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"Die Todeskarten des Dr. Schreck" ( Dr. Terror's House of Horror, England, 1964 )

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"Die Todeskarten des Dr. Schreck" ( Dr. Terror's House of Horror, England, 1964 )

Beitrag von Fynn am Mi 13 Jun - 10:18

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Fünf Männer sitzen zusammen in einem Zugabteil. Es gesellt sich ein gewisser Dr. Schreck (im Original "Dr. Terror") ( Peter Cushing ) zu ihnen, der  die Zukunft der einzelnen Personen mittels Tarot-Karten voraussagt...

Jim Dawson ist Londoner Architekt. Er bekommt den Auftrag, zu seinem früheren Familienlandsitz zu reisen, um einige Änderungen am Haus vorzunehmen. Bei Untersuchungen im Keller findet er den Sarg eines Mannes, der der Legende nach als Werwolf sein Unwesen trieb und auf Dawsons Familie vor Jahrhunderten einen Fluch aussprach, weil sie ihm angeblich das Haus weggenommen haben. In der nächsten Nacht wird die Enkelin des Hausdieners tot aufgefunden...

Bill Rogers und dessen Frau entdecken an ihrem Haus eine Weinpflanze, die erst seit kurzer Zeit dort wächst. Irgendwie scheint sie sich allen Versuchen zu widersetzen, sie zu entfernen. Bill wendet sich an zwei Wissenschaftler, die auch keinen Rat wissen. Kurze Zeit später tötet die Pflanze den Hund der Familie und einen der Wissenschaftler...

Musiker Biff Bailey reist mitsamt seiner Band nach West-Indien, um dort in einem Club zu spielen. Dort merkt er sich die Musik der Einwohner, die in religiösen Voodoo-Riten gespielt wird. Trotz deutlicher Warnungen, die Musik nicht für sich zu benutzen, spielt er sie, als er nach London zurück kommt. Dabei geschehen während der Aufführung unheimliche Dinge...


Franklyn Marsh ( Christopher Lee  ), ein harscher Kunstkritiker, macht bei seiner Arbeit einen Künstler richtig zur Sau. Dieser rächt sich mit kleinen Sticheleien bei ihm, die Marsh irgendwann nicht mehr ertragen kann. Er wartet den passenden Moment ab und fährt den Maler mit dem Auto an. Als Folge verliert dieser Künstler seine rechte Hand, ist somit nicht mehr in der Lage zu malen und nimmt sich aus Verzweiflung das Leben. Doch ab da muß Marsh wirklich "handgreifliches" über sich ergehen lassen...

Bob Carroll kehrt mit seiner frisch angetrauten französischen Frau Nicolle in seine Heimatstadt zurück. Was er nicht weiß: seine Frau ist in Wirklichkeit eine Vampirin ! Sie fällt einen kleinen Jungen an, der daraufhin im Krankenhaus der Stadt landet. Bob arbeitet dort mit Doktor Blake zusammen, der  schnell herausfindet, dass ein Vampir den Jungen angefallen hat und findet schließlich auch heraus, das Bobs Frau dahintersteckt. Auf Drängen von Dr. Blake soll Bob seine Frau pfählen...


"Die Todeskarten des Dr. Schreck" war nicht nur der erste Film des kurz zuvor neu gegründeten Studios , sondern gleichzeitig auch deren erster Episodenfilm, in dem sie mehrere Kurzgeschichten in eine Rahmenhandlung einbunden. Diesem war ein solcher Erfolg beschieden, dass später noch Asylum, Totentanz der Vampire, Geschichten aus der Gruft , Geschichten, die zum Wahnsinn führen  und  In der Schlinge des Teufels sehr erfolgreich folgten. Allen gemeinsam war, dass die Kurzgeschichten in eine Rahmenhandlung eingebunden wurden, in der die Hauptcharaktere der einzelnen Episoden gemeinsam vertreten sind. In "Die Todeskarten"... ist es eben die gemeinsame Zugfahrt und die Episoden werden als Wahrsagung des Dr. Schreck dargestellt, die er aus seinen Tarot-Karten erkennt. Welches die Karte sein wird, die das abschließende Ende vorhersagt, dürfte nicht schwer zu erraten sein.

Da die Geschichten alle in der Gegenwart spielen, ist der typische Gothic Horror  britischer Filmstudios hier nur in der ersten Episode, die ein wenig von der Atmosphäre der Edgar Allan Poe  Verfilmungen von Roger Corman   bietet. Die anderen Geschichten hingegen sind moderne, wenn auch eher zahme, Schauermärchen, die allerdings alle recht unterhaltsam sind. Lediglich die Musiker-Geschichte wird durch die entsprechenden Musikeinlagen ein wenig unnötig in die Länge gestreckt und hätte sicherlich etwas kompkater inszeniert werden können. Während die ersten drei Geschichten mit relativ unspektakulären Ereignissen beendet werden, so bieten die letzten beiden - und von denen gerade die mit Christopher Lee - richtig nette Twists am Schluß. Auch das Ende der Rahmengeschichte ist nett gestaltet worden.


Dank der Kameraführung von  Alan Hume   und den äußerst gelungenen Set Designs kann der Film trotz seines offensichtlich nicht sehr hohen Budgets voll überzeugen. Bis auf sehr wenige Außenaufnahmen entstand der Film komplett im Studio. So sorgten mehrere Helfer dafür, dass der Waggon leicht schaukelte und Nebelfetzen in den Fenster vorbeizogen, damit die Illusion der Zugfahrt glaubwürdig wurde. Zwar sind nicht alle Special Effects gelungen, so wirkt doch die Fledermaus in der letzten Episode sehr deutlich wie eine Attrappe an einem dünnen Faden, aber dies schadet dem Filmvergnügen kaum. Als kleinen Insider-Joke sieht man in der dritten Episode an einer Hauswand ein Plakat für Dr. Terror's House of Horror.

Von Regisseur Freddie Francis kennt man im Horrorbereich einiges. Unter seiner Führung entstanden Klassiker wie Dracula's Rückkehr,   Nachts, wenn das Skelett erwacht ebenfalls mit Christopher Lee und Peter Cushing. Gegen Ende der Siebziger Jahre zog er sich aber mehr und mehr von der Regie zurück., weil er lieber als Kameramann bei größeren Produktionen (" "Der Elefantenmensch"  , mit Anthony Hopkins  z.B.) arbeiten wollte. Das Drehbuch zu "Dr. Terror.." schrieb Amicus-Gründer Milton Subotsky, der die Episoden bereits 1948 für eine nie produzierte Fernsehserie entworfen hatte. Der aus Amerika stammende Subotsky gründete Amicus aus dem einfachen Grunde, weil durch ein neues Steuergesetz damals britische Filmemacher bevorzugt wurden und damit ermutigt werden sollten, in England weiterhin oder vermehrt Filme zu drehen. Weitere Hauptrollen im Film spielen  Donald Sutherland , Michael  Gough   u.a.

In Großbritannien hat Anbieter Achor Bay eine nette Box mit den fünf Amicus Filmen "Dr. Terror's House of Horror", "Totentanz der Vampire", "Embryo des Bösen", "Mondblut" und "Asylum" herausgebracht. Die Box hat die Form eines Sarges und ist als großer Digipack gestaltet worden, man muss also den "Deckel" mehrmals ausfalten, um an alle DVDs zu gelangen. Eine etwas ungeschickte Lösung, vor allem weil die DVDs auch nicht sehr fest in ihren Halterungen sitzen und schon mal herausspringen können. Anchor Bay scheuten sich nicht und haben neben dem original Monoton noch eine extra Abmischung in Dolby Digital 5.1 und DTS spendiert. Allen gemeinsam ist, dass die Dialoge gut verständlich, der Ton aufgrund seines Alters aber etwas dumpf ausgefallen ist.

Die Extras sind nicht umfangreich, aber durchaus informativ.

Die deutsche DVD von Koch Media ist eine etwas abgespeckte Variante der Anchor Bay DVD. Bildtechnisch gibt es quasi keinerlei Unterschiede zur britischen DVD, man könnte fast annehmen, dass der Transfer von Anchor Bay lizensiert wurde. Dafür gibt es beim Sound deutliche Unterschiede. Auf die beiden Neuabmischungen des englischen Tons wurde - wie so oft - verzichtet und nur die Monospur übernommen. Stattdessen gibt es gleich zwei deutsche Tonspuren, ebenfalls in Mono. Bei der ersten handelt es sich um eine später erstellte Fernsehsynchronisation, die zweite ist die original Kinosynchronisation, was also schon auch sinnvoll scheint, beide draufzupacken. Wählt man über das Menü die Kinosynchro an, so bekommt man noch einen alternativen Vor- und Abspann zu sehen. Von dem Bonusmaterial der britischen DVD gibt es hier lediglich den Audiokommentar von Jonathan Sothcott und Freddie Francis. Ansonsten gibt es eine Fotogalerie (mit anderen Motiven als bei Anchor Bay) und den deutschen sowie englischen Trailer, außerdem noch einige Trailer zu anderen Koch Media Veröffentlichungen und ein Booklet mit Bemerkungen von Experte Uwe Huber. Deutlicher Negativpunkt der DVD: das auffällig häßliche Hauptmenü, das der Zuschauer erstmal zu sehen bekommt.


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Re: "Die Todeskarten des Dr. Schreck" ( Dr. Terror's House of Horror, England, 1964 )

Beitrag von Eddie-Fan am Do 26 Jan - 8:59

Hervorragend altbackener Episodenfilm, der immer mal wieder Spaß macht. Abwechslungsreich und launig unterhaltsam. Die vor einigen Monaten erschienene Vö von Wicked Vision tut ihr übriges. Ein Schmuckstück in meiner Sammlung. 74d7

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Re: "Die Todeskarten des Dr. Schreck" ( Dr. Terror's House of Horror, England, 1964 )

Beitrag von Fynn am Do 26 Jan - 9:35

Eddie-Fan schrieb:Hervorragend altbackener Episodenfilm, der immer mal wieder Spaß macht. Abwechslungsreich und launig unterhaltsam. Die vor einigen Monaten erschienene Vö von Wicked Vision tut ihr übriges. Ein Schmuckstück in meiner Sammlung. 74d7
Das unterschreibe ich so ! Und es ist bis heute - m.M. nach - Amicus bester Episodenfilm. Die VÖ von Wicked Vision war wirklich 1 A und ich würde mir wünschen sie würden noch mehr Filme in der Richtung bringen und dann meinetwegen gern in der Aufmachung !  ro7

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Re: "Die Todeskarten des Dr. Schreck" ( Dr. Terror's House of Horror, England, 1964 )

Beitrag von Eddie-Fan am Do 26 Jan - 9:47

Fynn schrieb:...und ich würde mir wünschen sie würden noch mehr Filme in der Richtung bringen und dann meinetwegen gern in der Aufmachung !  ro7
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