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"ES" ( IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019 )

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"ES"  (  IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019  ) Empty "ES" ( IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019 )

Beitrag von Fynn am Mo 2 Okt - 22:55

"ES"  (  IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019  ) Es-1-r11

Nach langer Zeit, oder vielleicht sogar zum ersten Mal, schreibe ich heute hier über einen neuen Kinofilm den ich gerade gesehen habe und der derzeit weltweit nicht nur "kräftig Kasse" macht, sondern auch noch vollen Lobes überall bedacht wird. Da ich das Original kenne und ebenfalls mochte, war ich als Fan guter Stephen King  Verfilmungen natürlich neugierig und wollte mal sehen ob denn der neue "ES" wirklich so gut ist wie der alte. Oder ist er vielleicht sogar am Ende besser ?

Alles beginnt in der verregneten Kleinstadt Derry in den USA, wo der kleine Georgie von seinem Bruder ein Faltboot bekommt, das er nun in der nächsten Regenrinne auslaufen lassen will. Es regnet in Strömen und das Boot hat Schwung drauf. Als Georgie fällt verliert er es für einen kurzen Moment aus den Augen und es verschwindet in einer Rinne. Kurz darauf verschwindet er komplett, denn er hat Bill Skarsgård in seiner Performance als Pennywise falsch eingeschätzt. Pennywise ist die Verkörperung des absolut Bösen. Es kommt, für in Kinder freundlicher Gestalt als Clown daher, aber seine Bösartigkeit und seine Wandlungsfähigkeit scheinen grenzenlos.

Auch in der Folgezeit bleibt Georgie verschwunden und auch die Kinder anderer Eltern scheinen machtlos während immer wieder Kinder verschwinden. Georgie’s Bruder Bill, dargestellt durch Jaeden Lieberher , und seine sechs Freunde müssen feststellen, alle mehr oder weniger schon mit „ES“ unliebsame Bekanntschaft gemacht zu haben. Im Laufe des Film kristallisiert sich das als eine äußerst harte Bewährungsprobe für alle, die sie bestehen müssen wenn sie gegen „ES“ bestehen wollen.

Der Film endet mit „Chapter One“. Die Fortsetzung soll 2019 kommen. Bevor allerdings der ganz große Aufschrei kommt muss man dazu sagen das der Film mit der Handlung dann zwar weitergeht, „Chapter One“ als Film aber durchaus für sich stehen kann. Und das ist gut so. Man geht mit einem guten Gefühl nach Hause.

Regisseur "Andy" Andrés Muschietti  hat wohl auch noch vor die nächste Stephen King Vorlage „Friedhof der Kuscheltiere“ neu zu verfilmen und wenn ich mir „ES“ so ansehe dann besteht für mich echter Grund zur Hoffnung auch diese Vorlage einmal vernünftig umgesetzt zu sehen, da ich die bisherige Verfilmung schlicht grauenhaft fand. Und das soll kein Lob sein. Das die Regisseurin inzwischen für die Billig Filmschmiede The Asylum tätig ist sagt auch so manches, aber darum soll es hier nicht gehen.

Irgendwann während man im Kino sitzt versteht man langsam warum überall bereits von einem neuen „Klassiker“ die Rede ist. Warum der Film in einem Atemzug mit Filmen wie „Der Exorzist“, „Der weisse Hai“ u.a. genannt wird. Derlei Vergleiche finde ich zwar Unsinn, aber ich denke schon das der Film ohne Frage das Zeug zum Klassiker hat. Ganz sicher sogar. Aber auch wenn die Performance von Bill Skarsgård als Pennywise noch so gut ist, ist es sicher nicht allein „sein Film“, dazu tragen viel zu viel andere Dinge dazu bei. Als erstes muss man das wirklich brilliante Drehbuch der Autoren loben das diese nach dem 1500 Seiten (!) starken Wälzer von Stephen King verfasst haben. Natürlich ist es in großen Teilen mit dem TV-Original von 1990 stark verwandt, hat aber auch genug eigenes Potential, was ihn wirklich stark macht.

Regisseur Andy Muschietti der bereits durch den Genre Film „Mama“ aufgefallen war hat den bekannten Roman ( und auch den Film ) in die Mitte der 80iger Jahre verlegt. Dort läuft gerade „Lethal Weapon“ und „Batman“ im Kino und sieben Freunde, die ohnehin noch mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind, müssen sich außerdem gegen eine Gruppe älterer Jungs zur Wehr setzen. Zu ihnen kommt etwas unerwartet, auch noch die junge, aber recht hübsche Beverly Marsh, die den Jungs gehörig einheizt. Allerdings hat Beverly zu Hause selbst ein Problem mit ihrem Daddy, der ihr stets an die Wäsche will, so dass sie viel lieber in dieser Gemeinschaft ist.

"ES"  (  IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019  ) Es-wov11

Beverly, gespielt von Sophia Lillis, ( Mitte ) ist das A und O unter den Darstellern. Sie ist nicht nur jung und natürlich, sie wirkt auch unglaublich professionell damit und stellt alle anderen, ohne es wahrscheinlich überhaupt zu wollen, lässig in den Schatten. Sie ist immer präsent und nutzt ganz jede Szene. Sie muss nicht einmal besser werden, sie ist bereits ! Ihre männlichen Mitspieler machen ihre Sache zwar ebenfalls ganz ordentlich, aber an Miss Lillis kommen sie so ohne weiteres nicht vorbei. Finn Wolfhard war der Darsteller des Richie, er hat durch eine Menge Lacher Symphatien einstecken können und das war auch ein Teil dessen was „ES“ sicher so erfolgreich gemacht hat : er hat eine Menge brillianter Effekte drauf und manchmal wird man echt erschreckt, er hat aber auch eine grandiose Ausstattung zu bieten, alte verfallene Häuser mit Dreck und Spinnweben. Alles sehr schön ausgeleuchtet in teils ruhigen Bildern, - bis es dann wieder ordentlich kracht und die Achterbahnfahrt wieder von vorne losgeht ! Langweilig ist das nicht, im Gegenteil, es wird eine Menge Grusel geboten und auch eine Tour de Fource an Spannung. An einer Stelle bemerkte ich sogar bei mir eine richtige Gänsehaut – und ich muss sagen, die hatte ich lange nicht mehr ! Der Film ist wirklich gut, einer von denen, die man wirklich empfehlen kann und den man sich auch öfter ansehen kann. Und übrigens ist Finn Wolfhard sicher einigen bereits bekannt : durch die äußerst erfolgreiche und auch sehr gute Mysterie Serie "Stranger Things" dürfte er vielen die bereits ungeduldig auf die Fortsetzung warten ein Begriff sein. Paralelen zu "ES" gibt es hier ganz sicher auch. Und auch bei "Stranger Things" kommt ja demnächst eine Fortsetzung auf die auch nicht wenige ungeduldig warten dürften.

Bill Skarsgård gibt als Pennywise eine wirklich gute Figur, da lässt sich nichts gegen sagen und er wird ja auch im Folgefilm wieder mitspielen. Ob er besser war als Tim Curry im Original 1990 ? Ich finde ja, aber das lässt sich auch schwer vergleichen, da die Figur doch etwas anders angelegt ist. Das A + 0 sind aber die anderen Darsteller, ihre Freundschaft zueinander und ihre eigene Geschichte. Das ist das eigentlich spannende. Ach, und natürlich darf man keinen Slasher erwarten o.ä. , denn hier geht es nicht um Blut. Die Spannung bezieht der Film aus seinen Darstellern und seiner Geschichte. Und da kann er sich auf beides verlassen. Wenn man allerdings fair ist muss man auch sagen das die einzelnen Figuren der Personen und speziell der Kinder im Original noch etwas mehr Tiefe hatten, - das könnte, wenn man wollte nun diesem Film vorwerfen. Aber dennoch ist er 135 min. perfekte Unterhaltung, gut gespielt mit einem phantastischem Drehbuch und tollen Kulissen. Ich freue mich auf Chapter Two !


Wer sich den Film jetzt nicht ansehen will, der sollte es spätestens bei der DVD Premiere tun, denn die soll sogar um einiges länger sein. Von 15 min. ist da sogar die Rede, und das wäre ja nicht gerade unerheblich. Derzeit läuft er aber noch im Kino und scheinbar sogar ziemlich erfolgreich. Ich musste sogar vorbestellen, obwohl er hier in 2 Sälen läuft und ich nachmittags drin war. Jetzt kann ich die Blu Ray vorbestellen !

Ergänzung : Inzwischen hab ich mir "ES" sogar noch ein 2. Mal angesehen. Ich gucke mir Filme innerhalb so kurzer Zeit nur sehr sehr selten an, aber "ES" ist definitiv auch beim 2. Mal ein Gewinn ! Die eigentlich ja bereits bekannte Geschichte profitiert sehr durch seine Darsteller und durch die gekonnte Mischung der Erzählweise von Freundschaft, Grusel und den Erlebnissen die viele von uns von früher vielleicht auch noch kennen und durchgemacht haben. So bietet der Film also neben seiner Geschichte und seinen tollen Darstellern einen prima Wiedererkennungswert, dem man sich schwer entziehen kann.

Irgendwelche Vergleiche mit Klassikern wie dem "Exorzisten" oder dem "weissen Hai" sind purer Unsinn und halten dem vielleicht nur insofern stand, als das dieser Film auf Dauer wohl ebenso einen ähnlichen Status erreichen könnte, - mehr aber auch nicht. Da es sich um Jugendliche und einen Roman von Stephen King handelt ist der Vergleich mit "Stand by me" vielleicht eher angebrachter, wobei man die Filme inhaltlich und formal überhaupt nicht miteinander vergleichen kann.

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"ES"  (  IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019  ) Empty Re: "ES" ( IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019 )

Beitrag von Fynn am Di 10 Sep - 11:03

"ES"  (  IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019  ) It_cha10


Ein Jahr später im Kino und 27 Leinwandjahre später treffen wir erneut auf „ES“, den „Gestaltenwandler“, den Stephen King  für uns ersonnen hat und der 1990 mit Tim Curry in der Hauptrolle schon einmal sehr erfolgreich war und 27 (!) Jahre später erneut unter Andy Muschietti's Regie zurückkehren würde. Seine recht fulminante Rückkehr fordert nun im zweiten Teil ihren Tribut und Abschluss, denn – wie es auf dem Plakat so vollmundig heisst „Es“ endet ! Und davon kann man hier auch wohl ausgehen, es ist gut wie es ist ! Und er endet tatsächlich, passend im Jahre 1989 wo in einem Kino gerade „Nightmare on Elm Street 5 “ gezeigt wird, Original Untertitel : „The Dream Child“.

Der Schwur zurückzukehren, wenn „ES“ zurückkehren sollte bringt die Freunde erneut in Derry, Maine, zusammen. Die inzwischen Erwachsenen gewordenen müssen erkennen dass das Morden von neuem beginnt und „ES“ vermutlich noch immer lebt. Doch die Zeiten haben sich geändert und das Leben hat auch die, teils inzwischen verheirateten oder auch wieder getrennt lebenden Freunde, voneinander entfernt. Der Kampf gegen Pennywise hat sie einst stark gemacht, aber das Leben hat sie auch für lange Zeit getrennt und verändert. Können sie diesen Kampf gewinnen ?

"ES"  (  IT, Chapter One USA, 2017, IT, Chapter Two, 2019  ) Otmsoe10

Wenn man eines über diesen Film sagen kann dann ist es zunächst das man die Darsteller absolut perfekt an die ehemaligen Kinderdarsteller angepasst hat. Diese kommen auch in Rückblenden immer wieder vor, der Film springt quasi zwischen den Zeitaltern der Jugendlichen und der älteren Generation, so das man auch ständig einen Vergleich hat. Das hat man wirklich perfekt hinbekommen ! Jessica Chastain hat diesmal die Rolle der Beverly Marsh übernommen. Das geisterte auch schon recht früh durch die Presse und Online Medien das es wohl so kommen würde und war eine sehr gute Entscheidung. Aber auch bei den anderen hatte man wieder ein gutes Händchen. James McAvoy übernahm die Rolle des erwachsenen Bill Denbrough. Bill Hader hat Richie Tozier gespielt, Isaiah Mustafa war wieder Mike Hanlon und  James Ransone war widerrum als Eddie Kaspbrak zu sehen. Das Bill Skarsgård  erneut als Clown Pennwise zu sehen ist stand auch schon früh fest. Das neben Autor Stephen King auch Regisseur Peter Bogdanovich einen kleinen Auftritt hat ist auch nett.


Der Anfang war diesbezüglich dann auch schon mal recht nett, aber nach einer Weile hat man etwas das Gefühl das da jetzt etwas mehr kommen müsse. Nicht das es langweilig war, nein, aber auf eine gewisse Weise wiederholt Muschetti sich dann zu oft. Gut. Dann müssen die Freunde erstmal zusammengetrommelt werden und jeder macht so seine Erfahrungen mit der Vergangenheit. Das ist sehr schön gemacht. Ja, dem macht es sehr viel Spaß zu folgen und in einer Sequenz kommt dann auch wieder der inzwischen in Ehren ergraute Autor Stephen King himself, als Trödler dazu. Eigentlich mag ich das nicht wenn er in seinen Filmen mitspielt. Ich finde er ist ein grausamer Darsteller und selbst in Mini – Auftritten finde ich es unpassend. Hier nicht, hier hat er einen richtig schönen Kurzauftritt wo er sich gewissermaßen noch ein bisschen selber veralbert. ( Sind sie nicht dieser Autor ? Dann können Sie doch die 300 Dollar für das Fahrrad locker bezahlen ! ) Das macht Spaß, kurz und knackig und kein dummes, ewig langes Rumgelaber ! An dieser Stelle gibt’s auch einen passenden Goof : Als Bill beschließt, sein altes Fahrrad zurückzukaufen, spricht er einige Zeit mit dem Verkäufer (Stephen King). Wenn man drauf achtet merkt man, dass das Buch auf der Theke zwischen den Schnitten mehrmals gedreht wurde.

Am stärksten ist der Film jedoch immer dann wenn er den „Club der Verlierer“, wie sich die Freunde einst nannten, aus der Jugendperspektive zeigt. Das ist sicher deshalb der Fall weil nun mal auch in jedem Erwachsenem ein Kind steckt und Gemeinsamkeiten, wie z.B. der Zusammenhalt der Gruppe, erste Liebe oder die, die man in der Schule lieber nicht getroffen hätte nur auf dieser Basis funktioniert. Das mag Unsinn sein, aber das Kino ist ein Ort zum Träumen und nicht umsonst ist „Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers“, - eine andere King Verfilmung, sicherlich auch deshalb so erfolgreich weil sie Abenteuerlust und Pubertätsprobleme auf packende Weise verbindet und dies in einer Geschichte erzählt den jeder von uns auch so erlebt haben könnte. Daher ist „ES 2“ ein Film der auf emotionaler Ebene wirkt solange er die Geschichte aus Sicht der Jugendlichen erzählt und ich gebe zu das ich mich bereits beim ersten Teil dabei erwischt habe das ich manchmal dachte, ich will diesen Clown jetzt nicht, mir reichen die Kids. Obwohl es trotzdem spannend und gut gemacht war.

Vor allem am Ende zieht Muschetti und sein Special Effekt Team nochmal alle Register und im Grunde kam dann eigentlich nichts mehr hinzu was ich nicht auch erwartet hätte, - aber gewünscht. Aber gut, man kann nicht alles haben, genau wie die ewige Jugend. Das weiss nun auch der „Club der Verlierer“. Über 700 Millionen Dollar spülte die Romanadaption „ES“ 2017 in die Kinokassen, - eine kleine Rekordsumme also ohne Zweifel. Daher waren natürlich die Erwartungen an die Fortsetzung auch dementsprechend. „ES“ ist natürlich kein Horrorfilm im üblichen Sinne, es ist ein Film über das Erwachsenwerden. Das kennt jeder und macht auch zwischen Jungs und Mädchen keinen Unterschied und genau das macht einen verdammt großen Teil des Erfolges des Films aus. Nicht weil Pennywise ständig aus irgendeiner Ecke springen könnte, nicht weil er zig Gestalten hat. Das macht die Sache spannend und interessant, aber das wesentliche war das Erwachsenwerden der Kids. Diesbezüglich hatte Muschetti natürlich jetzt die schwierigere Aufgabe, denn seine Kids aus dem 1. Teil sind ja bereits erwachsen. Sie nochmals zu integrieren in Rückblenden war clever und entspricht m.W. außerdem der Romanvorlage von Stephen King. Allerdings kenne ich das Buch nicht, welches mit 1000 oder sogar 1200 Seiten extrem dick daher kommt. Aber nun ja, nun hat Muschetti einen Film abgeliefert wobei allein Teil 1 schon 2 Stunden und 15 min lief und der zweite nun noch einmal satte 2 Stunden 49 min. Man braucht also etwas Geduld. Und nicht jede Minute davon ist gerechtfertigt, einiges hätte man kürzen können um einen besseren Film zu machen. Aber gut.

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