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"Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

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"Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Fynn am Do 5 Jul - 20:34

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Die 12-jährige Tochter der Schauspielerin Chris MacNeil, Reagan,  beginnt eines Tages sich äußerst seltsam zu verhalten. Die Ärzte versichern der Mutter, dass Reagan an einer schweren mentalen Krankheit leidet, aber dennoch drängt sich einem immer mehr der Eindruck auf, dass das 12 jährige, niedlich scheinende Mädchen vom Teufel besessen ist. Nur ein Exorzismus scheint Reagan jetzt noch retten zu können, aber auch ihr körperlicher Widerstand wird immer schwächer und schwächer...
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Anfang der 70er Jahre kam mit  William Friedkin  's "Exorzist" der Horrorthriller schlechthin, einer der Geschichte machte und  auch bis heute nichts von seiner urspünglichen Intensität verloren hat. Millionen von Menschen stürmten weltweit die Kinos, standen um ganze Häuserblocks versammelt, um zu sehen, wie die vom Teufel besessene Linda Blair   als Reagan Erbsensuppe spuckt, den Kopf um 180 Grad verdreht und ihrer fassungslosen Mutter endlos Obszönitäten ins Gesicht schreit, während Max von Sydow   als Geistlicher mit Hilfe von "Pater Karras" versucht den Teufel bei ihr auszuteiben
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Aus dem Kino rennende Zuschauer waren Programm und Krankenwagen vor dem Kino vielerorts Pflicht - auch hier. Bei diesem Film war alles möglich und viele Experten bezweifelten, das eine 12 jährige solch einen Film ohne seelische Schäden überstehen könnte. Die Kirchen protestierten heftigst, - was dem Film sicher zugute kam und der Film war das (!) Medienereignis schlechthin. Selbst der Ton war so geschickt plaziert, das Friedkin sich weigerte, den Film in Kinos zeigen zu lassen, deren Equipment ihm nicht ausreichend erschien. So wurde auch  Mike Oldfied   mit seinem "Tubular Bells" einem größerem Publikum bekannt.Die "Langfassung" des Films mit Reagan's "Spiderwalk", deren Existenz über die Jahrzehnte bestritten wurde, erschien vor einigen Jahren auf DVD als Neuauflage mit neuer Synchro. Mir pers. gefällt diese Version zwar besser, aber nicht die Synchro, weshalb ich die ursprüngliche Version noch immer vorziehe.
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Es ist schon beeindruckend, dass ein Film fast dreißig Jahre nach seiner Uraufführung immer noch so schockiert, mitreißt. Autor William Peter Blatty    hat es geschafft, ein Meisterwerk so geschickt über Gut und Böse zu erzählen, dass jeder Zuschauer mit der Hauptfigur mitleidet, sich sogar mit ihr identifizieren kann. Was könnte schlimmer für eine Mutter sein, als seine eigene kleine Tochter dem Teufel persönlich gegenüber stehen zu sehen, die paralel zur gewalttätigen Bestie mutiert. Auch die Entscheidung, aus Chris McNeil eine Atheistin zu machen, die nicht an den Teufel glaubt und auch Father Damien zu Beginn in eine Glaubenskrise verfallen zu lassen, verhilft dem Film zur Glaubwürdigkeit. Und in dieser Situation entsteht auch ein Glaubenskampf in ihrem Inneren ; denn wenn es einen Teufel gibt, dann wohl auch einen Gott und dann könnte ein Exorzismus vllt die letzte Möglichkeit sei, Regan zu retten. Durch diesen inneren Zwist der Hauptfiguren hat es der Film wohl geschafft, auch die anzusprechen, die das Thema wohl gern als religiösen Unsinn abgetan hätten, aber als Zuschauer wird man schnell in die aussichtlose Situation reingezogen.

Der Exorzismus am Ende des Films zählt wohl zu den spannendsten, erschreckensten und nervenaufreibensten Szenen der gesamten Filmgeschichte. Mich packt es auch nach 30 Jahren noch, immer wieder, obwohl ich den Film nun schon, wer weiß wie oft, gesehen habe. Spektakuläre Schlagzeilen hinsichtlich der Grausamkeit von Filmen jüngeren Datums, die man zuhauf lesen kann, erscheinen im Hinblick auf Horror-Filme wie diesen nur lächerlich.

Allerdings läutete "Der Exorzist" auch eine ganz neue Ära des Horrorfilms ein, unter der Filme wie die der eh schon maroden  Hammer Filme   keine Chance mehr gehabt hätten. Was folgte waren natürlich Jahre voller "Exorzisten und Teufelsaustreibungen" im Kino und Satan selbst war der größte Geschäftemacher von allen. Allen voran folgte zuerst "Das Omen", wofür man sogar  Gregory Peck   gewinnen konnte und der Film wurde ebenfalls zum Klassiker und erhielt drei Fortsetzungen. Auch die Deutschen hatten den teuflischen Braten schnell gerochen und schoben ziemlich schnell Magdalena - vom Teufel besessen   hinterher. Sie konnten dafür sogar einen der Darsteller aus dem Original gewinnen : den Deutschen  Rudolf Schündler  , der im "Exorzisten" den Hausangestellten von Chris McNeil gibt. Aber auch sonst hat man sich bei  Magdalena - vom Teufel besessen   weder vor, noch hinter deer Kamera lumpen lassen und alles aufgefahren, der schon mal irgendwo aufgefallen war. Unter anderem war auch die inzwischen leider verstorbene Ulknudel   Elisabeth Volkmann   und selbstverständlich auch Sascha Hehn , dessen Filmographie ja schon eine gewisse Vielfältigkeit aufweist und der wohl auch einen guten Agenten gehabt haben muß, wenn es darum ging, mal wieder eine Rolle in irgendeinem Film zu besetzen.

Wer Lust auf einen Abend mit jeder Menge Gänsehaut, Geschrei und einer anschließenden Nacht voller Albträume hat, der sollte alle seine Freunde zu sich einladen, zu einer deftigen Schüssel Erbsensuppe und den wohl mit deutlichem Abstand besten Horrorfilm aller Zeiten in den Player werfen ! Und es dürfte kaum nötig sein, hierbei die Erwartungen zu sehr nach unten zu schrauben.

Der untere Link ist kein Trailer. Er vermittelt nur einen Eindruck der Atmospäre jener Zeit vor den amerikanischen Kinos. Das heutige splatterfreudige Publikum schockt sicher vieles nicht mehr, aber der Film war, ist und bleibt sicherlich der Klassiker des Genres schlechthin.

Cultural Impact of the Exorzist 1973


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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Eddie-Fan am Do 5 Jul - 21:02

Dieser Film ist nicht mein Fall. Er versucht eine schleimige, unheilvolle Atmosphäre zu schaffen, die fern jeder Realität ist.
Ok, Horrorfilme sind meistens so gestrickt, aber hier wird mir auf publizistische Weise ein Ekelfaktor heraufbeschworen, der an der Kirche völlig vorbeigeht. Daher ist es für mich einer der schlechtesten Horrorfilme aller Zeiten.

Zombiefilme aus der Zeit waren auch nicht wirklich besser, aber da hat auch keiner versucht, ein realistisches Bild abzuliefern, die waren einfach nur als "frühe Popcorn-Unterhaltung" gedacht. Der "Exorzist" sollte aber eine realistische Sichtweise der Kirche vermitteln...und da ist mir völlig an der Ernsthaftigkeit vorbeigeschossen worden.

Nee..."Der Exorzist"...für mich... ccb
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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Fynn am Do 5 Jul - 21:14

Keine "realistische Sichtweise der Kirche", eher ein ganz reales Bild eines tatsächlichen Falles, nämlich der von Anneliese Michl.
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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Eddie-Fan am Do 5 Jul - 21:19

Das hat aber noch nicht der Film der 70er vermittelt. Das ist erst bei der Neuverfilmung publik geworden...da hat sich in den 70ern noch keiner für interessiert. r66g
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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Fynn am Do 5 Jul - 22:49

NEUVERFILMUNG ? VOM "EXORZISTEN" ??? scratch Da muß ich aber was verschlafen haben ! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Fynn am Fr 6 Jul - 4:46

eddiefan schrieb:...da hat sich in den 70ern noch keiner für interessiert. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Ich war bei der Erstauffürhrung damals hier im Kino... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von schimanski am Fr 6 Jul - 9:12

Ich bin damals zur Erstaufführung nach Essen mit dem Zug gefahren.

Kino komplett ausverkauft.Rote Kreuz Sanitäter im Saal,Krankenwagen am Kino postiert...

Ich hatte meinen Sitz aussen Mittelgang,so das ich hätte jederzeit weglaufen können. snxs

DIe Zeitungsberichte wollten wissen,das bei Aufführungen in den USA die Leute sich reihenweise übergeben hätten,ohnmächtig wurden und bei einer schwangeren sollte der Film die Wehen ausgelöst haben. f6zr

Schon damals wussten die Macher wie man die Werbetrommel rührt

Tja,was soll ich sagen.Mich hat der Film nicht vom Sockel gehauen.Auch wenn ein jeder von uns eine morbide Seite an sich hat,der Film war nichts.
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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Eddie-Fan am Fr 6 Jul - 9:31

schimanski schrieb:Tja,was soll ich sagen.Mich hat der Film nicht vom Sockel gehauen.Auch wenn ein jeder von uns eine morbide Seite an sich hat,der Film war nichts.
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Na dann sind wir ja schon zu zweit. bubbt
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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von VanHelsing am Sa 27 Jan - 17:40

Was mich im Nachhinein ein wenig enttäuscht hatte, war das Ende des Films: Dass sich ein anderer opferte, um das Mädchen zu "retten".
Aber vermutlich war dieses - quasi "Happy End" - seinerzeit notwendig. Ein anderes Ende hätte das Publikum womöglich noch mehr verschreckt. e4du

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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

Beitrag von Fynn am Sa 27 Jan - 18:22

VanHelsing schrieb: Ein anderes Ende hätte das Publikum womöglich noch mehr verschreckt. e4du
Und Fortsetzungen wären schwieriger geworden. Die waren zwar damals noch nicht sooo selbstverständlich wie heute, aber ich denke schon das dieser weltweite Erfolg den der Film dann ja auch tatsächlich hatte, auch geplant war, - und das ziemlich gut. Da gab es nur gaaaanz wenig von diesen diesen extrem abgebrühten Typen, die das schon damals eiskalt gelassen hat, aber ich kannte keinen davon....gaaanz harte Jungs !    müx2

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Re: "Der Exorzist" ( The Exorcist, USA, 1973 )

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