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I SAW THE DEVIL (Korea 2010)

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I SAW THE DEVIL (Korea 2010) Empty I SAW THE DEVIL (Korea 2010)

Beitrag von Graf Karnstein am Do 16 Apr - 11:57

I SAW THE DEVIL
(Korea 2010)

Lee Byung-Hun, Choi Min-Sik, Jeon Ho-jin

Regie: KIM JEE-WOON

Laufzeit ca. 136 min (Spio-JK) uncut / 126 min (18er Fassung) cut

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Kyung-Chul ist schon lange ein ziemlich gefährlicher, perverser und sadistischer Serienmörder, der am Anfang der hier erzählten Geschichte die schwangere und zugleich Verlobte des Polizisten Soo-Hyun eiskalt abschlachtet, sie in Stücke hackt und diese im Wasser entsorgt. Für Soo-Hyun bricht eine Welt zusammen und er nimmt sich 2 Wochen Urlaub um den Mörder ausfindig zu machen und sich an diesem zu rächen. Der Vater und ehemalige Polizeichef der Ermordeten händigt Soo-Hyun vier Fahndungsakten von diversen Triebtätern aus, die in Frage kommen. Von einem Kollegen erhält er auch zusätzlich eine Kapsel, die ein Peilsender und Mikrophon enthält. Soo-Hyun hat seiner toten Geliebten gnadenlose Rache geschworen und er begibt sich auf einen Kreuzzug, der seines gleichen sucht!

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Dies ist mit Sicherheit kein Streifen, der die übliche "Ein Mann rächt sich"-Story abspult, denn Regisseur Kim Jee-Woon hat hier eine Geschichte der Rache auf Film gebannt, die man so wohl noch nicht gesehen hat. Er setzte sich keine Grenzen dabei, denn der Zuschauer wird hier auf eine Achterbahn der Emotionen gebracht, denn was man alles in diesem Film zu sehen bekommt kann man als einzigartig bezeichnen und es kann einen schon mitnehmen, je nach Gemütslage.

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Der Film ist auch extrem gewalttätig, denn Soo-Hyun greift zu den selben Methoden, wie diese Täter, denn er hat es nicht nur mit Kyung-Chul zu tun, sondern auch mit anderen die seinen Weg kreuzen und somit wird dies zu einer Reise jenseits des gesunden Menschenverstandes. Die beiden ersten Triebtäter, die vermeintlich seine Verlobte umbrachten macht er gnandenlos nieder, wobei er dem ersten einen Hammer voll in die Genitalien haut, weil dieser nicht reden wollte und er sich vorher an einem Internetvideo selbst befriedigt hatte, wo dort ein Mädchen sexuell missbraucht wurde. Diese Gewaltszene geht einem schon irgendwie an die Nieren und den zweiten fährt Soo-Hyun mit seinem Auto über den Haufen und schlägt diesen halbtot. Den dritten den er ausfindig macht ist Kyung-Chul, der in einem Gewächshaus gerade dabei ist ein Schulmädchen zu vergewaltigen, um sie danach zu töten. Kyung-Chul ist eiskalt, bleibt fast gelassen, nur um sich dann wütend auf den "Störenfried" zu stürzen. Soo-Hyun ist von Rache und Hass erfüllt und kann diesen Teufel überwältigen. Er tötet ihn nicht, sondern verabreicht ihm diese Kapsel und läßt Kyung-Chul besinnungslos liegen, nicht ohne ihm vorher noch zusätzlich den linken Arm zu brechen. Von nun an will er immer in der Nähe von diesem Teufel sein und ihm das Leben zur Hölle machen, ihn langsam zermürben und hier wird der Titel Programm: I SAW THE DEVIL!

Der Film ist genial und bietet folgendes:

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1. Die beiden Hauptdarsteller LEE BYUNG-HUN als Soon-Hyun und CHOI MIN-SIK als Kyung-Chul sind einfach überragend, denn ihre Charaktere fesseln den Zuschauer geradezu und spielen auf obersten Niveau. Das Duell der beiden ist grandios und gnadenlos. Den einen treibt die Rache, dem anderen der Trieb und beide lassen sich von ihren Emotionen leiten, um ihre Taten als Vergeltung zu rechtfertigen. Der Film lebt u.a. von diesen beiden. Ohne dieses wirklich intensive Spiel der beiden, wäre der Film nur halb so gut, nur halb so krass.

2. Regisseur KIM JEE-WOON vermischte hier verschiedene Genres, veränderte sie, um hier neue Maßstäbe zu setzen und das ist ihm absolut gelungen. Der Film bietet extreme Gewalt, Sadismus, Sexismus, Voyeurismus, allerdings ohne dabei den üblichen Tortureporn-Foltereien Rechenschaft zu tragen. Das heißt nicht das es hier harmloser zugeht, oh nein, ganz im Gegenteil, denn dieser Film kann völlig zu recht als einer der härtesten Thriller Koreas bzw. der Welt gelten. Die wirklich krude Geschichte mit ihren Wendungen, Begegnungen, den zusätzlichen krassen Gewalttätigkeiten ect. läßt so einige andere Gewalt- und Splatterfilme hinter sich.

3. Das ganze ist auch niveauvoll gefilmt, was man auch schon gleich am Anfang merkt, denn der Vorspann wurde fast schon liebevoll kreiert mit seinen Schrifteinblendungen. Saubere Kameraführung mit exzellenten Einstellungen ect. und auch die Choreographie der Gewalt überzeugt. Hier wird gehauen, gestochen, geschossen und gefoltert. Das alles gleitet nie in die gewisse Schmuddelatmosphäre ab, die der Film nicht aufweist und auch gar nicht nötig hat.

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Fazit: Für mich einer der stärksten und besten Thriller, der das Kunststück fertig brachte dies alles miteinander zu vereinen. Das beweist, das Anspruch, Niveau + solche Gewalttätigkeiten bzw. auch das Thema ansich kein Widerspruch sein müßen. Man kann das ganze auch als Arthaus-Kino der brutalen Art bezeichnen.
Der Film ist nach wievor echt der Hammer!

10/10 Gewalt-Thrillern  ro7

Nachtrag:
Der Film soll ja in (Süd)Korea selbst Schwierigkeiten mit der Freigabe gehabt haben, was ja nun nicht so oft vorkommt. Das will schon einiges heißen. In Deutschland macht nur die Uncutfassung der BLACK EDITION von Splendid Sinn, denn die normale 18er Version ist um ca. 11 min geschnitten.
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I SAW THE DEVIL (Korea 2010) Empty Re: I SAW THE DEVIL (Korea 2010)

Beitrag von Fynn am Do 16 Apr - 12:21

e4du ...

hmmm..also ich hab mir das jetzt grade nochmal richtig gründlich durchgelesen und finde Deinen Bericht ja so oder so wieder klasse, jetzt mal ganz unabhängig vom Film.

Bei dem bin ich nun schon wieder erneut ins Grübeln gekommen und mir nicht sicher, ob das was für mich ist. Mag ja sein, das es ein Meisterwerk ist, aber für mich ist auch die Frage, brauch ich das oder bringt mir das wirklich was..?! Ich bin da skeptisch.

Wenn überhaupt, dann bin ich ja auch eher ein Freund des asiatischen Eastern, am besten der Shaw Brothers. Die sind ja teils auch sehr gewalttätig, aber ich denke, das man das auch überhaupt nicht vergleichen kann, das dies eine ganz andere Art von Kino darstellt.

Die eigentliche Geschichte klingt wohl ganz interessant und ist möglicherweise gut gemacht. Aber ist es wirklich zwingend notwendig immer mehr und noch mehr Gewalt zu zeigen ? Oder wird da das Torture Porn Kino etwas eleganter geschmückt ausstaffiert und dem Zuschauer als ( Beinahe ) Arthouse verkauft ?

Danke nochmals für die spitzenmäßige Vorstellung !  gh7h

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Beitrag von Graf Karnstein am Do 16 Apr - 15:38

Sicherlich würde der Film hier auch mit etwas weniger Gewalt funktionieren. Schon allein wegen den beiden toll aufgelegten Hauptdarstellern.

Aber der Film ist nun mal so, wie er jetzt ist und so wie der ist, so ist der einfach hervorragend. Es kommt immer darauf an, wie der ganze Film als solches inszeniert ist und wirkt. Wie ich schon schrieb, hat der I SAW THE DEVIL nicht das geringste mit dem neumodischen Torturporn-Kino zu tun. Wenn er es hätte, dann wäre er nicht so niveauvoll in Szene gesetzt.

Die Thematik des Films kann filminszenatorisch nicht 100%ig die Realität wiedergeben, die solche Verbrechen nun mal aufweisen. Er kann es nur annähernd bzw. auch ein Spiegelbild der Realität sein. Aber was will man eigentlich scratch ,...zeigt ein Film zuviel Gewalt bzw. auch deren Auswirkungen, dann wirft man ihm Spekulation vor. Zeigt man eher fast gar nix, dann heißt es,...das wäre harmlos. Das ist dann die schmale Gradwanderung bei solchen Filmen, die zwischen dem Spekulativen und der Notwendigkeit des Gezeigten balancieren.

Manchmal ist mir aber die berühmte HOLZHAMMER-METHODE lieber, als irgendsoein verlogener Mist. Obwohl der Film hier nun auch wieder nicht den Holzhammer benutzt.

Fynn,...ob Du den Film gleich haben mußt, kann ich nicht entscheiden. Da ja schimanski bei Dir ein paar Ecken weiter wohnt,...kann er Dir den doch mal ausleihen oder ihr seht euch den zusammen an r66g

Für mich ein mitreissender und hochspannender niveauvoll gefilmter Thriller, der mit erstklassigen Schauspielern aufwartet. ro7

Und dabei bleibe ich, meine Meinung e4du

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Beitrag von Graf Karnstein am Do 16 Apr - 21:28

Ach ja,...es empfiehlt sich, den Film im Original mit deutschen Untertiteln zu schauen, weil es einfach besser wirkt usw.

Ich weiß, daß das bei Fynn und möglicherweise auch bei schimanski eh auf TAUBE OHREN stößt xaz , aber dennoch wollte ich dies für diejenigen erwähnt haben, die auch vielleicht Interesse an diesem Film haben vd6
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Beitrag von trikerider am Do 16 Apr - 22:11

Ich habe ebenfalls die Black Edition, und den Film damals bei Release ebenfalls mit 10/10 bewertet.
Meisterwerk!
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Beitrag von schimanski am Do 16 Apr - 22:16

GrafKarnstein schrieb:Ach ja,...es empfiehlt sich, den Film im Original mit deutschen Untertiteln zu schauen, weil es einfach besser wirkt usw.

Ich weiß, daß das bei Fynn und möglicherweise auch bei schimanski eh auf TAUBE OHREN stößt xaz  , aber dennoch wollte ich dies für diejenigen erwähnt haben, die auch vielleicht Interesse an diesem Film haben vd6  
e4du

aha...der Graf spielt auf unser Alter an...von wegen taube Ohren. I SAW THE DEVIL (Korea 2010) 3121288684 I SAW THE DEVIL (Korea 2010) 3121288684
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Beitrag von Graf Karnstein am Fr 17 Apr - 12:55

schimanski schrieb:
GrafKarnstein schrieb:Ach ja,...es empfiehlt sich, den Film im Original mit deutschen Untertiteln zu schauen, weil es einfach besser wirkt usw.

Ich weiß, daß das bei Fynn und möglicherweise auch bei schimanski eh auf TAUBE OHREN stößt xaz  , aber dennoch wollte ich dies für diejenigen erwähnt haben, die auch vielleicht Interesse an diesem Film haben vd6  
e4du

aha...der Graf spielt auf unser Alter an...von wegen taube Ohren. I SAW THE DEVIL (Korea 2010) 3121288684 I SAW THE DEVIL (Korea 2010) 3121288684

Auf das Alter würde ich nie anspielen, denn was soll ich denn sagen r66g xaz
ABER,... I SAW THE DEVIL (Korea 2010) 3121288684 leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen, denn entweder hast Du nicht zugehört oder hast tatsächlich taube Ohren xaz

Hinsetzen und nochmal lesen c5f

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