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"Dracula 3 D" ( Dracula 3 D, Frankreich, Italien, Spanien, 2012 )

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Beitrag von Fynn am So 10 Aug - 22:22

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Über einen „Dracula“ Film muss man wohl normalerweise nicht mehr viel Worte machen, was die Handlung betrifft, sofern er den eingetretenen Pfaden seiner gefühlten 100 Vorgänger folgt. Da das auch bei diesem nicht anders ist, werde ich also mal gleich sagen, was m.M. nach von „Dario Argento ‚s Dracula“ zu halten ist.

Es wäre sicher interessant zu wissen, was den inzwischen 74 jährigen einstigen italienischen Meister des Giallo dazu bewogen hat, ausgerechnet Bram Stoker ‚s klassischen Stoff neu zu verfilmen. Kaum ein Kritiker und selbst kaum ein Fan des Maestro, der den Film nicht gnadenlos und bis in alle Einzelteile in der Luft zerrissen hätte, bis nicht mal mehr das kleinste Filmkorn von ihm über war. Und beim Namen Argento ‚s kann man bestenfalls vermuten, das er die allseits bekannte Geschichte nun mit noch mehr roter Farbe angereichert hat, - was auch stimmt. Aber ich will trotzdem mal mit den positiven Dingen beginnen. Der Film ist zunächst farblich sehr schön abgestimmt und auch ausgeleuchtet und erinnert mit seinen liebevollen Sets dadurch fast manchmal an alte Hammer Filme. Die Geschichte selbst ist dabei die klassisch – herkömmliche geblieben und nahezu unverändert, womit Argento also das Rad nicht unbedingt neu erfunden hat. Ein bisschen nervig klingt ausgerechnet diesmal die ansonsten hervorragende Musik von Claudio Simonetti, die nahezu wie aus einer Geisterbahn stammt, aber nur kleine Mädchen erschrecken kann. Dann kommt mit Thomas Kretschmann das Übel allen Übels, nein, nicht mit Dracula, sondern ausgerechnet mit dessen Darsteller. Thomas Kretschmann, den ich ansich sehr mag und der ja auch bereits in „Das Stendhal Syndrom“ mit dem Meister das Vergnügen hatte, drehen zu dürfen, steht nun  also als Old School Bösewicht wieder unter Argento’s Regie. Und das war keine gute Wahl, auch für Herrn Kretschmann nicht, der mit wallendem schwarzen Mantel a’la  Max Schreck und zurückgekämmten Haar gute Mine zum bösen Spiel macht. Über die Special Effects sollte man hier ganz schnell das Mäntelchen des Schweigens werfen, sie sind größtenteils erbärmlich schlecht. Und wenn in der 80. Minute Thomas Kretschmann als gigantische grüne Heuschrecke ins Bild kommt, dann scheint alles zu spät ! Aber dann wäre da ja auch noch sein Gegenpart, Dr. van Helsing, gespielt von Rutger Hauer, der mit Holzpflock und Kreuz zumindest ganz akzeptabel daherkommt und seine Sache im Grunde ganz gut macht. An Meisterwerke wie „Inferno“, oder gar sein Gesellenstück „Suspiria“ erinnert der in 3 D gefilmte „Dracula“ jedoch kaum noch. Mit einem Budget von 5.6000.000 € spielte der in Italien gedrehte Film seine Produktionskosten nicht annähernd ein. Allerdings wäre es schade, wenn die zahllosen schlechten Kritiken Fans von Argento und Horrorfilmen im Allgemeinen davon abhalten würde, den Film anzusehen, da er, wie schon gesagt, durchaus auch was zu bieten hat. Aber der 74 jährige scheint dennoch an Blutsarmut zu leiden, es fällt ihm wenig neues ein und auch seine letzten Filme haben einen nicht mehr so richtig vom Hocker gerissen. Selbst der vor einigen Jahren entstandene „The Card Player“ ist immer noch um einiges schlechter als „Dracula 3 D“. Und nachdem er die Fans seiner „Mütter Trilogie“ mit „Mother of Tears“ fast 30 Jahre auf deren Abschluss warten ließ, spaltete er auch damit die Fangemeinde. Das ist bei seinem neuesten Werk nun leider ganz anders, denn von Fans als auch Kritikern hagelt es Schelte, das es nur so kracht.

Er war sicher nie ein begnadeter Geschichtenerzähler, aber wer seine Frühwerke kennt und etwas für die italienischen Giallios übrig hat, der kommt an Dario Argento kaum vorbei. Auch hat man daran gedacht, die Zeichen der Zeit zu bedenken und mit der gothisch angehauchten Atmosphäre etwas Erotik und nackte Haut über die Leinwand flimmern zu lassen. Leider hat aber auch das zum Schluss selbst den alteingesessenen Hammer Studios nicht mehr geholfen. So bleibt das allergrößte Problem des Films der ansich sehr symphatische Hauptdarsteller und die unterirdisch schlechten Effekte. Wenn man das aber weiß und sich einfach freut, das es mal wieder einen neuen Film von Argento gibt, dann kann man immerhin einen netten Film sehen.


Mit herzlichem Dank an Koch Media für die Bereitstellung
der Bilder und des Rezensionsexemplares des Films.
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Beitrag von Graf Karnstein am Mi 3 Sep - 12:10

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In der Weltliteratur gab/gibt es so einige Bücher/Romane, die sehr häufig verfilmt worden sind und von denen es immer wieder getan wird. Der Roman DRACULA ist einer von ihnen. Ob die Filme romangetreu oder nur z.T. der Vorlage entsprechen,...darin unterscheiden sich die meisten. Viele Filme verwendeten nur Motive aus dem Buch. Als einer der originalgetreusten Draculafilme dürfte BRAM STOKER'S DRACULA (1992) von Francis Ford Coppola sein. Diese Verfilmung hielt sich weitestgehend an das Buch. Als einer der abschweifensten und gleichzeitig eigenwilligsten Filme dürfte wohl widerum ANDY WARHOLS DRACULA (1974) sein. Ich nehme diese beiden Draculaverfilmungen einfach mal als Beispiel, um damit verständlich zu machen, das zwischen ihnen Welten liegen. Sowohl filmtechnisch, inszenatorisch und auch die Geschichte könnte gar nicht unterschiedlicher sein. Wer beide Filme kennt, müßte wissen was ich meine. Mir gefallen aber beide Filme nach wievor richtig gut. Hier kann man die Frage stellen, was erwartet man eigentlich von einer weiteren Draculaverfilmung?

Regisseur Dario Argento verfilmte diesen Stoff nun auch. Argento hat in der Vergangenheit aus Sicht seiner Anhänger und sonstigen Filmfans eher Filme abgeliefert die nicht dem entsprechen, was er in den 70er und 80er Jahren gemacht hatte. In dieser damaligen Zeit schuf er Filme, für die er von den meisten nach wievor verehrt wird. Später ließ der einstige Meister des italienischen Horror- und Giallofilms nach und schuf Filme, die den meisten nicht mehr so gefielen. Argento auf dem absteigenden Ast. Ungeachtet dessen, dreht er aber immer noch Filme. Fast könnte man meinen,...Argento zieht sein Ding durch,...Kritik hin oder her! Argento ist nun mal ein Filmemacher und als solcher liefert er in Abständen immer wieder was ab. Ob gut, schlecht oder sonstwas,...darüber sind seine Anhänger und sonstige Filmfans gespalten.

Auch der Film DRACULA, seine bisher letzte Regiearbeit will anscheinend den meisten Filmfans so recht nicht schmecken. Was ist gut oder schlecht am neuen Dracula von Dario Argento?


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(Italien / Frankreich / Spanien 2013)

Thomas Kretschmann - DRACULA /// Marta Gastini - MINA
Asia Argento - LUCY /// Miriam Giovanelli - TANJA
Rutger Hauer - DR. VAN HELSING /// Unax Ugalde - JONATHAN HARKER

Regie: DARIO ARGENTO

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Über den Inhalt der Geschichte von Dracula muß man wohl nicht viel erzählen, da der Roman von Bram Stoker und die vielen Verfilmungen eh hinlänglich den meisten bekannt sein dürfte. Argento nahm hier bei seiner Verfilmung ein paar Änderungen vor, die ein wenig abweichen. Gleich zu Anfang trifft sich die junge Frau Tanja mit ihrem Liebhaber, der selbst verheiratet ist. Als sie allein auf dem Rückweg ist wird sie von einer Eule angegriffen, die dann ganz schnell menschliche Gestalt annimmt. Es ist Dracula, der ihr sogleich seine Fangzähne in den Hals schlägt. Die klassische Variante, wo sich Dracula meistens in eine Fledermaus verwandelt ist hier nicht gegeben. Auch kommt er hier desweiteren in anderer Form daher. Hier taucht er u.a. auch als Fliegenschwarm auf und aus diesem formt sich seine Gestalt. Statt Nebel nun Insekten, wobei sich Argento in dieser Szene ein wenig selbst aus seinem Film PHENOMENA zitiert. Das sich Dracula hier noch zusätzlich in eine grüne Gottesanbeterin verwandeln kann, mag ungewöhnlich bizzar wirken, ist aber für mein Empfinden etwas weit hergeholt. Draculas Auftritt als Wolf bekommt man als einzige klassische Verwandlungsvariante zu sehen.


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Dracula

Thomas Kretschmann als Dracula erscheint hier ungewöhnlich. Im Gegensatz zu den meisten anderen Filmen, wo Dracula schwarzes bis dunkles Haar aufwies, so hat dieser Dracula hier blondes bis dunkelblondes Haar. Auch trägt er keinen Umhang, ist aber immer in schwarzer Kleidung zu sehen. T. Kretschmann ist nicht schlecht in seinem Part und mit der Stimme von Udo Schenk macht er einen guten Eindruck. Leider überzeugt er nicht immer und wirkt in der Rolle etwas gewöhnungsbedürftig. Aber nun so schlecht wie ihn die meisten anscheinend machen, ist er nun auch wieder nicht. Auch versuchte Argento etwas krampfhaft die Tragik einer vor Jahrhunderten verstorbenen Geliebten Draculas mit einzubauen. Dracula glaubt diese Geliebte nun als Ebenbild in Mina wieder gefunden zu haben. Ein Aspekt der beim Film von Coppola's Dracula bestens funktioniert hatte, hier aber weniger gut. T. Kretschmann gelingt es mit seinen Mimenspiel nicht so sehr, das zu vermitteln. In einer anderen weit vorigen Szenerie, die an das Remake von Nosferatu erinnert,...sitzt J. Harker am Tisch und Dracula hört draussen die Wölfe heulen. Der Dialog der folgte wußte ich zumindest schon vorher. Kretschmann als Dracula bleibt an dieser Stelle eher kühl und das finde ich nicht verkehrt. Im Roman ist das nämlich in etwa genauso, nur das Werner Herzog es in "seinem" Nosferatu widerum als Tragik eines inzwischen überdrüssigen Lebens seitens Dracula's interpretiert hatte. Das kommt so im Roman nicht vor.


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Auch die Figur Renfield ist anders angelegt. Nachdem Tanja beerdigt worden ist wollen einige Leute ihr im nach hinein einen Pfahl ins Herz stossen. Renfield kommt hinzu und wird sogleich ziemlich gewalttätig, um dies zu verhindern, was ihm auch gelingt. Tanja ist aus ihrem Grab plötzlich verschwunden. Erst danach wird Renfield eingesperrt und wartet auf den Meister. Dracula befreit ihn später aus seinem Verlies.


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Abraham van Helsing

Rutger Hauer als Abraham Van Helsing wirkt hier nicht schlecht, aber etwas blaß, was ich ein wenig schade finde. Der Schauspieler kann eigentlich mehr, aber hier wirkt er leider z.T. nicht so überzeugend. Lag es am Drehbuch?. Dieses läßt ihm im Grunde eh wenig Raum, denn 1. taucht Professor van Helsing hier im Film spät auf und 2. dominieren andere Leute das Geschehen, wenn er mit dabei ist. Vielleicht war auch aus dieser eher angelegten Nebenrolle einfach nicht mehr heraus zuholen.


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Ankunft von Jonathan Harker

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Inneneinrichtung eines Schlafgemachs

Die Ausstattung ist zwar einfach gehalten, aber doch wirkungsvoll. Beleuchtung und die Kameraführung inkl. diverser Einstellungen empfinde ich als sehr gelungen. Auch farblich kann sich der Film echt sehen lassen und auch die Kostüme machen ein wenig was her. Unter diesen Aspekten kann der Film seine volle Wirkung entfalten. z.B. gefällt mir u.a. die Sequenz, die in der Bibliothek spielt. Während andere Draculafilme die Schauplätze wechselten, so bleibt das ganze Geschehen in Transsylvanien. Jonathan Harker sucht hier Dracula auf, bzw. wurde von diesem bestellt, damit er seine Bücher alle katalogisiert. Mr. Harker staunt nicht schlecht über die Bibliothek Draculas.


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Die schöne altmodische Bibliothek

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Als sich J. Harker an den Glasscherben eines herunter gefallenen Amuletts am Finger schneidet, ist es nicht Dracula der nicht ansich halten kann, sondern die vampirbraut Tanja, die an seinem Finger saugt. Eine zwar kleine, aber weitere Änderung Argento's. Immerhin kann sich das auch sehen lassen. Zusammen mit Dracula dominieren die Frauen hier das Geschehen. Da wäre zunächst mal Tanja, die blutgierig und sexuell agressiv wirkt. Sie nimmt sich, was sie braucht und übergeht dabei sogar Dracula.


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Tanja

Argento's Tochter, Asia macht ihre Sache, als Lucy soweit gut. Leider habe ich den Eindruck, das sie später als Vampirin ein wenig verschenkt wurde, da sie als Nachtwesen eher nur noch kurz in Erscheinung tritt. Wenn schon diverse Veränderungen vorgenommen werden, dann hätte Argento seiner Tochter auch ein wenig mehr Raum als Vampirbraut geben können. Gut,...ist jetzt nur mein Empfinden und ich weiß das es im Roman auch so ist, aber mehr von Asia als Vampirin, wäre noch besser gewesen. Was allerdings auffällt ist die Szene mit dem Kind. Lucy bringt es mit in die Gruft, um an ihm ihren Blutdurst zu stillen. Im Roman sind es mehrere Kinder, die das Opfer von Lucy werden. Aber immerhin brachte Argento das mit ein, was in anderen Filmen kaum oder eher vermieden wurde.


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Dracula und Lucy

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Mina und Lucy

Marta Gastini ist Mina. Sie ist eigentlich gekommen, um ihren Mann Jonathan zu suchen, der von sich gar nichts mehr hören läßt. Dadurch wird sie in die Ereignisse mit hinein gezogen. Dracula sah ihr Bild auf dem Amulett und will Mina nun für sich. Sie sieht seiner damals verstorbenen Geliebten sehr ähnlich.


Dracula macht keine Gefangenen
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Mitunter geht es recht blutig zur Sache

Die Splattereffekte mögen zwar billig sein oder sonstwas, aber es überraschte mich nun doch, das hier so einige Krassheiten geboten wurden. Auch Renfield's Attacke auf diejenigen, die Tanjas Grab öffneten hat es in sich.


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Die Musik von CLAUDIO SIMONETTI kann gefallen. Das Anfangsstück hätte etwas ruhiger beginnen können, aber den Film seh ich auf jeden Fall nochmal. Was mir gar nicht gefällt ist die Schlußmusik und stellt für mich zumindest einen musikalischen Stilbruch da. Die Musik ist nämlich sonst gut anzuhören, auch wenn man kurz ansatzweise die ersten Takte des Hauptthemas zum Film Dune (1984) zu hören bekommt. Sowas ist mir in anderen Filmen auch schon aufgefallen, das sich Musik mit kurzer Instrumentierung aus anderen Soundtracks ein wenig einschleicht. Ist aber auch hier nicht weiter schlimm.
 
Ein eigenwilliger Draculafilm von Dario Argento der nun nicht so schlecht ist, wie er im allgemeinen gemacht wird. Sicher mag es bessere Verfilmungen geben, aber auch wieder schlechtere. Ich bin trotz einiger Kritikpunkte zufrieden mit dem Film und werd mir den später noch zulegen.  😄

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Beitrag von Fynn am Mi 3 Sep - 16:48

Ja, es gibt schon schlechtere Filme, das stimmt, aber auch nicht wenig bessere. Es hat mich auch gewundert, das ich vorweg auf ganz vielen Seiten im web gelesen habe, Rutger Hauer's Part wäre noch das Beste am Film, würde aber mal grade 10 Min. dauern. Ich schätze mal, da jemand ein anderes Zeitempfinden wie ich, denn eine gute halbe Stunde war es ja nun sicher doch schätzungsweise. Aber diese Heuschrecke... rxa   ich glaube fast, der Film könnte mir noch so gut gefallen, das würde mich dermaßen nerven, das ich ihn eh deshalb schon nicht wieder gucken, bzw. auch haben möchte. Ich hab keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat ! Es schien ihm gerade wohl wichtig zu sein zu zeigen, wie viele Gestalten Dracula annehmen kann. Nur bittschön, diese hätte er uns, seinem treuem Publikum, doch besser ersparen sollen, das war echt Horror !

Als ich gehört habe, das Argento Dracula verfilmt, da dachte ich auch, "Oh Gott, nicht noch einer...und nicht von Argento !" . Und es war klar, das, wenn er es macht, nur über den Blutgehalt wettmachen wird. Das hat er, obwohl der Film heftige Stellen inne hatte, erstaunlicherweise weniger getan als erwartet und hatte mit den schönen Dekors einiges für's Auge zu bieten. Seine Anhänger lieben, das stimmt, die Filme der 70er und 80er Jahre, aber es ist wohl auch für den besten Regisseur unmöglich diese Qualität über so einen Zeitraum konstant zu halten. Das halte ich auch für einen Argento schwer machbar bis unmöglich.

Schönes Review, Graf !  ro7

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Beitrag von schimanski am Do 4 Sep - 12:17

Jetzt habe ich mir den Film auch angeschaut.....

Bis auf die CGI Effekte fand ich den Film richtig gut.... ro7 ro7

Bei einigen Szenen sah man das Argento nicht alles verlernt hat (Minas Traum)....

Kauf lohnt sich auf jeden Fall.....

8/10 PKT....
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Beitrag von trikerider am Mo 3 Nov - 1:28

Jetzt hat sich Dario Argento nach seiner Version vom "Phantom der Oper" also auch noch den Klassiker "Dracula" vorgenommen...
Leider hat man von der ersten Minute an den Eindruck, dass der Film sehr billig abgedreht wurde- und dies wird im weiteren Verlauf nur noch bestätigt.
Aus der Vogelperspektive wird ein fürchterlich billig gemachtes CGI-Dorf gezeigt und durchflogen, was von dahinplätschernder Musik begleitet wird.
Scheinbar hat nicht nur Argento seine besten Zeiten hinter sich, sondern auch der für den Soundtrack verantwortliche Claudio Simonetti, welcher früher mit seiner Band "Goblin" so manchen Horrorfilm musikalisch veredelte.
Auch sonstige Locations wie der Bahnhof samt Zug am Anfang stammen komplett aus dem Rechner, und sind mit "schlecht gemacht" noch gut beschrieben.
Gleiches gilt größtenteils auch für die Verwandlungs-Szenen... und überhaupt:
Dracula als Eule? Okay. Wolf? Okay. Fliegen? Okay. Aber als Gottesanbeterin?
Splatterszenen gibt es nur wenige, aber immerhin sind diese zumindest teilweise handgemacht, und solide ausgefallen- hier war immerhin Sergio Stivaletti verantwortlich, welcher ja auch kein unbekannter im Italo-Horror ist.
Schauspielerisch kann der Film, trotz einiger guter Darsteller, auch nicht besonders glänzen.
Die eher unbekannten Unax Ugalde und Marta Gastini, welche die Hauptrollen Jonathan Harker und Mina spielen, wirken einfach nur überfordert und emotionslos,
aber selbst Asia Argento als Lucy wirkt uninspiriert, und Thomas Kretschmann als Dracula kann man nur als krasse Fehlbesetzung beschreiben.
Lediglich Rutger Hauer als Van Helsing schafft es, seine Rolle einigermaßen überzeugend zu spielen.

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Beitrag von Fynn am Mo 3 Nov - 8:55

trikerider schrieb:Dracula als Eule? Okay. Wolf? Okay. Fliegen? Okay. Aber als Gottesanbeterin?
Sehe ich genauso, das war an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ! Und ich hab nun schon verdammt viel von dem Stoff gesehen und mag Vampirfilme auch allgemein sehr. Allein die Aufnahmen von dem Dorf, die haben mir genauso gut gefallen wie Rutger Hauer in seiner leider viel zu kurzen Rolle. Die Aufnahmen vom Dorf haben mich schon sehr an alte Hammer Filme erinnert mit ihrer gothischen Optik.

Ach ja, was mir an dieser Stelle, bzw bei diesem Film noch ganz besonders auffällt ist, wie ungewöhnlich schöne und verschiedene Motive es zu diesem doch recht kleinem Film gibt. Das erstaunt mich doch sehr. Und ich finde echt eins schöner als das andere !  ro7

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Beitrag von VanHelsing am So 25 Sep - 14:40

Ich stelle mir die Frage, ob diese Verfilmung die gleiche (zumeist ablehnende) Kritik erfahren hätte, hätte ein anderer Regisseur dafür Verantwortung getragen.
Oder ob man nicht vielmehr (falsche?) Erwartungen stellte, da es sich um einen Dario Argento - Film handelt.
Sicherlich kann man dem Film einiges vorwerfen, wie etwa die Fehlbesetzung Kretschmann (der nun wahrlich wenig angsteinflößend wirkt), das verschenkte Potential Hauer's als Van Helsing etc.).
Dennoch ist der Film nicht so schlecht wie sein Ruf. Wer sich mit der Geschichte Draculas (und den handelnden Personen) beschäftigt, wird dies bestätigen.
So man sich nicht darauf versteift, den Film allein als Argento -Werk zu betrachten, hat man es hier mit einer soliden Verfilmung zu tun.
Mitnichten ein Meisterwerk, das mit den Klassikern vergleichbar wäre.
Doch seien wir ehrlich: In der Historie der Dracula - Verfilmungen gab es schon weitaus schwächere Werke.
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Beitrag von Alf am So 25 Sep - 15:17

VanHelsing schrieb:Ich stelle mir die Frage, ob diese Verfilmung die gleiche (zumeist ablehnende) Kritik erfahren hätte, hätte ein anderer Regisseur dafür Verantwortung getragen.
Oder ob man nicht vielmehr (falsche?) Erwartungen stellte, da es sich um einen Dario Argento - Film handelt.
Sicherlich kann man dem Film einiges vorwerfen, wie etwa die Fehlbesetzung Kretschmann (der nun wahrlich wenig angsteinflößend wirkt), das verschenkte Potential Hauer's als Van Helsing etc.).
Dennoch ist der Film nicht so schlecht wie sein Ruf. Wer sich mit der Geschichte Draculas (und den handelnden Personen) beschäftigt, wird dies bestätigen.
So man sich nicht darauf versteift, den Film allein als Argento -Werk zu betrachten, hat man es hier mit einer soliden Verfilmung zu tun.
Mitnichten ein Meisterwerk, das mit den Klassikern vergleichbar wäre.
Doch seien wir ehrlich: In der Historie der Dracula - Verfilmungen gab es schon weitaus schwächere Werke.

15br

Mittlerweile wird jeder Film verissen, wenn der Regisseur Dario Argento heißt. Sicherlich manchmal gerechtfertigt, aber manchmal auch unangebrachte Kritik. Ich habe den "Dracula" noch nicht gesehen, aber ein Kritikpunkt sollen ja die doch recht billigen CGI-Effekte sein.
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Beitrag von VanHelsing am So 25 Sep - 15:25

Die Effekte sind tatsächlich nicht auf der Höhe der Zeit (um es mal diplomatisch zu formulieren), und dies ist auch der gerechtfertigste Kritikpunkt.
So sind viele Effekte als solche zu erkennen, und das sollte in einer heutigen Produktion im Grunde nicht mehr passieren.

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Beitrag von Alf am So 25 Sep - 15:34

VanHelsing schrieb:Die Effekte sind tatsächlich nicht auf der Höhe der Zeit (um es mal diplomatisch zu formulieren), und dies ist auch der gerechtfertigste Kritikpunkt.
So sind viele Effekte als solche zu erkennen, und das sollte  in einer heutigen Produktion im Grunde nicht mehr passieren.

Aber ich verstehe ja nicht, warum Argento nicht auf die Handmade-Effekte gesetzt hat wie früher. CGI-Effekte sind ja super, aber dann sollte man auch ein bißchen Geld in die Hand nehmen , damit diese auch im späteren Film nach was aussehen, ansonsten muss ich es lassen, wenn das Geld für gute CGI-Effekte nicht vorhanden ist.
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Beitrag von Fynn am So 25 Sep - 17:49

VanHelsing schrieb:Ich stelle mir die Frage, ob diese Verfilmung die gleiche (zumeist ablehnende) Kritik erfahren hätte, hätte ein anderer Regisseur dafür Verantwortung getragen. Oder ob man nicht vielmehr (falsche?) Erwartungen stellte, da es sich um einen Dario Argento - Film handelt.  
e4du   interessante Frage...ich selbst bin schon ein Argento Fan und habe auch einige Filme von ihm, aber "Dracula" habe ich auch nicht, hat mir nicht gefallen. Ich fand es bereits im Vorfeld ungewöhnlich das ausgerechnet Argento einen Dracula verfilmen wollte. Die Geschichte ist nun wirklich "tausende von Malen" ( sprichwörtlich ) "ausgesaugt"  xaz    worden und dann habe ich mir gedacht, DAS kannn er höchstens über einen möglichst hohen Blutspiegel wieder wettmachen, - also auf die bekannte Art. Nun, so war es dann doch nicht.

Ich glaube schon das Argento so ziemlich am Ende ist mit seiner Kunst. Damit will ich auch gar nichts schlechtes über ihn sagen, im Gegenteil, er hat ja nun wirklich wahre Meisterwerke abgeliefert und das kann man eben nicht immer erwarten. Der Mann ist ja auch inzwischen über 70.
VanHelsing schrieb: Doch seien wir ehrlich: In der Historie der Dracula - Verfilmungen gab es schon weitaus schwächere Werke.
Das mag sein, das stimmt schon. Aber dennoch war es mehr als überflüssig zu zeigen in wie viele Tiere sich Dracula verwandeln kann, - mal ganz abgesehen von dieser lächerlichen Riesen CGI Heuschrecke die mir dann entgültig den Rest gegeben hat !
Alf schrieb: Mittlerweile wird jeder Film verissen, wenn der Regisseur Dario Argento heißt. Sicherlich manchmal gerechtfertigt, aber manchmal auch unangebrachte Kritik.
Stimmt ! Aber vllt sollte er es ja auch ein bisschen ruhiger angehen lassen. Er ist nunmal über 70 und allzu viel neues bringt er tatsächlich nicht mehr, - finde ich als Fan auch. Der letzte Film um die "3 Mütter" hat ja die Gemeinde gespaltet wie kein 2., ich hingegen fand ihn überraschend gut. Dabei finde ich die Fortsetzungen die 20, 30 Jahre später vom gleichen Regisseur gemacht werden selten gut, weil sich das Sehverhalten ja ändert. Und irgendwie das des Regisseurs, glaube ich, auch.
Alf schrieb:Aber ich verstehe ja nicht, warum Argento nicht auf die Handmade-Effekte gesetzt hat wie früher. CGI-Effekte sind ja super, aber dann sollte man auch ein bißchen Geld in die Hand nehmen , damit diese auch im späteren Film nach was aussehen, ansonsten muss ich es lassen, wenn das Geld für gute CGI-Effekte nicht vorhanden ist.
Stimmt, aber ich glaube soviel Geld ist für diese kleinen Produktionen gar nicht da. Er hätte es tatsächlich handmade machen sollen !

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