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"Shining" ( The Shining, Großbritannien, 1980 )

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"Shining" ( The Shining, Großbritannien, 1980 )

Beitrag von Fynn am So 6 Jul - 11:18



Jack Torrance reist mit Frau Wendy und Sohn Danny hoch in die Rocky Mountains, wo er seinen Job als Hausmeister im Overlook Hotel antreten will. Jack ist Schriftsteller und die Abgeschiedenheit des Hauses sollen ihm dabei helfen, sich auf sein Buch zu konzentrieren. Er will den Winter dort verbringen und nachdem Ruhe dort eingekehrt ist, beginnt er mit seinem Buch. Jedoch merkt er schnell, das er starke Konzentrationsstörungen hat und sich nicht wirklich seiner Geschichte widmen kann. Er hat den Eindruck, das ihn irgendetwas im oder am Haus ablenkt und dadurch verändert sich langsam aber stetig sein Verhalten gegenüber seiner Familie. Denn wie sich herausstellt ist, ist das Hotel quasi mit einem blutigen Fluch belastet. Indianer sind dort einst gewaltsam vertrieben und misshandelt worden. Und Jack, der ohnehin ein Alkoholproblem zu haben scheint, greift wieder ab und an zur Flasche, führt imaginäre Selbstgespräche  ( mit den Geistern der Verstorbenen ? ) und zeigt sich, wie es seinem Naturell entspricht, auch leicht aggressiv. Und darunter leidet natürlich seine Frau.

Irgendwann beginnt auch sie ihm gegenüber immer misstrauischer, ängstlicher zu werden, bis sie schließlich merkt, das Jack den Verstand verloren hat und sie mit ihm allein in der völlig abgeschiedenen und verschneiten Umwelt des Hotels sind. Aber auch für den kleinen Danny ist Jack eine echte Bedrohung, denn inzwischen ist Jack völlig durchgedreht und will beide töten…


Regisseur Stanley Kubrick, der schon Meisterwerk wie „Uhrwerk Orange“ oder auch "2001 - Odyssee im Weltraum“ auf die Leinwand zauberte, war ja Zeit seines Lebens für seine absolute Perfektion berühmt und berüchtigt. Er war kein „Fließbandregisseur“, neue Filme von ihm kamen eher selten, waren meist aber schon etwas Besonderes waren lange vorbereitet und wurden im Vorfeld in der Presse gut beworben. Mir fällt nur sein letzter Film, „Eyes Wide Shut“ ein, den ich bis zum Zeitpunkt der Rezension noch nicht gesehen habe.

Das ein Stanley Kubrick nicht einfach einen üblichen Slasher dreht, das war schon klar, für einen gewissen Anspruch war der Mann immer gut. Und es dürfte auch nie ein Problem für ihn gewesen sein, große Namen für seine Filme zu verpflichten. Als er sich entschied, drei Jahre nach Stephen King‘ s Roman das Buch zu verfilmen war ich mehr als gespannt. Ich glaube, das letzte was ich davor von ihm gesehen habe, das war „Barry Lyndon“ mit Ryan O’Neal. Und das war ja nun nicht gerade dasselbe.

Aber nun mal zum Film selbst. Ich finde, dass der Film rein vom künstlerischen her sicher hervorragend ist. Lange Korridore, durch die man dem kleinen Danny auf seinem Dreirad folgt, der Flug über das verschneite Overlook Hotel,


das verschneite Labyrinth vor den Toren des Overlook, usw. Da gibt es schon sehr viele schöne Sachen, Szenen, die toll gemacht sind. Und dennoch werd‘ ich mit dem Film nicht warm, finde ihn sogar  fast richtig schlecht ! Warum, ja…na ja, weil mir ein paar schöne Bilder wohl nicht reichen, denke ich. Und ich finde auch Jack Nicholson komplett fehlbesetzt in  der Rolle des durchgeknallten Jack Torrance !


Das er das gut spielt ist keine Frage, er ist ja ein Vollblutschauspieler, das ist nicht das Thema. Das Problem ist nur : ich kannte z.B. King’s Buch nicht, kenne es auch bis heute nicht, obwohl ich gehört habe, das Kubrick einiges abgeändert haben soll und King ja alles andere als zufrieden mit der Verfilmung war. Aber mein Problem war, - obwohl ich die Handlung ja nicht kannte im Vorfeld : das Nicholson irgendwann ausflippt, das war klar ! Sicher, ja, man hatte es ja auch schon auf vielen Plakatmotiven sehen können und spätestens seit „Einer flog über das Kuckucksnest“  ( den ich übrigens hervorragend finde ! ) ist Nicholson der Dauerpsycho ! Der kommt geradezu auf Bestellung !


Nur hier hatte ich bereits das Gefühl von Anfang an, das mit dem Mann was nicht stimmt. Überrascht mich also nicht, wenn der mal wieder mit ‚ner Axt rumläuft um seine Show abziehen zu können, ob


als „Joker“ in „Batman“ auftaucht“, oder als Werwolf in „Wolf - Das Tier im Manne“usw. usw.. Da geht’s nicht darum das ich die Filme dann schlecht finde, nur weiß ich was mich erwartet, - Nicholson eben ! One Man Show ! Und ich finde es erstaunlich, wenn eine Frau mit so einem Typen dann in so eine völlig abgeschiedene Gegend fährt, um dort längere Zeit zu bleiben. Hätte Kubrick einen unbekannten Typ genommen, das hätte dem Film besser zu Gesicht gestanden ! Aber auch Nicholson eben wieder, One Man Show typisch, typisches Nicholson Grinsen, von nett bis bösartig und durchgeknallt.

Shelley Duvall
ist da schon ein besseres Opfer. Austauschbar, ja, aber okay. Genauso gut hätte man eine Nicole Kidman  oder JoBeth Williams  nehmen können, das hätten die auch hinbekommen und es wär nicht besser oder schlechter gewesen. Das „Shining“ selbst hat im Film keine allzu große Rolle. Sohnemann Danny besitzt die Gabe mit Leuten telephatischen Kontakt aufzunehmen, sofern diese die gleiche Begabung haben. Das merkt der Koch des Hauses bald, da der eine ähnliche Veranlagung dazu besitzt. Und Danny scheint einen imaginären Freund namens „Tony“ mit der gleichen Begabung zu haben, die einen spielerischen Umgang pflegen.

Man muss dem Film zugute halten, das er nie spekulativ ist, nie Gewalt um der Gewalt willen zeigt. Immer wieder gibt es ruhige Momente zwischen den abwechselnden Schocksequenzen, die von wuchtiger Musikuntermalung von Wendy Carlos getragen werden. Das wirkt  beeindruckend, rettet aber das Gesamtergebnis ebenfalls nicht über die Runden. Das Autor Stephen King nicht sonderlich glücklich mit seiner Verfilmung war, das kann ich gut nachvollziehen. Selbst wenn dies ein guter Film geworden wäre, wäre es vermutlich – ohne das ich das Buch kenne – immer noch eine schlechte King Verfilmung ! Denn dessen Bücher leben eher von der Atmosphäre und da hat in meinen Augen „Shining“ schlechte Karten. Und während King’s Stärke in guten Charakterzeichnungen liegt, vermisst man die hier fast gänzlich. Auch bleibt die Auflösung der Geschichte, ob Jack nun tatsächlich ein Psycho ist, der nur zuviel säuft, oder ob wirklich die Geister der Vergangenheit am Werke sind, offen und dem Zuschauer überlassen. Ich bin nicht  grundsätzlich dagegen, Dinge der Phantasie des Zuschauers zu überlassen und manchmal mag das selbst bei der Auflösung eines Films eine gute, dem Film dienliche Sache sein, aber in diesem Fall hat Kubrick meiner Ansicht nach das falsche getan. Vieles hat er richtig gemacht und auch die Kamera von John Alcott kann man in diesem Fall gar nicht genug loben, aber irgendwo hat er seine Geschichte nicht auf die Reihe bekommen. Und er hat einen komplett falschen Hauptdarsteller dafür gewählt. Auch wenn, - wie eigentlich immer,  der hervorragende Arbeit geleistet hat. Hochglanz-Horror, der - auch aufgrund seines Hauptdarstellers , aber auch seines Drehbuchs, irgendwie nicht funktioniert !
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Re: "Shining" ( The Shining, Großbritannien, 1980 )

Beitrag von Eddie-Fan am So 6 Jul - 11:29

Ein absoluter Kult-Klassiker mit bombastischen 8,5/10 bei der IMDb.
Jack Nicholson in einer seiner prägendsten Rollen, wie auf den Leib geschnitten.
Die Bedrohung nimmt eine immer beklemmendere Atmosphäre an. Die Dramatik ist nicht auszuhalten.
Ein ungutes Gefühl beschleicht einen immer mehr, bis es fast die Kehle zuschnürt.

Tja, schön und gut, allerdings finde ich den Film genau so Scheiße wie Fynn es schon geschildert hat...  snxs
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Re: "Shining" ( The Shining, Großbritannien, 1980 )

Beitrag von Fynn am So 6 Jul - 12:03

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Re: "Shining" ( The Shining, Großbritannien, 1980 )

Beitrag von VanHelsing am So 4 März - 14:07

Über diesen Klassiker wurde bereits so viel Pro & Contra diskutiert, ohne auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Einen, ganz wichtigen, Aspekt möchte ich herausstellen: Der Film hätte mit einem unbekannten Hauptdarsteller NOCH besser funktioniert, da der Verlauf dadurch (für die, die das Buch nicht kennen) weitaus überraschender - und in der Konsequenz auch spannender gewesen wäre.
So aber wird der Zuschauer in seiner Erwartungshaltung bestätigt.
Erstaunlich, dass Kubrick dies bei der Besetzung von Nicholson nicht beachtet hatte. e4du

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Re: "Shining" ( The Shining, Großbritannien, 1980 )

Beitrag von Fynn am So 4 März - 14:19

VanHelsing schrieb: Einen, ganz wichtigen, Aspekt möchte ich herausstellen: Der Film hätte mit einem unbekannten Hauptdarsteller NOCH besser funktioniert, da der Verlauf dadurch (für die, die das Buch nicht kennen) weitaus überraschender - und in der Konsequenz auch spannender gewesen wäre. So aber wird der Zuschauer in seiner Erwartungshaltung bestätigt.
Erstaunlich, dass Kubrick dies bei der Besetzung von Nicholson nicht beachtet hatte. e4du
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Re: "Shining" ( The Shining, Großbritannien, 1980 )

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