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Filme damals und heute

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Filme damals und heute Empty Filme damals und heute

Beitrag von Fynn am Do 30 Jul - 20:34

Ich mache mal ein neues Thema auf und damit wir anderswo nicht zu sehr   acr4    
geraten habe ich mal einige Berichte von dort nach hier geholt....

Was erwarten wir wenn wir ins Kino gehen, oder uns einen Film zu Hause ansehen ? Einfache
Unterhaltung oder Anspruch oder darf es auch eine Mischung aus beidem sein ? Das z.B. die
Hammer Filme oder die meisten Tierhorrorfilme nicht die Realität abbilden ist wohl ganz klar
und selbst oft etwas anspruchsvollere Filme von Bava oder heute Ridley Scott tun das nicht.
So zumindest sehe ich das. Meiner Meinung nach können Filme auch gar nicht die Realität
nachbilden und letztlich ist es auch gar nicht ihre Aufgabe. Aber mal zum Thema.....


Fynn schrieb: Ist auch immer wieder ganz ertaunlich mit welch, - im Grunde ja einfachen, Geschichten man die Leute früher dazu bewegen konnte ins Kino zu gehen, bzw. einen Film anzusehen. Heute reicht der Weltuntergang ja bei weitem nicht mehr und eine einfache Geschichte haut keinen vom Hocker, egal wie gut wie ist. Kann ich manchmal gar nicht glauben, das das tatsächlich so sein soll ! Ich weiss jetzt auch nicht inwieweit mich so ein Film aus diesem Jahrzehnt heute noch reizen könnte, aber man muss schon zugeben, das die Leute wirklich Phantasie hatten und es den Möglichkeiten entsprechend nach sicher umgesetzt haben. Und ich glaube auch, das das Publikum damals geduldiger war, nicht so wie heute gleich gemeckert hat über "billige Tricks" usw. Und so hat sich was entwickeln können, wovon wir heute den Nutzen haben.


Graf Karnstein schrieb: Mir zumindest ist der Inhalt eines Films in erster Linie wichtig, vielleicht heutzutage mehr denn je. Gerade weil ein Überangebot an Filmen herrscht und für mich dadurch auch jede Menge 08/15 Müll dabei ist, da u.a. auch die ganzen CGI-Effekte und sonstige Krawallaction alles überlagert. Und das will ich nicht unbedingt sehen bzw. versuchen es zu vermeiden. Wenn beides jedoch gut ist, also Inhalt und Effekte inkl. Action, dann ist das für mich auch in Ordnung.  

Ich glaube mir ist beides gleichermaßen wichtig. Ich will gar nicht leugnen unterhalten zu
werden, ob mit einem Thriller, Horror, Science Fiction, Action, Western und meinetwegen
auch mit einer Love Story. Das ist für mich alles nicht das Problem, deswegen geh ich
ins Kino und deswegen sehe ich mir auch zu Hause einen Film an.

Ich hab aber sicher nichts gegen anspruchsvolles Kino, wobei ich jetzt mal, - zumindest
größtenteils das deutsche Autorenkino außen vor lassen muss mit ihren immer gleichen
Themen. Mir liegt zwar die Dekade der 20 - Ende der 40 Jahre nicht sonderlich, aber
überall gibt es Ausnahmen und so eben auch hier. Und eines muss man diesen Filmen
zugestehen : sie hatten nicht selten, - im  wahrsten Sinne ! - phantastische Drehbücher !
Was aber auch verständlich ist, da das Kino ja noch jung war.... 12cvr

Mir ist das irgendwann zuerst irgendwann in den 70ern aufgefallen. Da habe ich irgendwann
mal gesagt, das KIno wird irgendwann keine neuen Ideen mehr haben...und das ist normal !
Und zumindet ein bißchen sehe ich mich da heute nach all den Prequels, Sequels usw usw
auch bestätigt, - obwohl es natürlich noch immer hier und da gute Filme gibt.
Aber besser wird es auch nicht werden.

Wie seht Ihr das....?          e4du

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Beitrag von schimanski am Do 30 Jul - 21:16

mich muss ein Film unterhalten. Egal welches Genre. Da kann der Film noch so klotten doof sein. Hat mir der Film gefallen, haben die Macher alles richtig gemacht.

Wenn ich dann immer lese, anspruchsvolle Filme. Was hat es denn damit auf sich. Was sind die Kriterien dafür ? Schlafe ich dabei ein ? Ist mir schon öfters passiert. snxs snxs

Kino und Film ist Unterhaltung. 2 Std. abschalten. Nicht mehr und weniger ist das für mich.

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Beitrag von Fynn am Do 30 Jul - 21:41

schimanski schrieb:  Kino und Film ist Unterhaltung. 2 Std. abschalten. Nicht mehr und weniger ist das für mich.
Also für mich ist Kino, bzw Film auf jeden Fall auch Unterhaltung. Aber das schliesst ja
eine gewisse Qualität, einen gewissen Anspruch nicht aus. So sehr ich ja z.B. die alten
Hammer Filme, die Harryhausen Filme oder auch die Sci / Fi Filme der 50er mochte....
einen besonderen Anspruch, - außer den zu unterhalten - hatten sie m.M. - nacht nicht.
Und eigentlich ist das ja auch gar nicht so verkehrt oder so schlecht, denn das muss man
ja auch erst mal schaffen, - die Leute gut zu unterhalten. Ist ja auch eine Kunst.   12cvr

Ich denke mir oft, heute gibt man den Leuten manchmal 2, 3 oder 400 Millionen und dann
heisst es, "mach mal 'nen Film". Und vieles heute ist ja auch schon so manipulativ aufgebaut
das das klappt und der Film tatsächlich sein Geld mit Gewinn wieder einspielt. Ich fände
es toll wenn es auch heute noch viel mehr Regisseure im Stil eines Roger Corman gäbe
die praktisch aus dem Nichts nicht nur ein, sondern gleich 2 oder 3 machen.

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Beitrag von Eddie-Fan am Do 30 Jul - 22:04

schimanski schrieb:Wenn ich dann immer lese, anspruchsvolle Filme.  Was hat es denn damit auf sich. Was sind die Kriterien dafür ?
15br

Für mich wird das mit dem Anspruch von manchen viel zu hoch gehängt. Anspruch kann anstrengend sein - und das will ich beim Film nicht. Das Leben hat Anspruch und man hat einen Anspruch ans Leben, was man auch selbst mitgestaltet. Beim Film brauche ich das nicht, denn beim Film möchte ich abschalten. Ich brauche bei Filmen auch keine Schnulzen oder sonstigen "anspruchsvollen" Alltagskram, denn genau das habe ich ja schon im realen Leben. Film darf daher für mich nicht reales Leben sein, denn wie gesagt, das habe ich ja schon. Das jetzt auch noch im Film, wäre für mich gähnend langweilig.

Mein Anspruch an Filme ist daher ganz simpel. Launige Story, Action, spaßig und je nach Genre einen vernünftigen Spannungsaufbau und mitnehmendes Finale, oder auch überraschende Wendungen - fettich.
Themen, die die entsprechende Zeit wiederspiegeln, sind ebenfalls ein gewisser Anspruch für mich. In z.B. den 50ern waren das in erster Linie die Sci-Fi Filme, die ein Spiegelbild der Amis vs. Russen waren. In den 70ern waren es dann Ökobotschaften in z.B. Tierhorrofilmen usw. Das ist auch alles ein gewisser Anspruch für mich. Irgendwelchen intellektuellen Gehirnverdrehungskram brauche ich dagegen nicht beim Film. Das Leben ist anstrengend genug. nick

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Beitrag von Fynn am Do 30 Jul - 22:41

schimanski schrieb: Wenn ich dann immer lese, anspruchsvolle Filme.  Was hat es denn damit auf sich.
Dazu fallen mir grade noch die beiden Sci / Fi Serien "Real Humans", bzw dessen Remake
"Humans" ein, die ich beide extrem anspruchsvoll, aber genauso unterhaltend finde.
Wobei man natürlich über letzteres auch immer streiten kann, das ist ganz klar. Aber die
Serien nehmen eine Zukunft vorweg in der sich Menschen von Robotern bedienen
lassen, - und das in jeglicher Form, Ausnahmen gibt es praktisch keine. Diese Roboter,
bzw. Synth wie sie hier heissen sind äußerst menschenähnlich, aber nicht nur im
Aussehen, sie haben auch deren Intelligenz "geerbt". Womit die Probleme losgehen....

Es gab ja leider nur drei Staffeln von beiden Serien, wobei ich zum ersten Mal sicher bin
das man hier, wirklich völlig berechtigt ! - eine Endlos Serie hätte kreieren können, da
die Themen so unglaublich vielfältig waren und sich immer wieder neue auftaten, das es
wirklich eine Freude war das zu gucken ! Aber wie heisst es so schön : der normale
Zuschauer mag es nicht wenn es zu intelligent ist, - und das stimmt auch. Hatten
wir beide schon festgestellt als wir mal im Kino bei "Interstellar" waren.... 12cvr

das Anspruch aber auch anstrengend sein kann beweisen immer wieder mit Erfolg (!)
deutsche Filme !   xaz   Schlöndorf, Fassbinder, von Trotta und wie sie alle heissen
mögen.....die sind tatsächlich sehr erfolgreich, haben ihr Publikum, ja. Aber für mich
wär das nichts, niemals ! Das ist für mich Kunst in seiner schrecklichsten Form !
Und auch eine, die mich alles andere als unterhält !     yy34

Und Love Storys, doch, mag ich durchaus wenn sie ein schlechtes Ende haben.   xaz
Ich mag nicht dieses Eitel Sonnenschein und alles toll am Zuckerhut !     ccb
Das ist nicht real, das ist mir dann ZU SEHR auf Kitsch gebürstet.

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Beitrag von Eddie-Fan am Fr 31 Jul - 4:50

Fynn schrieb:So sehr ich ja z.B. die alten Hammer Filme, die Harryhausen Filme oder auch die Sci / Fi Filme der 50er mochte.... einen besonderen Anspruch, - außer den zu unterhalten - hatten sie m.M. - nacht nicht.
Aber genau das ist doch der wichtigste Anspruch von allen, denn wenn was nicht unterhält, wenden sich die Leute ab ! 12cvr

Alles andere ist spezifisch, je nach Themenbereich und Geschmack. Daher fand ich es richtig, dass schimmi hinterfragte, wie man Anspruch überhaupt definieren soll. Für mich gibt es da nämlich keine feste Definition. Der eine findet dies anspruchsvoll und der andere jenes. Ich finde z.B. gerade Sci-Fi Filme anspruchsvoll, egal aus welchem Jahrzehnt. Denn bei Sci-Fi Filmen spielt Wissenschaft eine große Rolle. Das finde ich interessant und fordernd - und deshalb anspruchsvoll. Denn auf solche Gedankengänge und Geschichten muss man ja erstmal kommen. Die saugt man sich nicht in 3 Stunden aus den Fingern. Mit solchen Geschichten beginnt bei mir schon anspruchsvolles Kino, angefangen mit Jules Verne.
Gerade bei Sci-Fi gibt es unendlich viele Beispiele der Vielfalt - egal ob es jetzt Klaatu ist, der eine Botschaft mitbringt, oder es bei "Tarantula" um die Wissenschaft geht, den Hunger in der Welt zu beenden. Und wie ich schon in einem anderen Posting sagte, sind typische Zeitkolorit-Filme für mich anspruchsvoll. Auch diese Filme beinhalten viel Spekulation und Spielerei mit der Wissenschaft. Das war in den 50ern z.B. die atomare Angst, was dadurch alles passieren könnte. Und somit entstanden dann Filme wie "Formicula", oder selbst auch japanische Filme wie "Godzilla" und sowas wie "Das Grauen schleicht durch Tokio". Später kamen dann Filme, wie es in der Zukunft aussehen könnte. Da ist z.B. "Die Zeitmaschine" ein gutes Beispiel, oder auch "Flucht ins 23. Jahrhundert. Alles vielfältige, mit wissenschaftlichen Fragen und Vorstellungen versehene Filme - und deshalb für mich anspruchsvoll.

Fazit: Anspruch hat für mich viele Facetten - für den einen dies und für den anderen das. Eine feste Definition gibt es für mich daher nicht. Das wichtigste dabei ist sowieso immer der Unterhaltungswert. nick

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Beitrag von Fynn am Fr 31 Jul - 6:19

Fynn schrieb:So sehr ich ja z.B. die alten Hammer Filme, die Harryhausen Filme oder auch die Sci / Fi Filme der 50er mochte.... einen besonderen Anspruch, - außer den zu unterhalten - hatten sie m.M. - nacht nicht.
Eddie-Fan schrieb: Aber genau das ist doch der wichtigste Anspruch von allen, denn wenn was nicht unterhält, wenden sich die Leute ab ! 12cvr  
Ja, absolut ist das das Wichtigste überhaupt, mit Abstand würde ich mal sagen ! Und es ist
vermutlich auch auch der wichtigste Grund überhaupt warum deutsche Produktionen meist
eher floppen. Na ja, was heisst floppen, die haben schon ein gewisses Publikum werden
dabei aber selten über den Tellerrand hinaus schauen. Es hat ja immer wieder Regisseure
gegeben die das durchaus konnten, auch in Deutschland. Aber letztlich gingen die alle mehr
oder weniger nach Hollywod, - von Fritz Lang bis Wolfgang Petersen. Deutschland ist eben
keine Filmindustrie, - obwohl manche Leute durchaus brauchbar wären. Sogar hochkarätige
Produzenten wie Bernd Eichinger, der sicher ein enormer Verlust für die Industrie ist, ist weg,
- und leider am Ende auch viel zu jung verstorben. Aber kann man nichts machen...
Ich glaube selbst mit einem Fassbinder oder Schlöndorf Film mußt Du die Leute irgendwie auf
eine gewisse Weise auch unterhalten können, - auch wenn mir unklar ist wie. Aber wenn das
nicht möglich ist, dann funktioniert das ganze nicht denn Film ist und bleibt auch Unterhaltung !

Okay, ich bin wieder mal etwas abgeschweift.... xexe

Eddie-Fan schrieb: Ich finde z.B. gerade Sci-Fi Filme anspruchsvoll, egal aus welchem Jahrzehnt. Denn bei Sci-Fi Filmen spielt Wissenschaft eine große Rolle. Das finde ich interessant und fordernd - und deshalb anspruchsvoll. Denn auf solche Gedankengänge und Geschichten muss man ja erstmal kommen. Die saugt man sich nicht in 3 Stunden aus den Fingern. Mit solchen Geschichten beginnt bei mir schon anspruchsvolles Kino, angefangen mit Jules Verne.
Gerade bei Sci-Fi gibt es unendlich viele Beispiele der Vielfalt - egal ob es jetzt Klaatu ist, der eine Botschaft mitbringt, oder es bei "Tarantula" um die Wissenschaft geht, den Hunger in der Welt zu beenden. Und wie ich schon in einem anderen Posting sagte, sind typische Zeitkolorit-Filme für mich anspruchsvoll. Auch diese Filme beinhalten viel Spekulation und Spielerei mit der Wissenschaft. Das war in den 50ern z.B. die atomare Angst, was dadurch alles passieren könnte. Und somit entstanden dann Filme wie "Formicula", oder selbst auch japanische Filme wie "Godzilla" und sowas wie "Das Grauen schleicht durch Tokio". Später kamen dann Filme, wie es in der Zukunft aussehen könnte. Da ist z.B. "Die Zeitmaschine" ein gutes Beispiel, oder auch "Flucht ins 23. Jahrhundert. Alles vielfältige, mit wissenschaftlichen Fragen und Vorstellungen versehene Filme - und deshalb für mich anspruchsvoll.  
Klar, unter dem Aspekt sind natürlich gerade "Klaatu" aus "Der Tag, an dem die Erde
stillstand" und "Die Zeitmaschine" für mich jetzt hervorragende Beispiele und wenn bei
anderen diesselbe durch einen anderen ankommt, - warum nicht ?      12cvr

Eddie-Fan schrieb: Fazit: Anspruch hat für mich viele Facetten - für den einen dies und für den anderen das. Eine feste Definition gibt es für mich daher nicht. Das wichtigste dabei ist sowieso immer der Unterhaltungswert. nick

Sicher, die Leute WOLLEN unterhalten werden und wenn dieser Unterhaltungswert einen
gewissen Anspruch hat, dann passt ja auch alles. Ansonsten.... ccb

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Filme damals und heute Empty Re: Filme damals und heute

Beitrag von Eddie-Fan am Fr 31 Jul - 6:31

Fynn schrieb:
Eddie-Fan schrieb: Fazit: Anspruch hat für mich viele Facetten - für den einen dies und für den anderen das. Eine feste Definition gibt es für mich daher nicht. Das wichtigste dabei ist sowieso immer der Unterhaltungswert. nick

Sicher, die Leute WOLLEN unterhalten werden und wenn dieser Unterhaltungswert einen
gewissen Anspruch hat, dann passt ja auch alles. Ansonsten.... ccb
Wirklich keinen größeren Anspruch haben für mich blanke Actionklopper. Wenn sich z.B. ein Bruce Willis durch ein Hochhaus kloppt und nebenbei locker 50 hochprofessionelle Terroristen wegpustet oder Rambo sich durch feindliche Kriegskompanien brettert und sogar HUNDERTE beseitigt, dann wird es endgültig hanebüchen. Ok, Unterhaltung ist das zweifellos auch, aber dabei ist der sonstige Anspruch wirklich nur noch bei höchstens 1% ! xaz

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Filme damals und heute Empty Re: Filme damals und heute

Beitrag von Fynn am Fr 31 Jul - 8:45

Eddie-Fan schrieb: Wirklich keinen größeren Anspruch haben für mich blanke Actionklopper. Wenn sich z.B. ein Bruce Willis durch ein Hochhaus kloppt und nebenbei locker 50 hochprofessionelle Terroristen wegpustet oder Rambo sich durch feindliche Kriegskompanien brettert und sogar HUNDERTE beseitigt, dann wird es endgültig hanebüchen. Ok, Unterhaltung ist das zweifellos auch, aber dabei ist der sonstige Anspruch wirklich nur noch bei höchstens 1% ! xaz
Sicher, so ein Mainstream Knaller wie "Stirb langsam" mit Bruce Willis ist in höchstem Masse
unglaubwürdig, hat aber gerade durch diese ja durchaus gut gefilmten Sequenzen mit seinem
Star einen hohen Unterhaltungswert. Ähnlich wie bei "Rambo". Ich denke dadurch WIE das
gemacht ist wird der Zuschauer auf eine bestimmte Weise "betrogen", aber das finde ich
auch gar nicht schlimm, eher völlig in Ordnung. Und wenn die Leute in so einen Film wie
"Rambo" oder "Stirb langsam" gehen dann ist der Anspruch dabei sicherlich mehr als gering,
hat aber Unterhaltungswert und es kommt so macher kleine "John McClane" aus dem Kino. xaz

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