tut mir leid, soll es eigentlich gar nicht, aber ich hab das ja bewusst erlebt. Sicher irrt man sich auch mal, aber King hat ja nicht allzu viel als Richard Bachmann geschrieben... 12cvr
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Beitrag von VanHelsing am Di 28 Aug - 12:50

Also nach meiner Erinnerung wusste man hier bei uns, als die übersetzten Bachmann - Bücher veröffentlicht wurden, bereits, dass Bachmann King ist. Zum Teil wurde damit ja auch in Anzeigen damit geworben.

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Beitrag von TomHorn76 am Di 28 Aug - 13:03

VanHelsing schrieb:Also nach meiner Erinnerung wusste man hier bei uns, als die übersetzten Bachmann - Bücher veröffentlicht wurden, bereits, dass Bachmann King ist. Zum Teil wurde damit ja auch in Anzeigen damit geworben.

Fast alle davon wurden hier ja auch weit später veröffentlicht; AMOK (1994), SPRENGSTOFF (1986), TODESMARSCH (1987) und DER FLUCH (1986). Und an die Anzeigen bei letzterem kann ich mich auch noch erinnern: "King ist Bachmann, Bachmann ist King". Wie das bei MENSCHENJAGD 1982 war, kann ich dabei nun nicht sagen.
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Beitrag von Fynn am Di 28 Aug - 15:06

TomHorn76 schrieb:
VanHelsing schrieb:Also nach meiner Erinnerung wusste man hier bei uns, als die übersetzten Bachmann - Bücher veröffentlicht wurden, bereits, dass Bachmann King ist. Zum Teil wurde damit ja auch in Anzeigen damit geworben.

Fast alle davon wurden hier ja auch weit später veröffentlicht; AMOK (1994), SPRENGSTOFF (1986), TODESMARSCH (1987) und DER FLUCH (1986). Und an die Anzeigen bei letzterem kann ich mich auch noch erinnern: "King ist Bachmann, Bachmann ist King". Wie das bei MENSCHENJAGD 1982 war, kann ich dabei nun nicht sagen.
Also irgendwas stimmt da nicht.  scratch  Solche Anzeigen wären natürlich absolut werbewirksam, aber so 100% kann ich mich daran auch nicht erinnern. Aber manchmal vergisst man ja auch was... 12cvr

Wenn ich allerdings danach gehe wie Wiki die Bücher auflistet, dann habe ich bereits 1983 aufgehört King zu lesen. Das war "Friedhof der Kuscheltiere", den ich noch sehr gut fand.
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Beitrag von TomHorn76 am Di 28 Aug - 16:13

Fynn schrieb:
TomHorn76 schrieb:
VanHelsing schrieb:Also nach meiner Erinnerung wusste man hier bei uns, als die übersetzten Bachmann - Bücher veröffentlicht wurden, bereits, dass Bachmann King ist. Zum Teil wurde damit ja auch in Anzeigen damit geworben.

Fast alle davon wurden hier ja auch weit später veröffentlicht; AMOK (1994), SPRENGSTOFF (1986), TODESMARSCH (1987) und DER FLUCH (1986). Und an die Anzeigen bei letzterem kann ich mich auch noch erinnern: "King ist Bachmann, Bachmann ist King". Wie das bei MENSCHENJAGD 1982 war, kann ich dabei nun nicht sagen.
Also irgendwas stimmt da nicht.  scratch  Solche Anzeigen wären natürlich absolut werbewirksam, aber so 100% kann ich mich daran auch nicht erinnern. Aber manchmal vergisst man ja auch was... 12cvr

Wenn ich allerdings danach gehe wie Wiki die Bücher auflistet, dann habe ich bereits 1983 aufgehört King zu lesen. Das war "Friedhof der Kuscheltiere", den ich noch sehr gut fand.

"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) Richar10

Dadurch bin ich damals erst auf Stephen King gekommen, weil das auch an großen Postern im Buchhandel hing...
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Beitrag von Fynn am Di 28 Aug - 22:57

Das ist die Ausgabe die ich damals hatte.

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Beitrag von TomHorn76 am Di 28 Aug - 23:51

Fynn schrieb:Das ist die Ausgabe die ich damals hatte.

"Running Man"  (  The Running Man, USA, 1987  ) Richar10

Ja, das dürfte auch die sein, die ich eigentlich meinte, also die Erstauflage. Ich hatte nur nicht so schnell ein Foto gefunden. Und da prangt es ja auch groß darauf. Zu der Zeit, als das Buch hier erschien, war es ja auch schon längst bekannt. Da haben sie natürlich mit Kasse gemacht.
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Beitrag von Fynn am Mi 29 Aug - 8:13

TomHorn76 schrieb: Ja, das dürfte auch die sein, die ich eigentlich meinte, also die Erstauflage. Ich hatte nur nicht so schnell ein Foto gefunden. Und da prangt es ja auch groß darauf. Zu der Zeit, als das Buch hier erschien, war es ja auch schon längst bekannt. Da haben sie natürlich mit Kasse gemacht.
Ja, aber der Spruch widerspricht auch der Aussage bei Wiki das es erst 7 Jahre später bekannt
geworden wäre, das Stephen King den Roman geschrieben hat, denn es steht ja deutlich drauf.  r66g
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Beitrag von Graf Karnstein am Mi 29 Aug - 13:22

Bei der ganzen Diskussion hier, sollte man einiges nicht vergessen:

1. Alle Verfilmungen dieses Themas basieren im Grunde auf der
Kurzgeschichte Der Tod spielt mit, die Robert Sheckley niederschrieb.

2. Bachman/King schrieb hier nicht viel neues, denn die Grundidee usw.
entnahm er von Robert Sheckley. Einige Kritiker damals waren der Ansicht,
das Bachman/King einfach nur geklaut hatte.

3. Filme wie Das zehnte Opfer (ITA/FRA 1965),
Das Millionenspiel (DEU 1970),
Kopfjagd - Preis der Angst (FRA/YUG 1983) und
zuletzt auch Running Man (USA 1987) haben im Grunde
die Vorlage von Robert Sheckley genutzt.

Die für mich beste Verfilmung ist und bleibt KOPFJAGD - PREIS DER ANGST ro7
Danach DAS ZEHNTE OPFER. Running Man ist nicht wirklich schlecht und als
Science Fiction Action Film mit Arnold in der Hauptrolle hat er sein Publikum
zurecht gefunden. Ich schaue den ja auch noch gerne. Wird Zeit, das endlich mal
eine vernünftige LEGALE Veröffentlichung erscheint mit alter Kinosynchro.
Laut Info. soll der ja bald beim Label Capelight erscheinen ro7

Dennoch wäre mir persönlich KOPFJAGD - PREIS DER ANGST erst mal lieber
gewesen. Diese Verfilmung von Yves Boisset steckt nämlich alle anderen locker
in die Tasche r66g . xaz . ro7
e4du

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Beitrag von TomHorn76 am Mi 29 Aug - 13:49

15br

Dem ist so gut wie nichts hinzuzufügen; außer, dass Sheckley nach dem Erfolg des Filmes von Elio Petri selbst ein Buch zu DAS ZEHNTE OPFER schrieb, sowie die Fortsetzungen DAS JÄGER-SPIEL und JÄGER UND OPFER.
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