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ANNA UND ELISABETH (Deutschland 1933)

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ANNA UND ELISABETH (Deutschland 1933)

Beitrag von GrafKarnstein am Fr 3 Jun - 12:15

ANNA UND ELISABETH
(Deutschland 1933)

EA: Deutschland 12. April 1933
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Altes Filmprogramm aus Deutschland

WA: DDR 4. August 1987 TV DFF 2

Inhalt:
In einem Bauerndorf in Graubünden geschieht wundersames. Das Bauernmädchen Anna trauert um ihren toten Bruder am Totenbett. Sie betet so intensiv zu Gott, das er ihm sein Leben doch wiedergeben möge. Aufgrund des so inbrünstigen Gebetes, erwacht dieser tatsächlich wieder zum Leben. Alle Dorfbewohner sprechen von einem Wunder. Die Kunde von Anna, der Wunderheilerin verbreitet sich sehr schnell und es kommen viele Menschen, die ihrer bedürfen. Darunter eine Frau, die einen krummen Hals hat. Obwohl Anna diese zurückweist, wird sie ebenfalls ihr Leiden los. Das veranlaßt Elisabeth, eine gelähmte Gutsherrin nach Anna zu schicken. Anna trifft sich nur zögerlich mit ihr. Das hysterische Heilungsbedürfnis Elisabeths, veranlaßt Anna schnell wieder zu verschwinden. Aus Angst Anna nie wieder zusehen, fällt Elisabeth aus ihrem Rollstuhl und kann plötzlich wieder gehen. Elisabeth will nun mit aller Gewalt, die Heilkräfte Annas für jedermann zugänglich machen. Anna will nicht in die Rolle einer Wunderheilerin gesteckt werden und hatte diese schon vorher abgewehrt. Sie wird von Elisabeth geradezu hinein gedrängt und prompt versagt Anna bei einem Sterbenden.


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Altes Filmprogramm aus Österreich

Sieben deutsche Phantastische Filme haben bisher ihren Platz hier in dieser Rubrik gefunden. Dieser hier ist der 8. Film, aber auch gleichzeitig der Erste, der in der Zeit der damaligen national sozialistischen Regierungszeit entstand. Hatte man die Einfuhr phantastischer Filme aus dem Ausland erheblich reduziert, so konnte oder wollte man zumindest nicht auf inländische Produktionen verzichten. Da auch die Zensurmaßnahmen verschärft wurden, kam kein Film mehr an der staatlichen Kontrollbehörde vorbei. Anna und Elisabeth ging Ende März 1933 durch die Zensur. Der Film wurde freigegeben, bekam aber ein Jugendverbot verpasst. Aus heutiger Sicht wenig verständlich und etwas schwer nachvollziehbar. Sehr wahrscheinlich wollte man die Jugend vor bestimmten Inhalten schützen. Der Film hat aufgrund seiner Thematik viel mit Religiösen Dingen zu tun. Teilt man diese in Sachkategorien auf, so weist er folgendes auf: 1. Wunder, 2. ungebundene Religiosität, 3. Volksfrömmigkeit/Frömmigkeitsstile, 4. Allgemein christliche Glaubensinhalte und 5. Erlösungssehnsucht durch Tod/Erlösung durch Tod. Letztres wird vermutlich ausschlaggebend für solch ein Jugendverbot gewesen sein. Was diese Kategorien anbelangt, so gesellt sich der Film in eine Reihe mit etlichen anderen Filmwerken, die von Wundern handeln. Da gibt es mehr Filme, als manch einer annimmt. Anna und Elisabeth dürfte diesbezüglich der erste Tonfilm sein, der von Wundern bzw. von "Wahren Wunderheilungen" handelt. Sei es durch wundersame Heilungskräfte, Marien-Erscheinungen oder durch Gottes Hilfe. Spätere Filme, wie beispielsweise DAS LIED VON BERNADETTE, DIE HEILIGE VON FATIMA oder DAS WUNDER zeugen davon, um nur einige zu nennen. Die Premiere des Films fand damals im Berliner Capitol Kino statt. Regie führte FRANK WYSBAR. Anna wird von HERTHA THIELE und Elisabeth von DOROTHEA WIECK dargestellt.

Filmhistorische Anmerkungen
Ende März 1933 fordert der Reichspropagandaminister Joseph Goebbels in seiner Rede vor deutschen Filmschaffenden, das sie sich an eine politische und national sittliche Norm halten sollen. Zukünftige deutsche Filmproduktionen werden daran gebunden. "Bei den gefährlichen Auswirkungen des Films hat der Staat die Pflicht, regulierend einzugreifen", so u.a. J. Goebbels. Gewisse Sitten und Anstand sollten in Filmen vorhanden sein. Interessant ist hierbei, das die USA ca. ein Jahr später in ähnlicherweise nachzog. Im April 1934 werden von den katholischen Kirchen in den USA Gelöbnisse gegen unmoralische, unanständige Filme verlesen. Auch gegen solche, die Verbrecher und Verbrechen ansich verherrlichen. Ca. 8 Millionen Amerikaner unterzeichneten dieses Gelöbnis und verpflichten sich zukünftig zum Boykott solcher Filme. Ferner schloßen sich 54 protestantische und jüdische Organisationen dem an. Das erklärte Motto bzw. Ziel war: SAUBERE LEINWAND. Dieses Ziel sollte schon früher zum Einsatz kommen und zwar durch die MPPDA = Motion Picture Producers an Distributors Association of America, die damals im Jahre 1921 gegründet worden war. Später im März 1930 erklärte sie einen sogenannten Motion Picture Production Code für verbindlich. Detailiert sollte festgelegt werden, was moralisch anstößig ist. Aber dem war offensichtlich nicht so und fand in Filmen wenig Beachtung. Deswegen schloßen sich besagte Organisationen zu einer LEGION OF DECENCY = Legion des Anstands zusammen. Daraufhin wurde die Zensur in den USA ab 1934/1935 massiv verschärft. Die Production Code Administration wurde als Kontrollinstanz eingesetzt. Filmemacher und Kinobesitzer, die sich weigerten drohten Strafen und Berufsverbot. Das ganze sollte ca. bis Mitte der 50er Jahre gelten.
GrafKarnstein e4du

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